News Lebt Windows XP bis Juli 2009 für OEM-Partner?

milch schrieb:
Da muss man klar widersprechen, XP hat sich nicht nach einem Jahr klar durchgesetzt. Nach einem Jahr kam gerade das SP1 raus und die Leute haben sich überlegt, es jetzt vllt. mal auszuprobieren, da es nicht wirklich zufriedenstellend war.
Kenn ich anders, 3 Wochen nach Launch hatte das hier jeder drauf (nicht zwangsläufig gekauft, aber drauf ;)) und keine Sau hat privat 2000 benutzt, ME auch eher selten, die meisten davor 98.
Dass nicht alle Firmen sofort in der ersten Woche alles umgestellt haben ist irgendwie logisch, da können aber weder XP noch jetzt Vista was für.

Vista 64 Bit funktioniert definitiv nicht mäßig, wie XP 64 Bit und kann nicht annähernd in einen Topf geschmissen werden, da frappierende Unterschiede vorhanden sind.
Mag sein, dass die 3 Programme in deiner Firma laufen (wäre auch schlimm wenn Outlook und der Browser das nicht würden), aber das täuscht kaum drüber hinweg, dass zig Programme Probleme machen und es für viele Komponenten an 64bit Treibern mangelt (auch populäres wie viele 3Com NICs oder Logitech mx500 und älter). Ich hab zugegebenmaßen vor SP1 getestet aber ich muss dir recht geben, XP64 lief deutlich besser als Vista Business 64 ;)
 
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Das Thema ist hier immer noch OEM und Firmenumfeld, da - wie bereits gesagt - Business und Ultimate davon betroffen sind.
Du meintest doch, dass sich XP ja nach einem Jahr so stark durchgesetzt hätte, was nicht der Fall ist. Wurde weder in den ersten Wochen umgestellt, noch in den ersten Jahren. Hier kann man auch nicht die OEM Geräte als Anhaltspunkt nehmen, da ebenso genug Neugeräte mit Vista HP ausgeliefert werden.

Informier dich bitte erstmal. 2002 wurden - drei Jahre nach Release - die Rollouts für Windows 2000 größer durchgeführt und XP (bereits ein Jahr alt) hat, wie Vista heute, für die Unternehmen keine Rolle gespielt und war uninteressant. XP genau das gleiche Spiel, wie mit Vista. Da sind auch die Herren von Intel und co., die ja quasi als Verräter mit dem "Nein" zu Vista dastehen, auch mit einem "Nein" zu XP aufgefallen, da Windows 2000 Rollout im Gange war.

Es gibt eine klare Analogie und Vista wird auch in den Unternehmen 2009/2010 interessant sein. Könnte man dem "Nein" von Intel trauen, würden die Herren ihre Core2Quads auf NT 4 o.ä. laufen lassen. Also einfach mal nicht diese Geschichte unnötig hochpushen.

Auf Pseudoargumente à la "drei Programme deiner Firma" werde ich jetzt mal nicht eingehn - witzlos.
 
Das Thema ist hier immer noch OEM und Firmenumfeld, da - wie bereits gesagt - Business und Ultimate davon betroffen sind.
Ich habe von Privatpersonen gesprochen, das sollte hier eigentlich klar werden.
mir schrieb:
Dass nicht alle Firmen sofort in der ersten Woche alles umgestellt haben ist irgendwie logisch
btw, die Ultimate-Edition ist wohl eher für Endkunden als für OEM und Firmen gedacht.

milch schrieb:
Es gibt eine klare Analogie und Vista wird auch in den Unternehmen 2009/2010 interessant sein...
Sehe ich anders, wenn Vista nächstes Jahr schon einen Nachfolger bekommt, dann glaube ich eher, dass es drauf hinausläuft, dass Vista einfach übersprungen wird.

Auf Pseudoargumente à la "drei Programme deiner Firma" werde ich jetzt mal nicht eingehn - witzlos.
Sorry, aber ob die Programme von User xy laufen ist ziemlich belanglos, wichtig ist ob und wie viele andere Programme nicht laufen. Ersteres ist schlichtweg Grundvorraussetzung, die Qualität des OS kannst du eigentlich nur an den negativ-Berichten ausmachen und die sind bei der 64-bit Version weit häufiger anzutreffen obwohl deren Verbreitung wohl eher marginal ist.
Wenn du 3 User hast bei denen alles läuft und einen bei dem das System abstürzt oder die Programme inkompatibel sind, dann sind das 25% die nicht laufen. Dann zu posten, dass es funktioniert ist genauso sinnlos wie die ganzen Threads in denen jemand ein Netzteil oder ne Festplatte empfiehlt weil die eine bei ihm gut läuft, absolut überflüssig.
 
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http://www.pcworld.com/article/128027/vista_adoption_rate_predicted_to_outpace_windows_xp.html

... By comparison, between 12 to 14 percent of users switched to Windows XP during the first year of its release, Mitchell said....

Aussagen, Berichte und Zahlen widersprechen deinen in den Raum geworfenen "Fakten", dass innerhalb von einem Jahr XP klar alles abgelöst hat. Privatanwender haben, wie auch heute, auf ihren neuen Rechnern das neueste OS gehabt. Welch Wunder. Aber es gab keine privaten Upgradeorgien.
Vista hat ähnliche Zahlen, dann würdest du also auch behaupten, dass Vista sich nach einem Jahr klar durchgesetzt hat?
Beispiele dieser Art wirst du genug finden. Du wirst auch eine Firma - namentlich Intel - finden, die XP in 2002 abgelehnt hat, um 2000 den Vorzug zu geben. Sowas in der Art habe ich in der letzten Zeit schon mal mit einem anderen OS vernommen... ;)
Von dir fehlen leider immernoch konkrete Informationen und Fakten zu deinen Thesen.

Die Firmen werden entsprechend nach zwei bis drei Jahren (2009/2010) auf dem Markt auch einen Blick auf Vista werfen. Den Zyklus gibt es schon seit Jahren und ist mit Vista jetzt nichts neues. Ich bezweifel, dass ein Umstieg von XP auf ein höheres OS erst 2012/2013 mit Windows 7 erfolgen wird.

Die Ultimate Edition für Privatanwender? Wird sich kein normaler Privatanwender die teuerste Version kaufen, um zu XP downzugraden. Bei OEM und Privatusern bleibt Vista HP die erste Wahl, was das downgraden nicht betrifft.

Die 64 Bit Diskussion wird viel zu Offtopic. "Negativberichte", wie deiner, sagen wenig aus. Du hast es, wie du ja selbst sagst, nicht wirklich getestet und dabei belass ich es.
 
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