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NewsLinux-Grafiktreiber: AMD beendet die AMDVLK-Entwicklung, Fokus auf RADV
AMD stellt die Arbeiten am eigenen Linux-Grafiktreiber AMDVLK ein, stattdessen soll sich die Entwicklung auf die vollumfängliche Unterstützung des von der Linux-Community entwickelte RADV-Treibers konzentrieren. Dieser war AMDs Treiber in Spielen zuletzt bereits überlegen.
@Cepheus77 Das klingt wirklich gut und bestärkt mich noch einmal beim nächsten Mal zu AMDs Grafikkarten zu greifen, wenn meine 1070 irgendwann mal ihren Dienst quittiert.
Dass man zugibt, dass die Treiber der Community überlegen sind und anstatt auf Biegen und Brechen das eigene Produkt durchzubringen versucht, ist ein starkes Zeichen. Hoffentlich trägt das "An-einem-Strang-ziehen" bald Früchte.
Deckt RADV eigentlich alle Vulkan-fähigen AMD Grafikkarten/-chips ab oder erst ab einer bestimmten Architektur und für ältere muss man weiterhin AMDVLK nutzen?
Richtig gute News! Macht AMD noch sympathischer und ist einfacher für die Anwender.
Ich denke AMD sieht dort die große Chance bei den Handheld-PCs vorne zu liegen. Aktuell haben sie dort Nvidia gegenüber einen großen Vorteil und diesen auszubauen ergibt Sinn.
@aGoat das gleiche hier. Ich hab kein bock mehr auf Windows und Nvidia und mein mini pc mit der rx7600 funktioniert so gut das ich beim nächsten mal auch auf AMD + Linux Wechsel.
Finde ich sehr gut. Da könnte sich NVIDIA mal eine Scheibe (oder besser das ganze Brot) abschneiden. Ich bin aber froh, dass NVIDIA sich immerhin etwas geöffnet hat.
@Crispy Bearcon Privat habe ich Windows zum Glück schon lange den Rücken kehren können. Bis auf gelegentliche Artefakte und flackern am Bildschirmrand bis man den Bildschirmfokus wechselt, hatte ich mit NVIDIA unter Linux keine Probleme.
Gaming und Kompatibitliätsebenen wie Proton und Wine sind inzwischen so gut geworden, dass ich nichts vermisse. Klar, dass ich keine aktuellen Titel mit Anti Cheat spiele, machte es noch einfacher zu wechseln.
Na das ist doch ein Schritt in die richtige Richtung.
Löst aber nicht das Problem, mit Anticheat unter Linux, welches der Hauptgrund für mich und andere Kollegen ist, nicht zu wechseln.
Aber wir warten mal ab.
Ich setz mich auch gern in ein paar jahren ins gemachte Nest.
privat hält mich nichts an Windows außer zocken.
Office kann ich auch am mac tablet oder Handy nutzen
Wurde ja schon vor einiger Zeit angekündigt und war schon vor der Ankündigung überfällig. AMD hat bislang schlicht Ressourcen verschwendet und weshalb bleibt auch jetzt vollkommen unklar.
Für mich ab sofort alternativlos AMD + Linux! FOSS FTW! (Kann aber auch auf CUDA und Windows verzichten, verstehe wenn das für einige nicht der Fall ist)
Finde ich jetzt irgendwie total geil. Sich selber einzugestehen, dass die Community es besser gemacht hat und dann einfach die Community unterstützen.
Mal abgesehen von 1. überhaupt einer guten Linux Unterstützung und 2. eine Community machen lassen und nicht alles wegsperren.
Absolut ein richtiger und wichtiger schritt von AMD.
Somit sollte in Zukunft auch die RT Leistung steigen, welche ja mit Mesa 25.2 schon gut fortschritte gemacht hat und mit Mesa 25.3 noch ausgebaut wird.
Würde mich freuen wenn es ende Jahr nochmals einen Nachtest gibt, dann mit Mesa 25.3.x bezüglich RT Leistung.
Dieser Schritt freut mich sehr. Es war schon immer seltsam, 2 relativ gleichwertige Open Source Treiber für Vulkan zu haben. Schön, dass man sich jetzt auf RADV verständigen konnte. Ich hoffe, dass sich das in der Raytracing-Leistung auch bald niederschlägt.
Sehr schön. AMD ist im gesamten Halbleitermarkt wsl. aktuell eine der kundenfreundlichsten Firmen. Kaum Vendor-Lock-In, kaum proprietäre Plattformen, vieles ist offen gestaltet. 4 Generationen MoBo-Support. Das ist sicherlich auch der Grund, warum AMD um Intel mit einem Bruchteil des Personals aktuell Kreise dreht. Mit NVidia ist man was Gaming angeht mittlerweile konkurrenzfähig. Das war vor 5-7 Jahren noch nicht so. Die Treiber lässt man von der Community fertigmachen und der Wettbewerb hat die Möglichkeit, AMD zu besseren Lösungen zu drängen. Dazu mit Valve die Kooperation im Linuxumfeld.
Meine nächste GPU hat den Treiber im Kernel, sobald die RTX 2070 ausgedient hat. Kann Nvidia entweder bereitstellen oder sie sind bei der nächsten GPU-Kaufentscheidung raus. Den DKMS-Käse mache ich nur übergangsweise nach der Umstellung Win -> Linux solange mit, bis neue Hardware kommt. ROCm hat noch ein paar Meter zu machen. Mit der Einstellung wird AMD bis dahin auch mit ROCm bei einem gut nutzbaren Ökosystem angekommen sein.