Operation billiger HTPC/Datenserver
Planung
Ziel
Das Ziel dieses Projektes ist es einen zweiten PC einzurichten der den Fernseher mit schönen Bildmaterial beschicken kann, Backups von Laptop und Desktop erstellen und zusätzlich Bilder, Videos und Musik zentral speichern und streamen kann.
Hardware
Um den Verbrauch bei 24/7 Betrieb gering zu halten kamen nur die Intel Atom bzw. die AMD Bobcat Prozessoren in Frage. Da der Fernseher gerne 1080p Material hätte war die 945 GPU der Atom Plattform zu schwach. Es kamen also nur noch ION/Bobcat Mainboards in Frage.
Da ich bei meinem Desktop PC schon lange auf ATI/AMD Grafikkarten setze und sehr gute Erfahrungen gemacht habe wurde es ein ASUS E35M1-M. Es war auch einfach spottbillig. Zusätzlich wurden noch 1x 2 GB RAM eingebaut. Das sollte für den Anfang reichen.
http://geizhals.at/eu/615033
Warum den ein µATX Board?
Eine gute Frage. Die Antwort ist relativ einfach. Der HTPC soll in der neuen Wohnung zusätzlich die Arbeiten des Receivers übernehmen. Es wird als mindestens ein PCI(e) Steckplatz für die TV-Karte benötigt. Des Weiteren ist auch ein RAID Controller in Planung. Hier wird ein weiterer PCIe Steckplatz benötigt. Die ITX Boards jeglicher Hersteller bieten Platzbedingt maximal einen Slot für Erweiterungskarten an. Daher wurde es µATX.
Naja hier ist das große Problem, dass es kaum günstige µATX Boards gibt, welche das Board flach verbaut haben. Dies ist aber nötig, da das Gehäuse sonst nicht in das TV-Rack passt.
Eines schönen Tages kam die Eingebung:
http://www.pollin.de/shop/dt/MDg3OD...rdware/Gehaeuse/HTPC_Gehaeuse_DIGITAINER.html
Ist zwar nicht schön, aber jeder Baumarkt bietet ja schwarze Spraydosen an.
Wie versprochen gab es ein 3,5“ Slot und 2x 5,25“ (1x intern/1x extern). Das Problem an der ganzen Sache: die Festplatten/Laufwerke werden mit Klemmen befestigt und es war nur ein paar für die 5,25“ Laufwerke beigelegt. Somit kann nur ein Laufwerk eingebaut werden.
Das Netzteil ist vom Typ Fortron FSP150-60MDN und liefert 150 W. Auf der 12 V Schiene sind es immerhin 72 W, das sollte sowohl für das Mainboard als auch mehrere Festplatten reichen.
Zur Effizienz kann ich momentan nicht viel sagen, da das Messgerät plötzlich verstorben ist
Um jedoch die Festplatten für den Datenserver einbauen zu können waren weitere Halterungen notwendig. Es gibt zwar kommerziell erhältliche HDD Halterungen, jedoch erfüllte keine von diesen den Zweck und passte so in das Gehäuse, dass die Festplatten leicht entnehmbar sind.
Es musste also etwas selbst gebaut werden.
Idee
Festplattenhalterung
Die Festplattenhalterung musste einige Anforderungen erfüllen, darunter Platz für 5 x 3,5“ Festplatten und natürlich musste Sie auch in das Gehäuse passen.
So sieht das Gehäuse im rohen Zustand aus.

Wie man hier sehr gut sehen kann, ist nur an der vorderen Ecke Platz für eine Festplattenhalterung.
Diese soll dann wie folgt aussehen und entsprechend die 5 Festplatten halten.

Festplatten werden selten gewechselt und somit sollte auch der etwas größere Einbauaufwand kein Problem darstellen.
Fernbedienung
Da ja das ganze System als HTPC verwendet werden soll braucht es eine Fernbedienung. Funkmaus und –tastatur lagen noch rum, eine Fernbedienung war jedoch wesentlich komfortabler und auch nicht stark reichweitenbeschränkt.
Dem Gehäuse lag zwar ein X10 Empfänger bei, jedoch stellte sich nach kurzer Recherche heraus, dass dieses System nicht besonders gut ist (Bei dem Versuch den Sender in Gang zu bringen ist er abgeraucht...).
Zeitgleich gab es die Volksfernbedienung im Angebot, ich brauchte also nur noch einen Empfänger. Diese Aufgabe stellte sich als ziemlich schwer heraus, konnte jedoch trotzdem gelöst werden.
Hier der IR Empfänger
http://www.mce-community.de/forum/index.php?showtopic=29041
Fertigsystem
Fertig soll das ganze System dann ungefähr so aussehen.

Ausführung
Bau der Festplattenhalterung
Hier der Bauplan der Festplattenhalterung
Links ist die Platte die die Festplatten hält. Rechts sind die Stützen welche die Platte halten.
Die Stützen und die Platte wurden schon fertig bemaßt bei eBay erworben.
Mit M3 x 10 mm Schrauben werden die vier Stützen befestigt. Ebenso werden die Stützen in das Gehäuse geschraubt. Ein bisschen Loctite hält das ganze zusammen.
Die Festplatten werden mit den üblichen USC Schrauben und etwas Loctite in Position gehalten. Fertig!
Zum Schluss noch ein paar Bilder vom Innenleben des Gehäuses:

Dank der aktuellen Festplattenpreise ist momentan nur eine Festplatte verbaut, dies wird sich aber bald ändern.
Als Betriebssystem tummelt sich momentan Win7 + XBMC darauf, wird aber demnächst Ubuntu weichen.
So ich hoffe ich konnte euch kurz darlegen was denn alles gemacht wurde und freue mich natürlich über jede Rückmeldung.
Update:
Als TV Karte wurde eine Cablestar HD2 eingebaut welche via Mediaportal nun TV Stream anbieten kann. Über MPExtended ist Aufnehmen via Webbroser möglich. Schöner gehts nicht mehr
das ganze wurde jetzt noch mit der FB7390 & Kabelmodem in ein Ikea Hol Kästchen eingebaut.
ét voilà:

völlig unscheinbar und auch Wohnzimmertauglich
Update:
Die nächste Ausbaustufe wird wohl dem Hol Kästchen gelten. Hier soll der PC auf ausfahrbare Schienen gesetzt werden um Upgrades und Wartung zu vereinfachen. Zusätzlich wird noch ein 16-Port Patchpanel eingebaut um die Ethernet-Ports der FB (+ zusätzlichem Switch) an die Rückwand zu verlegen.
Das ganze sollte dann wie folgt aussehen:

Planung
Ziel
Das Ziel dieses Projektes ist es einen zweiten PC einzurichten der den Fernseher mit schönen Bildmaterial beschicken kann, Backups von Laptop und Desktop erstellen und zusätzlich Bilder, Videos und Musik zentral speichern und streamen kann.
Hardware
Um den Verbrauch bei 24/7 Betrieb gering zu halten kamen nur die Intel Atom bzw. die AMD Bobcat Prozessoren in Frage. Da der Fernseher gerne 1080p Material hätte war die 945 GPU der Atom Plattform zu schwach. Es kamen also nur noch ION/Bobcat Mainboards in Frage.
Da ich bei meinem Desktop PC schon lange auf ATI/AMD Grafikkarten setze und sehr gute Erfahrungen gemacht habe wurde es ein ASUS E35M1-M. Es war auch einfach spottbillig. Zusätzlich wurden noch 1x 2 GB RAM eingebaut. Das sollte für den Anfang reichen.
http://geizhals.at/eu/615033
Warum den ein µATX Board?
Eine gute Frage. Die Antwort ist relativ einfach. Der HTPC soll in der neuen Wohnung zusätzlich die Arbeiten des Receivers übernehmen. Es wird als mindestens ein PCI(e) Steckplatz für die TV-Karte benötigt. Des Weiteren ist auch ein RAID Controller in Planung. Hier wird ein weiterer PCIe Steckplatz benötigt. Die ITX Boards jeglicher Hersteller bieten Platzbedingt maximal einen Slot für Erweiterungskarten an. Daher wurde es µATX.
Naja hier ist das große Problem, dass es kaum günstige µATX Boards gibt, welche das Board flach verbaut haben. Dies ist aber nötig, da das Gehäuse sonst nicht in das TV-Rack passt.
Eines schönen Tages kam die Eingebung:
http://www.pollin.de/shop/dt/MDg3OD...rdware/Gehaeuse/HTPC_Gehaeuse_DIGITAINER.html
Ist zwar nicht schön, aber jeder Baumarkt bietet ja schwarze Spraydosen an.
Wie versprochen gab es ein 3,5“ Slot und 2x 5,25“ (1x intern/1x extern). Das Problem an der ganzen Sache: die Festplatten/Laufwerke werden mit Klemmen befestigt und es war nur ein paar für die 5,25“ Laufwerke beigelegt. Somit kann nur ein Laufwerk eingebaut werden.
Das Netzteil ist vom Typ Fortron FSP150-60MDN und liefert 150 W. Auf der 12 V Schiene sind es immerhin 72 W, das sollte sowohl für das Mainboard als auch mehrere Festplatten reichen.
Zur Effizienz kann ich momentan nicht viel sagen, da das Messgerät plötzlich verstorben ist
Um jedoch die Festplatten für den Datenserver einbauen zu können waren weitere Halterungen notwendig. Es gibt zwar kommerziell erhältliche HDD Halterungen, jedoch erfüllte keine von diesen den Zweck und passte so in das Gehäuse, dass die Festplatten leicht entnehmbar sind.
Es musste also etwas selbst gebaut werden.
Idee
Festplattenhalterung
Die Festplattenhalterung musste einige Anforderungen erfüllen, darunter Platz für 5 x 3,5“ Festplatten und natürlich musste Sie auch in das Gehäuse passen.
So sieht das Gehäuse im rohen Zustand aus.
Wie man hier sehr gut sehen kann, ist nur an der vorderen Ecke Platz für eine Festplattenhalterung.
Diese soll dann wie folgt aussehen und entsprechend die 5 Festplatten halten.
Festplatten werden selten gewechselt und somit sollte auch der etwas größere Einbauaufwand kein Problem darstellen.
Fernbedienung
Da ja das ganze System als HTPC verwendet werden soll braucht es eine Fernbedienung. Funkmaus und –tastatur lagen noch rum, eine Fernbedienung war jedoch wesentlich komfortabler und auch nicht stark reichweitenbeschränkt.
Dem Gehäuse lag zwar ein X10 Empfänger bei, jedoch stellte sich nach kurzer Recherche heraus, dass dieses System nicht besonders gut ist (Bei dem Versuch den Sender in Gang zu bringen ist er abgeraucht...).
Zeitgleich gab es die Volksfernbedienung im Angebot, ich brauchte also nur noch einen Empfänger. Diese Aufgabe stellte sich als ziemlich schwer heraus, konnte jedoch trotzdem gelöst werden.
Hier der IR Empfänger
http://www.mce-community.de/forum/index.php?showtopic=29041
Fertigsystem
Fertig soll das ganze System dann ungefähr so aussehen.
Ausführung
Bau der Festplattenhalterung
Hier der Bauplan der Festplattenhalterung
Links ist die Platte die die Festplatten hält. Rechts sind die Stützen welche die Platte halten.
Die Stützen und die Platte wurden schon fertig bemaßt bei eBay erworben.
Mit M3 x 10 mm Schrauben werden die vier Stützen befestigt. Ebenso werden die Stützen in das Gehäuse geschraubt. Ein bisschen Loctite hält das ganze zusammen.
Die Festplatten werden mit den üblichen USC Schrauben und etwas Loctite in Position gehalten. Fertig!
Zum Schluss noch ein paar Bilder vom Innenleben des Gehäuses:
Dank der aktuellen Festplattenpreise ist momentan nur eine Festplatte verbaut, dies wird sich aber bald ändern.
Als Betriebssystem tummelt sich momentan Win7 + XBMC darauf, wird aber demnächst Ubuntu weichen.
So ich hoffe ich konnte euch kurz darlegen was denn alles gemacht wurde und freue mich natürlich über jede Rückmeldung.
Update:
Als TV Karte wurde eine Cablestar HD2 eingebaut welche via Mediaportal nun TV Stream anbieten kann. Über MPExtended ist Aufnehmen via Webbroser möglich. Schöner gehts nicht mehr
das ganze wurde jetzt noch mit der FB7390 & Kabelmodem in ein Ikea Hol Kästchen eingebaut.
ét voilà:
völlig unscheinbar und auch Wohnzimmertauglich
Update:
Die nächste Ausbaustufe wird wohl dem Hol Kästchen gelten. Hier soll der PC auf ausfahrbare Schienen gesetzt werden um Upgrades und Wartung zu vereinfachen. Zusätzlich wird noch ein 16-Port Patchpanel eingebaut um die Ethernet-Ports der FB (+ zusätzlichem Switch) an die Rückwand zu verlegen.
Das ganze sollte dann wie folgt aussehen:
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