L2 vs L3 VPN übers Internet, welches?

NullDevice

Lt. Junior Grade
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Hallo,

Mit OpenVPN ist beides möglich, Layer2 (bridged) und Layer3 (tunnelling), es funktioniert auch beides nach einem kurzen Test.

Jedoch frage ich, ob es bei Layer2 über normale Internetverbindungen zu Problemen kommen kann?
Prinzipiell ist mir nämlich eine Bridged Lösung sympathischer. Es sieht nach Herstellung d. Verbindung aus als ob man im gleichen LAN wäre, kann alles pingen etc.

Trotzdem hab ich gesehen, dass die meisten Leute doch Tunnelling verwenden.

Es gibt 2 Netze die miteinander verbunden werden sollen, in 2 unterschiedlichen Standorten. Sind aber nur Home-user Netze mit sehr wenigen Clients.
Dann gibts noch 2 Notebooks die ebenfalls angebunden werden per VPN wenn sie ausser Haus sind.

Grosse Daten würde ich nicht übertragen. Höchstens kleinere Files (xls, txt, etc.) sowie http und ssh auf einen Rechner im Intranet.

Ist hier von Layer 2 abzuraten?

lg,
ND
 
Ich nehme L3 VPN mit Routing Regeln (iptables)

Aufbau:

Firmennetz --- 10.10.2.0 --- > Gateway --- 192.168.178.0 ---> Zuhause (--- 10.10.4.0 ---> Privat)

Der Teil in klammern ist noch in Planung :D (Würde natürlich auch erst zum Gateway laufen, was bei mir daheim steht)

Ich zeige hier nur den jeweiligen IP-Bereich zur Kommunikation. Das Firmennetz hat natürlich intern einen anderen Bereich :P
 
Zuletzt bearbeitet:
Meiner Konstruktion nicht so unähnlich...

Was ich mich halt gefragt habe ist, ob beim Bridging irgendwie die Verbindung sensibler ist, also manchmal abbricht etc. Hab mal irgendwo sowas gehört, aber das kann auch ein Gerücht sein. Gemeint war glaub ich damit VPN über langsamere Verbindungen.

Keine Ahnung ob 8MBit/2MBit (der zweite Standort) somit als zu langsam einzustufen wäre.
 
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