News Lego Education: Sets für Bildung werden klei­ner, weniger funktional und teurer

@latexdoll Da sind wir alle sehr gespannt drauf!
 
Die Führung bei Lego muss dringend abgesetzt werden...so kann es nicht weitergehen.
 
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Richy1981 schrieb:
Nur noch LEGO-Fanboys kaufen sich das. Was die durch die Bank verkaufen ist eine Unverschämtheit was Preis-Leistungsverhältnis betrifft
Diese Sets richten sich nicht an "Lego-Fanboys", sondern an Bildungseinrichtungen - neben Schulen sind das in Deutschland auch öffentliche Bibliotheken.
Der_Dicke82 schrieb:
Lego stach als sehr teuer heraus.
Ja und Nein - dass ich das mal schreiben muss bei Lego.

Das musst du hier auch in Relation zueinander sehen. Es gibt hier eine Vielzahl an "Lernkits" und "Spielzeuge", die preislich in ähnliche Regionen kommen und die dann im weiten nicht so flexibel sind. Dazu kommt, dass du bei anderen Systemen zwar günstigere Einstiegspreise hast, das ganze sich dan in der Regel allerdings auch nicht wirklich für Gruppenarbeit eignet.

Nehmen wir mal Edurino. Aktuell als Kits für 100 €, eigentlich 149 €, Gruppenarbeit nur bedingt, also eher pro Kind, also schnell teurer.

Bei den einzelnen Robotern kannst du von 100 bis 500 € alles ausgeben, bist jedoch dann oft stark eingeschränkt oder schnell mal hohe Nebenkosten, wenn du mehr Flexiblität möchtest.

Bei den anderen Sachen hast du gute Einstiegskits, gleichzeitig zahlst du für jeden Zusatz dann auch mal genauso viel wie für das Einstiegskit und bist pro Gruppe auch bei 300 - 500 €, wenn du hohe Flexiblität möchtest.

Sobald die Prädikate "Education" und "pädagogisch wertvoll" dazu kommt, kannst du dir sichersein, dass die Preise massiv anziehen.
 
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Die Education Sets richten sich an Lehreinrichtungen - richtig, und werden dann auch gleich immer in Klassensätzen bestellt. Und natürlich injiziert man damit sein Produkt - also Lego - auch wieder bei der jungen Generation.

Mittlerweile kommt meine Generation in den Lehrerberuf und Informatikunterricht, welche deutlich versierter ist. Als ich neulich auf Tagen der offenen Türen war, ist hier mittlerweile microbit und Calliope angesagt - dank 3D Drucker lässt sich das auch in die Klemmbausteinwelt integrieren. Mit so einem geschlossenen Lego-Ökosystem wöllte ich nix am Hut haben.
 
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Jasmin83 schrieb:
Mein Kommentar: Lego schafft sich weiter ab, aber solange es immernoch Fanboys/Fangirls gibt, die das zeug ohne zu zögern und zu überlegen einfach so kaufen, wird kein umdenken stattfinden, bzw vielleicht noch 10-20 jahre dauern
Ich bin kein "Fanboy", sondern unterscheide kritisch von Set zu Set. Zudem kaufe ich immer nur bei hohen Rabatten. Meist sind es mittlerweile die Serien "Architect", "Art" oder "Creator" ohne teuren Technik-Schnickschnack. Ganz selten ist dann auch mal ein Franchise-Atikel dabei (Star Wars oder Harry Potter).

Derzeit lehne ich zum Beispiel die Enterprise D aus Star Trek ab, weil die mir für das Gebotene zu teuer ist und zudem in den ersten beiden Fassungen fehlerhafte Sticker mitgeliefert hat. Als Trekker tut mir das natürlich schon weh, aber das Modell kaufe ich maximal für 199 € anstelle der 379 € UVP.

Nichtsdestotrotz machen mir die Modelle, die ich dann selektiv gekauft habe, immer noch Spaß. Somit lehne ich eine Total-Blockade von Lego ab.
 
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Saint81 schrieb:
Ich bin mir sicher das trotz mieser Preispolitik von LEGO hier keine Alternativen in betracht gezogen werden, alleine schon deshalb, weil die halb-fossilen Lehrer schon ewig gebraucht haben sich an die LEGO Lernplattform und Classroom-Guides zu gewöhnen.
Da ich mich beruflich zum Teil auch damit befassen muss - also Ergänzung zum vorherigen Beitrag von mir:

Die Preise von Lego sind hier an der Stelle "leider" gar nicht so weit von den Alternativen entfernt. Bei den Bots - für die Grundlagen beim Programmieren - kannst du bei den simpelsten immer noch von knapp 100 € ausgehen - Blue Bots. Vorteil der ist, dass man die "Matten" auch selbst bauen kann, will man da eine höhere Flexiblität der Matten, zahlt man pro Matte auch 50 € und ist bei einem "flexibleren" Set auch mal schnell bei 500 €. Hier wird das Geld über das "Zubehör" gemacht.

Bei Dash und Co kosten die Roboter auch 300 - 500 €, sind jedoch weniger "flexibel", du brauchst für unterschiedliche Aufgaben auch unterschiedliche Bots, da Flexibilität zu schaffen, ist ein Gruppensatz auch schnell mal bei 1000 €.

DaZpoon schrieb:
Als ich neulich auf Tagen der offenen Türen war, ist hier mittlerweile microbit und Calliope angesagt - dank 3D Drucke
Kommt darauf an. Die Basis-Sets sind da relativ günstig, jedoch zahlst du hier auch für jede Erweiterung Geld und willst du da sehr hohe Flexibilität, bist du auch schnell mehrere hundert Euro los pro Kit.

Und mit 3D-Druckern und Co kann man da natürlich als "Lehrkraft" noch mal viel nachsteuern, kostet am Ende allerdings auch Geld und im Zweifel auch Arbeitszeit, die man so nicht hat. ;)

Das einzige, was ich Lego hier massiv ankreiden kann: Sie wollen auf der einen Seite in den Bildungsektor "toll" sein, jedoch Pakete zur Evaluierung - vor dem Kauf - gibt es nicht und die Rabatte sind ein schlechter Witz, wenn man ganze Klassensätze bestellt, da sind die anderen oft netter.
 
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Weyoun schrieb:
Sticker mitgeliefert
Weyoun schrieb:
das ansich ist eine frechheit, insbesondere wenn es dann noch
Weyoun schrieb:
fehlerhafte Sticker
sind.
Das letzte was ich gekauft habe sind die zwei Camaro Display Modelle und überlege mir den Challenger noch zu kaufen (fahre selber Camaro als Spassauto), aber auf denen klebt kein Sticker, der nach 1-2 Jahren schäbig aussieht oder wohlmöglich noch schief geklebt ist, weil ich einfach nicht so gut darin bin.

Alles was Lizenz/Franchise ist, ist auch hoffnungslos überteuert. Andere namhafte Hersteller beweisen, das sie es besser und günstiger können.

Das Wort "Farbseuche" hab ich auf Youtube gelernt und trifft es auch ziemlich gut bei vielen Technik Modellen. Als Kind habe ich gerne nicht damit gespielt, sondern die eher aufgebaut und wieder zerlegt, um sie wieder aufzubauen, aber jetzt, keine Lust mehr, hängt auch an der Anleitung für doofe/jedermann.

Wenn ich mal zeit finde, versuche ich gerade meine zerlegten Kindheitsmodelle wieder zusammen zu bekommen, die liegen größtenteils nach farben sortiert in guten alten Curver Boxen, seit bald 35 Jahren. Habs zum Glück nie verkauft/verschenkt oder sonstwie weg gegeben, aber neues Zeugs kommt mir nicht mehr ins Haus. Wenn die Kinder mit Lego spielen wollen, bekommen sie mein altes Zeugs, das ist dann auch mehr als gut genug und ohne Farbseuche und mit anspruchsvollen Zusammenbauanleitungen. Total Blockade ist es bei mir auch nicht, aber Lego hat so gut wie gar nichts mehr, abgesehen von hohen Preisen und größtenteils schlechten Modellen zu bieten. Leider.
 
Lego bleibt sich treu.
Man ist wirklich gut damit beraten, wenn man zu den Konkurrenzprodukten greift. Nicht nur hat man mehr Steine fürs gleiche Geld, sondern die Qualität ist da mittlerweile auch auf Augenniveau.

Lego hat doch nur noch was mit Nostalgie in unserer Erinnerung zu tun und Lizenzen.

Das Lego aus meiner Kindheit existiert so heute nicht mehr :(
 
Lego ist das "neue" Apple.
Überwiegend ein Statussymbol. Echt bitter was aus edlem Spielzeug geworden ist.
Gut das ich noch kistenweise klassisches Lego in Keller habe und Generationen meiner Blutlinie damit Spaß haben werden, ohne sich zu Verschulden.
 
DaZpoon schrieb:
Mit so einem geschlossenen Lego-Ökosystem wöllte ich nix am Hut haben.
Hat aber auch Vorteile. Mein ältester kommt jetzt in die 5 klasse und hat bei der Schulbesichtigung sich den lego robotics Kurs auch ganz genau angesehen. Die App ist intuitiv, mit diesen "Bausteinen" um Dinge zu steuern. Sowas versteht man zu Beginn einfach besser. Die hatten da z. B. Fußballroboter aus Lego gebaut oder einer Farbensortiermaschine.

Wenn ich mir überlege, dass wir damals mit Basic auf win3.1 PC angefangen haben, ohne wirklich was in der "Hand zu haben" sind diese Sets zum einstieg schon gut. Als ich aber gehört habe, was die Schulen bzw. Fördervereine dafür Geld in die Hand nehmen müssen, ist mir schlecht geworden.
 
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DevPandi schrieb:
Ja und Nein - dass ich das mal schreiben muss bei Lego.
Hast du den Artikel gelesen oder den Talk geschaut?
Tatsächlich war Lego für das geleistete auch für Bildungseinrichtungen nur bedingt geeignet.
Was auch teuer, aber deutlich vielseitiger sein soll, ist Fischertechnik plus OpenSource Mikrocontrollersteuerung.

Es wird oft vergessen, das es sehr viel OpenSource Quellen für Schulen etc gibt. Leider schauen diese nur ungerne über den Tellerrand, dabei gibt es da unheimlich viele Vereine die Schulen dabei richtig gut unterstützen und alles zu einem Bruchteil der Legomondpreise
 
Ich denke, Lego hat noch keine Preise für Deutschland genannt, weil alle Klassen der EU Partner eh kostenlos beliefert werden. Deshalb sind die USA Sets so teuer.

🤪
 
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fowLakatah schrieb:
Lego ist das "neue" Apple.
Überwiegend ein Statussymbol. Echt bitter was aus edlem Spielzeug geworden ist.
Gut das ich noch kistenweise klassisches Lego in Keller habe und Generationen meiner Blutlinie damit Spaß haben werden, ohne sich zu Verschulden.
Ehrlicherweise muss man sagen, dass Lego noch nie günstig war. Anbei ein Scan vom Vedes Katalog 1980... die 7740 kostete da schon 170 DM, und dazu kam noch der Trafo für 60-70 DM.
Um das einzuordnen, das größte und teuerste Technic Set 8860 lag bei 98 DM...

Allerdings passte früher die Qualität besser zu den Preisen als heute.
 

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Der_Dicke82 schrieb:
Welche alternative wurde sich den angeschaut?
ich hab mich damit vorher nicht ausreichend beschäftigt, mir es aber viel komplizierter vorgestellt, so eine Steuerung aufzubauen, damit der Roboter auch das Tor trifft und nicht irgendwohin fährt
 
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karsten214 schrieb:
Diesen Artikel als Werbung Kennzeichnen!
Werbung? Sollte diese nicht positiv über ein Produkt berichtet. Schlechter, weniger und teurer sind keine Werbung.

Lego hat Leute für weniger abgemahnt.
 
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@Carrera124
Gibt es den Katalog auch irgendwo als ganzes zu sehen? Wäre interessant!
 
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