Kursarbeit vom Lehrer falsch korrigiert

r0b-tbo schrieb:
Aber trotzdem glaube ich, dass du dich da in was verrennst...

Da die Abiturnote Zulassungsrelevant für die spätere Ausbildung(i.e. Universität) sein kann, ist es nur gut, wenn er da nicht nur schluckt sondern auch schaut, was da bemängelt worden ist. Lehrer sind auch nur Menschen und menscheln deswegen auch mal.
 
r0b-tbo schrieb:
noch einen zweiten Erdkundelehrer mit dem du sprechen kannst?

Die werden sich vermutlich nur ungern auf ihrem Fachgebiet mit Kollegen streiten.

Cestus schrieb:
Da die Abiturnote Zulassungsrelevant für die spätere Ausbildung(i.e. Universität) sein kann, ist es nur gut, wenn er da nicht nur schluckt sondern auch schaut, was da bemängelt worden ist

Sehe ich auch so.
Man sollte halt nur beweisen können, dass man im Recht ist . . . wenn man es denn ist.
1-2 Nachmittage Recherche in einer ordentlichen Bibliothek sollten wenigstens ein paar Analtspunkte liefern.

Ich fürchte, es kommt auf den ganz exakten Wortlaut des Streitpunktes an.
Polen hat mit Sicherheit Unterstützung im Rahmen des Comecon erhalten. Ich bin mir z.B. recht sicher, dass in den 80ern da der Kohlebergbau gefördert wurde.
Wäre jetzt interessant zu wissen, was genau das Problem der Dame ist.

Grüße,
David
 
mdave schrieb:
Wäre jetzt interessant zu wissen, was genau das Problem der Dame ist.

Grüße,
David

Exakter Wortlaut von ihr: "Du hast aber nicht geschrieben, dass Polen eine eigene Wirtschaft hat!"

Was soll man da noch erwidern...

Es ist ja aber nicht nur diese eine Sache, um die es mir geht, sondern allgemein die Benotung.
Wie ihr ja sehen könnt - wenn ihr euch die Arbeit runterladet - hat die gute Frau insgesamt vielleicht 5 Auslassungszeichen, aber etwa 15 Haken für Aufgabe 2 vermerkt. Zieht man nun 5 Punkte von den 18 möglichen Punkten ab, komme ich nicht auf die von ihr errechneten 7/18 Punkten.
Außerdem wurde ein Teil der Aufgabe 2, den ich nach einem Einschub zu Aufgabe 3 verfasst habe, bei der Korrektur komplett ignoriert. Des weiteren behauptet sie oben auf Seite 4, ich hätte mich dort mehr auf die Statistiken beziehen sollen, obwohl ich die zugehörigen Statistiken in den beiden Sätzen zuvor genannt hatte. Unten auf Seite 4 dasselbe: Ich schreibe, dass die Zahl der Erwerbstätigen um ... sinkt und sie bemängelt am Ende des Satzes, ich hätte nichts vom " Absinken der verfügbaren Arbeitsplätze" geschrieben.

Da stimmt doch hinten und vorne etwas nicht. Bitte ladet euch die Arbeit runter und sagt mir eure Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
So megaapfel, ich war bis hierhin stiller Mitleser (und Mitdenker) und habe mir deine Kursarbeit zu Gemüte geführt.

Meines Erachtens hat deine Arbeit ein paar Problemfelder :

1. fehlende Struktur : Einleitung, Hauptteil, Schluss(-folgerung)
2. zu wenig Transferleistung

Das was du richtig gut gemacht hast, ist die Wiedergabe der vorhandenen Daten.
Allerdings nicht viel mehr und das ist das Problem, du musst selbst eine Argumentation aus den Informationen stricken.

Das Einzige was du gemacht hast, ist die Aufreihung der Fakten und dann 1 "Schlussargumentationssatz".
Da liegt meines Erachtens das Problem.
Denn die Fakten ablesen, das kann jeder, nur argumentieren mit diesen Fakten als Hilfsmittel ist genau Zweck dieser Aufgaben und das wurde nur teilweise (und nicht immer schlüssig) begründet.

Generell scheinst du auch ein Problem mit dem Zeitmanagement gehabt zu haben.
Die vielen Einschübe und fehlende Absätze + teilweise "Kuddelmuddel"-Schrift tragen nicht zur Lesbarkeit und Verständlichkeit der Arbeit bei.

Nur als Rat : Solltest du Einschübe machen, dann nimm dir von vornerein ein "Einschubblatt", das schreibst du auch so oben rüber und da kannst du dann mit kleinen Zahlen, Sternen o.ä. deine Einschübe sauber untereinader raufschreiben (so macht man das später im Studium ;) ).

Deinen Ärger kann ich durchaus verstehen, in meinen Augen hast du dich bemüht alles aus den Quellen herauszusaugen und das ist gut !
Aber du hast deine Argumentation nicht entwickelt, bei jedem Argument würde ich die Argumentation direkt dahinterschreiben (Anhand dessen .... Darauf folgt ....).
Und dann erst schreibst du den Schlusssatz (Abschließend lässt sich somit ... feststellen).

Den Kommentar mit "Absinken der verfügbaren Arbeitsplätze" sehe ich so, dass sie eine Erklärung (Argumentation!) dazu haben wollte und dass du darauf eingehst und nicht einfach sagst "Arbeitslosenzahl stieg an."

Ich sehe daher kaum/wenige Chancen, dass du noch Punkte rausholen kannst.
Das mag sehr bitter sein, aber wenn du deine Lehren aus dieser Arbeit ziehst, dann werden die folgenden auch besser !
Jeder hat mal so einen Tag, dass man etwas vergisst oder einfach sich Sachen im Kopf denkt (während der Arbeit) und sie dann nur unzureichend hinschreibt.

Ich hoffe mein Post hat dir etwas geholfen und Kopf hoch, ist kein Weltuntergang !
 
Kenne mich persönlich mit Geschichte praktisch null aus, bin aus guten Grund Informatikstudent.

Ich hab in meiner Schulischen (nicht universitären) karriere des öfteren mit Lehreren in reiberein geraten. Du musst für dich selbst abwegen wie sicher du dir bist, dass du ungerecht behandelt wurdest. Wenn du es durchziehen willst. Würde ich folgendes vorgehen durchziehen.
Erstelle eine Kopie der Arbeit (digital ohne korrekturhinweise) gehen zu einem anderen unparteiischen Lehrer und lass ihn das Ganze erneut korrigieren lassen. Wenn du dann zum Schluss kommt, dass du ungerecht behandelt wurdest "musst" du den Eierwettbewerb starten.
Lehrer neigen tendiell dazu davon auszugehen, dass Schüler nichts zu melden haben und sie über dem Gesetz stehen und treiben und lassen können was sie wollen. Sie kennen sich selbst nicht mit den rechtlichen Bedingungen aus. In deiner Situation würde ich dazu tendieren die entsprechenden Gesetzestexte durchzulesen mit dem Fokus auf stellen bei dennen es um die Art der Benotung von Arbeiten geht. Dann sprichst du sie mit den von einem anderen Lehrere korrigierten Arbeit + Gesetzestext darauf an und startest den "Eierwettbewerb". Entweder sie zieht zurück oder du gehst ordnungsgemäß den Instanzenzug durch. Kenne jetzt eure Schule nicht. So in etwa -> Abteilung -> Direktor -> Behörde.

Ich hab schon mal einen Lehrere Probleme gemacht und war schon bei Abteilutung -> Direktor -> Behörede. Eines muss dir klar sein, du bist dann vielleicht nicht der Liebling von Abteilung -> Direktor, daher musst du, was ungemein wichtig ist darauf achten, "NIEMALS" ausfallend zu werden außer vielleicht gegenüber deines Lehreres. Das ist wichtig, damit bei der ganzen Angelegenheit respekt dir gegenüber herrscht. Frei dem Motto, wenn sie dich schon nicht lieben dann sollen sie dich wenigstens fürchten ;). Es muss immer klar sein, dass du nicht ein wild um sich schreiendes Kind bist sondern dich mit dem Gedruckten Recht auskennst.

Ist jetzt jede Menge Text. Die Kernesenz kannst du dir fürs Leben merken, Hunde die bellen beißen nicht, daher seih niemals derjenige der um sich Schreit sondern, einer der mit Fakten daher kommt. Denn von einem kann man ausgehen. Fast niemand kennt sich mit dem tatsächlichen Recht aus, dieses Wissen ist immer ein Vorteil. Meine Erfahrung sagt Gewohnheitsrecht gibt es nicht. Sprüche wie "D"as war schon immer so." sind wertlos. (Rein rechtlich gibt es Gewohnheitsrecht aber nicht in dem Kontext)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich werds mir mal zu Hause anschauen, aber alleine der Punkt

Ich schreibe, dass die Zahl der Erwerbstätigen um ... sinkt und sie bemängelt am Ende des Satzes, ich hätte nichts vom " Absinken der verfügbaren Arbeitsplätze" geschrieben.
Das ist nicht unbedingt dasselbe, das die Zahl der Erwerbstätigen sinkt heißt nicht unmittelbar das die Zahl der verfügbaren Stellen sinkt. (dazu wäre vl bischen BWL-Wissen ganz praktisch).

Planstellen gibts xyz viele in einem Unternehmen (also dir vorhergesehene Zahl der Stellen die man in dem Betrieb als nötig erachtet, diese sollten halt ideal besetzt werden). Aber zb. du hast eine karrenzierte Frau im Betrieb (anno 2010 ;-) weil ich ja nicht genau weiß worums bei dir ging), brauchst für sie aber eine Vertretung logischerweise = 2 Erwerbstätige auf einer Planstelle.
Teilzeit zum Teil dasselbe.

Also rein aus argumentativer Sicht, hat die Lehrerin da wohl recht, auch wenn du exakt das gemeint hast.

PS: Bei uns waren aus diesem Grund zb 2-3h lang nach Tests/Prüfungen in BWL reine Diskussionsstunden mit der Lehrerin.
 
Also ich habe mir die Arbeit jetzt durchgelesen. Bei meinem Erdkundelehrer hätte es damals 0 Punkte für die Arbeit gegeben. Da hätte einfach Materialparaphrase drunter gestanden. Denn es wird nicht verlangt dass man die Quellen abschreibt, sondern auch das man auch die richtigen Schlüsse da raus zieht. Siehe Erläuterungen von Delta.

So und nein die UDSSR hat nicht die Polen unterstützt weil man im Rat für wirtschaftliche Hilfeleistung war. Die war ein Handelsabkommen. Die komunistischen Länder konnte ja nur miteinander handeln und es wurde versucht dass sich Länder spezialisieren damit sie überhaupt was zum Handeln haben. Die konnten ja gar nicht wirklich am Weltmarkt teilnehmen, weil sie keine Devisen hatten und die Produkte in der Regel grotten schlecht waren. Oder wer wollte wohl einen Trabi. Deutschland ist Mitglied der Welthandelsorganisation, schließt du daraus dass die USA uns unterstützen?

Tut mir leid, gib das einem anderen Erkundelehrer zur zweit Kontrolle, am Besten von einer anderen Schule und er wird das gleiche Bemängeln.
 
@ Funart

Lehrer neigen tendenziell dazu davon auszugehen, dass Schüler nichts zu melden haben und sie über dem Gesetz stehen und treiben und lassen können was sie wollen.

Verallgemeinerungen sind was Feines, nur leider meistens falsch. ;) Als Lehrer kann ich Dir sagen, dass keiner meiner Kollegen, mit denen ich bisher gearbeitet habe, so denkt. Ca. 300 Personen unterschiedlichen Alters (habe schon an ein paar Schulen gearbeitet), also ein paar mehr, als Du kennst.

Natürlich gibt es immer mal Fälle, wo die Leistungsfeststellung nicht transparent genug ist, aber dann hilft ein freundliches Gespräch oft weiter.

Sie kennen sich selbst nicht mit den rechtlichen Bedingungen aus. In deiner Situation würde ich dazu tendieren die entsprechenden Gesetzestexte durchzulesen mit dem Fokus auf stellen bei denen es um die Art der Benotung von Arbeiten geht.

Ich lege Dir und jedem Interessierten dringend die §§50 und 52-53 der länderübergreifenden Schulordnung von Rheinland-Pfalz ans Herz. Da wird wirklich alles zum Thema Leistungsfeststellung gesagt.

Auszugsweise §53, Abschnitt 4: "Die Leistungsbeurteilung erfolgt durch die unterrichtenden Lehrkräfte auf der Grundlage von Beurteilungskriterien, über die die Schülerinnen und Schüler informiert worden sind. Hält die Schulleiterin oder der Schulleiter in Ausnahmefällen die Änderung einer Note für notwendig, so ist das Einverständnis mit der Lehrkraft anzustreben. Kommt eine Einigung nicht zustande, entscheidet die Schulleiterin oder der Schulleiter im Benehmen mit der Fachkonferenz."

Ansonsten steht da gar nichts, wie eine Arbeit zu bewerten ist, weil das auch absolut keinen Sinn ergäbe. Solange die notwendige Transparenz gegeben ist, wie die Note zustande kommt, ist der Käse gegessen.

Und das ist der einzige Punkt, wo der TE die Lehrerin packen KÖNNTE. Sie ist verpflichtet, deutlich zu machen, auf welcher Bewertungsgrundlage die Note zustande gekommen ist. Natürlich setzt das voraus, dass der TE nichts unterschlagen hat. Wenn die Lehrerin erklärt hat, welche Aufgabe wie viele Punkte bringt und woran diese Punkte geknüpft sind, er aber schlicht geschlafen hat, kann er's knicken. Dann nützt keine Drohung was.

Dann sprichst du sie mit den von einem anderen Lehrer korrigierten Arbeit + Gesetzestext darauf an und startest den "Eierwettbewerb". Entweder sie zieht zurück oder du gehst ordnungsgemäß den Instanzenzug durch. Kenne jetzt eure Schule nicht. So in etwa -> Abteilung -> Direktor -> Behörde.

Das mit dem anderen Lehrer würde ich lassen, das hat nämlich überhaupt keine Aussagekraft. Solange der nicht ganz genau weiß, wie die Punkte verteilt wurden, kann er gar nicht nachvollziehen, wie die Note zustande gekommen ist. Drohen ist auch nicht, da würde ich persönlich sofort dicht machen und auf den Direx verweisen. Mit jemandem, der mir gleich droht, rede ich schlicht nicht mehr, weil's keine Grundlage gibt.

Die entscheidende Instanz ist, wie Du ja oben lesen konntest, der Direktor. Dieser hat das Recht, die Note zu ändern (im Zusammenspiel mit der Fachkonferenz und über den Kopf des Lehrers hinweg, sollte das notwendig sein). Er wird sich allerdings (völlig zu Recht) jede Einschaltung eines externen "Experten" verbitten.

Was meinst Du eigentlich mit "Abteilung"? Der Ansprechpartner ist immer zuerst der Vertrauenslehrer, wenn das nicht klappt, die Schulleitung. Danach kommt die Fachkonferenz zum Zuge (s.o.).
 
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@DDM_Reaper20 mein Post ist allgemein gehalten kenne die Ausprägung in Deutschland nicht. Wurde von mir aber auch in einem vorherigen Post erwähnt.

Und eines kannst du dir sicher sein, den problematischen Lehrer kann man fast allen das Leben schwer machen. Welche mit Rechtskenntnisse erzeugen eher selten Probleme.
Meine Anmerkung einer zweiten Meinung dient nur dazu nicht ungerechtfertigt den großer Aufreger zu starten, daher nicht als Argumentationsgrundlage. Für den rest gilt das Kopieren eines Pragraphen, hat nichts mit dem zu tun worauf ich hinaus wollte. Des weiteren gibt es vermutlich auch in Deutschland eine Instanz die außerhalb der eigenen Schule liegt. Falls dem nicht so ist würde sich wohl etwas finden lassen wodurch sich die derzeitige Regelung für unrechtmässig erklären lässt. (Will da jetzt nicht weiter ausschweifen)
Bei weiteren allgemeinen Anmerkungen auf meinen Post bitte PM werde dies aus offtopic gründen hier nicht weiter kommentieren. Dieser Post diente nur dazu um allgemeine Unklarheiten aus der Welt zu schaffen.
 
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@ Funart

Die Paragraphen haben sogar sehr wohl etwas damit zu tun, worauf Du hinauswolltest. Ich habe damit schlüssig dargelegt, welche Möglichkeiten dem TE offen stehen. --> Die zweite Meinung ist schlicht und ergreifend nichts wert. Das hat überhaupt nichts mit Meinungsmache zu tun, es ist schlicht Fakt. Das Einzige, was man damit erreicht, ist, auch noch den Direx gegen sich aufzubringen.

Sicherlich kann man nötigenfalls noch höher gehen, schlimmstenfalls einfach vor Gericht. Ob's den Aufwand wert ist? Muss jeder für sich entscheiden. Es hat natürlich schon Schüler (bzw. deren Eltern) gegeben, die wegen einer Zensur vor Gericht gegangen sind. Deswegen sind wir auch angehalten, eine Note genauestens begründen zu können. Siehe mein anderer Beitrag und auch die angegebenen Paragraphen der länderübergreifenden Schulordnung.

Die derzeitige Regelung lässt sich übrigens so einfach nicht "für unrechtmässig erklären", weil sie schlicht nicht unrechtmässig ist. Inwieweit sich Lehrer daran halten, das ist eine ganz andere Kiste.

Nein, das ist nicht off topic, denn der TE kann daraus was Nützliches für sich ziehen. Er weiß jetzt, dass er den Direktor ansprechen und ihn bitten muss, dass der Lehrer die Bewertungsgrundlage offen legt, also wie viele Punkte es für was gegeben hat. Nur dann kann man überhaupt nachvollziehen, ob die Note gerechtfertigt ist. Solange das nicht gegeben ist, bleibt es ein Stochern im Nebel und reflexartiges Beißen gegen "Pauker".
 
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Marvin_X schrieb:
Deutschland ist auch in der EU und der größte Nettozahler, sprich wir leisten Hilfe aber kriegen keine, vielleicht war es bei den Polen genauso.
Genau das habe ich mir auch gedacht.

Da müssten wir jetzt den genauen Wortlaut kennen den der Threadersteller verwendet hat. Formulierungen wie finanzielle oder bilaterale Wirtschaftsverträge(auch über Warschauer Pakt) kann man halt schnell als falsch werten(auch wenn zweiteres stimmt soweit ich weiß).
 
Also der Grund, weshalb ich mich während dieser Kursarbeit größtenteils auf das Material bezogen hab und nicht hauptsächlich interpretiert habe, ist ganz einfach, dass gerade in den vorherigen Arbeiten von der EK Lehrerin immer behauptet wurde, ich hätte mich zu wenig auf die Quellen bezogen...
Außerdem war in Aufgabe 2 nicht gefordert, die Entwicklung zu "interpretieren".

Wie DDM Reaper bereits richtig bemerkt hat, fehlt mir bei der Kursarbeit einfach die Bewertungsgrundlage.
Die Dame hat uns keinen Erwartungshorizont gegeben und behauptet ganz salopp, dass nicht jeder Haken ein Punkt ist, sodass sie schön aus dem Schneider ist, wenn sich jemand beschwert. Außerdem habe ich insgesamt 6 (fragwürdige) Auslassungszeichen bei Aufgabe 2 und bekomme dafür 11 Punkte abgezogen.

Dass nicht jeder Rückgang der Anzahl an Erwerbstätigen auf eine Abnahme der verfügbaren Arbeitsplätze zurückzuführen ist, ist mir klar. Da wir jedoch kein BWL als Fach haben und das so genau auch nie im Unterricht betrachtet worden ist, ist das für unseren Erdkunde Kurs kritik auf hohem Niveau.
Man muss ja auch berücksichtigen, dass ich das Fach abgestuft habe und die Arbeit damit nur Grundkursanforderungen hat! Es gibt vermutlich einige Leute in meinem Kurs, die Erdkunde als Leistungskurs behalten haben und wesentlich weniger zu den beiden Aufgaben geschrieben haben als ich, im Endeffekt aber trotzdem eine höhere Punktzahl auf die beiden Aufgaben erhalten haben.

Ein Beispiel ist einer meiner Sitznachbarn, der fast nur von meinem anderen Sitznachbarn abschreibt und wesentlich weniger Ahnung von Erdkunde allgemein hat. Der besagte hat in der Arbeit trotzdem 3 Punkte mehr als der besser vorbereitete Sitznachbar! Er hat heute selbst gesagt, dass dann etwas bei der Benotung nicht stimmen kann, wenn er eine bessere Note bekommt.


Mein Geschichtslehrer hat mir heute übrigens bestätigt, dass es Hilfe für Polen seitens der Sowjetunion gegeben hat. Allerdings nur begrenzt und nicht in dem Ausmaß, wie Deutschland heute Länder wie Griechenland unterstützt.
 
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Hallo Megaapfel,
subjektive Meinungen anderer Schüler sind keine Grundlage für die Anfechtung einer Benotung. Versteh das bitte endlich.
Und in einer Oberstufe wird halt nunmal mehr erwartet, auch in einem Grundkurs, als nur Quellen wiederzugeben.
Außerdem ist es wichtig zu wissen, daß viel schreiben nicht gleichzeitig viel aussagen bedeutet. Ich würde nochmal mit der Lehrerin z.B. zusammen mit dem Vertrauenslehrer oder einem Vertreter der SV über die Arbeit sprechen, mir nochmal in Ruhe erklären lassen, was da nicht gepasst hat. Somt kannst Du auch aus dem Ganzen lernen.
Mein Motto ist und war immer, man kann Fehler machen, nur man sollte deise nicht wiederholen, das würde von einer gewissen Abwesenheit von Intelligenz zeugen ;)
Und nicht vorhandene Fehlzeichen oder vorhanden Häkchen bedeuten nicht gleichzeitig Punkte oder Punktabzug, das solltest Du in Deiner Schullaufbahn doch eigentlich schon gelernt haben. Sie stellen nur eine Art Bewertungshilfe für die Lehrkraft dar.
Gruß
9pinking
 
@Pinking Danke für deinen "hilfreichen" Kommentar! Ich habe nie behauptet, die subjektiven Meinungen meiner Mitschüler als Grundlage für die Anfechtung meiner Note verwenden zu wollen. Ich ordne mich selbst eigentlich eher der Fraktion "Qualität vor Quantität" zu. Zwar habe ich meine Arbeit bisher noch nicht mit derer anderer Kursmitglieder verglichen, doch ich könnte bereits jetzt, aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit dieser Lehrerin, darauf wetten, dass mehrere Mitschüler bei mehr Auslassungszeichen mehr Punkte als ich haben. Die Meinung meiner Mitschüler habe ich nur miteingebracht, damit hier nicht der Eindruck entsteht, dass ich der einzige sei, der Probleme mit dieser Lehrerin hätte. Des weiteren weiß ich nicht, auf was für eine Art von Schule du gegangen bist, bei meiner Schule bekommt man jedoch beispielsweise in Mathematik, Biologie oder Kunst für jeden Haken auch einen Punkt, sodass man weiß, wo man Fehler gemacht hat und die Benotung nachvollziehen kann.
Es gibt übrigens auch einen Paragraphen im Schulgesetz, der (sinngemäß) besagt, dass die Schüler ein Recht auf die Art und Weise des Zustandekommens der Note haben.
 
Dann solltest du das mal schleunigst versuchen Klausuren deiner Kameraden einsehen zu dürfen.

Sowohl weil erstmal Belege gesammelt werden sollten bevor man in den Kampf geht, als auch um sich selber mal zu orientieren was deine Kameraden besser/anders gemacht haben. Sowas gewinnt man nicht mit unfundierten Eindrücken. Und wenn du sowieso weisst, das sie dich nicht mag oder ablehnend reagiert, dann solltest du erst recht belastbare Belege sammeln um sie einzukreisen.

Insofern wäre es doch vorallem mal interessant zu wissen, was in einer relativ gut bewerteten Klausur steht. Nicht, dass deine Arbeit wirklich schlecht war und du vom falschen Standpunkt ausgehst.
 
@ megaapfel : Wenn du bei den vorherigen Arbeiten zu wenig die Quellen benutzt hast, dann verstehe ich deine Arbeitsweise.
Besser wird sie dadurch aber auch nicht, denn du hast die Argumentation einfach größtenteils weggelassen oder stark gekürzt.
Und für das reine abschreiben der Quelle gibt es in der Oberstufe keine Punkte mehr, das heißt auch bei jedem anderem Lehrer, wärst du mit dieser Arbeit auf die Nase gefallen.

Auch ich habe in meiner vergangenen Schulkarriere ab und zu mal nachgehakt wegen meiner Note.
Aber herausgekommen ist nix, außer Stress und schlechter Laune.
Ich rate dir daher, setz unter die Arbeit einen Haken, beruhig dich und konzentrier dich auf die nächsten Leistungsnachweise, der Beschwerdeweg bringt nix, selbst wenn man Recht hätte (hast du in meinen Augen nicht).
 
Es ist sowieso die letzte Erdkunde Kursarbeit meines Lebens, denn Mitte Januar schreibe ich Abitur.
 
Warum fragst du deinen Geschichtslehrer nicht nach der Quelle und gibts sie der Erdkundlehrerin?
 
@ megaapfel

Es gibt übrigens auch einen Paragraphen im Schulgesetz, der (sinngemäß) besagt, dass die Schüler ein Recht auf die Art und Weise des Zustandekommens der Note haben.

Es ist die länderübergreifende Schulordnung, die sich damit beschäftigt, und die Paragraphen habe ich schon weiter oben zitiert. :rolleyes:

Ich verkneif' mir jetzt einen bösen Kommentar zu dieser Steilvorlage. :lol:
 
Also ich habe mir die Arbeit jetzt durchgelesen. Bei meinem Erdkundelehrer hätte es damals 0 Punkte für die Arbeit gegeben. Da hätte einfach Materialparaphrase drunter gestanden. Denn es wird nicht verlangt dass man die Quellen abschreibt, sondern auch das man auch die richtigen Schlüsse da raus zieht. Siehe Erläuterungen von Delta.
Es ist schön zu lesen, dass du anscheinend auf der Elite-Geschichte Schule warst. (es lässt sich aber auch leicht eine fremde Arbeit im Internet zerpflügen, oder? ;))

Der Lehrer soll dann aber auch hinschreiben was ihm genau stört. Unter dem Text finde ich 4 Zeilen und keinen Hinweis, warum megaapfel weniger als die Hälfte der Punkte bekam. Wenn du schon die Standards für megaapfel so hoch ansetzt, kannst du wohl auch vom Lehrer erwarten, die Regeln des ordentlichen Feedbacks zu beherrschen.

justmy2cents.

Abgesehen davon: Unter "Seminararbeit" stellt sich hier wohl jeder etwas anders vor. Einleitung, Hauptteil, Schluss fällt für mich unter das Thema Erörterung. Mit einer universitären Seminararbeit hat das auch noch nichts zu tun. Wenn die Aufgabenstellung darin bestand, die Fragen zu beantworten und aus dem gegebenen Datenmaterial die Zusammenhänge herauszulesen, dann hat er das Thema ja wohl zur Zufriedenstellung erledigt. ("zur Zufriedenstellung" ist mit Sicherheit keine negative Note)

Ich stimme euch delta und marvin schon zu, der Arbeit hätte auf jeden Fall noch ein ordentliches Fazit (zumindest 1 Absatz) gutgetan.


PS: Selbst auf der Uni "kopiert" man in seinen Arbeiten genug. Das "Abschreiben" der Fakten (Diagramme, Tabellen, Daten) gehört nunmal dazu. Dabei geht es weniger um das ABschreiben als viel mehr um das BEschreiben.
 
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