Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

pseudopseudonym schrieb:
Das ist dann aber nicht mehr dieselbe Distro.
Doch. Debian Sid, Debian Testing und Debian Stable sind alle drei Debian. OpenSUSE Tumbleweed und OpenSUSE Leap sind beides OpenSUSE.
Ergänzung ()

pseudopseudonym schrieb:
Die Probleme fangen doch schon damit an, dass es Software gibt, die unter LTSC 2019 im Gegensatz zu 22H2 nicht läuft, weil Abhängigkeiten zu alt sind.
Das als "dasselbe" zu bezeichnen, ist Etikettenschwindel.
Es gibt auch Kraftstoffe (zum Beispiel Benzin), die in einer Mercedes C-Klasse 220 CDI nicht funktionieren werden, obwohl sie in einer C-Klasse 180 Kompressor funktionieren. Bleiben aber beides Mercedes C-Klassen. Auch das Trennnetz für den Kofferraum der Kombi C-Klasse wird in der Limo nirgends reinpassen weil es da einfach völlig anders aussieht hinten. Ganz zu schweigen dass diese Versionen nochmal unterschieden werden in Classic, Elegance, Avantgarde und obendrein noch mit Drittanbieterschnickschnack als AMG und Brabus.

Etikettenschwindel weil das alles immer noch als C-Klasse angeboten wird?
 
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Der Thread hat nun die 42 erreicht, hat er nun die Antwort auf alles? 😁
 
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@Gohma Das ganz sicher nicht.

Aber die Anzahl der Beiträge zeigt ganz deutlich, dass Linux auch auf dem Desktop auf Interesse stößt.
 
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Ich Konnte jetzt ALLE Antworten sehen, Danke @Gohma .
Jeder der diesen Thread besucht kann ebenso alle Antworten hier ablesen :-)
 
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Kuristina schrieb:
Das mache ich auch. Nebenbei manchmal ein Video im kleinen Fenster laufen lassen. Oder das Bild einer kleinen Karte, damit ich weiß, wo genau ich bei Guild Wars 2 hinfliegen muss. ^^ Bei mir (mit pekwm) geht das problemlos, da werden always on top Fenster exakt so behandelt. Ganz egal, ob da eigentlich ein Vollbildspiel läuft oder nicht. Wird also wirklich je nach Fenstermanger unterschiedlich sein.
Ich habe offenbar tatsächlich die Lösung gefunden.
Die Erleuchtung kam, als ich durch Zufall auf dieses Bug-Ticket gestoßen bin:
https://bugs.kde.org/show_bug.cgi?id=439573

Ich habe es nämlich endlich mal geschafft, auf einem anderen Rechner testweise mal Gnome aufzusetzen, und dort funktioniert das auch einwandfrei, man kann sogar hiermit https://extensions.gnome.org/extension/4691/pip-on-top/ das Ganze im Zweifel erzwingen. Da es aber nun funktioniert, damit per se kein Wayland oder Nvidia Bug ist, musste ja hier KDE der Knackpunkt sein, also habe ich erneut geforscht. Und wie man sieht, die Lösung ist alt... 2021. Erstaunlicherweise ist es aber so, wenn man sucht, findet man sie eher nicht, zumindest nicht prominent.

Ich hatte ja schon herausgefunden, dass man hier mit Fensterregeln arbeiten muss. Man kann das PIP Video auch als Fenster einfangen und ihm Regeln geben. Darauf waren andere schon gekommen. Das war das, was ich gefunden hatte. Nur hatte niemand die Lösung aus dem Bugticket verwendet. Und diese befindet sich im folgenden Bild ganz unten:

1769335958749.png

Es bringt hier nämlich nichts, das Fensterverhalten zu ändern und always-on-top zu erzwingen, denn in KDE ist die Policy so, dass ein Fullscreen Inhalt immer gewinnt gegenüber anderen Fenstern. Im Bugticket ist aber die Rede davon, mit dem WindowType OSD zu arbeiten, hier eingedeutscht "OnScreen-Anzeige". Der Fenstertyp ist zunächst vom Programm vorgegeben, aber man kann das Fenster in die jeweilige Schicht eines anderen Typs heben, was man hier unten im Bild sieht. Und damit ist das PIP-Video dann ein OSD-Inhalt, und damit immer über allem anderen. Und das funktioniert auch, habe es jetzt mehrfach ausprobiert. Es ist ein wenig seltsam, dass das kein Default-Verhalten ist, naja kann ja noch werden. Intuitiv ist das jedenfalls nicht.
 
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Schön, dass du die Lösung gefunden hast.
Sollte ich mal auf KDE wechseln, dann weiß ich jetzt auch Bescheid. :)
 
Das ist cool :-) und dann kannst du noch den Shortcut für den Fenstermanager Festlegen, das du per [Meta]+[Mausrad drehen] die Opacity anpassen kannst und du hast nen Transparentes OSD :D
 
Es scheint wohl so zu sein, so zumindest lese ich das aus dem Ticket heraus, dass zumindest damals 2021 das Verhalten von PIP Video, wie man es gewohnt ist, nicht der Spezifikation von FreeDesktop.org entsprochen hat. X11 bot die Freiheiten, das zu umgehen, Wayland wohl zumindest nicht per se damals. Wie es heute ist, weiß ich nicht. Trotzdem ist das natürlich erwünschtes Verhalten, und wurde daher bei diversen Compositors so eingebaut, so auch bei Mutter in Gnome, was dann streng genommen die Spec bricht. Bei KWin wohl eben nicht per se, aber der OSD-Layer in KDE ist oder zumindest war er damals außerhalb der Spec, und "löst" so auch das Problem. Wie jemand darauf kommen soll, ist allerdings fraglich. Ich suche da ja nicht erst seit gestern nach. Offenbar hatte das niemand so richtig auf dem Schirm (pun intended).
 
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