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Linux Mint: Schreibcache für externe USB Laufwerke deaktivieren
mit welchem Befehl deaktiviert man in Linux Mint den Schreibcache beim Beschreiben von extermen USB - Laufwerken, die irgendwann kommen, sei es ein USB Stick oder eine USB Festplatte ?
Der Schreibcache für externe USB-Laufwerke wird in Linux Mint in der Regel nicht über einen spezifischen Befehl für das gesamte System, sondern durch das Einhängen (Mounten) mit der Option sync deaktiviert. Dies erzwingt sofortiges Schreiben, verlangsamt aber den Transfer.
Die Vorgehensweise ist:
USB-Laufwerk aushängen (falls gemountet):
sudo umount /dev/sdXn (Xn durch den entsprechenden Gerätenamen ersetzen, z.B. sdb1).
Mit sync-Option manuell mounten:
sudo mount -o sync /dev/sdXn /mnt
Alternative: Ein Eintrag in der /etc/fstab mit der Option sync ermöglicht dies permanent für ein bestimmtes Gerät.
Wichtig: Ein einfaches sync im Terminal nach dem Kopieren reicht ebenfalls, um den Cache auf die Platte zu schreiben.
GUI-Weg: Das Laufwerk vor dem Abziehen in Nemo über "Auswerfen" sicher entfernen, schreibt den Cache ebenfalls zurück.
Warnung: Durch sync wird das Schreiben auf USB-Sticks oft deutlich langsamer, da die Daten direkt geschrieben werden müssen.
Am besten mit dem Befehl hdparm -W0 /dev/sdX (wobei X der Buchstabe des Laufwerks ist) für die aktuelle Sitzung deaktiviert werden. Überprüfen mit sudo hdparm -W /dev/sdX.
Ich glaube hier geht es eher um das interne Linux disk caching (vm.dirty_background_*, vm.dirty_*), das gerne mal zu groß ausfällt (10% Ram). Kleine statische Werte sind meist besser als Caches gänzlich abzuschalten. Hardwarecaches (hdparm) dürften dieses Verhalten wahrscheinlich sowieso nicht beeinflussen. https://wiki.archlinux.org/title/Sysctl#Virtual_memory
Das Nutzen von hdparm und davon abgeleiteten udev Regeln deaktiviert nur etwaige Schreibcahes der Laufwerke und das auch nur dann, wenn der Controller vom USB-Gerät entsprechende Steuerbefehle auswertet bzw. überträgt. Der Schreibcache vom Betriebssystem bleibt an der Stelle bestehen. Erwartungsgemäß kostet das recht viel Performance ist aber weniger schlimm als Folgendes:
Das Caching vom Betriebssystem wir nur mittels "sync" als Mountopion umgangen, wobei sync auch die Nutzung vom Schreibcache des Laufwerks minimiert (wenn sich die Firmware ordentlich verhält). Die Performance mit "sync" ist aber einfach mal ekelhaft langsam.
Abzuraten ist von Beidem, Laufwerke zuende schreiben lassen reicht. Vorbildliche Gesellen werfen Laufwerke gezielt aus und warten bis das "OK" zum Ausstöpseln verlautbart wird.
danke - ich würde einen Weg suchen mit dem ich den Schreibcache einmal für immer und für alle künftigen Geräte (gleich welcher USB Stick) ausschalten kann doch wird es das nicht geben lt. Euren Beiträgen oben
All I/O to the filesystem should be done synchronously. In case of media with limited number of write cycles (e.g. some flash drives) "sync" may causelife-cycle shortening.
@siebengescheit Wenn Du ein umount durchführst, sind alle Schreibvorgänge abgeschlossen wenn der Befehl fertig ausgeführt ist.
Ähnliches gilt für sync.
Das Problem beim abschalten des Caches ist, das Du einen teilweise dramatischen Performance-Einbruch hast, je nachdem wie Du den USB-Stick benutzt. Deshalb macht man das eigentlich nicht ohne speziellen Grund.
Wenn Du eine Geschwindigkeitsmessung machen willst, dann würde ich das eher via dd machen und gar nicht erst mounten.
Zum Beispiel für einen Schreibtest: dd if=/dev/zero of=/dev/sdX bs=1M count=4000 status=progress oflag=sync
(wobei sdX für das entsprechende Ziel-Device sprich USB-Stick steht)
Ein Befehl für die dezidierte Messung der Ausführungsdauer eines anderen Befehls ist time.
Ich lasse nebenbei dstat (oder neuer Name dool) laufen. Das zeigt mit der Option --mem-adv die Menge ungeschriebener Cache-Daten an, woraus ich ablesen kann, wann das ISO fertig auf meinen alten lahmen Stick geschrieben ist, der nur 7 MB/s schafft.