Hallo zusammen, bin ja nicht wirklich an dem Thema Wasserkühlung dran normalerweise und hab auch keine Erfahrungen damit; dennoch wollte ich mal ne Idee zur Diskussion stellen:
1. Zur Kühlung keinen Kaufradiator nehmen, sondern nen richtig großen Autokühler (mit selbst angepassten Schlauchanschlüssen, versteht sich). Lüfter (2x ca. 25cm) hätt ich dafür auch noch.
2. Den Kühler nicht an/neben den PC stellen, sondern an die Außenseite des Fensters hängen . Mit etwas Glück bzw. Gewalt gegenüber dem Fensterrahmen passen da locker die Schläuche durch.
3. Zum Fenster raus ge..hängt gehört auch die Pumpe, welche natürlich auch etwas größer dimensioniert sein sollte als üblich, um die langen Schläuche wegzustecken. Naja, Lautstärke interessiert in dem Fall halt auch nicht so sehr. Stromversorgung verlegt man parallel zu den Schläuchen. Bisschen wetterfest gehört das Ding natürlich auch gemacht, sollte aber bei ner Teichpumpe etc. eh kein Problem darstellen.
4. Das Wichtigste: Man nehme einen einstellbaren Thermostaten von einem alten Heizkörper und baue mit diesem einen Umgehungskreislauf, der so eingestellt ist dass das Wasser auf der PC-Seite niemals unter Raumtemperatur fällt (sprich, diese Frostschutzeinstellung). Sonst hätte man im Winter wohl größere Probleme mit Kondenswasser an der Außenseite von den kühlen Schläuchen. Das ist wohl die größte Schwierigkeit dabei, ich schätze mal im Zweifelsfall bräuchte man dafür zwei getrennte Pumpen, damit die Temperaturen zwischen innerem und äußerem Kreislauf (also zwischen Umgehungsschlauch und dem eigentlichen Kühler) sich überhaupt angleichen können.
5. Hoffen, niemals umziehen zu müssen.
Ich weiß ja nicht, ob sowas schon öfter mal gemacht wurde, aber irgendwie kam mir beim Durchgehen der Werkstatt mal die Idee, was ich denn mit dem Autokühler noch so anfangen könnte...
Hätte meiner Einschätzung nach die folgenden Vorteile:
1. Recht günstig, sofern man die Schlauchanschlüsse etc. zu nem vernünftigen Preis bekommt
2. EXTREM leistungsfähig. Ich meine, das ist ein Kühlkörper von etwa 60x40cm... das entspricht rein von den Außendimensionen der Fläche von über 5 360er Radiatoren, und ein wenig tiefer (5cm?) ist er in jedem Fall auch. Naja, ich mein, sowas ist dimensioniert für ne Abwärme von ein paar kw ohne Fahrtwind (Stau bzw. stockender Verkehr). Mal ganz abgesehen von der ziemlich hohen thermischen Masse, ich schätz der Kühler allein schluckt ca. 5l Wasser.
3. Ziemlich lautlos, würd ich mal meinen. Meine Fenster sind dreifach verglast, wenn die Schläuche also durch die Rahmen passen...
4. Gar nicht mal sooo unflexibel, wenn man drüber nachdenkt. Kann ja auch einfach den Kühler nach innen holen, den statt der Umgehungsleitung reinhängen, und nach ner kurzen Entlüftungsrunde von vielleicht 25min kann man das Teil quasi spazierentragen...
Im Zweifelsfall würd ich mal meinen, der Kühler packts auch passiv bei Raumtemperatur. Aber das wär ja gar nicht mal so EXTREM, und man hätte im Endeffekt einfach nur nen hässlichen, großen alten Kühler neben dem Rechner stehen
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Christian
1. Zur Kühlung keinen Kaufradiator nehmen, sondern nen richtig großen Autokühler (mit selbst angepassten Schlauchanschlüssen, versteht sich). Lüfter (2x ca. 25cm) hätt ich dafür auch noch.
2. Den Kühler nicht an/neben den PC stellen, sondern an die Außenseite des Fensters hängen . Mit etwas Glück bzw. Gewalt gegenüber dem Fensterrahmen passen da locker die Schläuche durch.
3. Zum Fenster raus ge..hängt gehört auch die Pumpe, welche natürlich auch etwas größer dimensioniert sein sollte als üblich, um die langen Schläuche wegzustecken. Naja, Lautstärke interessiert in dem Fall halt auch nicht so sehr. Stromversorgung verlegt man parallel zu den Schläuchen. Bisschen wetterfest gehört das Ding natürlich auch gemacht, sollte aber bei ner Teichpumpe etc. eh kein Problem darstellen.
4. Das Wichtigste: Man nehme einen einstellbaren Thermostaten von einem alten Heizkörper und baue mit diesem einen Umgehungskreislauf, der so eingestellt ist dass das Wasser auf der PC-Seite niemals unter Raumtemperatur fällt (sprich, diese Frostschutzeinstellung). Sonst hätte man im Winter wohl größere Probleme mit Kondenswasser an der Außenseite von den kühlen Schläuchen. Das ist wohl die größte Schwierigkeit dabei, ich schätze mal im Zweifelsfall bräuchte man dafür zwei getrennte Pumpen, damit die Temperaturen zwischen innerem und äußerem Kreislauf (also zwischen Umgehungsschlauch und dem eigentlichen Kühler) sich überhaupt angleichen können.
5. Hoffen, niemals umziehen zu müssen.
Ich weiß ja nicht, ob sowas schon öfter mal gemacht wurde, aber irgendwie kam mir beim Durchgehen der Werkstatt mal die Idee, was ich denn mit dem Autokühler noch so anfangen könnte...
Hätte meiner Einschätzung nach die folgenden Vorteile:
1. Recht günstig, sofern man die Schlauchanschlüsse etc. zu nem vernünftigen Preis bekommt
2. EXTREM leistungsfähig. Ich meine, das ist ein Kühlkörper von etwa 60x40cm... das entspricht rein von den Außendimensionen der Fläche von über 5 360er Radiatoren, und ein wenig tiefer (5cm?) ist er in jedem Fall auch. Naja, ich mein, sowas ist dimensioniert für ne Abwärme von ein paar kw ohne Fahrtwind (Stau bzw. stockender Verkehr). Mal ganz abgesehen von der ziemlich hohen thermischen Masse, ich schätz der Kühler allein schluckt ca. 5l Wasser.
3. Ziemlich lautlos, würd ich mal meinen. Meine Fenster sind dreifach verglast, wenn die Schläuche also durch die Rahmen passen...
4. Gar nicht mal sooo unflexibel, wenn man drüber nachdenkt. Kann ja auch einfach den Kühler nach innen holen, den statt der Umgehungsleitung reinhängen, und nach ner kurzen Entlüftungsrunde von vielleicht 25min kann man das Teil quasi spazierentragen...
Christian
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