Lebensdauer der Daten auf Speichermedien im Auge behalten ?

Bigeagle schrieb:
Aber um sicher zu gehen würde ich ein Dateisystem nutzen das Prüfsummen und idealerweise auch reparatur unterstützt.

Wobei die ZFS/BTRFS aber auch nur Reparatur unterstützen, wenn eine entsprechende Redundanz da ist bzw. erzeugt werden kann. Also entweder Redundanz auf dem Datenträger selbst einrichten oder ZRAID betreiben.
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oskdueh schrieb:
aber hba-tri-karte ist ok ?

Solange sie im IT-Modus geflash ist, ja. Hardware-RAID hingegen würde ich eher sein lassen.
 
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@oskdueh wenn es um mehrere TB geht dann würde ich zu einem HDD Verbund mit Btrfs oder ZFS raten. Je nach sicherheitsbedürfnis redundanzen einbauen. Ein einfacher mirror reicht für die Funktionalität, aber wenn der Schutz unbedingt aufrechterhalten werden soll selbst wenn ein Datenträger zwischendurch mal ausfällt braucht man entsprechend mehr.
Bei Btrfs kann man die Redundanz auch auf einem Datenträger einrichten, ob das empfehlenswert ist wenn die daten so wichtig sind ist eine andere frage. Bei ZFS müsste das genau genommen auch gehen indem man zwei partitonen auf der gleichen platte als mirror einrichtet. Wenn performance nicht so wichtig ist (und die daten sowieso noch mal woanders liegen).
Dann ein automatisches scrubbing einrichten und auch die überwachung überwachen. Was nützt das scrubbing und smart logging wenn man nie reinguckt was da berichtet wurde? Ich schaue bei meinem homeserver zu selten tatsächlich nach.
Auf jeden fall solltest du dir erstmal in ruhe angucken was für Möglichkeiten du hast, im falle von btrfs und zfs dokus lesen und am besten einfach mal ausprobieren. Unter Linux kann man probemlos auch dateien als festplattenersatz nutzen, das ist für das ausprobieren der Befehle, managementoptionen, fehlerbehandlung und so weiter ausreichend.
Erst bei Problemen herausfinden wie man damit umgeht ist eher unangenehm, besser vorher mit einem Testaufbau üben. Nach dem ausprobieren hat man auch eher eine idee welche topologie man haben will, ob z.b. einfacher mirror oder verteilte redundanz mit zraid. Bei btrfs lässt man wohl besser noch die finger von den raid5/6 varianten.

Wenn man dabei zu dem ergebnis kommt dass das zu viel aufwand ist, ist das auch ein ergebnis.

Ich persönlich mag adapterkarten nicht weil da wieder eine zusätzliche fehlerquelle reinkommt. Treiber müssen ggf. passen und manche der HBA Karten nehmen überraschend viel strom. Aber im Zeitalter der 2-4 SATA Ports kommt man wohl kaum drumherum. Nach einigen gruselstories von Ausfällen aus dem profibereich (2010 rum, ist schon ne weile her) hab ich mich immer dagegen entschieden. Aber als ich mir diese Frage gestellt hatte gab es auch noch Boards mit 10 SATA ports im mittleren preissegment für privatkunden.

@Banned
Hatte das im Kopf, aber wohl tatsächlich vergessen mal direkt zu erwähnen. Deshalb die Frage danach wie viele Daten man absichern will und wie teuer das wird. Immer gleich 2-3 Datenträger nehmen macht es eben teurer.
 
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