Mal wieder: svchost.exe sorgt für hohe Auslastung

aPollO

Lt. Junior Grade
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Hallo Community,

sicher ein Thread der häufig aufkommt....eine Lösung hab ich jedoch nach intensiver Suche noch nicht gefunden.
Seit einiger Zeit nervt mich die svchost.exe durch eine hohe Auslastung. Das ist zwar weiter kaum bemerkbar beim Arbeiten, da sie ihre Last ganz gut auf die 4 Threads aufteilt, jedoch nervt der standig laufende CPU Lüfter und der enorme Akkuverbrauch der die Akkulaufzeit drastisch kürzt.


Ich habe bei der Fehlersuche schon herausgefunden das man über "tasklist /svc" einsehen kann, welcher Dienst tatsächlich hinter dem Prozess steht und es ist nun nach mehrmaliger bestätigung:
BFE, DPS, MpsSvc


Was auch immer das ist, durch googeln hab ich wieder mal nicht erfahren. Jedenfall kommt es erst nach einer gewissen Zeit und verschwindet erst wieder nach einem reboot. Wenn ich den Prozess kille, dann funktioniert das Netzwertk nichtmehr. Ich kann dann keine Internetseite mehr aufrufen und alle Programme verlieren die verbindung, jedoch ist dann wenigstens der Lüfter nach ein paar Sekunden sofort leise :D

Wie kann ich herausfinden was dieser "BFE, DPS, MpsSvc" Scheiss da so rechenintensives macht und wie bekomm ich das unterbunden? Liegt es villeicht an einer veränderten Host-Datei die einige domainnamen auf 127.0.0.1 umleitet, so das der Computer sich selber bombadiert und Anfrage ablehnt?
 
Hatte vor kurzem das selbe Problem. Nach 3 Tagen googlen ohne Erfolg hab ich dann Windows neu aufgesetzt, was dann geholfen hat.
Iwo hab ich bei meiner Recherche auch gelesen, dass es ein Virus sei. Mehrere Antiviren Programme haben jedoch nichts gefunden.
 
Microsoft Security Essentials haben jedenfalls vor ein paar Tagen nichts gefunden auch nicht nach einem Vollständigen Scan und das Problem besteht schon länger.

Ich wüsste auch nich wodurch ich mich infiziert haben soll, ich nutze quasi nur bekannte Freeware, also kopierte Software aus dubiosen Tauschbörsen oder sowas hab ich nicht aufm dem Rechner. Maximal durch einen USB Stick von einem Kumppel oder so. Aber sollte UAC sowas nicht normalerweise auch unterbinden?

Ich kann ja mal die Windows Firewall abschalten, wenn es wieder auftritt (hab gerade ein reboot ausgeführt). Villeicht verschwindet es dann. Wozu hab ich sonst IPTables aufn Router? :D
 
Hi,

du kannst dich heutzutage schon über den Besuch einer verseuchten Webseite infizieren. Das hat erstmal nichts zu sagen.

Scanne das System mal mit Spybot S&D im abgesicherten Modus komplett und mache das auch noch mit MSE. Die Firewall abzuschalten würde ich nicht empfehlen. Das wäre ungefähr das gleiche Verhalten wie "Mein Auto macht komische Geräusche an der Hinterachse - ich mache lieber mal das Radio lauter".

Was genau machst du, bevor / während der Prozess solche Lasten erzeugt?

VG,
Mad
 
Eiegentlich mache ich nichts besonderes, genau das selbe wie ich den ganzen Tag am Rechner mache, E-Mails schreiben (Thunderbird), Surfen und diverse Messanger missbrauchen^^ Das Problem kommt meitens von ganz allein. Mir ist einen Tag aufgefallen der die Lüfter leise war als ich in die Küche bin und als ich nach 30min mit nem Kaffee zurück ins Arbeitszimmer bin war auf einmal ein Wirbelsturm für die Kühlung verantwortlich. In der Zeit war niemand am Laptop.



Ja das mit dem infizieren ist mir klar, aber normalerweise achte ich auch auf welchen Seiten ich surfe etc. aber man weiß ja nie.
Bei der Firewall muss ich dir wiedersprechen, ich halte eigentlich recht wenig von Software Firewalls und gerade von der Micsoroft Firewall hört man ja weniger gutes. Gerade jetzt scheint es ja wieder ein Problem mit ihr zu geben und wenn ich mir wirklich Maleware eingefangen habe die die Firewall befallen hat, dann ist ja die Windows Firewall eher eine Sicherheitslücke geworden statt ein Sicherheitsfeature. Aber Interessanter Vergleich einer Hinterachse mit einer Firewall^^, allerdings funktioniert ein Rechner auch ohne Software Firewall noch prima....ich glaube ohne Hinterachse wird es da Probleme geben :D


Da verlasse ich mich lieber auf meinen Router, der kann nicht (oder zumindest nur unter 1000 mal mehr Aufwand) von Maleware befallen werden und blockt alles ab, ohne meinen Prozessor auch nur ein bisschen zu belasten. Und dazu brauch ich nix machen ausser alle Ports zu sperren bis auf die, die ich auch brauche.
 
Hi,

Käse. Eine vernüfntig eingerichtete Windows-Firewall reicht in 99,99% der Fälle aus, selbst im "professionellen" Umfeld (gab es auch in der iX und c't schon genug Tests dazu).

Ein Router kann nicht von Malware befallen werden... es gibt dennoch genug Ansätze, auch diese Sicherheit auszuhebeln (Samy Kamkar hat da hervorragende Ansätze ;) ). Ausserdem gibt es sowas wie UDP-Holepunching (verwendet u.A. Skype), Teamviewer dürfte dir auch ein Begriff sein (auch dafür muss ich keinen Port forwarden) und über Port 80 kann ich genug Schaden anrichten. Das sind alles absolut keine Argumente!

Mach dein System softwareseitig wirklich richtig sauber oder setze es neu auf, ggf auch mal den Lüfter komplett sauber machen.

VG,
Mad
 
Ja ich hab die Firewall ja an! Es ist ja nich so das ich sie aus habe. Ein Antiviren-Client habe ich ja auch.
Der Lüfter ist es defintiv nicht, da das Problem mit dem Lüfter imm erst auftritt wenn auch die svchost.exe verrückt spielt. Öffnen kann ich das Gehäuse sowieso aus Garantiegründen nicht :(

Ich werd mal deinen Rat annehmen und im abgesicherten Modus alles durchscannen. Wenn das kein Ergebniss bringt, weiß ich auch nocht nicht. Hab im momment zu wenig Zeit wieder alles neu aufzustzen (ca. 2 Stunden am Tag um alle arbeiten am Rechner zu machen). Entweder werd ich dann mal wieder eine weile mein eigestaubtes Kubuntu nutzen oder das Problem muss sich von selbst beheben WUSA! :evillol:

Ich berichte morgen was bei den Scans rauskam, muss gleich zur Arbeit.
 
So....beide haben nix gefunden. Bzw. Spybot hat was von der babylon Toolbar gefunden und entfernt, das hatte aber nichts damit zu tun. Das Problem besteht weiterhin.

Mir ist jetzt nach ganz genauer beobachtung aufgefallen, das das Problem nur aufzutreten scheint, nachdem ich den Laptop aus dem Ruhezustand oder Standby wieder aufwecke, wenn ich ihn durchlaufen lasse passiert anscheinend nichts. Bin mir noch nicht 100% sicher aber scheint zumindest mit daran zu liegen
 
Ich hab das Problem tatsächlich gefunden, es hatte auch was mit dem Standby zu tun:

Ich habe ein VPN mit OpenVPN das immer läuft, nach dem Standby versucht Windows natürlich wieder mit dem Virtuellen Netzwerkadapter zu verbinden, was aber darin endet das er endlos versucht, das Netzwerk zu identifizieren.
Er kann es normalerweise auch nicht identifizieren aber hört dann nach ein paar Sekunden auf. Nach dem Standby macht er das aber solange, bis ich die VPN Verbindung einmal komplett abschalte und wieder starte.
 
Ich habe gerade dasselbe Problem und das hört sich bei mir danach an, als ob Connectify bei mir der Übeltäter wäre. Gleich mal ausprobieren.
 
ProcessExplorer von SysInternals kann dir bei den Eigenschaften der svchost.exe anzeigen, welcher Thread da nicht rundläuft. Damit kann man den Dienst, der da Probleme macht, weiter eingrenzen.
 
Also wie es scheint ist Connectify dran Schuld. Dabei ist es egal ob Connectify im Autostart ist oder nicht, es genügt die installation. Deinstalliert man es wieder ist man auch das Problem los.

Hat jemand eine Idee wie ich das Problem dauerhaft loswerde?
 
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