Lampen zur Vertreibung v. Siebenschläfern

was haltet ihr von dieser Kamera mit Flutlicht und Sirene?
https://reolink.com/de/product/reolink-solar-floodlight-cam-d/?$3=#overview

Wenn ich die in der Abseite aufstelle, erhoffe ich mir Erkenntnisse zur Eintrittstelle und Abschreckung durch Flutlicht + Sirene.
Würde die gerne auf ein Stativ setzen, hat allerdings wohl kein passendes (1/4 ??) Gewinde. Gibts nen Trick, die trotzdem aufs Stativ zu bekommen?
 
Wenn du sowas noch mit anderem außer der 7Schläfer Problematik verbinden kannst und dir es das Wert ist, why not.
Allerdings steht da was von Tiererkennung wo es ohne Reaktion bleibt, keine Ahnung ob sich das da deaktivieren lässt, weil willst ja die Tierchen sicher auch Abschrecken. Bedenke, das wenn du einen "Zugang" findest und diesen Blockierst, das du es mit Nagetieren zu tun hast, die sich ggf einen Zugang schaffen, was weitere Schäden bedeutet.

Die Aufstellung ist ja wie das aussieht als Wallmount. Kabelbinder oder an ein Brett geschraubt sollte auch easy gehen, zur Not an nen kleines Brett geschraubt und irgendwo ausgerichtet das Brett festbinden. Da Solarbetrieb natürlich an die Aufladung mit Denken.
 
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Extraportion25 schrieb:
Bedenke, das wenn du einen "Zugang" findest und diesen Blockierst, das du es mit Nagetieren zu tun hast, die sich ggf einen Zugang schaffen, was weitere Schäden bedeutet.
Wichtiger Hinweis, danke.
Was würdest du als die nachhaltigere ursächlicher Lösung ansehen:
  • Versuchen, alle Eintrittsöffnungen am Haus dicht zu machen/zu blockieren (Aussenkamera zur Diagnose verwenden)
  • Sich nicht um mögliche Eintrittsöffnungen kümmern, sondern im Innenbereich vertreiben mit Lärm und grellem Licht
 
Mach die „Löcher“ aber erst zu, wenn du dir sicher bist, dass sie nicht mehr drinnen sind.
Also von der Logik her: erst vertreiben und dann die Zugänge dichtmachen.
Sonst hast du im schlimmsten Fall Verwesungsgeruch im Wohnraum und ggf. anderes Ungeziefer.

Edit:
Also noch als kleiner Tipp: Die Viecher fressen sich souverän durch PU-Schaum, Acryl und Silikon. Sie zwängen sich durch Zäune etc.
Je nach Größe des Zugangs bietet sich spezielle Edelstahlwolle (gibt es speziell dafür) an. Diese kann man dann mit etwas Witterungsbeständigem wie Sikaflex o. Ä. „versiegeln“.
Bei größeren Zugängen sollte man einen Volierendraht nehmen. Dieser sollte maximal 10x10 mm haben und aus feuerverzinktem Stahl oder Edelstahl (wegen der Witterungsbeständigkeit) bestehen. Den Draht muss man dann fest verschrauben, vernieten oder tackern.
Bei den Dachziegeln: Wenn sie unten durchschlüpfen, bieten sich metallische Traufkämme an. An den Dachkehlen sollte man vom Spengler(Blechklatscher) glatte Bleche anbringen lassen, damit die Tiere sich nicht verkrallen oder klettern können.
 
Zuletzt bearbeitet: (siehe edith)
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Wie oben schon richtig genannt. Sicherstellen das sich keines der Tiere mehr am Ort befindet, ggf. nach Nestern wg Jungtieren suchen ( ist nämlich gerade die Wurfzeit bis Ende August ), dann Zugänge Blockieren und zeitgleich die Abschreckung in Gang bringen.

Falls du Nester findest, kannst du je nach Anzahl die Tierchen auch "Umleiten". ZB ab zwei Nestern eines zerpflücken und ne Spur vom versperrtem Zugang legen bis dahin wo du das andere Nest unterbringst, falls in der Nähe ein geschützter Ort ( Dunkel und Wettergeschützt ) ist wo sie niemanden stören. Trächtige Tiere werden sich sowieso nicht weit vom Ort entfernen. Daher auch darauf Achten das sie sich nicht einfach "ne Ecke" weiter Einnisten.

Wichtig ist dabei Handschuhe zu Tragen, falls staubig auch mind. eine Maske Staubschutzmaske ( gilt auch beim beseitigen von Kot und sonstigen Rückbleibseln, ggf vorher Feuchtsprühen inkl Desizusatz ).
! Nach der Aktion nach Zecken und Flohbissen gucken, weil die sich auch in den Nestern und Bereichen aufhalten. Darauf achten das sich da erstmal keine Kinder oder Haustiere aufhalten.

Wünsch Dir viel Erfolg und melde mich erstmal zur Urlaubsfahrt ab 😉.
 
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@Schwobaseggl
@Extraportion25

Danke Euch beiden für die super Hilfe hier, mein Plan steht.

Das Haus ist jetzt auch nicht klein, könnte ne ziemliche Arbeit werden alle möglichen Zugänge ausfindig zu machen und zu zu machen.
Habt ihr aus Eurer Erfahrung noch irgendwelche Tipps, was typische Zugänge sind?
Ich würd dann jetzt mal 2 Außenkameras kaufen und von außen aufs Haus richten, um schlauer zu werden.

Danke!
 
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Ich bring mal noch Essig-Essenz ins Spiel - muss man zwar regelmäßig erneuern, aber die Viecher mögen den beißenden Geruch nicht.
 
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Wie gesagt, Siebenschläfer hatten wir noch nicht, bei uns wuselt nur die jährliche Eichhörnchen Kinderstube ein paar Mal pro Jahr auf Erkundungstour in der Zwischendecke rum. Stört mich/uns aber nicht weiter. Das jährliche Wespennest eher, die Hornissen dürfen aber je nach Eck bleiben :)

Ohne dein Haus zu kennen, sagt der Bauch ganz klar: Die kommen übers Dach. :)
Die nutzen Regenrinnen, Bäume oder Efeu als muntere Kletterleiter und quetschen sich dann über die Traufe, lose Ziegel oder den First rein. Auf Gutdeutsch: Die kommen überall durch, wo ein Hauch von Luft ist (oder nagen sich den Weg frei). Eine 5cm große Lücke ist für die ein offenes Scheunentor, selbst wenn der Siebenschläfer sich für den Winter richtig fett gefressen hat.
 
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Wir hatten hier auch noch keine 7schläfer, nur Waschbär und Marder - ich kenn die Thematik aber von 2 guten Freunden.
Was der eine gemacht hat, naja, da war ich jetzt auch nicht mit einverstanden - beim anderen haben wir 2 Jahre lang Lücken gesucht, geschlossen, Lebendfallen aufgestellt und die Viecher weit weg gebracht, letztendlich was dann wohl effektiv geholfen hat, waren Katzen → irgend wann war Ruhe.
 
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Schwobaseggl schrieb:
Ohne dein Haus zu kennen, sagt der Bauch ganz klar: Die kommen übers Dach
Schwobaseggl schrieb:
Die kommen überall durch, wo ein Hauch von Luft ist
Exakt da bin ich mir sicher, die kommen übers Dach und dann über die kleinsten Öffnungen.

Alle Mini-Öffnungen untern den (nicht mehr ganz neuen) Ziegeln zu identifizieren und zu schließen dürfte eine Sisyphusarbeit sein (bzw. zu teuer)

Wäre es evtl. zielführender:
  • Mögliche Kletterleitern ums Haus identifizieren (Bäume, Sträucher, Regenrinne).
  • Kletterleiter (falls möglich) entfernen
  • Eine Art Barriere am Dach (z.B. an Traufe) an der betroffenen Stelle errichten, um das "Betreten" der Dachfläche zu verhindern

@Schwobaseggl
Spezielles Danke an Dich für die Geduld und deine hilfreichen Beiträge!!
Kenne mich mit Haus-Angelengenheiten gar nicht gut aus, deshalb sind einfache Erklärungen immer top.
Ergänzung ()

Habicht schrieb:
Was der eine gemacht hat, naja, da war ich jetzt auch nicht mit einverstanden - beim anderen haben wir 2 Jahre lang Lücken gesucht, geschlossen, Lebendfallen aufgestellt und die Viecher weit weg gebracht, letztendlich was dann wohl effektiv geholfen hat, waren Katzen → irgend wann war Ruhe.
puh, wir haben jetzt auch schon ziemlich lange mit den 7Schläfern zu kämpfen. Kann sehr beeinträchtigend sein, wenn man unterm Dach schläft und die regelmäßig richtig Lärm machen.
Schade, dass bei uns Katzen aus verschiedenen Gründen nicht infrage kommen.
 
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Gerne doch.
Sonst kannst du Mal nett beim örtlichen jäger nachfragen ob er Tipps hat, machen darf er aber nichts.
Vielleicht hilft auch ein Kammerjäger.
Aber ja, könnte in ne ziemliche langwierige Arbeit ausarten.

Puh, ich glaub wenn (d)ein Haustier die Tierchen stellt könnte es Problemchen geben wenn es die falschen Personen mitbekommen.
 
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