Linux Neu Installation nach Mainboard Tausch?

McMatthew

Ensign
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177
Hi,

habe Linux (Mandrake 10) auf meiner Festplatte installiert. Möchte mir jetzt ein anderes Mainboard und CPU einbauen. Wird Linux nach dem Umbau noch funktionieren, oder muss ich dieses wie WinXP dann neu installieren.

mfg
Matthias
 
Das sollte kein Problem darstellen, da man in den meisten Fällen einfach nur das passende Modul für den Chipsatz laden muss.
 
mh, es könnte funktionieren.

Aber besser ist schon neu zu installen. Sonst schwirren immer noch Einstellungen, Werte, etc. von der alten Hardware rum und machen dir (vielleicht) irgendwann das Leben schwer :D
 
JayKay schrieb:
[...]Sonst schwirren immer noch Einstellungen, Werte, etc. von der alten Hardware rum und machen dir (vielleicht) irgendwann das Leben schwer :D
Und wo genau? Eine Neuinstallation ist in meinen Augen Zeitverschwendung, da man ja u.U nur den Kernel neukompilieren muss.
Aber wie server schon schrieb: Probiere es einfach aus, falls es nicht funktioniert, versuche einfach von irgendeiner Live-CD zu booten (Knoppix o.ä) und "chroote" in deine Mandrake-Installation.
Dort baust du dann einfach deinen Kernel neu (oder modifizierst die modprobe.conf/rc.modules (was auch immer Mandrake für eine config nutzt), falls du keinen selbstkompilierten Kernel einsetzt.)

Aufwändiger wäre es wohl, (als Beispiel) von einem P4 auf einen AthlonXP oder umgekehrt umzusteigen, wenn man die meisten Programme mit CPU-Spezifischen Optimierungen kompiliert hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
tollpatch schrieb:
Aufwändiger wäre es wohl, (als Beispiel) von einem P4 auf einen AthlonXP oder umgekehrt umzusteigen, wenn man die meisten Programme mit CPU-Spezifischen Optimierungen kompiliert hat.

Aber nur bei Gentoo - Oder ?

mfg
 
server schrieb:
Aber nur bei Gentoo - Oder ?

mfg
Nö, Gentoo kocht ja auch nur mit Wasser. :>
Ob du MPlayer unter Gentoo, Debian, Slackware oder sonstwo mit -march=$CPU kompilierst macht keinen Unterschied -- die (Auswirkungen der) Optimierungen sind überall gleich.
 
tollpatch schrieb:
Nö, Gentoo kocht ja auch nur mit Wasser. :>
Ob du MPlayer unter Gentoo, Debian, Slackware oder sonstwo mit -march=$CPU kompilierst macht keinen Unterschied -- die (Auswirkungen der) Optimierungen sind überall gleich.

Ich glaub ich hab mich etwas falsch ausgedrueckt. - Ich wollte damit eigentlich sagen, dass viele Anfaengeruser RedHat, Fedora, Mandrake, SuSE, etc nutzen und deshalb nur rpms installieren und ihre Progrmame nicht selber installieren.

mfg
 
hi,

erstmal vielen dank für die zahlreichen Antworten.

gruss
matthias
 
server schrieb:
Ich glaub ich hab mich etwas falsch ausgedrueckt. - Ich wollte damit eigentlich sagen, dass viele Anfaengeruser RedHat, Fedora, Mandrake, SuSE, etc nutzen und deshalb nur rpms installieren und ihre Progrmame nicht selber installieren.

mfg
Achso, dass stimmt.
Ich benutze ehrlich gesagt auch gerne *.tgzs aus Slackware-Current, da Patrick genau weiß, wie man welches Paket baut und er mit march=i486 -mcpu=i686 auf i686 optimiert (alles darüber macht kaum noch Unterschied und die meisten Anwendungen warten sowieso auf Input vom User).
 
ich kann aus eigener erfahrung von einem wechsel von nem pentium3(mit via-chipsatz) zu athlonxp mit sis-chipsatz sagen dass es keine probleme gab. die neue hardware wurde erkannt und ich musste das sound-modul ändern - das wars. mandrake sollte also keine probleme machen..

PS: bei mir wars gentoo mit i686 und selbst gebasteltem kernel, ein i586er fertigmodulkernel sollte also erst recht gehen...
 
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