LED Augen müde, Kopfschmerzen etc., Umstieg auf U2412M?

spr

Lieutenant
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Hi

habe nun seit einiger Zeit einen Samsung SA350 24" LED Monitor.
Zu Anfang fiel mir in Spielen eigentlich auf, dass das Bild mehr oder weniger "ruckelte". Zwar kein ruckeln in dem Sinne aber mehr in den Augen selbst, als ob die Augen Schwierigkeiten haben das Bild zu verarbeiten, besonders bei Bewegungen. Also mehr Richtung schwammig.
Ja nu.. denke das ist das LED Phänomen oder? Ich kann manche Spiele garnicht mehr anfassen, weil ich sofort nach 2sec Probleme habe mich aufs Bild und dessen Inhalt zu konzentrieren. Echt ein komisches Gefühl.
Macht das Sinn? Bin ich also son LED Opfer?

Jetzt spiele ich mit dem Gedanken das Teil zu verkaufen und auf einen Dell UltraSharp U2412M umzusteigen.
Denke damit werde ich keine Probleme mehr haben oder?
 
Der einzige Unterschied zwischen LED und LCD ist die Hintergrundbeleuchtung, die nicht mehr aus CCFL Röhren, sondern aus LEDs besteht. Sonst gibt es dabei genau null Unterschied und ich wage zu bezweifeln, dass es ein "LED Phänomen" gibt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Hintergrundbeleuchtung schrieb:
Zur Überwachung von industriellen Prozessen werden in so genannten Warten Einbaumessinstrumente mit senkrechter Anzeigefläche verwendet. Bei dieser Art von Umgebungslicht sind rein reflektive TN-LCDs wie auf der linken Seite nebenstehender Abbildung eher schlecht ablesbar. Deshalb wurde bei BBC in den 1970er-Jahren eine Anordnung mit einer Leuchtröhre (Kaltkathodenröhre vom Typ CCFL) als Lichtquelle und einem Diffusor als Lichtverteiler zur H. eines TN-LCDs im Durchlicht entwickelt, welche auf der rechten Seite der Abbildung zu sehen ist und vorzüglich ablesbar war.

Ab den 1990er-Jahren wurden derartige Beleuchtungsanordnungen mit Kaltkathodenröhren zum Betrieb von farbigen LCD-Flachbildschirmen allgemein eingesetzt, bevor Alternativen mit LEDs als Lichtquellen für LED-Fernseher entwickelt wurden und seit etwa 2011 bevorzugt werden.
 
dir is klar das der Dell auchn LED backlight hat? :)

EDIT: der einzige große unterschied sind die verbauten Panel

meiner / der Dell hat ein IPS statt nem TN Panel.


von der Bildqualität her ist es schon ein großes Stück zu vergleichbaren TN Panel.

allerdings auf kosten der Reaktionszeit also genau das gegenteil zu deinem "Schwammproblem"

wenn du diese "Ruckler" wirklich siehst solltest du eher über ein 120Hz Model nachdenken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du den Monitor für dich passend eingestellt? In der Werkseinstellung sind nämlich die meisten viel zu Hell eingestellt. Ein zu helles Bild gibt Überstrahleffekte, die für das Auge "schlieren" Erzeugen und extrem anstrengen -> Kopfschmerzen. Die optimale Helligkeit hängt natürlich von deinem persönlichen Empfinden und dem Monitor ab. Ohne direkte Sonneneinstrahlung sind aber so 20-30% meistens angenehm.
 
der Dell ist doch auch ein LED oder etwa nicht. Falls du auf LED allergisch bist, wird der dir sicherlich nicht helfen!
Haste mal versucht die Einstellungen vom Monitor zu ändern? Die haben doch mittlerweile alle irgendwelche Profile um ggf. Ghosting etc. zu minimieren. VBll. versuchst du dich da mal dran! Ggf wie siehts mal mit nem anderen Monitorkabel aus oder nen anderen Anschluß an der Graka oder einfach mal ne andere Graka testen!
Vll. hilft das ja!
 
Der UltraSharp ist auch ein LED Monitor. Also ich hätte jetzt eher getippt:

-Du sitzt zu nah am Bildschirm
-Eventuell ist auch die Helligkeit zu hoch
-Du bemerkst das Flackern, der LEDs, wenn die Helligkeit gedimmt wird. Dann könnte es helfen den Bildschirm auf volle Helligkeit zu stellen.

Das wären mal Dinge, die Du testen könntest, bevor Du einen neuen Monitor auf Verdacht kaufst.
 
Ist es nciht so dass es bei LED zwei möglichkeiten zur helligkeitsregulierung gibt? (mein ich zumindest mal gehört zu haben)

zum einen über PWM (sprich die LEDs gehen schnell an und aus um niedrigere helligkeit zu produzierne): billig und das bild neigt dazu zu flackern

und dann über spannung. diese ermöglich homogenere ausleuchte ohne flackern, ist aber auch teuerer.

vllt ligt es ja daran.
 
ok. also Helligkeit runter war ein super Tip!
Sitze ca. 50-70cm davor
Richtig angenehm nun zu vorher. Und dumm komm ich mir jetzt auch vor ;)
 
Die Hersteller liefern meistens die Monitore mit voller Helligkeit aus. Damit sie zeigen können, was der Bildschirm so drauf hat. Als ich meinen neuen bekommen habe, und den neben dem alten LCD stehen hatte, dachte ich mir auf, omg krasser Unterschied. Musste erst mal die Helligkeit halbieren. Und ich glaube, das ist im Endeffekt bei dunkler Umgebung immer noch zuviel.
Wenn ich den zweiten Bildschirm nicht direkt daneben gehabt hätte, wärs mir auch nicht anders gegangen als Dir. Also musst Dir net dumm vorkommen ;-)
 
Ich hatte es auf ca 80%. Der "GAME" Modus vom Monitor gibt einem auch ca. 80% Helligkeit.
Bin jetzt erstmal auf 50% runter. Geht auch locker noch akzeptabel bis auf 35-40%.
Was wichtig ist, ist der passende Gamma Modus, finde ich. Habe im SA350 Fall jetzt den "Gamma Modus 3" drin. Saftige Farben und mehr Kontrast dadurch. Wirkt sich dann bei der niedrigeren Helligkeit positiv aus.
 
Yuuri schrieb:
Der einzige Unterschied zwischen LED und LCD ist die Hintergrundbeleuchtung, die nicht mehr aus CCFL Röhren, sondern aus LEDs besteht. Sonst gibt es dabei genau null Unterschied und ich wage zu bezweifeln, dass es ein "LED Phänomen" gibt.

Eigtl. jegliches LED-Backlight ist PWM-gesteuert, die meisten CCFL-Backlights jedoch nicht. Das kann schon einen Unterschied ausmachen. Bei PWM-gesteuerten Backilghts kann ein unangenehmes Flimmern (wie bei CRTs) auffallen.
Siehe https://www.computerbase.de/forum/threads/120hz-monitor-sinnvoll-bei-55fps.973593/#post-12407882

Dadurch ruckelt jedoch das Bild selbst nicht.
 

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