Leistungsstarkes Notebook (statistische Berechnungen)

Registriert
Okt. 2012
Beiträge
2
Hallo,

ich befinde mich in einer vielleicht recht glücklichen Lage. So beginne ich zum 01.11. eine neue Stelle als wissenschaftlicher Mitarbeiter und kann meinem Arbeitgeber recht frei meinen gewünschten Arbeitsrechner vorschlagen. Da ich in einem Institut in verschiedenen Projekten eingesetzt werde, soll es ein Notebook sein. Die Flexibilität wäre mir doch recht wichtig, so kann ich dann auch mal die Projektgruppen aufsuchen und muss nicht immer alle zu mir kommen lassen etc..

Nun bin ich Berufseinsteiger und an meiner Uni wurde für rechenintensive Auswertungen schlicht auf die Uni-Server zugegriffen. Nun stellt sich mir die Frage, was ist wirklich wichtig für mein Notebook und was wäre Spielerei?

Was mir klar ist, der Prozessor und der Arbeitsspeicher sind entscheidend. Ich werde hierbei mit SAS und R arbeiten und Datensätze mit sehr großen Datenumfängen bearbeiten, genaueres weiß ich da leider noch nicht. Beim Prozessor hatte ich an einen Intel i7 der 3. Generation gedacht, welcher genau? Müsste ich schauen... Die Frage ist nun vor allem, wie viel Arbeitsspeicher ist wirklich notwendig? 8GB findet man ja problemlos, bei 16GB wirds schon schwerer und teurer. Naja und bei Dell kommt man mit einem XPS Modell auch auf 32GB und liegt dann bei fast 5.000€. Klar ich muss das nicht zahlen, aber will dort auch nicht etwas total Übertriebenes fordern.

Wie wäre sonst die Meinung zu einem Apple MacBook Pro? Hier hätte ich vor allem Bedenken, wie gut die Programme dann endeffektlich wirklich laufen. Denn ich müsste auf jeden Fall wieder über eine virtuelle Maschine gehen, da SAS für Macs nicht wirklich ausgelegt wird.

Was meint ihr? Ich will nicht unnötig zurückhaltend sein, aber eben auch nicht zu dick auftrage. Zum Notebook hinzu kommen dann eh noch Bildschirm (24", ich dürfte auch zwei haben), Dockingstation etc... An sich eine sehr nette Situation, aber eben schwer einzuschätzen, was dann nicht doch über das Ziel hinausgeht.
 
Wenn die Datensätze lokal gespeichert werden, solltest du auf jedenfall an eine SSD denken, die du entweder selbst nachrüstest oder direkt bei der Neuanschaffung berücksichtigst.

Ansonsten reichen max 8gb RAM und eine potente CPU. Sind die Anwendungen auch grafiklastig bzw benötigen GPGPU?
 
Zuletzt bearbeitet:
An einer Uni ist bestimmt nicht unbegrenzt Geld vorhanden - eher sogar zu wenig. Ich denke mal, dass bei 1500 Euro Schluss sein wird, aber das Budget wirst du doch erfragen dürfen.
 
Wie wäre es mit dem Lenovo Thinkpad W530? Bietet angefangen von einer SSD + HDD über 16GB RAM (welcher noch auf 32GB erweitert werden kann, da 4 Bänke vorhanden sind) bis hin zur großen Auflösung und Core i7 alles.

Außerdem kannst du da den Rabatt für wissenschaftliche Mitarbeiter mitnehmen. Weiterhin gibts natürlich Dockingstations dafür, wo man meines wissens nach auch min. 2 zusätzliche Bildschirme anschließen kann.
 
Statistiker123 schrieb:
Nun bin ich Berufseinsteiger und an meiner Uni wurde für rechenintensive Auswertungen schlicht auf die Uni-Server zugegriffen.


wahli schrieb:
An einer Uni ist bestimmt nicht unbegrenzt Geld vorhanden - eher sogar zu wenig.

Also wenn ich das richtig verstehe ist sein neuer Arbeitgeber keine Universität. ;)


Bei solchen Berechnungen muss er auf Throttling achten wenn die Kühlung des Notebooks nicht gut genug ist.
 
Danke schon mal!

Also die Frage, ob das Programm unter einem Mac läuft lässt sich nicht so ganz klären. Neueres findet sich dazu nämlich nicht, aber mir wäre es daher einfach zu riskant. Aber meist findet man den Weg über ein virtuelles Windows, dies würde für mich dann wiederum den Mac Gedanken "zerstören". Ich würde wohl eher dieses mögliche Problem umgehen, auch wenn es wahrscheinlich alles läuft und es reizt.

Zum Budget zitiere ich mal aus der Mail meiner zuständigen Person " Suchen Sie sich wirklich was gutes aus, wenn Sie Apple-Fan sind auch von denen einen Rechner. Ich weiß nur nicht wie kompatibel die sind mit den speziellen Programmen. Es gibt also keine Vorgaben :-)". Das heißt das Geld ist schon durchaus da! Und das obwohl es zwar keine Uni, aber eine Uniklinik ist.

Ich darf also schauen, es ihr zusenden und sie reicht dies weiter! So wies es klingt wird das also so weit alles abgesegnet. Allerdings erachte ich es selbst für Unsinn Geld zu verbraten, obwohl diese Rechenleistung am Ende eben vielleicht doch nicht so gebraucht wird. Auf der anderen Seite habe ich in meiner Masterarbeit Auswertungen durchgeführt die selbst auf den Servern dann mal 5-6 Stunden liefen und das war ein kleinerer Datensatz.

In Sachen Grafik dürfte der Aufwand äußerst begrenzt sein, da sind die Programme eher "einfach gestrickt".

Was mir vorschweben würde, wäre eben die Möglichkeit ggf. den Arbeitsspeicher nochmal aufzurüsten. Bei Dell ist dies allerdings, über die 8GB hinaus, erst mit bestimmten Prozessoren möglich. Dell wäre der Hersteller, der am stärksten dort vertreten ist und mit denen ich auch selbst bereits durchaus positive Erfahrungen habe. Von Lenovo ist mein Vater z.B. nicht so begeistert.

Edit: Ich werde meine Ansprechpartnerin nochmal kontaktieren (war gerade nicht erreichbar), um mal zu konkretisieren über welchen Bereich man denn wirklich redet. Denn z.B. beim Dell Precision redet man bei Wahl einer SSD von 512GB dann mal eben über knapp über 900€. Ich melde mich dann nochmal, wie gesagt ich würde zu nem i7 tendieren, dazu 8gb Ram (Aufrüstung sollte möglich sein, falls eben doch notwendig) und bei der Festplatte würde ich schauen. Sollte es zwingend eine SSD sein oder reicht auch eine HDD, das SSD deutlich schneller zu sein scheint hatte ich mir bereits erlesen. Wenn mir eine SSD abgesegnet würde, wäre es natürlich dann keine Frage und wenn mehr Platz benötigt würde, dann gibt es ja immer noch externe Festplatten. Ich bin an dem Institut eben dann der einzige wirkliche Statistiker, so dass ich in sämtliche Projekte eingebunden werde.

Wie gut das ich nicht auch noch ne Wohnung suchen muss und und und... Aber gut das Notebook ist dann eher ein Luxusproblem, so wie es eben bislang klang.
Ergänzung ()

Ich würde an sich editieren, aber da es so vielleicht der ein oder andere eher liest. Mein Bruder hatte eine gute Idee, denn an sich brauche ich zwar ein Rechen"monster". Aber dieses muss nicht zwingend mobil sein, daher wäre der neueste Gedanke:

- Desktop mit entsprechenden Resourcen
- kleiner (14 Zoll) Notebook, das im wesentlich zum präsentieren und kleineren Berechnungen dient

Mal sehen, ob man mir das absegnet. Am Ende sollte man auf dem Weg bei gleichem Geld auf deutlich mehr Rechenleistung kommen, da ein Desktop ja doch meist günstiger ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben