Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

Für Roccat gibts auch nen Tool (wird derzeit glaube nicht weiterentwickelt, aber meine Maus ist da unterstützt).

Einfach nach Roccat suchen (aur hats). Ah, gibts jetzt sogar als Flatpak, also für Überall. da stehen auch Mäuse und Tasten direkt dabei.
 
CoolerControl & liquidctl für Kühlungen zum Steuern, inklusive Wasserkühlungen.

Kümmert sich solaar nur um Maus und Tastatur oder auch Headsets und andere LogitechHub Geräte`?
 
Das sagt die Website:
"Solaar is a Linux manager for many Logitech keyboards, mice, and other devices that connect wirelessly to a Unifying, Bolt, Lightspeed or Nano receiver as well as many Logitech devices that connect via a USB cable or Bluetooth. Solaar is not a device driver and responds only to special messages from devices that are otherwise ignored by the Linux input system."
Also, alles wlan/bt wohl
 
Alexander2 schrieb:
Um verschiedene Proton-Versionen & -Varianten für Steam, Heroic und Lutris über ein Tool zu verwalten, kann ich auch ProtonPlus empfehlen.

Hinsichtlich bestimmter Hardware wäre die Xbox Wireless Gamepads (ab Xbox One) auch noch xpadneo als Treiber erwähnenswert, der ein paar funktionale Vorteile gegenüber anderen Treibern hat.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Gohma
Ergänzend: Wenn man ein XBOX One GamePad aus der Zeit hat (wie ich), als man diese noch nicht per BT koppeln konnte, und diese den Wireless Dongle zwingend benötigten oder ansonsten nur per Kabel anzubinden waren, dafür gibt es Xone. Für den Dongle wird eine separat zu installierende Firmware benötigt, wie beschrieben. Beides wird oft über die Distribution direkt geliefert. Ich kann bestätigen, dass das problemlos funktioniert.
 
Tuetensuppe schrieb:
Kaum zu glauben, aber so einige Firmen und Ingenieur-Büros benutzen Software, die es nicht für Linux gibt.
Darunter sind u.a. einige der weltweit am meisten benutzten CAD-Syteme 😉
Ebenso bei Software für Layout & Typografie, digitales Publishing etc.

Der Hauptfehler liegt ganz sicherlich nicht an Microsoft oder Windows, sondern an den einzelnen Software-Firmen und Herstellern von Hardware (Treiber), die keine Software für Linux anbieten.
DAS sind die "Bösen".

Ja aber darum geht es in dem Artikel ja nicht. Es geht um die normalen Konsumenten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zhenwu
Ich wage und sage es mal allgemeiner: Das ist das Jahrzehnt von Linux. Hat angefangen mit Proton, ging weiter über das Steam Deck und aktuell zu einer Wechselwelle wegen Windows 10 EOL einerseits und teurer neuer Hardware für Windows 11 andererseits.

Beweise?
Linux in den Steam-Charts mit einem All-Time-High von 3,58%:
https://www.gamingonlinux.com/steam-tracker/

100.000 Downloads von Zoin-OS in 2 Tagen, wobei über 72% von Windows-Systemen kamen:
https://www.reddit.com/r/linux/s/sl06ondKm3

Und

https://www.zdnet.com/article/the-t...ws-10-users-are-fleeing-to-right-now-and-why/

Und

https://winfuture.de/news,155285.html

Und

https://www.i-programmer.info/news/126-os/18192-linux-passes-5-milestone.html

Und dann kommen noch die Steam Machines, GeForce Now bekommt eine native Linux App ... dass sind Dinge, die jetzt in Gang kommen. Aber in der Entfaltung der Wirkung länger als ein Jahr brauchen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rollmoped, Gohma und Zhenwu
KuJoGer schrieb:
Ich wage und sage es mal allgemeiner: Das ist das Jahrzehnt von Linux. Hat angefangen mit Proton, ging weiter über das Steam Deck und aktuell zu einer Wechselwelle wegen Windows 10 EOL einerseits und teurer neuer Hardware für Windows 11 andererseits.
Das ist ja das Schöne an OS. Es gibt keinen Druck und wenns nochmal 10 Jahre dauert oder gar nicht passiert ist es auch okay.

Wünschenswert wäre es, je mehr Vielfalt, umso besser. Die Monokulturen nicht sonderlich gesund sind, sollte klar sein
 
DavidXanatos schrieb:
1995 vieleicht nciht aber ein Solid Works von 2014 ist heute immer noch nützlich, und wenn es ein kleiner architekt mit nicht so viel cash flow ist ist es gut für ohn wen er 10+ jahre alte ein mal gekaufte software bis zur pensionierung weiger nutzen kann.

...

Firma oder Uni, ja wieso nicht Geld ist teuer wieso es ausgeben für etwas das man nicht wirklich braucht.
Dieser ganze moderne update Zwang ist oft einfach eine verkappte geplante Obsoleszenz.
...

Multiboot ist unpraktisch.

Das sehe ich genauso. Alleine in meinem Bekanntenkreis gibt es etliche Leute, die steinalte Software aus unterschiedlichen Gründen verwenden.
Ein selbstständiger Handwerker im Einmannbetrieb hat z.B. einen Rechner mit DOS, weil ein Update für seinen Schneidplotter 5-stellig gekostet hätte. Etliche Bekannte und Verwandte nutzen weiterhin MS-Office2000, weil die Software damals schweineteuer war und ist, sie keine einzige Neuerung, die danach in den Folgeversionen enthalten waren, brauchten, und insbesondere die älteren Leute lieber die gewohnte Arbeitsoberfläche behalten wollten.

Einiges kann man inzwischen leicht in eine VM packen, aber manche Sachen eben nicht. Z.B. kann man kein KarlKarl-Navi mit einer VM aktualisieren.




 
  • Gefällt mir
Reaktionen: DavidXanatos
murdock_cc schrieb:
Ich möchte gerne Retro-Gaming (insbesondere C64 und DosBox) auf einem Mini-PC mit Linux realisieren. Habt ihr Erfahrungen oder Empfehlungen, welche Linux-Distribution sich dafür am besten eignet?
Linux Mint und Lutris!, wenn du da beim Installieren "C64" oder "DOS" angibts, bietet er die automatisch an den entsprechenden "Runner" (Emulator) zu installieren.
sedot schrieb:
Immerhin gibt es die Hoffnung bei mir, dass Trump in seiner Großartigkeit die EU weiterhin motiviert zeitnah digitale Souveränität zu erreichen.
Ich fürchte dafür ist die Politik in EU und DE zu trage, und von Lobbyisten verseucht. 🙄😒
Hyourinmaru schrieb:
Wie ausgiebig da jedoch geprüft wird, kann ich nicht sagen; ich kann dir nur mal auflisten, dass ich auf meinem EndeavourOS, das ich seit September 2024 einsetze, seitdem fünfmal Probleme bei Updates hatte.
Und ich kann dazu nur sagen das ich mir CachyOS nur einen "Problem" davon hatte!, und zwar:
Hyourinmaru schrieb:
Juni 2025 wurde das linux-firmware-Paket aufgesplittet in mehrere einzelne Pakete für die Firmwares von AMD, nVidia, Intel, Mediatek und weitere, die allerdings von linux-firmware abhängen, also mitinstalliert/geupdatet werden, wenn linux-firmware geupdatet wird. Grund war wohl, dass die nVidia-Firmware immer größer wurde und man den Split deswegen vollzogen hat. Das Update bzw. die Installation von linux-firmware-nvidia lief auf Fehler, da das Paket Verzeichnisse anlegen wollte, die aber schon existiert hatten. Die Fehlermeldung von Pacman enthielt auch direkt die Bezeichnung der problematischen Verzeichnisse. Die Lösung war das manuelle Löschen dieser Verzeichnisse, dann lief das Update auch sauber durch (ich hatte linux-firmware nicht komplett deinstalliert, wie es im Arch Linux-Blog beschrieben ist). Mittlerweile lasse ich das nVidia-Firmware-Paket immer löschen, da ich keine nVidia-GPU habe.
Und das war wegen der sehr klaren Fehlermeldung (im Gegensatz zu Windows!), in ca. 2.Minuten durch das Löschen der alten Verzeichnisse behoben.😎

Ich erwarte für 2026, das die Entwicklung von Linux konsequent so weiter geht wie bisher👍, und dadurch hoffentlich noch mehr Anwender, und in der Folge davon Firmen, Interesse an Linux/FOSS bekommen!.
Das reicht mir schon.😉

Frohes Neues Jahr noch allen hier.🎆
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zhenwu, Gohma, murdock_cc und 2 andere
Telefonkatze schrieb:
Ein selbstständiger Handwerker im Einmannbetrieb hat z.B. einen Rechner mit DOS, weil ein Update für seinen Schneidplotter 5-stellig gekostet hätte.
Tja, Windows 11 verwendet dafür selbst einen Emulator. Da hört dann wohl die Kompatibilität auf
Telefonkatze schrieb:
Etliche Bekannte und Verwandte nutzen weiterhin MS-Office2000, weil die Software damals schweineteuer war und ist, sie keine einzige Neuerung, die danach in den Folgeversionen enthalten waren, brauchten, und insbesondere die älteren Leute lieber die gewohnte Arbeitsoberfläche behalten wollten.
LibreOffice hat genau diese alte Oberfläche und kann mit den Standards umgehen, sogar mit dem MS Standard.
Telefonkatze schrieb:
Einiges kann man inzwischen leicht in eine VM packen, aber manche Sachen eben nicht. Z.B. kann man kein KarlKarl-Navi mit einer VM aktualisieren.
Klar, wer möchte das denn nicht. Die Navigation von 2000. Waren das nicht die Versionen, die einen in den Fluss geleitet haben 😁
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: riloka
Also von wegen Kompatibilität, navigation nach den Sternen klappt noch heute :-)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zhenwu
mibbio schrieb:
iOS ist kein Linux-Derivat, sondern stammt von Unix bzw. BSD ab.
Das ist so nicht korrekt. Es ist ein MacOS X Derivat. Das wiederum verwendet zwar Bestandteile von FreeBSD (wichtig ist halt hier auch das Free, weil wenn Du nur BSD sagst dann passt es noch weniger). Aber schon der Kernel ist kein (Free)BSD-Kernel mehr, sondern ein angepasster Mach-Kernel.

Da von Abstammung zu sprechen ist da kaum noch passend.
 
Zuletzt bearbeitet:
Telefonkatze schrieb:
Z.B. kann man kein KarlKarl-Navi mit einer VM aktualisieren.
Also ja. Das generelle Problem gibt es, das manche Software auch in der VM nicht vernünftig läuft.
Aber gerade in Bezug auf Navi: Da gibts ja Alternativen.
Sogar kostenlos (wenn man ein Device dafür hat): https://osmand.net/
 
Alexander2 schrieb:
navigation nach den Sternen klappt noch heute :-)
Aber auch nur nachts wirklich praktikabel. :-)
Zudem brauchst Du immer noch ein Gerät zur Positionsbestimmung (Sextant). Und auch ne Karte ist hilfreich. Und Kompass ein Bonus für Taglicht-Navigation.
 
andy_m4 schrieb:
Das ist so nicht korrekt. Es ist ein MacOS X Derivat. Das wiederum verwendet zwar Bestandteile von FreeBSD (wichtig ist halt hier auch das Free, weil wenn Du nur BSD sagst dann passt es noch weniger).
Tatsächlich basiert Mac OS X ja sogar noch auf NextStep/OpenStep - das entstand als Kombination aus BSD4.3 mit Mach-Microkernel. Also das ganze ist eine sehr lange Abstammungsgeschichte, BSD/Unix ist da wirklich der "Urahn" mittlerweile.
 
stefan92x schrieb:
BSD/Unix ist da wirklich der "Urahn" mittlerweile.
Ja. Der Punkt den ich machen wollte:
Mac OS X bzw iOS ist ein Konglomerat aus vielen verschiedenen Softwarebestandteilen.
Da von Abstammung zu sprechen finde ich schwierig. Weil der Begriff suggeriert, das es da ein Vorläuferprojekt gab was - grob gesagt - einfach nur weiterentwickelt wurde.
Also um im OOP-Sprech zu bleiben:
Als ob eine Einfachvererbung stattfand. In Wirklichkeit ist MacOS X aber eher das Ergebnis einer Mehrfachvererbung. :-)
Also man hat halt verschiedene Komponenten genommen + Dinge angepasst und selbst entwickelt und daraus entstand dann das System.
Im Grunde eine Art Distribution, um im Linux-Sprech zu bleiben. :-)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: stefan92x
Zurück
Oben