Kurzschluss Netzteilkabel -> Gehäuse?

sheras5

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Hallihallo liebe Community.
mir ist vorhin mal eine frage in den kopf geschossen, die mich nicht mehr losgelassen hat. im internet findet man da eher widersprüchliche meinungen: Und zwar, kann es theoretisch passieren, dass durch im Gehäuse lose liegende Netzteilkabel ein Kurzschluss mit dem Gehäuse verursacht werden kann? :confused_alt: Zur Sicherheit einfach mit Tape isolieren?

Danke und LG!!
 
Ich würde ja sagen theoretisch ja (Stromkreis ist geschlossen), dann müssten aber die Anschlüsse wirklich überbrückt werden, und der eigentliche Leite ist ja in dem "Loch" des Anschlusses -> Du müsstest also schaffen etwas leitendes in die Löcher des Kabels zu schieben, ich weiß nicht ob das im Gehäuse oft passiert.

Was ich aber gar nicht weiß: Ist die Lackierung von den neuen Gehäusen überhaupt leitend?
 
Theoretisch... mein Gott, theoretisch können wir durch Wände tunneln...

Aber hier geht es ja eher um eine praktische Frage... Seit über 30 Jahren ist das so, wen es eine realistische Gefahr wäre, dann würde es laufend zu Problemen kommen.
 
Einfach alles ordentlich mit Kabelbinder fixieren, dann passiert nichts. Tape macht nur unnötig Sauerei durch Kleberückstände.
 
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Ich würde sagen, im Prinzip, ja. Es hängt auch sehr von Aussehen der Stecker ab. Und was beinahe noch wahrscheinlicher sein könnte, ist ein Schluß im Bereich des Motherboards.

Daher meine Conclusio: Keine losen Kabelenden herumbaumeln lassen, sonder die immer ordentlich mit z.B Kabelbinder bündeln und auch wo befestigen.
 
Ich bin jahrelang auf weit über 100 Lanparties gefahren. Ohne Kabelmanagement, ohne irgendeine Organisation des Innenraumes... nie ist es zu einem Kurzschluss gekommen.
Da die Stecker ja selbst isoliert sind müssten die schon ganz Dumm irgendwo auf einen Pin kommen damit es hier zu Problemen kommen kann.
Passieren kann es theoretisch, praktisch ist die Gefahr aber wohl eher gering.
 
Ich fixiere meine Kabel am Gehäuse UND klebe nicht genutzte Stecker ab, weil mir Kleberückstände relativ egal sind, aber nötig ist das wahrscheinlich nicht.
 
Daher bevorzuge ich immer vollmodulare Netzteile, auch um den Kabelwust zumindestens zu minimieren, der Rest wird dann zwischen Mainboardträger und Seitenwand, auf der Rückseite des Mainboards verlegt und festgezurrt, das passende gehäuse dafür vorausgesetzt

Es ist immer von Vorteil sauber zu Arbeiten, auch wegen dem Airflow, der pot. von Kabeln behindert werden kann.
 
sheras5 schrieb:
Und zwar, kann es theoretisch passieren, dass durch im Gehäuse lose liegende Netzteilkabel ein Kurzschluss mit dem Gehäuse verursacht werden kann?

Theoretisch ist es durchaus möglich , dass sich mal ein ungünstig liegender Aderleiter in seiner Isolierung durch kleine Vibrationen tatsächlich durchscheuert an einner scharfen Kante oder aufliegend auf Lötkontakten einer Platine .

Da kann auch mal ein allzu flapsig freiliegender Kabelanschluss mal in einen Lüfter geraten .

Wie mehrere User hier aber bereits richtig empfahlen , macht vernünftige Verlegart , Kabelbinder und an Reibstellen zusätzlich noch etwas Aufreibschutz da selbst bei Netzteilen ohne Kabelmanagemendt da schon viel Funktionssicherheit aus .
 
Ist mir schon passiert. Ich habe bei laufendem Rechner mit den Kabel hantiert und ein 4-Pin-Molex ist genau auf eine Ecke eines Festplattenkäfigs gekommen. Das (Billig-) Netzteil hat einfach abgeschaltet. Man konnte danach einschalten, kein Schaden, nur etwas Schmauch am Molex.
Kabel also am besten per Kabelbinder oder Klettverschluss fixieren. Unter anderem macht man das auch, damit lose Kabel nicht in Lüfter gelangen. Ich habe auch schon um einen unbenutzten Kabelwust einen Gefrierbeutel gestülpt und das ganze "Paket" irgendwo fest gemacht.

PS: Es ist auch kein Kurz- sondern eher Körperschluss.
 
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