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Strömling
Cadet 3rd Year
- Registriert
- Dez. 2010
- Beiträge
- 58
Hallo Marcus,
zu Deinem Problem fallen mir momentan 2 Varianten ein:
1. Du hast den 1.April vorverlegt und willst uns ordentlich veralbern. Ich hoffe, das ist nicht der Fall.
2. Du kennst Dich tatsächlich überhaupt nicht aus. Dann folgende Tipps:
- 2,5mm² Lautsprecherkabel sind für alle Deine Boxen völlig ausreichend, egal, wie lang Du die Kabel machst. Bei Längen zwischen 2 und 10m spielt das noch keine Rolle. Warum das so ist, will ich Dir hier nicht groß erklären, Du würdest es wohl nicht verstehen. Höchstens sinnvoll ist, paarige Kabel gleich lang zu halten, also Front links/rechts gleich lang und Surround links/rechts auch gleich lang.
- Bi-Amping/Bi-Wiring, konfektionierte Lautsprecherkabel und Highend-Netzkabel kannst Du getrost ignorieren, das bringt Dir als Einsteiger keinen Vorteil.
- Die Lautsprecherklemmen an Deinem AVR sind so angelegt, dass man die (per Hand!) aufdreht (nicht ab, nur locker!), die abisolierten Kabelenden drunterschiebt und dann wieder zudreht, bis das Kabel fest klemmt. Kein Werkzeug benutzen! Da Du das aber gemacht und wahrscheinlich aus Unwissenheit übertrieben hast, kannst Du den Umtausch ausschließen. Bewusste Zerstörung fällt nicht ins Umtauschrecht, und die Garantie ist wohl auch hin. Wenn Du Glück hast, findest Du einen fähigen Elektroniker in Deiner Gegend, der Dir das für wenig Geld repariert. Ist allemal preiswerter, als ein neuer AVR. Du selbst solltest die Finger davon lassen, es könnte noch mehr kaputtgehn.
- Wenns wieder ans Anschließen der Anlage geht, nimm einen Menschen dazu, der sich mit der Materie besser auskennt als Du! Und frag nicht erst bei CB, wenn Hopfen und Malz verloren sind!
Das sind drastische Worte (für meine Verhältnisse), scheint mir aber die einzige Möglichkeit, Dich vor noch mehr Unfug zu bewahren!
zu Deinem Problem fallen mir momentan 2 Varianten ein:
1. Du hast den 1.April vorverlegt und willst uns ordentlich veralbern. Ich hoffe, das ist nicht der Fall.
2. Du kennst Dich tatsächlich überhaupt nicht aus. Dann folgende Tipps:
- 2,5mm² Lautsprecherkabel sind für alle Deine Boxen völlig ausreichend, egal, wie lang Du die Kabel machst. Bei Längen zwischen 2 und 10m spielt das noch keine Rolle. Warum das so ist, will ich Dir hier nicht groß erklären, Du würdest es wohl nicht verstehen. Höchstens sinnvoll ist, paarige Kabel gleich lang zu halten, also Front links/rechts gleich lang und Surround links/rechts auch gleich lang.
- Bi-Amping/Bi-Wiring, konfektionierte Lautsprecherkabel und Highend-Netzkabel kannst Du getrost ignorieren, das bringt Dir als Einsteiger keinen Vorteil.
- Die Lautsprecherklemmen an Deinem AVR sind so angelegt, dass man die (per Hand!) aufdreht (nicht ab, nur locker!), die abisolierten Kabelenden drunterschiebt und dann wieder zudreht, bis das Kabel fest klemmt. Kein Werkzeug benutzen! Da Du das aber gemacht und wahrscheinlich aus Unwissenheit übertrieben hast, kannst Du den Umtausch ausschließen. Bewusste Zerstörung fällt nicht ins Umtauschrecht, und die Garantie ist wohl auch hin. Wenn Du Glück hast, findest Du einen fähigen Elektroniker in Deiner Gegend, der Dir das für wenig Geld repariert. Ist allemal preiswerter, als ein neuer AVR. Du selbst solltest die Finger davon lassen, es könnte noch mehr kaputtgehn.
- Wenns wieder ans Anschließen der Anlage geht, nimm einen Menschen dazu, der sich mit der Materie besser auskennt als Du! Und frag nicht erst bei CB, wenn Hopfen und Malz verloren sind!
Das sind drastische Worte (für meine Verhältnisse), scheint mir aber die einzige Möglichkeit, Dich vor noch mehr Unfug zu bewahren!
Zuletzt bearbeitet:
CHEE KO PEK
Lieutenant
- Registriert
- Nov. 2004
- Beiträge
- 604
Olit72 schrieb:Du musst vor allem drauf achten das die Rechte und Linke Seite immer die gleiche Kabellänge hat! Das ist extrem wichtig. Und wenn der Querschnitt zu niedrig ist, geht eine Menge an Signal im Kabel verloren. Bei einem langem Kabel kann es passieren, das an den Hinteren Boxen auf einmal nichts ankommt.
Ja, wenn er 200 m kabel anschliesst, kann es sein, dass aufgrund des erhoehten innenwiderstandes "nicht mehr viel ankommt". Aber nciht auf den Laengen, die ueblich sind. Nach diesem Beitrag hatte ich schon die Befuerchtung, es wuerde wieder jemand erklaeren, wie gut seine Kabel "klingen". Zum Glueck bleibt uns das erspart.
Trotzdem gibts noch einen Tip fuer besseren Klang im Hoehenbereich: Wer Physik hatte, dem wird bekannt sein, dass ein "stromdurchflossener"
Kurz gesagt, die Litzen eine Boxenkabels sind normalerweise miteinander (durch die Isolierung) verbunden. Es mag zwar aesthetisch und "verlegungstechnisch" weniger vorteilhaft sein, wer sich aber die Muehe macht, beide Litzen voneineder zu trennen, wird, weil der Einflussbereich des oben genannten Kraftfeldes wegfaellt, in den Genuss einer deutlichen Verbesserung des Klanges im Hochtonbereich gelangen.
Im uebrigen stimme ich zu: 4mm gehoeren bei den im Wohnzimmer zu verlegenden Kabellaengen in den Bereich "Voodoo".
Cheers.
G
gh0
Gast
Die Sprüche hier sind allein schon der Wahnsinn.
Wenn du 10m und 2m nimmst, dann kommt der Ton beim längeren Kabel voll versetzt an und....
auch 4mm ist vollkommen übertrieben und macht eine unsichtbare Verlegung nur schwerer. 2,5mm² reichen Dick.
Die Stecker mit ner Zange abbrechen ist natürlich die Aktion des Tages, ohne Frage.
Wenn du 10m und 2m nimmst, dann kommt der Ton beim längeren Kabel voll versetzt an und....
auch 4mm ist vollkommen übertrieben und macht eine unsichtbare Verlegung nur schwerer. 2,5mm² reichen Dick.
Die Stecker mit ner Zange abbrechen ist natürlich die Aktion des Tages, ohne Frage.
4badd0n
Lt. Commander
- Registriert
- Jan. 2009
- Beiträge
- 1.463
Bitte nicht schon wieder physikalisches Halbwissen im HiFi-Bereich... 
Nimm dir doch mal deine alten Schulsachenvon denen du gesprochen hast und setz die Werte in die Formeln ein. Das sind Ströme im mA-Bereich, das entstehende Magnetfeld ist so schwach, dass die daraus resultierende Ablenkung irgendwo im Bereich einer Wellenlänge (der Eigenfrequenz, nicht des Tonsignals!) des Elektrons liegen dürfte und damit vollkommen irrelevant ist.
Und erklär mir doch mal bitte, wieso gerade der Hochtonbereich davon einen Vorteil ziehen sollte, wenn die Elektronen um 2 pm weiter rechts im Kabel fließen und der Rest nicht (oder weniger).
Über den anderen Kabelschwachsinn, der hier gepostet wurde reg ich mich mal lieber garnicht auf, nur sollten sich vielleicht mal so einige HiFi-Freaks und "Audiophile" darüber Gedanken machen, wieso nur sie Unterschiede hören und unter allen E-Technikern und Physikern Kabelvoodoo einstimmig als Schwachsinn abgedroschen wird.
Nimm dir doch mal deine alten Schulsachenvon denen du gesprochen hast und setz die Werte in die Formeln ein. Das sind Ströme im mA-Bereich, das entstehende Magnetfeld ist so schwach, dass die daraus resultierende Ablenkung irgendwo im Bereich einer Wellenlänge (der Eigenfrequenz, nicht des Tonsignals!) des Elektrons liegen dürfte und damit vollkommen irrelevant ist.
Und erklär mir doch mal bitte, wieso gerade der Hochtonbereich davon einen Vorteil ziehen sollte, wenn die Elektronen um 2 pm weiter rechts im Kabel fließen und der Rest nicht (oder weniger).
Über den anderen Kabelschwachsinn, der hier gepostet wurde reg ich mich mal lieber garnicht auf, nur sollten sich vielleicht mal so einige HiFi-Freaks und "Audiophile" darüber Gedanken machen, wieso nur sie Unterschiede hören und unter allen E-Technikern und Physikern Kabelvoodoo einstimmig als Schwachsinn abgedroschen wird.
Zuletzt bearbeitet:
G
gh0
Gast
Da gabs doch auch schon so tolle Tests, als man mehrere Leute mit 2 verschiedenen Kabeln an der Nase herumführte, fast alle Hörer das vermeindlich teuere mit "Super Silber Antioxi Soundvolumenboost" als viel besser eingestuft haben und am Ende kam heraus, dass es 2mal das selbe Kabel war.
Zero Cool
Captain
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- März 2006
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- 3.581
Ich finde die Abstimmung von AVR und Boxen viel wichtiger. Meine Anlage ist schon ein wenig älter. Aber bevor ich meinen jetzigen Amp (Pioneer) besorgt habe, hatte ich einen Sony. Da klangen die Boxen total anders obwohl die Leistung fast gleich war (5x 100 Sinus). Ich denke deshalb das es da auch Unterschiede gibt und nicht alles zusammenpasst. Es kommt auch immer auf die Bauform der Boxen und der Raumgröße an. Ich habe so meine Erfahrungen gemacht. Die lasse ich mir auch nicht zerreden von so ein paar Pseudowissenschaftler hier und außerhalb des Boards.
gh0 schrieb:auch 4mm ist vollkommen übertrieben und macht eine unsichtbare Verlegung nur schwerer. 2,5mm² reichen Dick.
4mm halte ich bei 10 Meter durchaus für Sinnvoll.
Es geht ja auch um den Wirkungsgrad!
irgendjemand hat hier vor ein paar Monaten mal eine Übersichtstabelle gepostet.
bei 10Meter Länge, 8Ohm und 2,5mm² hast du einen Leitungsverlust von 8%
bei 4mm² sind es nur noch 5%
man muss den Verstärker also weiter aufdrehen und hat somit einen Höheren Stromverbrauch.
Das können durchaus 3-4€ Stromkosten im Jahr sein.
4mm² kostet ja auch nur 1,5€/Lfm
Cokocool
Admiral
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- Feb. 2009
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Zero Cool schrieb:Da klangen die Boxen total anders obwohl die Leistung fast gleich war (5x 100 Sinus). Ich denke deshalb das es da auch Unterschiede gibt und nicht alles zusammenpasst. Es kommt auch immer auf die Bauform der Boxen und der Raumgröße an. Ich habe so meine Erfahrungen gemacht. Die lasse ich mir auch nicht zerreden von so ein paar Pseudowissenschaftler hier und außerhalb des Boards.
Allein schon mit dem Leistungsvergleich mit 5x100W hast du dich lächerlich gemacht. Klang hat nie etwas mit Leistung zu tun. 5x100W sagt sowieso nur, dass die Kanäle 100W leisten können. Aber versuch mal alle gleichzeitig mit 100W zu belasten
Lieber Pseudowissenschaftliches als deine subjektiven Erfahrungen, die nicht belegbar sind.
C0rd0n
Lieutenant
- Registriert
- März 2011
- Beiträge
- 628
@ Zero Cool
Du hast zwar Recht mir der Raumgröße und Bauform von Lautsprechern, aber gerade Gehäusebau von Lautsprechern hat nichts mit Erfahrungen zu tun, sondern wird hauptsächlich berechnet.
Das Lautsprecher in unterschiedlichen Räumen unterschiedlich klingen, sollte auch jedem klar sein, wie z.B. ein Raum in dem nur Pakett liegt, oder einer der mit Teppich belegt ist und mit Möbeln voll steht. Aber das geht am Thema vorbei.
2,5mm² reichen dicke aus bei den Längen. Selbst unterschiedliche Kabellängen sind dem Receiver vollkommen egal. Der Denon hat ein Messmicro mitgeliefert bekommen und misst sich selber ein. Wenn der Receiver nun merkt das Signal kommt zu früh oder zu spät, regelt der das nach.
Du hast zwar Recht mir der Raumgröße und Bauform von Lautsprechern, aber gerade Gehäusebau von Lautsprechern hat nichts mit Erfahrungen zu tun, sondern wird hauptsächlich berechnet.
Das Lautsprecher in unterschiedlichen Räumen unterschiedlich klingen, sollte auch jedem klar sein, wie z.B. ein Raum in dem nur Pakett liegt, oder einer der mit Teppich belegt ist und mit Möbeln voll steht. Aber das geht am Thema vorbei.
2,5mm² reichen dicke aus bei den Längen. Selbst unterschiedliche Kabellängen sind dem Receiver vollkommen egal. Der Denon hat ein Messmicro mitgeliefert bekommen und misst sich selber ein. Wenn der Receiver nun merkt das Signal kommt zu früh oder zu spät, regelt der das nach.
Die Leitungslänge hat doch nichts mit der Laufzeit zu tun.
Einige haben wohl vergessen wie schnell Lichtgeschwindigkeit ist.
10Meter oder gar 100 Meter kann ein AV-R niemals heraus messen.
Und Hören kann man das Schon gar nicht!
Was der AV-R Ausgleicht sind die Laufzeitunterschiede der Schallwellen, denn diese bewegen sich weit Langsamer.
Und Natürlich die Pegel werden Korrigiert.
aber die Kabellänge?
Niemals!
Einige haben wohl vergessen wie schnell Lichtgeschwindigkeit ist.
10Meter oder gar 100 Meter kann ein AV-R niemals heraus messen.
Und Hören kann man das Schon gar nicht!
Was der AV-R Ausgleicht sind die Laufzeitunterschiede der Schallwellen, denn diese bewegen sich weit Langsamer.
Und Natürlich die Pegel werden Korrigiert.
aber die Kabellänge?
Niemals!
T
Tasadar
Gast
Darkscream
Fleet Admiral
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Er hat schon 50m 2,5mm² - er wird zu 4mm² nix raus hören - und raus geschmissenes Geld wäre es in dem Fall auch, weil er es ja schon hat - ihr seit echt 
Darkscream
Fleet Admiral
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- Feb. 2010
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- 17.542
Ach nee - auch nur die Hälfte gelesen? Egal - weil er es schon hat ist es eh egal 
Drakonomikon
Commander
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- Okt. 2005
- Beiträge
- 2.839
Gerade in der Elektrotechnik wird bei Signalübertragung zwischen jeder signalführenden Ader eine Masse-Ader gelegt um Interferenzen aufgrund des E-Feldes zu verhindern.CHEE KO PEK schrieb:[...] wer sich aber die Muehe macht, beide Litzen voneineder zu trennen, wird, weil der Einflussbereich des oben genannten Kraftfeldes wegfaellt, in den Genuss einer deutlichen Verbesserung des Klanges im Hochtonbereich gelangen.
Wenn du Störungen von außerhalb vermeiden willst, dann denk mal über Symmetrische Signalübertragung nach. (Vielleicht meintest du auch das).
Nochmal was zum Kabelquerschnitt:
rho=1,68e-2 Ohm*mm²/m (Spezfischer Widerstand von Kupfer)
R=rho*länge/Querschnittsfläche
Bei 10m (das macht 20m Gesamtlänge, weil hin und zurück) ergibt das:
R(A=2,5mm²)=0,1344 Ohm
R(A=4mm²)=0,084 Ohm
Bei einer Impedanz von durchschnittlich 6Ohm ergibt das eine Verschlechterung von:
Bei 2,5mm²: 2,2%
Bei 4mm²: 1,4%
Elektronen bewegen sich sehr schnell durchs Kabel (ich schätze jetzt mal aus Spaß 0,1c. Laufzeitverzögerungen (Phasenverschiebung) gibt es dort praktisch keine). Unterschiedliche Kabellänge hat kaum Einfluß auf den Widerstand. Wie man sieht ist das laut Formel linear mit der Länge, aber alles unter 5%.
Richtige Ausrichtung der Lautsprecher ist wesentlich wichtiger.
EDIT: Es gibt auch Kabel aus Aluminium oder Nickelverbindungen. Die leiten doppelt so schlecht. Da spart man natürlich am falschen Ende.
Zuletzt bearbeitet:
druckluft
Captain
- Registriert
- Juli 2010
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- 3.422
Ich kann mich meinem Vorredner nur anschliessen. 2,2% Leistungsverlust entsprechen gerade mal 0,1dB Pegelverlust. Das wird man wohl kaum als Unterschied zwischen Links und Rechts wahrnehmen. Allein die Bauteiltoleranzen jeder 'High-End-Frequenzweiche' dürften da einen grösseren Effekt haben. Wie ich schon gesagt habe, sind 0,5dB Abweichung zwischen Lautsprechern durchaus im Bereich des Üblichen.
Es wirkt sich auch nicht spürbar auf die Stromrechnung aus, wie jemand hier behauptet hat. Nimmt man mal an, dass man 24/7 bei einer durchschnittlichen Wiedergabeleistung von 5W (und das ist eigentlich schon recht viel) Musik hört, ergibt sich noch nicht mal ein Mehrverbrauch von einer Kilowattstunde im Jahr.
Symmetrische Leitungsführung zu Lautsprechern... Mal davon abgesehen, dass eine symmetrische Signalübertragung schon bei Line-Pegeln nur noch einen recht geringen Nutzen hat und seine Vorteile eigentlich erst bei unverstärkten Mikrofonsignalen richtig ausspielen kann, ist die Leitungsführung zum Lautsprecher von Haus aus symmetrisch wenn man die Zwillingslitze nicht auftrennt. Eine Einstreuung wirkt sich auf beide Leiter gleichermassen aus und der Lautsprecher bekommt davon nichts mit, weil er nur auf die Differenz reagiert. Von daher sollte man die Litzen lieber zusammen lassen, so streuen sie auch nicht in andere Leitungen ein
Bi-Wiring - totaler Quatsch, daher auch von mir der Vergleich mit einem absolut nutzlosen 1400€ Netzkabel. Bi-Amping ist wieder eine andere Sache, die durchaus Vorteile hat.
Der einzige Punkt, an dem sich dickere Kabel wirklich auswirken, ist die Bedämpfung der Lautsprecher. Ein Tieftonchassis schwingt immer etwas nach, im Betrieb wird es über den Innenwiderstand der Endstufe bedämpft. Zu diesem Innenwiderstand muss natürlich der Widerstand des Kabels addiert werden. Das heißt mit einem Kabel, das einen grösseren Querschnitt hat, wird der Lautsprecher effektiver bedämpft und zeigt somit ein besseres Nachschwing- und Impulsverhalten.
In der Praxis wirkt sich das aber meistens weitaus weniger aus als das akustische Nachschwingverhalten des Raums, von daher sollte man sich bis zu einem gewissen Punkt Gedanken machen, alles darüber hinaus ist rausgeschmissenes Geld. Bei 10m Kabellänge in dem Leistungsbereich sehe ich da noch keine erheblichen Vorteile durch 4mm2 Kabel.
Hier nochmal für alle was zum lachen...
Es wirkt sich auch nicht spürbar auf die Stromrechnung aus, wie jemand hier behauptet hat. Nimmt man mal an, dass man 24/7 bei einer durchschnittlichen Wiedergabeleistung von 5W (und das ist eigentlich schon recht viel) Musik hört, ergibt sich noch nicht mal ein Mehrverbrauch von einer Kilowattstunde im Jahr.
Symmetrische Leitungsführung zu Lautsprechern... Mal davon abgesehen, dass eine symmetrische Signalübertragung schon bei Line-Pegeln nur noch einen recht geringen Nutzen hat und seine Vorteile eigentlich erst bei unverstärkten Mikrofonsignalen richtig ausspielen kann, ist die Leitungsführung zum Lautsprecher von Haus aus symmetrisch wenn man die Zwillingslitze nicht auftrennt. Eine Einstreuung wirkt sich auf beide Leiter gleichermassen aus und der Lautsprecher bekommt davon nichts mit, weil er nur auf die Differenz reagiert. Von daher sollte man die Litzen lieber zusammen lassen, so streuen sie auch nicht in andere Leitungen ein
Bi-Wiring - totaler Quatsch, daher auch von mir der Vergleich mit einem absolut nutzlosen 1400€ Netzkabel. Bi-Amping ist wieder eine andere Sache, die durchaus Vorteile hat.
Der einzige Punkt, an dem sich dickere Kabel wirklich auswirken, ist die Bedämpfung der Lautsprecher. Ein Tieftonchassis schwingt immer etwas nach, im Betrieb wird es über den Innenwiderstand der Endstufe bedämpft. Zu diesem Innenwiderstand muss natürlich der Widerstand des Kabels addiert werden. Das heißt mit einem Kabel, das einen grösseren Querschnitt hat, wird der Lautsprecher effektiver bedämpft und zeigt somit ein besseres Nachschwing- und Impulsverhalten.
In der Praxis wirkt sich das aber meistens weitaus weniger aus als das akustische Nachschwingverhalten des Raums, von daher sollte man sich bis zu einem gewissen Punkt Gedanken machen, alles darüber hinaus ist rausgeschmissenes Geld. Bei 10m Kabellänge in dem Leistungsbereich sehe ich da noch keine erheblichen Vorteile durch 4mm2 Kabel.
Hier nochmal für alle was zum lachen...
Drakonomikon
Commander
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Jetzt auch noch von mir was zum Thema Bi-Wiring
Ich hielt den Grund für die Existenzberechtigung von Bi-Wiring nur darin, dass man so zwei Endstufen hat, die gemeinsam eine größere Leistung ergeben als Eine. Insbesondere ist bei so hohen Leistungen durch die Aufteilung der Endstufen eine höhere Effizienz und Linearität (beides Vermutungen) möglich bzw. Kostengünstiger. Beispielsweise ist es scheinbar kaum ein Problem ein Netzteil mt 90% Effizienz und 250W zu bauen; aber sehr wohl eines mit 1000W
EDIT: Man hat so auch die Möglichkeit aus einem 7.1 Receiver durch Bi-Wiring ein 5.1 System mit stärkeren Frontlautsprechern zusammenzustellen.
Ich hielt den Grund für die Existenzberechtigung von Bi-Wiring nur darin, dass man so zwei Endstufen hat, die gemeinsam eine größere Leistung ergeben als Eine. Insbesondere ist bei so hohen Leistungen durch die Aufteilung der Endstufen eine höhere Effizienz und Linearität (beides Vermutungen) möglich bzw. Kostengünstiger. Beispielsweise ist es scheinbar kaum ein Problem ein Netzteil mt 90% Effizienz und 250W zu bauen; aber sehr wohl eines mit 1000W
EDIT: Man hat so auch die Möglichkeit aus einem 7.1 Receiver durch Bi-Wiring ein 5.1 System mit stärkeren Frontlautsprechern zusammenzustellen.
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