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Für ein KFZ reicht das vorne und hinten nicht, bei dem Verdienst (wenig Steuern) schon gar nicht, warscheinlich nicht mal für Sprit oder ne Bahn-Dauerkarte, geschweigendenn mehr.
Find das ansonsten völlig ok für den Einstieg. In Anstellung bewirbt es sich immer leichter als arbeitslos.
Ich hab nen tarifvertrag 1950 Brutto da kommen dann noch die schichtzulagen dazu,komm ich pro monat auf knappe 2600(!!!!) Brutto wobei als LEdig mit 0 kind 1750 bleiben.
Sollte man mir nicht glauben wollen.... ich kann auch nen geschwärtzen Lohnzettel hochladen!
Was Netto vom Brutto übrig bleibt, ist wieder was ganz anders... Je nach Bundesland kann es da schon wieder starke Differenzen geben.
ob 2000€ brutto viel sind, auch
Ich denke - vor allem da du keine Ausbildung in diesem Bereich genießt - ist der Lohn durchaus OK.
Zur Überbrückung dürfte es reichen, wenn du nicht allzu hohe Wohnungskosten und sonstige Späße (Ich schiele auf die Fraktion "Ich hab im Monat 400€ und nen Iphone für alleine 60€/Monat Fraktion") dir erlaubst.
Ich würde den Job annehmen + mich weiter umschauen, allgemein ist der Arbeitsmarkt für fast alle Leute mit Ausbildung relativ mager bzw. das Gehalt nicht wirklich ansprechend wenn man es mit den früheren Löhnen vergleicht.
Ich hab nen tarifvertrag 1950 Brutto da kommen dann noch die schichtzulagen dazu,komm ich pro monat auf knappe 2600(!!!!) Brutto wobei als LEdig mit 0 kind 1750 bleiben.
Sollte man mir nicht glauben wollen.... ich kann auch nen geschwärtzen Lohnzettel hochladen!
Hab den Arbeitsvertrag grad neben mir liegen. Ich nenne mal die wichtigsten Punkte:
- Zwei Jahre befristet
- 40h Woche
- Zwei-Schicht-Betrieb (Drei auch möglich)
- Überstunden werden auf Jahresarbeitszeitkonto gesammelt
- 25% Zuschlag auf Grundlohn für Nacht- und Samstagsarbeit (abhängig vom Steuerrecht und min. zwei Stunden in der zuschlagspflichtigen Zeit.)
- Einsatz auch am Sonn- und an Feiertagen möglich
- Im Monat November Leistungs- und Wirtschaftlichkeitsprämie von 1200,- €, wobei das Unternehmen dies von der Leistung des Mitarbeiters abhängig machen kann
- 27 Urlaubstage
- Festlohn: 1.850,- €
Was ich nicht ganz verstehe, dass zur Deckung von Betriebskosten des Arbeitgebers 2% des Pfändungsbetrages, mindestens aber 10 € pro Zahlungsvorgang einbehalten werden?!?
der "festlohn" is halt nur der Grundlohn den er bekommt wenn er sagen wir nur seien 40h in der woche macht ohne irgendwelche zuschläge.
und ja bei meinen 2600 bleiben meist so um die 1750 übrig allerdings hab ich weder meinen sohn auf der LSK noch irgendwie was beim Finanzamt eingetragen lassen oder nen Freibetrag aufschreiben lassen
soll ich denn einen Freibetrag eintragen lassen? Bzw. in welchen Fällen kann ich dies tun? Nebenbei möchte ich erwähnen, dass ich Weiterbildungskosten im IT-Bereich absetzen möchte oder hat das damit nichts zu tun und muss das einfach über die Einkommensteuererklärung vollziehen?
...Großer Vorteil in Bezug auf die Mobilität ist, dass das Unternehmen 600m von mir liegt, was jedoch bezüglich des Gehalts im Gesamtbild betrachtet kein Argumen ist, da ich die Fahrtkosten sowieso von der Steuer absetzen kann....
Du kannst zwar Fahrtkosten von der Steuer absetzen, bekommst aber eh nie 100% zurück, von daher ist dein Vorteil, das du direkt neben der Firma wohnst sehr groß. Du hat sozusagen keine Fahrtkosten, das ist mehr als jeder, der seine Fahrtkosten absetzen kann und diese eh nie komplett zurück bekommt.
Werde in der Einarbeitungsphase das zwei Monate dauert beim Partnerunternehmen welches 17km von mir entfernt ist eingesetzt (219,30 € absetzbar [Auto]), danach doch nicht 600m, sondern 3,5km beim neuen Werk (78,40 € absetzbar [Roller]).
Weil der Bund dir nicht die Fahrtkosten schenkt, sondern dich nur untersützt. Du kannst ja auch nur in der Höhe absetzen, in der du Steuern zahlst. Da du wenig verdienst, wird du verhältnismäßig wenig Lohnsteuer zahlen, und so auch wenig aus der Steuererklärung zurückerhalten. Nur wer viel Steuern zahlt kann am Ende viel zurückgekommen.
Darüber hinaus kannst du auch erst Kosten absetzen wenn du einen bestimmte Freibetrag überschritten hast, liegt irgendwo bei 900 Euro. Sollten deine Fahrtkosten + andere absetzbare Kosten nicht darüber kommen, dann kannst du nichts absetzen und kriegst auch nichts zurück. Versteife dich also nicht auf die Steuer, das ist am Ende nicht viel.
Du bekommst 1850€, darin enthalten sind knapp 200€ Steuern.
Überstunden sollten steuerfrei sein(weiß ich nicht genau, nehme es aber an)
Demzufolge kannst du maximal ~2400€ im Jahr wiederbekommen.
Das geht aber nur, wenn du deine Einnahmen steuerlich um 12000€ drücken kannst. (z.b. 1200€ Fahrtkosten im Monat)
Keine Ahnung wo deine Weiterbildungskosten sind, aber wohl kaum über 200-300€ im Monat. Plus Fahrtkosten und Kleinkram macht das vielleicht 5000€ Bruttoabzug pro Jahr und damit immernoch 1000€ Steuern.
Pro Euro Fahrt- oder Ausbildungskosten bekommst du also nur rund 20 Cent wirklich wieder.
Bsp : monatliche Ausgaben dafür 400€ -> bekommst 80€ zurück.
Aber irgentwo ists auch klar bei nur 200€ Steuern.
Damit will ich nicht sagen das der Job nix ist, im Gegenteil, aber plane keinesfalls mit "von der Steuer absetzen", das wird nix.
Den Fehler habe ich anfangs auch gemacht und es schnell bereut. (Tatsächliche Fahrtkosten ~4000-5000€ dank 70km einfache Strecke. Dafür zurückerstattet bekommen ~1000€)