News Lego Education: Sets für Bildung werden klei­ner, weniger funktional und teurer

@mischaef Steht bei mir im Schrank, ich hab da ne komplette Kollektion von 1975 bis ca. 2000. Auch für Idee+Spiel und anderes.
Aber scannen ist sehr aufwendig, deswegen mache ich das immer nur bedarfsweise für einzelne Seiten.
 
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karsten214 schrieb:
Diesen Artikel als Werbung Kennzeichnen!

Ja, voll die Werbung wenn mehrmals daraufhin gewiesen wird, dass das Produkt jetzt teuer ist und weniger kann.
 
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@Carrera124
Da beneide ich Dich jetzt wirklich drum!
 
Lego bringt den Kindern Kapitalismus bei, daher macht es total Sinn die Dinger Education Sets zu nennen und Inhalt zu reduzieren, während man den Preis erhöht.

Gute Arbeit Lego!
 
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Wer verstand hat lässt die Finger von lego.
Das verhalten der Fans kann man langsam als fanatisch einstufen. Als wäre es eine Droge oder Spielsucht verteidigen sie ihre Abhängigkeit und reden sie klein. Jedes Jahr hunderte Euro für Plastik merchandise Bausteine für Kinder. Das ist doch nicht gesund wer da in der spirale hängt.
 
Auf LEGO zu schimpfen ist ja auch im Trend. Die Farben sind aber trotz allem viel schöner und stimmiger als bei Cobi oder Bluebrixx.

Ich habe auf Weihnachten einen kleinen LEGO F1 McLaren bekommen. Hat Spass gemacht den zusammen zu bauen und er sieht richtig gut aus :)
 
@ChinaOel Nein, eine zielgruppenrelevante Information mit kritischer Einordnung.

Finde auch traurig, wie teuer Lego geworden ist und wir dünn die Spielsets geworden sind. Mir fehlen die großen Platten für vernünftige Polizeistationen oder Weltraumbahnhöfe doch sehr. Fand früher auch immer die Ritterburgsysteme so gut. Alles zusammen stecken. Das hat Spaß gemacht.

Aktuell sind die asiatischen Produkte als Spielsets aber noch wesentlich ungeeigneter. Hoffe Bluebrixx kommt mal mit einem vernünftigen Konzept aus dem Quark.
 
Jasmin83 schrieb:
Mein Kommentar: Lego schafft sich weiter ab, aber solange es immernoch Fanboys/Fangirls gibt, die das zeug ohne zu zögern und zu überlegen einfach so kaufen, wird kein umdenken stattfinden, bzw vielleicht noch 10-20 jahre dauern

Kinder sind laengst nicht mehr die Zielgruppe.
 
@Floorp waren Kinder überhaupt jemals die Zielgruppe und nicht einfach deren Eltern, die verzweifelt Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke gesucht haben, bzw Tanten, Onkel, Großeltern. Aber ja ich weiß was du meinst, heute ist die Zielgruppe die Millenials, die Geld haben, zuviel Zeit und nicht wissen wohin mit beidem.
 
Jasmin83 schrieb:
Mein Kommentar: Lego schafft sich weiter ab, aber solange es immernoch Fanboys/Fangirls gibt,…

Leider liegst Du voll daneben. Lego ist der größte Spielwarenhersteller der Welt und hatte im erstenHalbjahr 2024 1,2Mrd € Gewinn(nicht Umsatz). 2025 soll die Zahl nochmals um 7% gestiegen sein.
Lego macht ökonomisch die letzten Jahre sehr vieles richtig!
 
Der_Dicke82 schrieb:
Hast du den Artikel gelesen oder den Talk geschaut?
… Ich kenne diesen Artikel als auch das Video und doch ändert das am Ende nichts an meiner Aussage. Der Artikel ist im ganzen auch nicht schlecht von der CT, geht jedoch zu einem Teil auch an den Alltag an Bildungseinrichten und von Schulen auch vorbei.
Der_Dicke82 schrieb:
Was auch teuer, aber deutlich vielseitiger sein soll, ist Fischertechnik plus OpenSource Mikrocontrollersteuerung.
Wie ich geschrieben habe - und es gehört an der Stelle zum Teil zu meinem täglichen Brot - gibt es hier eine Vielzahl an Produkten, die sich an Bildungseinrichtungen richten und ebenso auch ggf. an "Eltern" und die Preisspanne ist relativ breit.

Ich habe nicht umsonst an der Stelle auch ein Ja als auch ein Nein zur gleichen Zeit geben. Oder einfach: Es kommt darauf an. Will man - und ich bleibe jetzt erst mal bei "Out-of-the-Box" - hier "günstig" ans Ziel, muss man sich sehr genau im Voraus überlegen, was gemacht werden soll und worauf man verzichten kann. Flexibilität kostet in diesem Bereich immer Geld.
Der_Dicke82 schrieb:
Es wird oft vergessen, das es sehr viel OpenSource Quellen für Schulen etc gibt.
Nein, das wird nicht oft vergessen, es gibt an der Stelle nur ein primäres Problem und der nennt sich Zeit. Die meisten "Open Source"-Projekte in dieser Richtung benötigen teilweise deutlich mehr Einarbeitung in die Materie. Je nach "Komplexität" der Projekte, benötigt es auch deutlich mehr Kompetenz und in speziellen Fällen sogar weitere Ausrüstung, damit man das Projekt auch so umsetzen kann, die nicht immer vorhanden ist.

Die Einstiegshürden vieler Open-Source-Quellen ist damit deutlich höher und sie binden zum Teil auch deutlich mehr Arbeitszeit. Wenn man selbst "Bastler", wird der Faktor Zeit gerne mal vergessen. Wenn man auch nur ein Projekt "hat" wird dieser Faktor ebenso vergessen.

DAS hat an der Stelle jedoch selten etwas mit dem Alltag von Lehrkräften als auch den Menschen in sonstigen Bildungseinrichtungen zu tun.
Der_Dicke82 schrieb:
Leider schauen diese nur ungerne über den Tellerrand,
… ja genau, das ist der Hauptgrund dafür. Nicht. Es ist eher eine Frage der Zeit als auch der Einstiegshürde. Während ich zum Beispiel hier sogar mit den *-Pis und günstigen Sensoren ein Kurs aufziehen könnte, können das nicht alle Kolleginnen.

Viele der "Open Source"-Ideen sind toll und es wäre ebenso toll, wenn man diese mehr nutzen würde. Scheitert nur am Faktor Zeit. Ich zum Beispiel hab diese Zeit auf der Arbeit, weil ich nur "IT" bei uns mache. Das gilt aber nicht für die Kolleginnen und Kollegen, die Klassenführungen und Kita-Gruppen machen. Die Veranstaltungen müssen zudem so geplant werden, dass jemand einspringen kann, wenn man krank wird.

Der Tellerand ist toll, aber meist macht die Zeit einen Strich durch die Rechnung und ich kann nicht von allen verlangen, dass die sich so tief einarbeiten wie ich.
Der_Dicke82 schrieb:
dabei gibt es da unheimlich viele Vereine die Schulen dabei richtig gut unterstützen und alles zu einem Bruchteil der Legomondpreise
Die auch eine tolle Arbeit leisten, jedoch in der Regel von "Idealisten" geleitet werden und am Ende leider allzu oft nicht verstehen, dass für sie als "Experten" die Hürden zwar überwindbar erscheinen, dies jedoch aufgrund von Zeitmangel als auch vielleicht andere Hürden, nicht für alle zutrifft.

Und damit kommen wir halt zu einem weiteren Punkt und hier kann sich das mit Lego dann eben auch schnell wieder rechnen: "Wirtschaftlichkeit". Oft wird bedauerlicherweise die "Wirtschaftlichkeit" auf die Preise reduziert und alles drumherum dann ausgeblendet.

Und zur Wirtschaftlichkeit gehört auch die "Rüstzeit", die sowohl ich als auch ggf. die Kollegen aufwenden müssen, um eine Lösung einzusetzen. Genauso wie viel Zeit ich in Fortbildung/Erklärung der Kollegen setzten muss, während diese dann keine anderen Aufgaben übernehmen können.

Der Preis ist ein Faktor, die anderen Faktoren sind für viele jedoch unsichtbar, denn dafür muss man damit auch täglich zu tun haben.
 
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Wilfriede schrieb:
Auf LEGO zu schimpfen ist ja auch im Trend. Die Farben sind aber trotz allem viel schöner und stimmiger als bei Cobi oder Bluebrixx.
Dann widerlege die Kritik doch. Müsste dann ja recht einfach sein, passiert aber seltsamerweise nie.

Bei Cobi soll es so sein, dass die unterschiedlichen Farben zu einer Einigung mit Lego gehören, bei BB kommt es immer drauf an, welche Sets oder Reihen es sind. Und BB und Cobi sind nur zwei alternative Hersteller von vielen. Steine von GoBricks, CaDA oder Panlos treffen die Farbtöne von Lego recht gut - sie haben bei den Farbunterschieden, die Lego selbst fabriziert, ja auch eine gute Trefferchance.
 
Konfuzius sagt: "Weniger ist nicht immer mehr". ;)
 
Jasmin83 schrieb:
kein Sticker, der nach 1-2 Jahren schäbig aussieht oder wohlmöglich noch schief geklebt ist, weil ich einfach nicht so gut darin bin.
Geht mir genauso. Ich habe eher zwei Linke Hände und klebe zwei von drei Stickern sichtbar schief (Neigung größer 3 Grad). ;)
Jasmin83 schrieb:
Das Wort "Farbseuche" hab ich auf Youtube gelernt und trifft es auch ziemlich gut bei vielen Technik Modellen.
Davon bin ich bisher zum Glück visuell verschont geblieben. Solange bei fertigen Modellen die farbigen inneren Bauteile nicht durchschimmern, ist es für mich in Ordnung. Bei einigen Sets, wie z.B. der Freiheitsstatue, war ich sogar regelrecht froh über die "Farbseuche" zu Beginn des Bauens. Da fielen Baufehler viel früher auf, als wenn sämtliche Bauteile einzig grün wären. Das letzte Lego-Technik-Modell von mir war der große Schaufelradbagger, danach hatte ich keinen Patz mehr trotz zwei Wohnsitzen. Seither baue ich nur noch rein optische Modelle (Gebäude oder Landschaften), die ich mir dann in die Vitrine, den Fenstersims oder in freue Regalfächer stelle.
Jasmin83 schrieb:
Wenn ich mal zeit finde, versuche ich gerade meine zerlegten Kindheitsmodelle wieder zusammen zu bekommen, die liegen größtenteils nach farben sortiert in guten alten Curver Boxen, seit bald 35 Jahren.
Mein erstes Lego war von 1990 (vom ersten Begrüßungsgeld in Hof gleich mal ein kleines Set damals gekauft). Die Modelle habe ich heute auch noch alle. ;)
Die Preise sind allerdings im Großen und Ganzen mittlerweile oberhalb des Erträglichen, weshalb ich oft bei Steinehelden.de etwas ältere Modelle mit relativ großen Rabatten kaufe.
 
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Alternativ nen Arduino-Kasten für 40€.
Hmm.

Schwierige Entscheidung...
 
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kitschi01 schrieb:
die neue "Education" für die zukünftigen Käufer von 1000 Euro Todessscheibe usw.
Die Todesscheibe hatte immerhin ein paar Steinchen - selbst mit den Motoren ist das hier wirklich absurd, was verlangt wird.
 
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Moment einmal!

Sehe ich das richtig, Lego hat fast 7 Jahre gebraucht um zu merken:
Informatik wäre schon ein netter Anwendungsbereich für einen Lego-Roboter.

Ja wirklich, das macht natürlich Sinn. Im Gegensatz zu einem Großteil der Beispiel-Unterrichtsstunden, die ich auf der Lego-Seite finde. Das wirkt alles so, als würde man sich mit viel Gewalt irgendwie einen Lerninhalt reingekloppt.

Dann ist das Set eben auch für Biologie (und das nicht nur für Grundschule!), weil man damit angeblich schön Tiere bauen kann.
Respekt übrigens wer mit dem im Set enthaltenen Farben und der Teileanzahl tatsächlich schafft etwas vernünftiges zu bauen.
 
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