Kurzschluss beim anschalten der Steckdosenleiste

Ich würde einmal überprüfen, ob die Steckleiste in an einer anderen Steckdose das gleiche Problem erzeugt - es gibt Situationen, dass die Kabel in der Steckdose NICHT richtig festgeschraubt sind - durch das öftere Ziehen des Steckers - also mal eine andere Steckdose probieren - wenn weder das NT oder ein anderes Gerät an der Steckleiste startet, kann es eigentlich nur daran liegen -
 
OK, vielen Dank soweit! Werd mal alles nach und nach ausprobieren. Hab die eine externe Festplatte jetzt erstmal abgebaut und vom Netzt getrennt, vielleicht reicht das ja schon. Ansonsten werd ich die anderen Vorschläge mal durchgehen.
Ein Wechsel der Sicherung möchte ich aber auf jeden Fall vermeiden;)

Habt mir auf jeden Fall sehr weitergeholfen, nochmal: Danke!
 
hab das problem auch schon länger mit meinem 500w netzteil... selbst wenn nur der pc dran hängt fliegt die sicherung raus. naja ich schalte den rechner jetzt immer hinten am netzteil aus seitdem gibts keine probs mehr.
 
Zwei mögliche Ursachen:
- Wenn der FI-Schutzschalter fliegt, ist das ein gravierendes Sicherheitsproblem (!). Dann liegt typischerweise Netzspannung an irgendeinem der beteiligten Gerätegehäuse an. Normalerweise bleibt das aber nicht auf das Einschalten beschränkt, sodass ich diesen Fehler hier erst mal ausschließen würde.
- Wenn der Sicherungsautomat auslöst, haben die gleichzeitig eingeschalteten Netzteile *zusammen* einen zu hohen Anlaufstrom. Erster Kandidat ist das PC-Netzteil, wobei ein sehr hoher Netzteil-Anlaufstrom heutzutage nicht mehr sein sollte.

Bei einem zu hohen Anlaufstrom kann man jetzt nur versuchen, möglichst wenige andere Netzteile gleichzeitig hochzufahren. Speziell wenn man den Monitor *immer nach* dem PC einschaltet, ist das Problem u.U. schon beseitigt. So ziehen ältere Röhrenmonitore teils beachtliche Einschaltströme. Externe Festplatten sind demgegenüber recht bescheiden.

Sollte beim Anschalten des Staubsaugers bei Dir gelegentlich ebenfalls die Sicherung fliegen, ist das ein Zeichen für eine etwas schwachbrüstige Hausinstallation. Die würde ich auch vermuten, wenn die Hausinstallation aus den 70ern oder der früheren Jungsteinzeit stammt. Es mag sein, dass der Einsatz eines Sicherungsautomatens mit etwas langsamerer Ansprechcharakteristik dann das Problem lösen kann. Das ist aber unbedingt eine Sache für einen Fachmann, speziell wenn man nicht auf einen Zimmerbrand bei ausgebauten Dachböden steht. Als Provisorium könnte man auch einen Einschaltstrombegrenzer einsetzen, die es für Hutschienenmontage oder für den fliegenden Einsatz auf der Baustelle gibt.

Was für ein Netzteil (Marke, Typ) ist überhaupt verbaut?
 
Das Netzteil ist ein Corsair, also Markenqualität. Beim Staubsauger passiert nichts und es ist nicht der Fi-Schalter, sondern die Wohnungssicherung, die sich verabschiedet.
Röhrenmonitor hab ich auch keinen mehr, sondern einen 19-Zoll TFT. Allerdings hatte ich früher mit meinem Röhrenmonitor und meinem alten PC keine Probleme. Ich denke also schon, dass das ganze irgendwie mit dem neuen PC zusammenhängt.
Wäre es auch möglich, dass am PC etwas kaputt ist, sowas wie ein schleichender Kurzschluss? Ich hab den PC sehr sorgfältig zusammengebaut und aufgepasst das ich nichts einklemme und hab auch schon im inneren nachgeschaut ob da irgendwas vielleicht nicht isoliert oder eingeklemmt ist, aber da ist nichts. Trotzdem kann ich das nicht entgültig beurteilen.
Die Sicherungen sind meines Wissens nach auch relative neu.
 
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Schleichende Kurzschlüsse? Eher unwahrscheinlich. Bei den Strömen, die ein modernes Netzteil auf +5V bzw. +12V bereitstellt, gibt es, wenn der Strom für die Überstromsicherung zu klein ist, typischerweise binnen Sekunden recht anrüchigen Schmorbraten.

Wenn ich mal dem Gras beim Wachsen zuhöre:
Habe auch mal die Anwendermeinungen zum HX 620W bei newegg.com diagonal gelesen. Es hat zwar nicht überdurchschnittlich viel Ausfälle gegeben, aber u.a. einen brennerigen und einen am "Kabelmanagement". Shit happens, aber der Corsair-Service scheint erstklassig zu sein.

Das Netzteil wurde im Lauf der Zeit leichten Modifikationen unterzogen. Auf Planet3dnow war es in 2006 noch ohne 80+ - Zertifikat. Erwischt man heute noch ein solches, lag es wohl längere Zeit in einem Lager.
 
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Also wie gesagt, wenn du dein Netzteil vom PC vorher per Schalter abschalten würdest, wäre das Problem gelöst.
 
Hab anscheinend wirklich ein altes erwischt. Auf der Verpackung sind zwar alle möglichen Auszeichnungen, aber von 80+ nichts zu sehen. Außerdem steht auf der Rückseite der Verpackung "(c)2006". Deutet auch auf ein älteres Modell hin, oder?
Werd mich mal mit dem Corsair-Kundenservice in Verbindung setzten. Wenn der gut ist, könnte sich das ja lohnen.

@platineye: Immer ausschalten am Netzteil wäre natürlich eine Möglichkeit, aber schon auf dauer ziemlich nervig. Liegt ja nicht gerade optimal, der Schalter;)
 
Den PC an eine andere Steckdose anschließen würde auch funktionieren. ;) Er verbraucht dann gerade mal 1-3 W, damit kann man denke ich mal leben.
 
So, ich bin (endlich) weiter gekommen. Corsair Netzteil ausgebaut, altes Noname Netzteil eingebaut. Und siehe da: über Wochen keine Probleme mehr (außer, dass mein PC wieder so laut ist wie ein startender Düsenjäger...). Hab dann das Corsair eingeschickt und ein neues bekommen. Allerdings offensichtlich wieder eine alte Version ((c)2006, kein 80+). Eingebaut hab ichs noch nicht, aber was wäre, wenn der Fehler wieder auftritt? Kann ich nach dreimaligem Austausch mein Geld zurück fordern? Oder ist dann meine zu schwache Sicherung schuld? Wobei die mit allen anderen technischen Geräten überhaupt kein Problem hat und deshalb möchte ich sie auch nicht wechseln...
 
Niemand eine Idee? Kann auch gerne in das Gehäuse/Netzteil-Forum verschoben werden. Liegt ja ganz offensichtlich am Netzteil. Danke!
 
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