Sowie ich dich verstanden habe, willst Du ja nicht das Pad sondern die "Flüssigkeit" ausprobieren. Persönlich würde ich das Pad mit der Burnin-Installation sowieso nicht nehmen.
Also zum CPU Heatspreader. Auch da sollte nichts passieren. Ich kenne keinen, bei dem die CPU bzw. der Heatspreader durchkorrodiert ist. Normalerweise ist dieser auch nicht aus reinem Aluminium. Nun stellt sich die Frage, warum haben die CPUs dann Heatspreader, wenn sie die Wärme wohlmöglich schlecht abführen, z.B. einfach aus normalen Weißblech. Frag die Hersteller

Gerade vernickelte Kühler helfen gegen Korrosions bzw. Oxidationsschäden. Demgegenüber hat der Extrem sowieso keinen Aluminiumboden. Kupfer kann etwas oxidiert werden, Nickel auch, was der Wärmeabfuhr über Jahre hinweg aber in nichts abträglich ist.
Das wichtigste ist aber: Die Flüssigkeit ist dazu da, Unebenheiten auzugleichen, Mikrorisse zu glätten etc., wie es auch eine normale Wärmeleitpaste tun sollte, die es aber nur unzureichend durch die grobkörnige Struktur vermag. Wer hier einfach dick aufträgt, wie ich es selbst bei einigen Kühlertests noch heute gesehen hab. (Computerbaseweblinklink von heute
http://www.hardware-mods.com/hwmods/oc/viewpage.php?page_id=173&page=4 )
ist selbst Schuld.
Der Hauptkühleffekt kommt vom direkten Kontakt des CPU-Headspreaders zum Kühlkörperboden, dazwischen sollte keine Paste, Flüssigkeit oder sonst irgendwas ein.
Mein Rat: Leicht auftragen etwas einwirken bzw. die Flüssigkeit in die Ritzen laufen lassen beidseitig CPU und Kühler, Rest abwischen, draufsetzen und fertig.
Ganz wichtig. Da es im physikalischen Sinn sogar tatsächlich eine Fküssigkeit ist, ist das Liquid Pro nur für plane Kühler geeignet. Der IFX-14 mit seiner gewölbten Oberfläche sollte nicht damit behandelt werden, dafür müßte das Pad benützt werden.