Linux für Arbeitsrechner

..Heisenberg..

Commander
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Okt. 2011
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Hallo Leute,

momentan habe ich als Hauptsystem Windows 8 laufen und nebenbei in einer VM OpenSuSe.

Da mir OpenSuSe nicht rund genug in der Vm läuft, möchte ich nun wieder auf Linux als Hauptsystem wechseln. Windows 8 soll dann für Photoshop und Lightroom in einer VM laufen.

Bevor ich auf Windows 8 gewechselt bin hatte ich über länger Zeit ARCH Linux, was mir an sich auch sehr gut gefallen hat. Jedoch werden auf dem Rechner wichtige Firmendaten liegen und bei Arch ist ja immer das Risiko, dass irgendwas nach einem Update nicht stimmt. Aus diesem Grund möchte ich eine andere Distribution ausprobieren.

Mir ist wichtig, dass die Distribution stabil ist und ich nicht im Bereich Software eingeschränkt bin. Wenn Steam samt DotA 2 für langweilige Abende laufen würde, wäre es noch das "i-tüpfelchen"

Welche Distributionen könn ihr mir momentan empfehlen?
 
Kurz und Knapp:

Debian mit KDE oder Gnome je nach wunsch :)
 
Debian oder Alternativ CentOS, welches auf RedHat basiert und auch für Firmen interessant ist.
 
Fedora hatte ich schon mal probiert damals, jedoch hat mir das nicht s ogefallen.

Debian, noch nie probiert aber sollte ich wohl mal machen. Wie sieht es bei Debian mit Treibern aus? Funktioniert das meiste auf anhieb? Trotz stable Version immer "relativ" aktuelle Pakete? Oder macht es Sinn "testing" zu nehmen?
 
Debain ist mit unter das stabilste Linux das es gibt. Treiber musste ich bis dato nur einmal installieren für ein RAID-Controller.
 
..Heisenberg.. schrieb:
Debian, noch nie probiert aber sollte ich wohl mal machen. Wie sieht es bei Debian mit Treibern aus? Funktioniert das meiste auf anhieb? Trotz stable Version immer "relativ" aktuelle Pakete? Oder macht es Sinn "testing" zu nehmen?

Wenn Du möglichst aktuelle Pakete möchtest, bleibt Dir nur Testing zu nehmen. Wheezy ist natürlich schon etwas abgehangen, war aber für mich trotzdem erst einmal erste Wahl. Ich möchte bald mal Jessie testen.

Ich hatte mit Wheezy bisher unter Gnome übrigens trotzdem 2 Hänger, die wohl auf ein Problem mit der libmozjs Lib in Gnome-Shell zurückzuführen sind, was mit dem nächsten Point-Release hoffentlich behoben wird (Upstream schon gefixt).
 
welche Oberfläche ist momentan am produktivsten? Bei Arch bin ich mit Openbox ganz gut gefahren..
 
Ich selber mag Gnome aber wie gesagt da geht es eher um Geschmack als Produktivität, denn das sind sie alle sobald man sie kennt.
 
Hatte damals noch eine Nvidia KArte, mittlerweile ist es aber eine AMD.. wie sieht da die unterstützung unte rDebian aus
 
Gnome ist meiner Meinung nach so der Klassiker, KDE ist viel zu überladen mit Zusatzkram.
Ich habe auf meinem Netbook XUbuntu laufen (Xfce) und die Oberfläche hat mir von allen bis jetzt am besten gefallen.
Sehr lightweight, extrem niedriger Verbrauch im Vergleich zu Gnome und nicht überladen mit Kram.
 
AMD hat mMn ein besseren Treiber Support als nVidia, allerdings musst du da bei Debian das "nonfree" Repo mit in deine source.list nehmen.
 
Ich bevorzuge Debian und Mate als Oberfläche :D

gibt es noch mit LXDE E17 , Open Box, oder Rasor QT .
 
Du könntest Dir auch einmal Xubuntu mit dem Xfce4-Desktop anschauen. Der hält sich recht nah am alten Gnome2 und ist äußerst flott und ressourcenschonend. Falls es graphisch hübscher sein soll oder Funktionen fehlen, gibt's immer noch Compiz.

Der aktuelle AMD-Treiber 13.4, sowie Steam laufen übrigens unter Ubuntu bisher einwandfrei. :)
 
Zuletzt bearbeitet: (13.04 -> 13.4 :-))
Ich denke ich werd Debian mal wieder mit Openbox probieren..
 
Windows in einer VM für anspruchsvolle Applikationen? Bist du dir sicher? ^_^

Empfehlen würde ich Xubuntu (Ubuntu + xfce) oder Debian mit Gnome3 bzw. der alternativen GUI (wie auch immer sie heißen mag).
 
Hat damals mit ARch auch funktioniert, hat alles seinen Zweck erfüllt. ;P

Wie sieht es mit Crunchbang aus? Sehe ich das richtig, dass es Debian + Openbox ist? Hat das irgendwelche Vor-/Nachteile gegenüber Debian und Openbox nachinstallieren?
 
Besseres "zusammenspiel" und kein nachinstallieren. Es ist ein Paket und läuft so etwas sauberer.
Du hast dann faktisch nur noch ein Produkt als BS und nicht 2 die verbunden sind (theorethisch).

Zum arbeiten würde ich allerdings Xubuntu empfehlen alleine wegen der Treiber-Masse und vor allem schlankheit.
 
Ubuntu war für mich irgendwie immer viel zu überladen mit Anwendungen die ich gar nicht benötige. Daher war Arch vernünftig, da man sich alles von Grund auf selbst aufbaut und entscheidet.

Hab halt auch "angst" das bei Crunchbang zu viel random Mist dabei ist der nicht benötigt wird ;)
 
Mein Favorit ist Linux Mint mit der Oberfläche Cinnamon, läuft auf meinem Netbook und meinem Grossen Rechner schnell stabil und Flüssig

Gibts aber auch kn anderen Variationen zb Mate oder xfce
 
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