Linux Umstieg - Argumente dafür und dagegen!

Sorry, aber euch fehlt es auch am Willen sich ein zu arbeiten :)

Es ist einfach, denn man muss ja auch nicht alles Wissen wie ein Oberguru ...

Wenn man denn Ubuntu installiert hat und es ausprobieren möchte, dann reicht es schon zu Wissen :

1) Ich brauche mindesten 2 Speichermedien

2) Ich habe die Möglichkeit mit verschieden Analysebefehlen zu erkennen wann meine Festplatte Datenfehler erzeugt, um diese aus zu tauschen.

ZPOOL(8)-FreeBSD10.2-RELEASE
Code:
zpool status
siehe Foreneintrag HIER :)
ZFS(8)-FreeBSD10.2-RELEASE
Code:
zfs list

YT#mebsd
https://www.youtube.com/watch?v=hbAh3O0g90Q&html5=1&t=4m48s

3) Wenn unterstützt kann ich im Dateisystem im Zeitfenster hin und her springen in einer Anwendung s.O.

Das bedeutet auch, das man bei RaidZ2 bis zu 2 Festplatten verlieren kann, Rechner runter fahren, HDD einbauen und Rechner neu starten, hotswap geht ja auch, das fürgt ZFS automatisch die Festplatte wieder in den Verbund ein.

Die Typen die ihr da sehr und kennen lernt sind Experten und Entwickler, kein Wunder das es für Neueinsteiger *komisch* klingt.

Der Marschall Kirk McKusick ist schon sehr speziell, und manche möchten das auch Wissen.

Übrigens, bei PCBSD im Installer, geht das ganz einfach bei RaidZ2, einfach HDD's od. SSD's auswählen und OS installieren lassen ...

Das Problem ist nur wenn ein Update des OS einem das zerschiesst :)

Ein Video wie man PCBSD installiert erspare ich euch :D

Eine Anwendung sehe ich auch seine Daten od. SteamOrdner zu einem NAS mit Hilfe von Ubuntu 15.04 Linux bittorrent sync zu synchonisieren :)
https://www.youtube.com/watch?v=RVsxyahvc6I&html5=1

http://www.jupiterbroadcasting.com/86931/freedom-isnt-free-lup-107/
https://www.youtube.com/watch?v=5D8jvGtXHb0&html5=1&t=44m30s

- Ich habe fertig -
 
ZFS hat aber wirklich nicht viel in diesem Thread verloren, da wäre ein eigener Thread deutlich hilfreicher. ;)
 
Norsfyr schrieb:
ZFS hat aber wirklich nicht viel in diesem Thread verloren, da wäre ein eigener Thread deutlich hilfreicher. ;)

Eigendlich brauchst man ja nix zu tun, das Dateisystem arbeit ja im Hintergrund :)

Der Fehler im System ist das ZFS ein UNIX Dateisystem ist, welches nicht so einfach in Linux / Kernel eingebaut werden darf.

http://zfsonlinux.org/faq.html#WhatAboutTheLicensingIssue

Mir kanns egal sein, entweder ich benutze FreeBSD od. PCBSD wenn es denn einmal von Fehlern frei ist :D

Öhm: Fehlt da nicht NETFLIX ?
http://open-zfs.org/wiki/Companies
https://www.freebsdfoundation.org/donate/sponsors
 
Zuletzt bearbeitet:
FrazeColder schrieb:
Den ich würde eigtl. gerne Apple Mac OS nutzen, doch kann das nur unter Mac's und die sind mir zu teuer...

Das macht gar nichts. Apple verliert scheinbar zunehmend das Interesse an ernsthaften Anwendern - was in den letzten 2-3 Jahren bei OSX so abgegangen ist, das könnte sich Windows gar nicht mehr erlauben. Ich habe beispielsweise bei der Arbeit seit Mitte 2014 einen Macpro (2013er Modell), den habe ich seither schon öfters über den Powerknopf hart resetten müssen, als meine kompletten Windows Kisten der letzten 10 Jahre!

Ein Beispiel: den HDMI-Ausgang dieser über 6000 Euro teuren Workstation kann man auch nach zig Updates noch nicht richtig verwenden, der Video-Output über HDMI aus dem Schnittprogramm ruckelt erbärmlich, sodass man einen Zusatz-Adapter von Blackmagic kaufen muss, der das Video über Thunderbolt holt. Ich könnte jetzt noch einen halben Roman schreiben, was mich an OSX in den letzten 2 Jahren echt angekotzt hat... also nicht verzagen, man kann auch ohne OSX gut auskommen... :p
Ergänzung ()

Amr0d schrieb:
Macht ZFS nicht das was RAID macht? Nur irgendwie ohne RAID? Hab da lediglich mal bei youtube einen drüber sprechen hören aber konnte dem ganzen nicht so folgen.

Nicht so ganz. Wenn bei einem RAID mit ext4 oder NTFS ein Bit auf der ersten Platte kippt (also aus einer 1 wird eine 0) dann wird das knallhart so auf die zweite Platte gespiegelt und deine Datei ist kaputt. Das wird dann auch genau so aufs Backup kopiert, und du bemerkst die kaputte Datei erst, wenn du sie mal wieder öffnest.

Bei ZFS bemerkt das Dateisystem, dass da ein Bit gekippt ist und repariert den Fehler selbständig.
RAID-Mirroring brauchst du trotzdem, wenn du bei einem HDD-Ausfall weiterarbeiten können willst. Ein Backup brauchst du sowieso. ZFS ist praktisch für die HDD, was ECC bei RAM ist: Fehlerkorrektur.
ZFS kann auch noch mehr und ich vereinfache hier bestimmt ganz massiv, aber so ungefähr und in Kürze ausgedrückt...
 
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Ich denke mal, in Verbindung mit snapper & BtrFS & backintime könnte ich auch eine Systemherstellung machen ... ist natürlich etwas anderes als ZoL :)

#
Code:
dnf info backintime-kde.noarch
Last metadata expiration check performed 0:07:45 ago on Sat Oct 24 12:52:25 2015.
Installierte Pakete
Name : backintime-kde
Arch : noarch
Epoch : 0
Version : 1.0.36
Release : 1.fc22
Größe : 262 k
Paketquelle : @System
Zusammenfas : KDE4 frontend for backintime
URL : http://backintime.le-web.org
Lizenz : GPLv2+
Beschreibun : BackInTime is a simple backup system for Linux inspired from
: “flyback project” and “TimeVault”. The backup is done by taking
: snapshots of a specified set of directories.
:
: This package contains the KDE4 frontend of BackInTime.

Übrigens:

TechSNAP > A Rip in NTP | TechSNAP 237 > OpenZFS Dev Summit
https://www.youtube.com/watch?v=Z84G4UJPs6Y&html5=1
Episode 112: Tracing the source
https://www.youtube.com/watch?v=Cd-WDjqsuD8&html5=1&11m57s
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke du meinst es sicher gut mit zfs, den ganzen Links, Befehlszeilen und Videos, aber in Wirklichkeit hast du jetzt eher einen großen Haufen Argumente gegen Linux damit geliefert ;) Sowas ist für einen Anfänger abschreckend und hilft hier nicht weiter. Zu speziell :)
 
Zuletzt bearbeitet:
The Ripper schrieb:
echt miese standardmäßige Stromsparmechanismen

jep, ootb sind die meisten Distros tatsächlich ziemlich Leistungshungrig, jedoch ist es nicht allzu schwer, dem entgegen zu wirken, und auch unter Windows muß man erst die Stromsparmechanismen aktivieren, sonst frisst auch ein frisch installiertes Windows den Akku ziemlich schnell leer.

Mittlerweile ist es deutlich einfacher geworden, unter Linux Strom zu sparen, die Unterstützung für entsprechende Mechanismen ist ebenso ausgebaut worden, wie die Software, diese zu nutzen. Dauert vermutlich nicht mehr lange, und auch Nutzer, die nur bunte Bildchen klicken können, werden dann auch "Strom sparen" können. Momentan braucht man für erweiterte Funktionen noch ein wenig Shell-Voodoo.

"Unbequemer" kann ich von Linux nun wirklich nicht sagen, das liegt nun wirklich im Auge des Betrachters. Für mich ist Windows viel zu umständlich und unhandlich. Unter Linux kann ich mit ein paar Handgriffen (oder ein paar Befehlen/Kürzeln) alles auf der Shell erreichen, was ich brauche. Unter Windows ist's teilweise nur schwer möglich oder eine reine Klickorgie. Nicht mein Fall. Aber ich bin sowieso auf der Shell aufgewachsen, Zeigegeräte wie Mäuse (oder gar Touchscreens) braucht man eigentlich nur für LucasArts-Adventures.
 
aki schrieb:
Ich denke du meinst es sicher gut mit zfs, den ganzen Links, Befehlszeilen und Videos, aber in Wirklichkeit hast du jetzt eher einen großen Haufen Argumente gegen Linux damit geliefert ;) Sowas ist für einen Anfänger abschreckend und hilft hier nicht weiter. Zu speziell :)

Naja stimmt, ist zu umständlich aber wie gesagt, das meiste passiert im Hintergrund, eigendlich muss man sich nur genug HDD's od. SSD's anschaffen und installieren :D
 
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