News LTAs, Tools oder ganze Produktionslinien: IT-Riesen wollen sich Speicher um jeden Preis sichern

Solche News zeigen klar das alle "Preissenkungen" wie sie aktuell am Markt zu beobachten sind, rein gar nicht mit de Hype zu tun haben, sondern an der mangelnden Nachfrage liegen. Die großen Systemintegratoren gehen am Stock. Der Umsatz ist massiv zurückgegangen. Auf der einen Seite muss mit der günstigen Ware Geld verdient werden, auf der anderen Seite führen sinkende Verkäufe zu Liquiditätsproblemen.
 
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Syrato schrieb:
Ist nicht möglich!
Aber der Gewinn wird exorbitant ausfallen.
Wenn die Kunden denen die Ausrüstung und andere Wareneinsätze (mit Gewinn) bezahlen UND gleichzeitig den Normalpreis für die Ware? Wie gesagt, mich wundert gar nichts mehr.

(Oder ist das buchhalterisch nicht möglich?)
 
Kaufmannsladen schrieb:
(Oder ist das buchhalterisch nicht möglich?)
Möglich schon, wenn man trickst usw., es gibt auch verschiedene Margen.
Aber grundsätzlich wirds hier eher gegen 99% gehen, denn Kosten fallen eigentlich immer an.
 
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Wenn man die Foren durchgeht oder die Artikel von Analysten seit vergangenem Jahr durchliest, müsste dutzende Male die KI-Blase schon geplatzt sein und die Speicherpreise purzeln. Das ist aber nicht der Fall.

Es gibt nur wenige Speicherhersteller und HBM ist nicht einfach herzustellen wie Hamburger.
Selbst Unternehmen, die Speicherprodukte herstellen können und herstellen wie Nanya aus Taiwan oder SMIC sowie YMTC aus China können nicht von heute auf morgen riesige Fabs hochziehen und Speicherprodukte auf den Markt werfen. Große Fabs kosten zweistellige Mrd. Dollar und selbst mit staatlicher Unterstützung überlegen sich die Hersteller, ob sie solcher Wette eingehen wollen. Zu viele Schweinezyklen haben sie hinter sich und das ist auch der Grund, warum Samsung schon lange ihr Foundry-Geschäft stärken wollte und als es nicht so gut lief das nicht aufgeben wollte.

Es dreht sich ziemlich lange um GPUs, aber nun stellen die Entwickler fest, dass man sehr viel Speicher braucht um die KIs am Laufen zu halten. Und Softwarelösung wie TurboQuant löst das Problem nicht wirklich.

Ist dann alles vorbei und kommt es tatsächlich zu einem Ende, wenn die großen Hyperscaler ihre Rechenzentren ausgestattet haben? Vielleicht. Aber wir stehen kurz davor, dass Roboterautos die Straßen erobern und humanoide Roboter Logistikzentren und Produktionsstätte die einfachen Arbeiter verdrängen werden. Auch dafür braucht man viele Chips und Speicherprodukte. Der Chairman der SK-Gruppe Choi hat gesagt, dass der Speicher-Boom noch bis in die Jahre 2030 und darüber hinaus anhalten wird. Wir werden sehen, wer am Ende recht haben wird.
 
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