mainboard/CPU mit niedriger IDLE Leistungsaufnahme und hoher single Thread-Leistung

  • Ersteller Ersteller Michael-Menten
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@cookie_dent Großteil der Zeit ist es z.B. Textverarbeitung/Coden.
Dann gibt es immer wieder kurze burst bei den Leistung gebraucht wird z.B. kompilieren.


Im CAD ist es ähnlich. Großteil der Zeit liegt fast keine Last an und dann für paar Sekunden bis Minuten eine hohe.
 
Wirtschaftlich eine eher fragwürdige Anschaffung. Auch sollte nicht vergessen werden, dass die deklarierten Kosten für Strom im Winter einen Teil zur Heizung beitragen.

Vielleicht kann der erwartete Ryzen 9000G eine Lösung sein? Siehe Vergleich mit dem 8700G:
https://www.computerbase.de/artikel...itt_leistungsaufnahme_und_temperatur_cputests

Weiterer Punkt:
Ankauf, Abholung, Versand der Neuware und Aufwand für den Verkauf der "alten" Teile, das will erst mal bewerkstelligt werden.


Michael-Menten schrieb:
demnächst Arctic P14 max
Wozu die Max?

Laut Geizhals immerhin ein halbes Watt mehr Verbrauch, als dieser:
https://geizhals.de/arctic-p14-pwm-pst-schwarz-acfan00125a-a1920533.html
(Nicht, dass ich dies für relevant erachten würde)
 
Michael-Menten schrieb:
Milchmädchen Rechnung:
neue Teile - alte Teile = deutlich weniger

Das Problem mit deiner Einsparung ist die folgende:
Michael-Menten schrieb:
Daher würde ich gerne den austauschen gegen einen der 20-30W im Leerlauf braucht (ca. 70€ Ersparniss im Jahr).

Welche Spiele genau?
Division 2, Far Cry 6, Anno 117

Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen?
CAD: Autodesk inventor
MikTeX (TexStudio)
STM CubeIDE
RT-Threadstudio
Mathematica
Blender
etc.
Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche?
stromsparrend im leerlauf und Office

Wie kommst du auf -70€ durch Leerlauf (idle?) im Jahr und wieso machst du nicht standby und wenn von extern gebraucht wird Wake on LAN?

Und der gefordert hohe singlecore Takt für Autodesk Inventor bringt dir nichts, weil da ist deine aktuelle CPU schneller als die neuen Intels.
 
Zwirbelkatz schrieb:
die deklarierten Kosten für Strom im Winter einen Teil zur Heizung beitragen.
Steht mittlerweile auf dem Dachboden. Daher auch die hohe Umgebungstemperatur.


Zwirbelkatz schrieb:
Vielleicht kann der erwartete Ryzen 9000G eine Lösung sein?
Computerbase hat den AsRock Deskmini X600 getestet: https://www.computerbase.de/artikel/pc-systeme/asrock-deskmini-x600-test.88021/seite-2

Der Ryzen 5 7600 liegt bei "mindestens 20W".
Der Ryzen 5 8600G liegt bei 13W.

Vondaher dürfte ein Ryzen 9000G vermutlich Besserung bringen jedoch sind die aktuellen 70W soweit weg, dass es nicht die Lösung sein kann.

Zumal der Asrock DeskMini X600 mit der gleichen CPU ohne dGPU jetzt schon 20W schafft.
Selbst wenn man 20W der RTX4060ti zuschreibt (HWinfo sagt 13W) gehen da irgendwo noch 30W verloren bei dem MSI motherboard.

------------------------------------

CB hat sich auch den Asrock DeskMeet X600 angeschaut: https://www.computerbase.de/artikel...skmeet-x600-amd-ryzen-8000-test.87245/seite-2

Ryzen 5 8600G mit AMD RX6500 kommt da auf 22W IDLE. Also irgendwie scheint es zugehen jedoch jegliche Info im Internet sagen das AM5 es nicht kann und diese spezial X600-"Chipsatz"/kein Chipsatz Mainboard gibt es nicht außerhalb der Asrock DeskMini/Meet.

Den DeskMeet X600 ist interessant jedoch passt kein Kühler in das Gehäuse, der bei 50°C Umgebungstemperatur, funktioniert und die GPU passt nicht ins Gehäuse.


Zwirbelkatz schrieb:
Wozu die Max?

Laut Geizhals immerhin ein halbes Watt mehr Verbrauch
Kosten nicht wesentlich mehr. Verbrauch ist bei maximaler Leistung angeben. Würde man die max und normalen gleichbetreiben dürften die ungefähr gleich viel verbrauchen.
Demnächst kommen die Arctic P12 pro raus und im Herbst die P14 pro.


Piecemaker schrieb:
Wie kommst du auf -70€ durch Leerlauf (idle?) im Jahr
14 Stunden am Tag
40W weniger
0,33€ je kWh
Ergibt 67,27 € im Jahr.
Über 5 Jahre sind das über 300€ Einsparungspotential.

Piecemaker schrieb:
Und der gefordert hohe singlecore Takt für Autodesk Inventor bringt dir nichts, weil da ist deine aktuelle CPU schneller als die neuen Intels.
Also am besten die auf Ryzen APU wechseln und ein stromsparendes Mainboard finden. bzw. nur ein besseres Mainboard suchen.
 
Michael-Menten schrieb:
14 Stunden am Tag
40W weniger
0,33€ je kWh
Ergibt 67,27 € im Jahr.
Über 5 Jahre sind das über 300€ Einsparungspotential.

Wieso ist der Rechner 14h/Tag im Idle?
 
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Michael-Menten schrieb:
14 Stunden am Tag
40W weniger
0,33€ je kWh
Ergibt 67,27 € im Jahr.
Über 5 Jahre sind das über 300€ Einsparungspotential.

Auf so vielen Ebenen daneben…

- 40W wirst Du nicht erreichen

- Ist er im Schnitt hoffentlich nicht 14h/Tag an, da du Tage hast wo er garnicht oder viel weniger läuft.

Bei tatsächlich 14h Stunden Bildschirmzeit im Schnitt, hast Du ein ernsthaftes Problem! 😅

- Selbst wenn: Musst Du die Spielzeit und Zeit unter Last 3fach abziehen, da hier der Verbrauch dann gleich oder vielfach höher sein würde.

Michael-Menten schrieb:
Nebenbei: Lässt sich das auch noch für ein kleines Upgrade nutzen.

Nix mit Upgrade.
 
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Gerade beim Verbrauch habe ich immer die Erfahrung gemacht, dass da die ganz billigsten Mainboards am besten sind. Grund ist die Zusatzausstattung sowie zu üppig dimensionierte Phasen bei den "Gaming-Mainboards". Ggf. kannst du aber am bestehenden Mainboard hier noch einiges tunen und so 10W einsparen. Das wäre nicht nur für einen Geldbeutel sondern auch für die Umwelt die beste Lösung.
 
Ich habe mein AM5-System erfolgreich von ca. 75 Watt auf unter 50 Watt im Idle bekommen, trotz relativ üppiger Hardware-Bestückung (7800X3D, RX 7800XT, 4 SSD´s und optisches Laufwerk, jede Menge Lüfter) und empfehle dafür folgende Vorgehensweise:
  • Expo/XMP deaktivieren
  • alle C-States aktivieren
  • ASPM aktivieren (erweiterte Energie-Einstellungen im Windows müssen danach noch angepasst werden)
  • Monitor auf 60 Hz einstellen und Vsync aktivieren
  • kein HDR nutzen
  • nicht benötigte Komponenten auf dem Mainboard deaktivieren (zweiter LAN-Controller?)
Damit bin ich an der Steckdose im Idle bei knapp unter 50 Watt gelandet.

Hardcore-Zocker werden damit nicht glücklich werden.

Richtig sparsam sind die AMD-APUs - aber das ist ein anderes Thema.
 
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Michael-Menten schrieb:
Leider scheint AMD mit AM5 ein erhebliches Problem mit der IDLE-Stromaufnahme zuhaben. So verbraucht der PC aktuell 67W im Leerlauf (220W unter Last).
Daher würde ich gerne den austauschen gegen einen der 20-30W im Leerlauf braucht (ca. 70€ Ersparniss im Jahr). Das ganze hier im Unterforum, da Mainboard und CPU das Problem sein dürften. Eventuell noch die SSD austauschen.
Ich würde Dir ein ThinClient für die Desktop Umgebung empfehlen. Der Verbraucht max 12W unter Last. N5105 Intel Clients gibt es auf der Bucht für 40-60 Euro. Dein Gaming Rig kannst du über Netzwerk anschließen und irgendwo in deiner Wohnung verstecken wo es nicht stört. Die ThinClients haben in der Regel 2-3 Monitor Ausgänge, die im Desktop bis 4k Auflösung anzeigen können.
Zum Spielen gehe ich dann über ein Remotedesktop auf den Gaming Rechner und gut ist.
Für Medien Streaming und Desktop lasse ich alles über den ThinClient 24/7 laufen 8-12Watt.

Wenn man da noch mehr rausholen möchte brauchst zu zum "undervoltig" ein Teures "Z" Mainboard. Ein Sehr gutes Netzteil und eine GPU die auch im Leerlauf Sparsam ist. Ich denke das wird mit nur 500 nicht möglich sein. Da alleine eine sinnvolle Gaming-CPU alleine mindestens um die 300 Euro kosten dürfte.

Ich komme mit meinem PC im Leerlauf auf 52W mit dem Energiesparprofil von Windows.In der Regel hat sich gezeigt das beim Dualbetrieb ich meine Grafikkarte kaum unter 12W bekomme. Also bleiben 40W für CPU, RAM, 3 Luftkühler, und 3SSDs die ich verbaut habe.
Je nach Anzahl der Laufwerke, RAM, Lüfter/Kühlsysteme im Rechner ist es sehr anstrengend die 30W im Desktop zu erreichen.
Du kannst mal versuchen ein LiveLinux zu Booten, Debian, oder ARCH Linux wie EndeavorOS oder Manjaro. Erfahrungsgemäß ist Linux im Leerlauf deutlich Sparsamer als Windoofs. Dann könnte evtl ein Thin Windows helfen. Oder du Kaufst dir ein ARM Notebook.
Die X86 CPUs sind im Energiemanagement einfach nicht so effizeint wie die ARM Systeme.
Daher ist APFEL auch vor einigen Jahren auf die ARM Technologie gewechselt.
Ich würde mir das Geld sparen und eher ein anderen Desktop PC nutzen, der kaum Leistung verbraucht. Selbst aufm RaspberryPI 5 mit 8GBRam lassen sich Desktopsysteme realisieren. Oder solche Dinge wie ein SteamDeck nutzen.
 
Einfach einen Intel Deskmini holen (ggf. gebraucht bei dem Budget), dann sind auch 10-15w idle für den kompletten PC drin.

Wenn der PC eh 18h läuft, lass halt das kompilieren und co über die CPU laufen, dauerts halt etwas länger.

Oder halt den deskmeet und kleine Grafikkarte. Dann haste halt mit der GPU gleich 20w im idle mehr 😅

Entweder viel Leistung oder wenig Verbrauch. Beim Kompromiss wird immer irgendwie irgendwo was fehlen.

Oder ansonsten komplett Laptop-Hardware, also Laptop cpu und Laptop GPU auf einem Mainboard. Sowas gibt's doch von Minisforum und co immer mal wieder
 
Piecemaker schrieb:
Und der gefordert hohe singlecore Takt für Autodesk Inventor bringt dir nichts, weil da ist deine aktuelle CPU schneller als die neuen Intels.

nein, ein 265k hat eine 20% höhere singlecore Leistung als ein 7600 und ist bei multicore Anwendungen Faktor 2,4 schneller, also 240%.

rein von der Leistung her zersägt ein 265k den 7600 gnadenlos.

https://www.computerbase.de/artikel/arbeitsspeicher/ddr5-cudimm-test.92866/seite-3

wie ich schon gesagt habe, wenn man die Leistung und IO nutzen kann, ist arrowlake eine gute option.

nur wegen der idle Effizienz alleine würde ich nicht wechseln, aber wenn die massiv bessere Performance vs dem 7600 ein Argument ist und ggf. z890 mit der besseren IO auch nützlich ist, wäre die bessere idle Effizienz halt noch die Kirsche oben drauf.

unter den Gesichtspunkten würde das schon Sinn machen. man müsste dann nur noch schauen, ob in den wichtigen Programmen auch die Leistung rauskommt.
 
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Sinatra81 schrieb:
Auf so vielen Ebenen daneben…

- 40W wirst Du nicht erreichen
Aber selbst wenn, dann reden wir von einer Dauer von ca. 7,5 Jahren, bis sich das Invest rentiert hat, bis 7,5 Jahren bist Du im Minus.
In zehn Jahren hast Du gerade einmal 170€ gespart, das sind Monat 1,42€.
Jeder von uns weiß, was 7,5 oder gar 10 Jahre im Soft- und Hardwarebereich bedeuten, mit so einem Rechner würde man vermutlich in 5 Jahren nicht mehr spielen wollen oder gar können, vielleicht verlangt auch die dann neuste CAD oder Coding Software nach mehr Leistung.
Wenn der Strompreis, wider Erwarten, in dieser Zeit sinken sollte, verlängert sich die Amortisationsdauer ebenfalls.
Ich bin ja ebenfalls ein Pfennigfuchser, aber um 1,4€ im Monat zu sparen würde ich andere Wege gehen, z.B. einen energieeffizienteren Kühlschrank, Spülmaschine, Waschmaschine, Wärmepumpentrockner kaufen, oder Aldi Chips, statt funny-frisch Chips essen.

Geschrieben auf meinem Notebook mit AMD 5800H CPU und 10 Watt Idle Verbrauch.
 
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DaZpoon schrieb:
Gerade beim Verbrauch habe ich immer die Erfahrung gemacht, dass da die ganz billigsten Mainboards am besten sind. Grund ist die Zusatzausstattung sowie zu üppig dimensionierte Phasen bei den "Gaming-Mainboards".
Sicher, aber genau diese sorgen für einen stabileren Betrieb bei Hochleistung bzw. Übertakten, und gerade die Zusatzausstattung ist unter Umständen wichtig und essentiell (10GBit LAN, viele USB Anschlüsse, TB3/4/5 usw.). Oder sie bieten wichtige Features wie BIOS Flashback, um ohne CPU das BIOS/UEFI zu aktualisieren. Daher ist generell die Empfehlung, immer ein günstiges Mainboard zum Sparen zu nehmen, nicht immer gut, auch wenn man damit Strom spart, aber dann im Gegenzug wichtige Features fehlen und diese dann mühsam durch Zusatzgeräte lösen kann (PCIe-Karten usw.), die auch wieder mehr Strom kosten würden als eine Onboardlösung.

Und ein Mainboardwechsel mit 300-500 €, die gefühlt und unter günstigsten Bedingungen dann erst sich nach 5 Jahren rechnen, weiß ich nicht, ob das "betriebswirtschaftlich" rentabel sein soll. Ich beispielsweise wechsle meistens das Mainboard schon nach 2-3 Jahren.
 
cookie_dent schrieb:
Ich bin ja ebenfalls ein Pfennigfuchser, aber um 1,4€ im Monat zu sparen würde ich andere Wege gehen, z.B. einen energieeffizienteren Kühlschrank, Spülmaschine, Waschmaschine, Wärmepumpentrockner kaufen, oder Aldi Chips, statt funny-frisch Chips essen.
Oder eben das Balkonkraftwerk. Da spart man nämlich noch (eingekauften) Strom für deutlich mehr Geräte als nur den PC.
 
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@Pitman1
Er will 20-30W sparen und dafür mehrere Hundert Euro ausgeben. Um die 350-700€ kostet ein kleines Balkonkraftwerk mit allem Pipapo, das dir ~250-400 kWH im Jahr produziert. Wenn wir mal in etwa die Mittelwerte nehmen und einen Strompreis von 30 cent pro kwh dann hat sich das Ding nach 5 Jahren amortisiert. Die meisten dürfte mehr als 30 cent zahlen, dann sind es vielleicht 4-4,5 Jahre.

Und nein, er wird keine 70€ im Jahr durch eine Intel-system sparen, das ist ziemlich realitätsfern.
 
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djducky schrieb:
Um die 350-700€ kostet ein kleines Balkonkraftwerk mit allem Pipapo, das dir ~250-400 kWH im Jahr produziert.
Bei dem Ertrag machst du aber bei der Installation oder Auswahl was falsch. 2x 450wp Modul, 800w Wechselrichter, Südseite oder Ost/West Montage, dann hast du 800kwh pro Jahr und bist auch bei <400€... 😅
 
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