Macbook oder Notebook?

Hawks646

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Hallo,

ich studiere jetzt Informatik. Und hatte bis jetzt das Lenovo s205, jedoch finde ich das teil extrem langsam. und etwas zu klein. ich überlege ob ich mir ein macbook pro 13,3 zoll finazieren soll, etwas größer und halt längere akkulaufzeit. ist jetzt die frage ob macbook air,macbook pro oder doch ganz weg von apple, weil für das geld bekommt man ja im prinzip deutlich mehr leistung. (15zoll ist deutlich wieder zu unhandlich?(meiner meinung nach ))
jedoch möchte ich später meinen Studienschwerpunkt speziell auf Medien oder Informationssicherheit setzen. Wäre da von den evnt kommenden anwendungen ein apple rechner sinnvoller?

Vielen dank für eure hilfe
 
Ich bin der Meinung, dass sich das softwareseitig nicht viel tut (was die Anwendungen angeht).

Den Ruf von Apple, besonders multimediafreundlich zu sein, habe ich nie so wirklich nachvollziehen können, ausser auf der Basis, dass man sich als "Kreativer" bei Apple ein wenig "Idiotensicherheit" dazukauft und immer alles schön animiert war und hin- und hergezappelt hat. Aber das bekommt man ja inzwischen überall.

Ich würde Dir zu einem PC/Notebook raten. Für das Ersparte einen tollen TFT dazu für die Medien.

Ob es zukünftig für das eine oder das andere OS eine tolle neue Software geben wird, wird Dir übrigens niemand hier beantworten können.
 
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Wenn du deinen Studienschwerpunkt darauf legen möchtest, wie Nutzer sich vor dem Ausspähen durch Äpple schützen können, dann kannst du direkt mit deinem Gerät "arbeiten".

BTT: Wenn du ernsthaft Informatik studierst, kauf dir alles aber kein Apple.
 
Apple und Informationssicherheit passt irgendwie nicht zusammen :D (kleiner Spaß)

Also wie du erkannt hast, bekommst du für das Geld eines MacBooks woanders mehr Leistung. Nicht nur das, Qualität und Verarbeitung sind bei anderen Marken ebenfalls gut bzw. sogar minimal besser.
Wenn du viel schreibst, musst du auf die richtige Tastatur achten, ansonsten können dir die Hände schnell mal schmerzen. Bei den Tastaturen sind ja gewisse Reihen der Thinkpads von Lenovo führend, T-Serie und X-Serie. Ich selber hatte mal einen T400, die Tastatur war genial. ^^ Solltest also die Tastatur vorher entweder selber mal testen oder dir genügend Testberichte zu Gemüte führen.

Macbooks sind so schön dünn und das ist natürlich auch sehr praktisch. Noch nicht so viele andere Notebooks sind so dünn. (falls das ein Kriterium für dich ist)

Weiterhin finde ich 13,3 zoll zu wenig. Unter 15 Zoll würde ich nicht arbeiten können für mein Studium. Vor allem, sobald du mal zwei Fenster nebeneinander betrachten möchtest. Also wenn du viel mit dem Notebook arbeitest, empfehle ich dir 15 Zoll. 17 Zoll o.ä. sind dann schon wieder zu schwer teilweise.

Des Weiteren musst du mit dem Apple Betriebssystem dann auch erst einmal klarkommen, ich habe da teilweise von Bekannten schon von Problemen gehört. Die Umgewöhnung soll nicht so einfach sein, aber dies kann ich selber nicht einschätzen.

Apple soll ja in Sachen Grafik und Design sehr gut sein, deswegen ist deine Frage allzu berechtigt, jedoch denke ich, dass selbiges genauso gut auch mit Windows gehen wird. Wenn ich sehe, wie viele gute Programme ala Photoshop, etc. es gibt, dann wird es dich, so vermute ich, nicht einschränken.

Für eine längere Akkulaufzeit empfehle ich dir, dass du dir auf jeden Fall einen 9 Zellen akku zum Notebook holst, somit hast du mehr Laufzeit und für den Notfall noch einen Ersatzakku.

Achte bitte auch auf Arbeitsspeicher und CPU-Leistung, je nach Anwendung für dein Studium kann das relevant werden. Wenn du zum Beispiel Software entwickeln möchtest, wäre ausreichend Arbeitsspeicher manchmal schon nicht schlecht ;)

EDIT:

Und verbau auf jeden Fall eine SSD! Ich habe meinen derzeitigen Firmen-Laptop (Dell E5510) zeitweise mal mit einer SSD betrieben und da ist er gut abgegangen. Mit der normalen HDD schlafe ich teilweise ein, wenn er nur mal ein Programm starten soll ^^ Allerdings hast du dann ein Problem bzgl. des Speicherplatzes, falls du mehr benötigst ^^
 
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Wo ist der Unterschied zwischen Macbook und Notebook? Ein Macbook ist auch nur ein Notebook - mit dem Namen "Macbook". Um gleich korrekt zu sein: Ein PC ist jeder Mac inzwischen auch....

Je nachdem, wie du dir dein Studium vorstellst ist ein Macbook das falsche Notebook. Als tiefer Informatiker ist Linux eigentlich ohne Pflicht, wer das nicht mag braucht meist ohnehin Windows (Programme, Umgebungen).

Hol dir ein Lenovo Thinkpad (siehe meine Signatur, ist zu empfehlen) oder einen Dell Vostro. Beide Geräte sind gut mit Windows/Linux benutzbar und haben eine gewisse Qualität und Stabilität. Letztere bietet ein Macbook meiner Meinung nach jedenfalls auch nicht.
 
Ich habe seit einem Jahr ein Mcbook Pro 13" 2010 und war noch nie so zufrieden mit einem Laptop. Ich habe noch eine SSD nachgerüstet und bin komplett zufrieden: Lange Laufzeit, quasi lautlos und genügend Dampf auch für etwas ältere Spiele (NFS_MW und NFS_Carbon laufen auf höchsten Einstellungen).

Ich würde das MBP 2010 dem 2011 vorziehen wegen der besseren NVidia-Grafik. Gebraucht 2010er gibt's ab 600-700€.

Ich habe ein Dualboot-System mit MacOSX und WinXP. Damit bin ich für alle Anforderungen gerüstet. Die Qualität von Gehäuse, Tastatur, Bildschirm ist unerreicht. Wenn man ähnlich Qualität bei Sony haben möchte, zahlt man mehr. Ich werde so schnell nicht mehr auf einen Plastikbomber wechseln.

Die neuen Samsung Serie 7 Chronos Laptops sind auch ganz interessant, aber die kosten eben auch ihren Preis.
 
Was jetzt deinen Studienschwerpunkt angeht hab ich keine Ahnung. Ich selber habe einen Lenovo Thinkpad X220. Für Studenten gibt es den schon ab 690,- oder aber für 940,- mit IPS Display. Ist zwar ein 12,5 Zoll Gerät vielleicht nicht viel größer als dein Lenovo, aber ich find den echt genial und mache meinen Desktop-Rechner gar nicht mehr an, seit ich das Notebook habe. Leistung ist auch super.
Aber wenn du Informatik studierst, dann könnte es auch sein, dass du von einer höheren Auflösung profitieren würdest. Die gibt es aber denke ich mal erst ab 14 Zoll (mit 1440-900 oder 1600x900).

Bist du denn schon am studieren oder kennst vielleicht schon jemanden der so ein Studium macht? Dann könntest du dich sicher auch etwas beraten lassen.
 
@Silent3D: Verwirr doch nicht. Apple Geräte sind schon von "normalen" Intel-Basierenden Geräten zu unterscheiden. Abgesehen vom Betriebssystem hat bsp. die Tastatur ein anderes Layout. Ausserdem ist es Quatsch, ein teures Apple Gerät zu kaufen und dann darauf Linux laufen zu lassen.

@lonesloane: Seit wann ist Sony "die" Alternative im Qualitätsbereich?

@TE: Ich benutze unter anderem auch ein MacBook Pro 15 Zoll und bin damit nicht so glücklich. Das Gerät ist zwar robust aber ziemlich schwer und das OS ist absolut nicht mein Ding. Wer sich natürlich an Mac-OS gewöhnt hat, sieht das vielleicht anders. Hinsichtlich der Kompatibilität ist es relativ egal und eine Sache des Geldes. Wenn Du unter Mac ein Windows nutzen willst, kostet das dreifach, wenn Du unter Win ein MacOS nutzen willst, ist das schwierig bis unmöglich.
 
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Genau das studiere ich im letzten Semester ^^
Ich kann dir nur sagen, dass du im Schwerpunkt Kommunikationsicherheit nicht um Linux umherkommst.
Zwar gibt es viele Tools (z.B.: Wireshark) auch für den Mac, allerdings wenn es ums Eingemachte geht wie
Treibermanipulation, Effizienz, ... wird dir dein Mac noch weniger helfen als ein Windows. Gerade im
Forschungsbereich ist ein "normaler" Laptop sehr hilfreich.
Warum du das S205 mit 5 Stunden Akkulaufzeit zu langsam findest kann ich absolut nicht nachempfinden.
Wenn du schneller auf deine Programme zugreifen oder den Bootvorgang beschleunigen willst kaufe dir
eine SSD (Achtung nicht alle SSDs mit S205 kompatibel) oder entmülle einfach deinen Laptop.

PS: Mann kann natürlich auch Windows und Linux auf einem Mac bereiben, ... , aber warum nicht gleich einen nicht Mac kaufen für weniger Geld ?
 
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@ Lonesloane

Abgesehen davon, dass deine Aussage sehr subjektiv und mehr Schwärmen als Rat geben ist, ist dein Vergleich nicht wirklich gut.
Welche Ausstattung hat bitteschön dein Laptop? Dann nehmen wir mal den damaligen Neupreis und schauen, ob es nicht eine bessere Alternative gibt ;)

Lonesloane schrieb:
Die Qualität von Gehäuse, Tastatur, Bildschirm ist unerreicht.

Basierend auf welchen Fakten und Testberichten? An die Robustheit eines Thinkpads sowie an deren Tastatur kommt kein anderes Notebook dran. Sorry. Klar, Macbooks sind schon irgendwie schick, aber man muss es auch mal funktional betrachten. Und das mit dem Bildschirm möchte ich auch stark anzweifeln.

Bist eben ein typischer Apple-Fanboy ^^ Nichts gegen dich.
 
Ein Macbook ist schön von der Haptik, war mit den Geräten immer sehr zufrieden aber wenn es um ein Informatik Studium geht würde ich eher zu einem Lenovo mit einem größeren Akku greifen.

Liegt einfach daran: Apple bietet bestimmte Schnittstellen einfach nicht mehr, auch nicht mit Adapter z.B Seriell. Seriell wird z.B bei Cisco Geräten zum konfigurieren verwendet. Sofern ein Windows drauf genutzt wird, sollte dies zwar funktionieren aber selbst dann würde ich nicht zum Apfel raten.

Zum Display: Die Displays von Apple spiegeln leider sehr stark. Es gibt zwar matte Folien für das Display aber selbst das ist nicht Sinn und Zweck, meiner Meinung nach.

Tastatur: Awesome! Mir fällt spontan keine bessere ein. Lenovo kommt da aber schon gut ran. Da in einem Studium programmiert wird, solltest du beachten dass die Sonderzeichen anders auf der Tastaur liegen.
 
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@TE: Wenn es Dir viel um Grafik und Bildqualität geht, solltest Du ein mattes Display und mindestens 15 Zoll nehmen (oder eben einen guten externen TFT dazu).

Das schließt Apple meines Wissens schon aus, weil die MacBooks alle nur spiegelnde Displays haben. (Korrigiert mich, wenns nicht stimmt)

Aber wie schon von fast allen gesagt: Für das Geld bekommst Du auf dem "freien Markt" (=Wettbewerb) mehr Leistung fürs Geld als bei Apple (=unfreier Markt)

Und ich kann nur zustimmen, wenn ich "Informationssicherheit" studiere, dürfte die gesamte Produktpalette von Apple ausscheiden, ausser man versteht darunter, dass "die eigenen Informationen bei einem amerikanischen Konzern schon sicher sein werden". Könnte auch zu Hänselei und Mobbing im Semester führen.
 
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@mshrak doch es gibt auch matte Displays bei Apple.

@TE aber wo sowieso schon die Rede von einem Muss für Linux war (siehe Post von Constronov) und dir dein S205 zu langsam ist, hast du dir vielleicht mal überlegt gleich mit Linux zu arbeiten? Ich habe seit fast einem halben Jahr Ubuntu 11.04 drauf und find es genial. Es ist schneller und konfortabler (auf dem Notebook zumindest) als Windows. (Aber vorsicht, ich weiß nicht ob Ubuntu 11.10 genauso schnell ist, soll etwas träger sein)
Meiner Freundin hab ich 11.04 auch drauf gepackt - parallel zu Windows 7 - und seit dem nutzt sie nichts anderes mehr, obwohl sie erstmal gar nichts davon wissen wollte.
 
Ich stimme longwalk zu (btw danke für den Hinweis), mit Linux siehst Du mehr.

Aber der TE will sich ein neues Gerät zulegen. Ich behaupte mal, dass ein neues NB auch von Ubuntu 11.10 nicht überfordert sein dürfte (ausser so ein billiges Netbook).

Ich empfehle für den Umstieg übrigens immer Linux Mint. Das ist noch einfacher.

Bei Linux (wie auch bei Apple) musst Du halt berücksichtigen, dass beide Systeme noch Nischen-OS sind. MS ist mit weitem Abstand Marktführer und daher gibt es eben viele Anwendungen nur für Win oder eingeschränkt für Linux und MacOS, etwa MS-Office oder Adobe PS etc.
 
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mschrak schrieb:
Bei Linux (wie auch bei Apple) musst Du halt berücksichtigen, dass beide Systeme noch Nischen-OS sind. MS ist mit weitem Abstand Marktführer und daher gibt es eben viele Anwendungen nur für Win oder eingeschränkt für Linux und MacOS, etwa MS-Office oder Adobe PS etc.

Ja, aber mit VirtualBox habe ich zum Beispiel ein Windows in einer Virtuellen Maschine installiert, und auf dem läuft dann eben Photoshop usw. Also solange eine Anwendung nicht auf externe Hardware zurückgreift (bei mir Cubase - externe ASIO-Soundkarte - dafür brauche ich leider noch eine Parallelinstallation von Win) dürfte so ziemlich alles auch in der VB zu realisieren sein.
 
Klar geht das, aber das ist "unehrlich"... ;)

Ausserdem: Weisst Du, ob der TE virtuelle Systeme kann oder will?
 
war nur ne Option :) Als ich mit Ubuntu/Linux angefangen habe wusste ich gar nicht was es alles für Möglichkeiten gibt und war echt positiv überrascht.
 
paxtn schrieb:
@ Lonesloane

Abgesehen davon, dass deine Aussage sehr subjektiv und mehr Schwärmen als Rat geben ist, ist dein Vergleich nicht wirklich gut.
Welche Ausstattung hat bitteschön dein Laptop? Dann nehmen wir mal den damaligen Neupreis und schauen, ob es nicht eine bessere Alternative gibt ;)

Basierend auf welchen Fakten und Testberichten? An die Robustheit eines Thinkpads sowie an deren Tastatur kommt kein anderes Notebook dran. Sorry. Klar, Macbooks sind schon irgendwie schick, aber man muss es auch mal funktional betrachten. Und das mit dem Bildschirm möchte ich auch stark anzweifeln.

Bist eben ein typischer Apple-Fanboy ^^ Nichts gegen dich.

Danke für die Blumen, aber ich hatte jahrelang nur Windows Plastikbomber und von der Arbeit her habe ich sowieso nur IBM/Lenovo.

Ich kenne also beide Welten sehr gut. Das mit dem Preis relativiert sich sehr schnell wenn man Qualität und Zuverlässigkeit haben möchte. Die kostet auch bei den Apple-Konkurrenten zumindest genausoviel.

Ein weiterer Vorteil ist das Apple Trackpad. Da braucht man meistens keine Maus mehr. Außerdem verstehe ich die Probleme nicht, die manche mit einem Dualboot-System haben. Alternativ kann man bei Apple auch sehr gut Parallels nutzen und eine VM aufmachen wenn nötig.
Der größte Nachteil bei Apple sind die wenigen Schnittstellen.
 
Bei Lenovo hat man den Trackpoint, ebenfalls ein guter Mausersatz. Die neueren Touchpads bei den 14" und 15,6" Geräten sind auch nicht soo unendlich schlecht, sondern das Apple Trackpad ist einfach gut, weil es viele Gesten hat und perfekt ins System integriert ist. Ich würde dir ein T420 empfehlen, da es das schon mit 1600x90 gibt.
 
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