MacBook Air Akku pflege bzw. Akku management?

synno

Lieutenant
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Da ich über die Suchfunktion leider nichts Passendes gefunden habe, möchte ich meine Frage einfach hier stellen.

Ich nutze mein MacBook Air M4 zu etwa 95 % stationär am Schreibtisch und habe es dort per USB-C an meinem Monitor (BenQ MA270U) angeschlossen.

Die Ladegrenze habe ich aktuell auf 80 % eingestellt. Hin und wieder lade ich das MacBook trotzdem einmal vollständig auf.

Wie sollte ich das Ganze am besten handhaben, damit der Akku möglichst wenig belastet wird und langfristig möglichst wenig an Kapazität verliert?

Gibt es bei einer überwiegend stationären Nutzung etwas Besonderes zu beachten?
 
Einfach benutzen. Wenn du alles ideal machst, macht es am ende tortzdem kaum etwas aus.
Frueher habe ich mir bei Notebooks die mir wichtig waren sehr viele Gedanken darum gemacht und andere wie dreck behandelt. Am ende war der Zustand mehr oder weniger identisch.
Ihn nicht komplett voll und leer werden zu lassen, und nicht kälter als 0 Grad ist das wichtigste was du machen kannst

Das lohnt die Lebenszeit nicht
 
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Ja, irgendwie mache ich das auch so. 😄 Aber irgendwie möchte man ja trotzdem das Optimum aus dem Akku herausholen.

Meistens zeigt mir der Systembericht an, dass das MacBook am Strom hängt, der Akku aber nicht geladen wird. Ist das beim MacBook quasi eine Art Pass-Through-Funktion? Läuft das Gerät dann direkt über die Stromversorgung und nicht über den Akku?
 
Nicht nur beim macbook, das ist der normalfall. Sonst würden Notebooks ohne Akku nicht funktionieren
 
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okay danke für die Rückmeldung.
 
Die Ladeschwelle zu setzen reicht schon aus. Auf volle Spannung geladen zu sein ist für Li-Ionen Akkus am schädlichsten, das vermeidest du damit.

Ansonsten halt alle Jubeljahre vollständig entladen und laden um den Akku zu kalibrieren. Oder einfach sein lassen und das Gerät benutzen.
 
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Ich halte es auch so, und mach mir darüber keine so sehr großen Gedanken. Hab bei meinem Macbook die Ladeschwelle auf 80% gesetzt. Ansonsten versuch ich immer mal wieder daran zu denken, das Macbook mal rein im Akkubetrieb zu verwenden. Heißt: so aller Woche, mehr oder weniger, steck ich es einfach mal ab, und lad es wieder auf wenn es unter die 20% fällt. Mein Macbook M2 zeigt mir immernoch ganz normale Akkugesundheit an und das ist nun schon ein paar Jahre alt. :D Extreme vermeiden ist glaube das Sinnvollste. Also kein Tiefenentladen oder stets komplett voll geladen lassen. Oder extreme Temperaturen wie Kälte oder Hitze meiden.


VG
 
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so hab ich es jetzt auch eingestellt. ich hatte die letzen wochen noch das Optimierte Laden aktiviert, bringt ja aber bei mir nix da es mehr stationär als mobil genutzt wird.
 
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Meiner Erfahrung mit einem MBP Late 2021: einfach machen lassen und nicht einmischen. Meines hing zu 99% am Netzteil, und wurde täglich 8h benutzt. Und wenn ich mal im Büro war, hielt es dennoch auch im 5. Jahr noch einen Tag durch. Da Fiirmengerät habe ich mir auch keine Gedanken gemacht. Hatte lediglich „optimiertes Laden“ an.
 
Das mit der Ladeschwelle ist gut aber schützt auch nicht vor Defekten. Erfahrung mit Ladeschwellen 80% (fängt erst bei 70% wieder mit Laden an):
Notebook 2021-Juli 2026: am Schluss noch 98% - dann aber ein Defekt - Akku kaputt (Fujitsu)
Notebook Herbst 2025 bis jetzt: Akku noch 100% (56,94 von 57,00Wh) bei 17 Ladezyklen (Lenovo) und wie auch das Notebook vorher viel fest am USB-C des Monitors/Docks.
Bei Notebooks bei denen wir keine Ladeschwellen einstellen (weils die Benutzer nicht checken und nicht selbst bei bevorstehenden Akkugebrauch mal auf 100% stellen) halten die Akkus ca. 5-6 Jahre einigermaßen bis die Stützzeit dann halt irgendwann unzumutbar kurz wird.
 
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Apple kann das eigentlich ziemlich gut und selbst vor der Einführung der 80% Ladeschwelle hat man m.M.n. keine extra Apps gebraucht und konnte das Gerät einfach immer am Strom lassen.

wie oben schon angemerkt wurde, ist dann so eine Art "pass through" aktiv und der Akku wird quasi gar nicht genutzt.
das aus meiner Sicht "dümmste" was man überhaupt machen kann: immer auf "fast voll" (da zähle ich 80% dazu) aufladen, Kabel abziehen und wieder auf Akku fahren. Damit belastet man halt ständig den Akku mit laden/entladen, statt ihn einfach mit 80% (oder im schlimmsten Fall 100%) "liegen zu lassen".

tatsächlich habe ich bei einem Macbook Pro 15 von 2013, der eigentlich sein ganzes Leben zu >>99% am Netzteil hing (24/7), erst nach 10 Jahren den Akku getauscht.

kurz: das ist ein Apple, da macht man sich keine Gedanken sondern nutzt das Gerät.
Dieses: wir lösen mit Hilfe des Computers in erster Linie Probleme, die wir ohne den Computer gar nicht hätten (stellen z.B. solche Fragen in Foren), ist in erster Linie was für Windows und (vor allem) Linux Nutzer, für die der Weg das Ziel ist.
 
Danke euch! Dann habe ich das, was ich bei Apple dazu gelesen habe, auch richtig verstanden. 😊

Für eine überwiegend stationäre Nutzung macht es dann wohl Sinn, eine Ladegrenze (z. B. 80 %) festzulegen.

Das optimierte Laden wäre hingegen sinnvoller, wenn man das Gerät häufiger mobil mitnimmt und unterwegs nutzt. Dann lernt das MacBook das Nutzungsverhalten und lädt den Akku entsprechend erst kurz vor dem erwarteten Zeitpunkt, an dem das Gerät wieder vom Strom getrennt wird, vollständig auf.
 
Ich habe mein Pro auch fast ausschließlich stationär am Ladekabel benutzt. macOS bekommt das mit dem Management schon ganz gut hin. Da muss man auch gar nicht so viel einstellen. Wenn macOS merkt, dass man quasi dauerhaft am Strom hängt, dann lässt das Akku-Management den Akku automatisch schon auf 80% fallen und lädt in bestimmten Abständen auch einmal voll. Das kann man, wenn man dann doch mal mobil sein will, auch manuell auslösen.
Wobei der Akku ja gefühlt ewig hält. Selbst mit 80% :P
 
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