Lüfterloser Office PC

Goingdown

Cadet 3rd Year
Registriert
Sep. 2011
Beiträge
43
Ist es möglich einen Lüfterlosen Office PC zu bauen?

Außer Internet und Office Programmen würde damit nichts gemacht werden. Eine Extra Grafikkarte bräuchte man schonmal nicht, also würd diese Wärmequelle wegfallen.

Nur weis ich nicht wie es mit Prozessor und Netzteil aussehen würde.
Netzteil evtl Semi-passiv?

Als Festplatte würde eine normale HDD und eine SSD verbaut werden.


Über Input würd ich mich freuen und ob es überhaupt möglich ist :)
 
Brauchste du denn überhaupt eine HDD wenn du nur Office verwendest?
Netzeile sind so leise (die Richtigen) dass man sie eigentlich nicht hören kann. Ansonsten ist es schon möglich. Wenn du die HDD weglässt wird es praktisch unöhrbar.
 
Klar, gibt ja auch lüfterlose Atom-Boards.
 
ASUS E45M1-M PRO
das kannst du Semi Passiv betreiben
 
das geht schon, ist aber ziemlich teuer und auch nicht unbedingt notwenig, wenn es nur darum geht einen praktisch lautlosen PC zu machen.

Wenn du HDD(besser SSD)/CPU-CPU-Lüfter/NT gut aussuchst sind die Lüfter so leise, dass es mit einem Lüfter-losen PC vergleichbar ist.
 
Möglich ja aber zu einem normalen (fast unhörbaren) Design schon einiges teurer.
Lieber etwas mit 700-800rpm was flüsterleise ist aber nicht so extrem teuer.
 
Oder nen HP Pc aus der Business Linie, sind allesamt unhörbar, evt wie schon erwähnt die Festplatte gegen ner SSD tauschen und glücklich sein :-)
 
Entweder auf ein Board setzen, welches keine Lüfter für CPU und Chipsatz hat. Hier gibts was mit Intel Atom oder AMD E-APU.
Oder ein Board mit Sockel 1155 nehmen und nen Celeron/Pentium auf Sandy-Bridge Basis drauf klatschen. Zum kühlen würde ich nen Scythe Ninja empfehlen, der ist für semi-passive und passive Systeme sehr gut geeignet mit dem großen Lamellenabstand.
Mit dem Ninja 1 hab ich hier selbst auch schon mal nen E5200 passiv betrieben. Der wurde aber untervoltet und dann kam ich nach über 12 h Prime nicht mal an die 60° C.
Wenn man eine Platte (würde ich in so einem System vermeiden und Daten auf nen NAS legen) verwendet, sollte man auf eine Vibrations- und Geräuscharme Variante achten. HDDs mit nur einem Platter sind wegen der Wärmeentwicklung auch zu bevorzugen. Wobei bis zu 45° C noch kein Problem darstellen, aber besser vermieden werden sollten.

Netzteile gibts passive und semi-passive, bei denen der Lüfter erst bei Last anspringt. Somit also auch passiv sind, weil nen beschnittener Sandy-Bridge im Office-Betrieb + SSD + HDD sowas kaum auslastet. Oder halt nen Picu-PSU, die sind immer passiv. Wobei die bei längerer Benutzung auch gerne mal nen Lufthauch spüren sollten.

Eine ganz andere Variante wären Gehäuse, die für passiven Betrieb gebaut sind und bei der dann die Hardware mit nem Pico-PSU befeuert wird. Da suchste mal am besten nach dem Hersteller Streacom.
 
powerfx schrieb:
Klar, gibt ja auch lüfterlose Atom-Boards.

Ihh.. das funktioniert sogar mit nem AM2 Board und kleinem Sempron inkl. Mugen und passivem Netzteil.
Läuft so hier bei uns seit über 2 Jahren absolut stabil in nem mATX Gehäuse, da das Teil nur für den Faxeingang einer seperaten Leitung und automatischem Ausdruck da ist kein Thema. ;)
 
ansonsten gibts da auch noch diese Möglichkeit

Ist zwar kostenintensiv, dafür aber wirklich passiv, und mit einer SSD wirklich lautlos. Dafür kann aber eine "richtige" CPU eingesetzt werden und nicht nur ein ATOM/E350 oder sowas. Denn diese Burschen kriegen bei Youtube HD Videos ja schon dicke Backen.
 
Lüfterlos einen Rechner zu bauen ist selbst bei Minimalanforderungen extrem und kann recht teuer werden. Die bessere Alternative dazu wäre ein Rechner, bei dem dank geschickter CPU und Netzteilwahl die genutzten Lüfter nahezu unhörbar sind. Eine möglichst sparsame CPU und ein möglichst metallhaltiger und großer Towerkühler und der Lüfter dazu kann ruhig sehr leise sein. Evtl. könnte man das Gehäuse noch mit Lüftern vorn (reinsaugend) und hinten (rausblasend) optimieren. Auch für jene können nahezu lautlose Lüfter gewählt werden.

Bei einem OfficePC wird nicht soviel Platz auf der Festplatte benötigt wie bei Spiele- oder Grafikanwendungsrechnern. Wenn eine SSD mit 64GB oder 128GB ausreicht, ist diese zu bevorzugen. Wo keine mechanischen Bauteile drin stecken können selbige auch keinen Krach machen. ;)
 
Lautlos:

SET mit Passiv CPU-Lüfter + Gehäuse + Passiv Netzteil

http://www.pc-cooling.de/Gehaeuse/Silent+-+Tower/600046999/Nofan+L%FCfterlos+PC-Set+A40.html

Der CPU Lüfter dürfte in die meisten Gehäuse _nicht_ rein passen !

Allerdings macht das nur Sinn, wenn du auf jegliche konventionelle Hdd verzichtest.


-----------------------
Beinahe Lautlos:

Sonst reicht es auch leise Komonenten zu verwenden

-- CPU Lüfter mit max 700Upm ( soolte für aktuelle 77Watt CPUs langen )
.... oder du wartest noch 2-3 Tage ... da sind interessante 35Watt CPUs im kommen
wie z.B. 2120T ... die dann doch etwas mehr können als ein Atom/Llano.
 
Wo ist denn nen mATX oder ITX Brett mit passivem Atom/E-APU teuer? Da kostet das passive Pico-PSU ja fast schon mehr als so nen Brett.

Das ist ohne großen Geldaufwand möglich ein System passive zu betreiben, man muss nur drauf achten was für Hardware man verbaut. Und das muss eben keine teurer, dafür zurecht gestutzte Hardware sein.
 
Also bei HDDs wirds schwieriger, entweder eine 5400 bzw. 2,5"oder verzichten und nur SSD. Netzteile kannst mit lüfter nehmen, bei markenherstellern sind sie ziemlich leise/ unhörbar. Für die CPU, hm, da würd ich ein intel vorschlagen, mit möglichst niedriger betriebstemperatur, welcher von einem Mugen oder Macho gekühlt wird (aktiv oder passiv, wobei passiv möglich wäre, wenn das Gehäuse stimmt und es bei niedriger Auslastung bleibt).
 
Ich hab folgende Konfiguration für meinen (semi-)passiven PC:

Gehäuse: Aerocool Vs-9 (wegen dem nach oben luftdurchlässigen gehäuse)
MB: Gigagbyte P55-USB3 (wegen kühlkörpern auf den spannungswandlern)
CPU: Intel Core i3-550 (geringe leistungsaufnahme im idle und unter last)
Lüfter: Scythe Ninja3 (wegen größer kühloberfläche und großem Lamellenabstand für guten passive Luftzug)
Grafikkarte: AMD Radeon 5550 (passiv gekühlt)
Netzeil: Nesteq ASM Xzero 400W (ist semi-passiv)
Festplatte: Seagate 7200.12 1TB in nem Silentmaxx2 dämmrahmen, dadurch nicht hörbar

Folgende Überlegungen haben zu der Konfiguration geführt die nun seit 2 jahren läuft:
Die CPU hat hohe Leistung und war damals die sparsamste da 32nm Fertigung. Durch den CPU-Lüfter und das Gehäuse herrschen gute Bedingungen für natürliche Konvektion der Luft, also maximale Wärmeabfuhr unter passiven Bedingungen und kein möglicher Hitzestau im Gehäuse. Die Platzierung des Netzteils am Boden fördert dies. Das semi-passive Netzteil aus Preis-/Leistungsgründen, da es deutlich günstiger als ein rein passives Netzteil war. Des Weiteren hat es unter hoher Last den Lüfter als Reserve.
Nachteil vom Netzeil: Bei hohen Umgebungstemperaturen (ca. 30 grad im Raum) springt es auch wenn der Pc im idle läuft ab und zu an und unglücklicherweise mit schneller lüfterdrehzahl, so dass dies deutlich hörbar ist. Bei normalen Temperaturen bleibt der Lüfter still (PC läuft Tag und Nacht und ich schlaf daneben)
Der CPU-Lüfter ist mit Gigabyte EasyTune 6 temperaturgeregelt, so dass er bei zu hohen Temperaturen anläuft. Im Moment läuft er ab ca. 45°C CPU-Temperatur an, allerdings immernoch unhörbar da sehr langsam. Unter Idle-Bedingungen ist die CPU Temperatur weit unterhalb der Grenze, selbst bei 20% Auslastung ist die CPU kühler. Des Weiteren kann die Grenze ohne Probleme auch auf weit höhere Werte gestellt werden, 60-70°C wären kein Problem.
Die Grafikkarte wurde aus zwei Gründen gewählt.
Punkt 1 und Hauptgrund war die Wärmeabgabe der Grafik nicht auch noch über den CPU-Kühler abtransportieren zu müssen und somit mehr Spielraum und kühlere Temperaturen zu haben.
Punkt 2: Bessere Grafikleistung und kein vernüntiges H55-Board damals mit USB3

Je nachdem wieviel du also für deinen PC ausgeben willst kannst du schon mit nem günstigen 32nm Zweikerner von Intel einen passiven Pc aufbauen. Die neuen 22nm Zweikerner von Intel haben natürlich etwas bessere Werte, sind dafür teurer.

PS: Der Aufpreis dieser Konfiguration zu einer herkömlichen war übrigens sehr gering
Netzteil: ca. 70 Euro statt 30 Euro
CPU-Kühler: ca 35 Euro statt boxed
Festplattendämmung: ca 20 Euro
Also in etwa 85 Euro Aufpreis für den lautlosen PC.
 
Zuletzt bearbeitet: (Ergänzungen)
Bitte lasst euch doch noch einmal die Definition von Office PC durch den Kopf gehen. Dann sollte schnell klar sein, dass die CPU eigentlich nur im idle ist. Also lässt sich auch problemlos ein FX 8150 passiv kühlen, sowie jede andere aktuelle CPU.

Daher ist jeder Pentium G oder Llano derzeit zu empfehlen, weil die günstig sind, leicht zu kühlen sind und genug Leistung haben.
 
In meinen Augen ist das problemlos machbar. Ich hatte meinen aktuellen i5-2500k sogar schon passiv gekühlt mit einem Noctua Kühler. Allerdings muss die CPU undervoltet werden. Mit einem kleineren Prozessor (i3 mit niedriger TDP) und dem besten Passivkühler Scythe Ninja3 sollte das gehen. Dazu ein semipassives Netzteil wie das Nesteq Xzero ASM oder ein Seasonic.
 
Zurück
Oben