Kernproblem von Windows-Apps: Vieles ist schlichtweg nur noch eine Javascript Web-App, entweder über Node oder ähnliches ausgeführt oder die direkt einen Mini-Browser startet mit automatischer URL ohne Browser-UI. Nennt man Electron und ist in fast jeder Hinsicht eine Katastrohe. Schlechte Performance, hoher Speicherverbrauch, geringe Stabilität und und und. Vorteil davon, die eigentliche App läuft in der Wolke - was für den Betreiber ein enormer Wartungsvorteil ist. Für den User blöd, weil wenn Wolke aus oder kaputt - nix App.
Native MS Apps sind meist WinUI Apps und diese sind kaum besser als eine Electron-App.
Als Entwickler hat man zwar ein sehr flexibles UI-Framework, aber dieses kostet halt Performance und Speicher und auch - Stabilität. Eine ähnliche Flexibilität gibts auch bei Electron + Vorteil dass es keine native Implementierung brauch, weil alles interpretiert oder zur Laufzeit bei Bedarf auf die Target-Platform kompiliert wird (JIT).
Alles in allem, die Zukunft die die Menschheit gewählt hat: Schlechte Performance, schlechte Stabilität, hoher Speicherverbrauch - aber leichter anpassbar und erweiterbar. Früher vor 10-15 Jahren war das umgedreht.
Ich würde mir wünschen, dass man weg von diesem Electron Müll geht.
CPU's sind so dermaßen schnell heutzutage, es gibt keinen Grund für "Web-Apps" in einem Desktop-System.