Liquid Pro + Thermalright Ultra-120 eXtreme

denar

Cadet 3rd Year
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ich kühle einen q6600 von intel mit einem Thermalright Ultra-120 eXtreme und würde nun gerne mal die Coollaboratory Liquid Pro Wärmeleitpaste ausprobieren. meine frage ist nun, ob sich diese kombo miteinander verträgt weil die liquid pro ja nicht auf alu-kühler aufgetragen werden darf. der 120 extreme hat aber eine vernickelte kontaktfläche. und wie schauts mit dem headspreader der cpu aus?

bitte keine vermutungen äußern weil die helfen mir nicht wenn meine cpu dank kurzschluss durchgebrannt ist ;)
 
ich hatte die liquid pro mit nem Thermalright SI-128 (auch mit vernickelter Auflagefläche) im Einsatz und es ist kein Problem
 
Sowie ich dich verstanden habe, willst Du ja nicht das Pad sondern die "Flüssigkeit" ausprobieren. Persönlich würde ich das Pad mit der Burnin-Installation sowieso nicht nehmen.
Also zum CPU Heatspreader. Auch da sollte nichts passieren. Ich kenne keinen, bei dem die CPU bzw. der Heatspreader durchkorrodiert ist. Normalerweise ist dieser auch nicht aus reinem Aluminium. Nun stellt sich die Frage, warum haben die CPUs dann Heatspreader, wenn sie die Wärme wohlmöglich schlecht abführen, z.B. einfach aus normalen Weißblech. Frag die Hersteller :cool_alt: Gerade vernickelte Kühler helfen gegen Korrosions bzw. Oxidationsschäden. Demgegenüber hat der Extrem sowieso keinen Aluminiumboden. Kupfer kann etwas oxidiert werden, Nickel auch, was der Wärmeabfuhr über Jahre hinweg aber in nichts abträglich ist.

Das wichtigste ist aber: Die Flüssigkeit ist dazu da, Unebenheiten auzugleichen, Mikrorisse zu glätten etc., wie es auch eine normale Wärmeleitpaste tun sollte, die es aber nur unzureichend durch die grobkörnige Struktur vermag. Wer hier einfach dick aufträgt, wie ich es selbst bei einigen Kühlertests noch heute gesehen hab. (Computerbaseweblinklink von heute http://www.hardware-mods.com/hwmods/oc/viewpage.php?page_id=173&page=4 )
ist selbst Schuld.
Der Hauptkühleffekt kommt vom direkten Kontakt des CPU-Headspreaders zum Kühlkörperboden, dazwischen sollte keine Paste, Flüssigkeit oder sonst irgendwas ein.

Mein Rat: Leicht auftragen etwas einwirken bzw. die Flüssigkeit in die Ritzen laufen lassen beidseitig CPU und Kühler, Rest abwischen, draufsetzen und fertig.
Ganz wichtig. Da es im physikalischen Sinn sogar tatsächlich eine Fküssigkeit ist, ist das Liquid Pro nur für plane Kühler geeignet. Der IFX-14 mit seiner gewölbten Oberfläche sollte nicht damit behandelt werden, dafür müßte das Pad benützt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
danke für eure antworten.. es soll in der tat die flüssige version werden und nicht das metal pad. habe auch nochmals das internet durchstöbert und bin direkt beim hersteller auf eine kompatibilitätsliste gestoßen bzg der kühler.

http://www.coollaboratory.com/compatibility_de.pdf

dem entnehme ich, dass meine kombo uneingeschränkt liquid-tauglich ist ;)
danke @scoutx für deine zusatzinfos, machs zwar nicht zum ersten mal und denke auch dass ich immer sehr sparsam bin aber es kann nie oft genug gesagt werden.

zu der gewölbtem oberfläche des ifx-14 wollte ich noch sagen, dass der tr 120 extreme ja angeblich auch eine leicht gewölbte oberfläche aufweist, allerdings wird erstens die paste laut hersteller eh nach kurzer zeit fest, und zweitens soll man sogar den tropftest machen, sprich mobo hochkant hinstellen. wenn man sparsam genug war läuft dann auch nix runter..
 
Uhh Runterlaufen, den Schweinkram bekommt man kaum vom Mainboard ab. Schreiben die da echt Tropftest. Die Wahnsinnigen wollen die Kundschaft wohl verleiten, sich ein Zweitboard zu besorgen. :hammer_alt:

Bin gespannt, ob das mit der gewölbten Oberfläche klappt. Solange die Wölbung nicht zu groß ist, sind die Adhäsionskräfte auch groß genug. Das mit dem Festwerden: Normalerweise wird diese Legierung nur in Verbindung mit Luftsauerstoff fest, da sie dann oxidiert. Die Legierung enthält keine verdampfenden Bestandteile (unter Anpreßdruck des Kühlers und Temperaturen von +20 °C. Unter Sauerstoffausschluß würde sich die Paste nicht erhärten.

So waren die Daten wenigstens noch vor ein paar Monaten. Vielleicht haben die Entwickler mittlerweile an der Legierung gefuscht.

Kannst ja mal in dem Thread schreiben, wie die Installation funktioniert hat. Würde mich sehr interessieren.
 
Hi,

also die Kombi kannste problemlos benutzen hab ebenfalls beides:D

funzt super nur lässt sich die liquid pro net so gut auf dem kühlerkörper auftragen.

PS: der heatspreader ist aus kupfer!
 
so habe die kombo nun im betrieb, funzt alles hervorragend ;)

habe die "paste" aufm heatspreader aufgetragen weil der kühlkörper größer inner fläche ist. das verteilen geht wahrlich nicht so einfach von der hand wie man es von der arctic silver 5 gewohnt ist aber schon beim zweiten versuch (beim kumpel) hatte man sich einigermaßen dran gewöhnt.

so dann noch zu den temps, hab im durchschnitt so knappe 10°C weniger als mit der arctic 5, muss allerdings erwähnen dass ich bei der ersten kühlermontage mit eben jener paste ziemliche probleme beim befestigen des kühlers aufm mainboard hatte und er mir mehrmals verrutscht ist. diesmal wusste ich bescheid wie die montage durchzuführen ist, daher ist ein großteil des temperaturunterschiedes sicherlich darauf zurückzuführen.
dennoch, wenn man bedenkt, dass die liquid pro ihre volle leistung erst nach 48-72 stunden entfalten soll (bei mir ist sie jetzt 18h drauf), hat es sich für mich volle knarre gelohnt, und ich kann allen versierten bastlern ans herz legen, ihr zumindest eine chance zu geben. ;)
 
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