News Massenentlassungen: Amazon feuert wegen AI-Entwicklungen 14.000 Angestellte

LikeHike schrieb:
Da sehe ich aktuell auch noch höheren Aufwand, aber wenn Teslas Optimus fertig ist gibts da sicherlich auch Optionen.
Klar wird der 57kg Roboter dir ein 60-80 kg Gerät in die Bude schleppen und anschließen.

Wo sind eigtl die tausenden Optimus, die 2025 ausgeliefert werden sollten. Könnte es sein, dass Elmo wieder mal labert?
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FrittiDeluxe schrieb:
Ich kenne selbst genügend Leute, z.B. aus der Pflege, die gehen mit sehr gutem Geld monatlich raus,
Najo. Bin selbst Krankenpfleger seit 25 Jahren und kann dir sagen: ja, es landet Geld auf dem Konto, aber wir sind leider komplett entkoppelt von der freien Marktwirtschaft, da nicht mehr bezahlt werden kann, als die "Auftragsgeber" (Kranken und Pflegekassen) bereit sind zu bezahlen. Würde es nach Angebot und Nachfrage gehen, wären wir locker 6 stellig. Was bei der Ausbildung und Verantwortung und Schicht und sonntags und Feiertagsarbeit auch nicht unangemessen wäre.

Ich weiß, wird hier ein sehr unbeliebter Take sein....
 
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Und direkt sind irgendwie die Ubisoft server (AWS) schon wieder überlastet.
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Skellgon schrieb:
An sich vollste Zustimmung. Kann aber auch zum Bumerang werden. Nehmen wir an, wir rationalisieren immer und immer mehr Arbeitsstellen in Richtung KI. Absolutes Plus in Sachen Produktivität aber die Kaufkraft der Menschen sinkt, da sie keine Arbeit haben, um zu konsumieren.
Schon, aber die kosten sinken halt auch, also für alle die AI verwenden, der Rest wird halt unbezahlbar. Ist langfristig nur ein weiterer Schritt für ein Grundeinkommen. Aber natürlich, wenn die Politik das komplett verschläft ist es ein weiterer Schritt in Leute mit Fackeln und Mistgabeln die Amazon Center niederbrennen.
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Alphanerd schrieb:
Würde es nach Angebot und Nachfrage gehen, wären wir locker 6 stellig.
Das kann sich dann aber keine von den gepflegten mehr Leisten. Schon jetzt noch knapp 5-stellig wie jetzt geht das schnell an die Existenz, weil die Kassen ja auch bei weitem nicht alles an nötiger Pflege bezahlen.

BTW, geht's trotzdem nach Angebot und Nachfrage, die Pfleger sind nur bereits bereit für das wenige Geld zu arbeiten und die Gepflegten können sich oft schlicht nicht mehr Leisten, und wo kein Geld, da auch keine Nachfrage mehr, selbst wenn Bedarf besteht. So rein ökonomisch betrachtet. Und Privat sind die Summen eh nach weit höher, was Leute die es sich tatsächlich leisten können für ihre Pflege ausgeben.
 
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Die Seuche, genannt KI/AI bringt mich immer wieder zum Kopfschütteln…
Aber einen Roboter der für mich zur Arbeit geht, den hätte ich doch irgendwie gerne. :lol:
 
Selbst mit in der Politik durch KI ersetzten Politikern und Beamten wären wir besser dran. Nur Mut!
 
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Alphanerd schrieb:
Würde es nach Angebot und Nachfrage gehen, wären wir locker 6 stellig. Was bei der Ausbildung und Verantwortung und Schicht und sonntags und Feiertagsarbeit auch nicht unangemessen wäre.

Ich weiß, wird hier ein sehr unbeliebter Take sein....
Also hier in der Nähe gibt's halt Buden, die bezahlen nur den Pflege Mindestlohn, aber auch andere die ohne Zulagen eben 5-10€ mehr die Stunde zahlen.
Und bei denen gibt's dann genügend die sagen, sie würden lieber auf etwas verzichten, wenn es dafür mehr Kollegen gäbe - aber klar, die wachsen nicht auf Bäumen.
Ich möchte da jetzt nicht groß Off topic geben, aber ich denke, das schlechte Ansehen der Pflege kommt zum Teil aus der Arbeit selbst, aber auch von jenen, die darin arbeiten und jede Art von Social Media mit Negativität über den Beruf zupflastern.
 
Alphanerd schrieb:
Ich weiß, wird hier ein sehr unbeliebter Take sein....
Absolut nicht, bin voll bei dir. Und das obwohl ich zu den managementnahen Tintenpissern und Sesselfurzern gehöre😅, deren Jobs im direkten Vergleich mit Tätigkeiten direkt am Menschen wie bspw. in der Kranken- und Altenpflege sagen wir mal... etwas überbezahlt sind, oder umgekehrt die anderen tendenziell unterbezahlt.
 
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Samurai76 schrieb:
Und das sind dann Firmen, die auf Gewinn und Zukunft verzichten und den Gewinn gleichmäßig unter allen Angestellten verteilt? Die nie auch nur irgendwen jemals entlassen werden, also quasi nur Lebensarbeitsverträge ohne Kündigungsmöglichkeit vergeben? Das würde mich ernsthaft interessieren, wie lange eine solche Firma in egal welchem Land überlebt.
Naja, man setzt halt trotzdem ein Zeichen. Was Unternehmen X dann in Zukunft daraus macht, muss ja nicht heute bereits (negativ) gemutmaßt werden. Was ich weiß: dieses eine Unternehmen ist schon jetzt der größte Halunke am Markt - was Grund genug sein sollte, bei der Konkurrenz zu kaufen. Allein schon isoliert argumentiert aus der Marktmacht heraus - ohne irgendwelche heroischen Hintergründe - sollte jeder Verbraucher daran interessiert sein, den Wettbewerb mit dem eigenen Kaufverhalten zu fördern.
 
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NoNameNoHonor schrieb:
In welchem Job arbeitest Du gerade und wärst Du gerne dazu bereit, etwas zu tun, was überhaupt nichts mit Deiner Ausbildung zu tun hatte ? Am Besten auch wesentlich schlechter bezahlt ?
Das soll fast ausnahmslos Verwaltungsangestellte treffen, die haben i.A. mehr Gehalt als die bekommen, die in der Logistik arbeiten.
Ich hasse es geradezu, wenn jemand einfach über andere bestimmen will, was die gefälligst jetzt tun sollen, auch wenn das ggfls. überhaupt nicht passt. In einer Diktatur wäre das natürlich erstmal möglich. Also bspw. in Nordkorea. Gott sei Dank gibt es (noch) nicht so viele Staaten wie Nordkorea.
Wo steht, dass es eine Diktatur sein muss? Es ist besser, den Mitarbeitern eine andere Stelle innerhalb der Firma anzubieten, als sie zu entlassen. Die Mitarbeiter können dann zum Beispiel auch als Amazon-Lieferanten (für die Mitarbeiter eh vermutlich nur als temporäre Lösung) auf Jobsuche gehen.
Einfach so feuern ist echt das Letzte. Klingt aber so ob du sowas besser findest.
 
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@Nero2019 Ich bin realistisch, nicht idealistisch (so wie Du). Daher denke ich, dass ein solcher Job für jemand, der vorher das 3-4 fache verdient hat, überhaupt keine Option ist, muss er doch seine laufenden Kosten decken, die man i.A. nicht sofort auf ein Drittel oder Viertel reduzieren kann.
Und wenn Du so was unterstellst, was ich besser finde, könnte ich damit bei Dir sicherlich auch anfangen.
 
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Sagmal @NoNameNoHonor , hast du eine Ahnung was man so im Lager und in der Verwaltung verdient? Im Lager wird man irgendwo bei 2500 € Brutto aufwärts landen. Das drei- bis vierfache davon für einen simplen Bürojob ist absolut unrealistisch. Das waren dann 7500 bis 10.000 € pro Monat.... du solltest vielleicht mal von dem hohen Ross runterkommen, das ein Bürojob immer so hochanspruchsvoll ist.
 
@Knergy - keine Ahnung was Du für Annahmen triffst. Ein Verwaltungsjob in unserer Firma wird nach Tarif bezahlt, meist E9 oder E10. Das wären dann fast 4000 Euro brutto. Kommt auf den Job an, gibt aber auch Verwaltungstätigkeiten die höher bezahlt werden, also auch E12 oder E13 (was aber seltener ist), das wären sogar 5000-5500 Euro brutto (alle E-Tarifszahlen sind ab 4 Jahre Betriebszugehörigkeit).
Als Logistik "Lager" Arbeiter bekommst Du sicherlich nur den Mindestlohn, das wären aktuell 12,82 Euro pro Stunde, bei 160 Arbeitsstunden im Monat also ca. 2050 Euro brutto.
Du hast insofern recht damit, dass 4x mehr falsch war, aber bei den besser bezahlten Verwaltungstätigkeiten sind 3x schon fast realistisch.
 
Der Einstiegslohn für Lagermitarbeiter bei Amazon in Deutschland ist derzeit 15,65€ pro Stunde.
 
iGameKudan schrieb:
Und irgendwann trifft es auch dich... Mal schauen ob du genau wie die Betroffenen dann immernoch so locker draufschaust, wenn einem die finanzielle Lebensgrundlage genommen wird, nur damit sich einige wenige Leute die Taschen noch voller stopfen können.

Keine Sorge, es ist nicht beabsichtigt, dass der Post angreifend wirkt. : )

Ich fühle mich auch nicht angegriffen : )

Es ist ja nicht so das man dem vollkommen machtlos gegenüber steht, der Arbeitsmarkt entwickelt sich seit Ewigkeiten immer weiter und wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.
Wenn Mitarbeiter Fortbildungen angeboten bekommen und diese ausschlagen weil sie keine Lust haben was Neues zu lernen und den Kopf nochmal anzustrengen, darf man sich auch nicht wundern wenn die eigenen Qualifikationen irgendwann nicht mehr reichen.
Die Jobs die durch KI verdrängt werden sind ja in aller Regel Routine Jobs.
Durch den demografischen Wandel kommen wir ohnehin nicht drum herum, was wir bei uns auch schon merken -> Azubimangel
 
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Knergy schrieb:
Sagmal @NoNameNoHonor , hast du eine Ahnung was man so im Lager und in der Verwaltung verdient? Im Lager wird man irgendwo bei 2500 € Brutto aufwärts landen. Das drei- bis vierfache davon für einen simplen Bürojob ist absolut unrealistisch. Das waren dann 7500 bis 10.000 € pro Monat....
Die Masse bei den Entlassungen sind SDEs, SDMs und ähnliches. In Deutschland steigst du bei Amazon frisch von der Uni bei 6.6k€+ brutto ein.
 
Dwyane schrieb:
Ich fühle mich auch nicht angegriffen : )
👍
Dwyane schrieb:
Wenn Mitarbeiter Fortbildungen angeboten bekommen und diese ausschlagen weil sie keine Lust haben was Neues zu lernen und den Kopf nochmal anzustrengen, darf man sich auch nicht wundern wenn die eigenen Qualifikationen irgendwann nicht mehr reichen.
Kommt auf die Betriebe bzw. Jobs an, inwieweit es da überhaupt nennenswerte Möglichkeiten zur Weiter-/Fortbildung gibt. Aber ja, solche Fälle kennt wohl wahrscheinlich jeder... Glaubs mir. :D
Dwyane schrieb:
Die Jobs die durch KI verdrängt werden sind ja in aller Regel Routine Jobs.
Aber auch diese Routinejobs geben Leuten eine Aufgabe sowie ein Einkommen, dass ein gewissermaßen selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Und zwar auch den Leuten, die bpsw. aufgrund von Ausbildung, persönlichen Lebensumständen, Lernfähigkeit oder charakterlicher Eignung nicht für andere Jobs gemacht sind.

Es ist mMn. wiegesagt nicht so, dass Robotik und AI das Leben der Menschen einfacher macht. Sondern den Leistungsdruck enorm erhöht, Menschen noch ersetzbarer macht und diese in Abhängigkeiten treibt.

Dwyane schrieb:
Durch den demografischen Wandel kommen wir ohnehin nicht drum herum -> Azubimangel
Alles politisch-gesellschaftlich-hausgemachte Probleme. Das jetzt auszuführen würde viel zu weit gehen... Ums kurz zu fassen: Mal abgesehen davon dass es gerade wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht wirklich attraktiv ist Kinder zu bekommen hilfts sicherlich auch nicht, dass selbst für normale Ausbildungen oft mittlerweile das Abitur verlangt wird. Mit nem Abitur wird nämlich oft eher lieber studiert... Mit ein Grund für die Studentenschwemme und fehlende Azubis. Mal abgesehen davon, dass man eben aufgrund der Studentenschwemme selbst mit nem Studium zunehmend schlechtere Karrieremöglichkeiten hat.

Das frühere "System", wo weitesgehend galt: Hauptschule/eBBR -> einfachere Ausbildungen, Realschule/MSA -> fortgeschrittenere Ausbildungen und Abitur -> Studium mit Quasi-Garantie auf gute Einkommens- und Karrieremöglichkeiten (weil das Abi einem damals wahrlich nicht hinterhergetragen wurde und einem nur mit von Anfang an viel Fleiß offen stand)

... hat auf den Arbeitsmarkt bezogen einfach ausgewogener funktioniert.

Wenn sich dann künftig immer mehr Menschen um immer weniger Jobs bewerben, um nicht nur von einem Minimaleinkommen in staatlicher Abhängigkeit leben zu müssen, wird nicht nur wie oben erwähnt der Leistungsdruck enorm erhöht... Wie auf jedem anderen Markt gilt dann auch auf dem Arbeitsmarkt: Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis - das Wissen und der Fleiß wird immer weniger wert sein, infolge dessen wird die Motivation für möglichst gute Bildung und damit die Innovation geschwächt, die Wertschätzung wird sinken und Arbeitnehmer werden zunehmend zu Bittstellern.

Die Entwicklung wird früher oder später für jeden nachteilig sein - außer für diejenigen mit sehr, sehr, sehr viel Geld.
 
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Rony Erikson schrieb:
Ist es nicht das, was ein Unternehmen immer anstreben sollte?
Gewiss. Aber nicht unkontrolliert auswuchernd. Der Kunde reguliert die Unternehmen mit seinem Geldbeutel. Werdet ihr zu gierig, eure Produkte immer klappriger, nur weil ihr noch an den letzten Schrauben gespart habt? Dann kaufe ich nicht mehr bei euch. Wenn genug Leute so handeln, tut es weh genug, damit wieder die guten Schräubchen ins Gerät kommen. Dann kaufen sie wieder.

Mein Wunsch ist es auch bei Mercedes hereinzuspazieren, mir die Eigentumspapiere zu krallen und über Nacht deren CEO zu werden. Aber ich werde in meinem Wunsch/Traum und in meinem Tun reguliert. Von gesetzlichen Folgen, die ich zu befürchten hätte.

Nur weil Firmen Firmen sind, ist man denen nicht ausgeliefert. Problem ist nur, der Otto-Normalkonsument hat verlernt, auch mal kurz auf Konsum zu verzichten und sich nicht schon wieder das neueste xyz-Phone, den neuesten Xyz-Wagen, die neueste xyz-App zuzulegen, obwohl er sich noch vor 10 Minuten über die dreisten Machenschaften ebendieses Herstellers aufgeregt hat. Diese Verbindung scheint den Leuten nicht bewusst.
 
Ich hab New World gerne gespielt, naja mal gucken wie lange noch, da ich es immer noch spiele. Denke wäre es nen Erfolg geworden, wäre es vielleicht anders gekommen. Aber hey, das kann sich die hasserfüllte Community zuschreiben, weil alles blöd und schlecht ist. , was alle Entwickler machen. 😎
 
Alphanerd schrieb:
Ich weiß, wird hier ein sehr unbeliebter Take sein....
Nein, wieso auch, stimmt ja auch.
Dass diejenigen, die sich den Arsch aufreissen am wenigsten bekommen ist ja "normal".
Kenne aber auch die andere Seite der Geschichte, das Geld das viele Altenheime und Krankenhäuser unnötig rauswerfen fehlt logischerweise wo anders. Einiges davon nur weil niemand zuständig sein will eine Entscheidung zu treffen.

Falls Du den Film "2030 - Aufstand der Alten" kennst, so wird es wohl kommen.
Da hilft auch keine KI, AI bzw. VI.
 
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Robo32 schrieb:
Kenne aber auch die andere Seite der Geschichte, das Geld das viele Altenheime und Krankenhäuser unnötig rauswerfen fehlt logischerweise wo anders
Aber da liegt ja selten an uns Pflegekräften.
Robo32 schrieb:
Falls Du den Film "2030 - Aufstand der Alten" kennst, so wird es wohl kommen.
Den kenne ich tatsächlich nicht. Wo gibbet den zu sehen, falls ich gerade zu faul zum suchen bin?
 
Nein, es liegt an den "Verantwortlichen".
Die Zuständigkeiten werden an Leute delegiert die eigentlich diesbezüglich keine Entscheidungen treffen dürfen.
Aber nicht nur, frage mal euren Hausmeister z.B. wie viele Telefone jeden Monat ausgetauscht werden, weil "Schwerkraft".

Dieser Film wurde vor fast 20 Jahren von ZDF gedreht, läuft natürlich nirgends da die Aussagen bzw. Voraussagen wohl zu unbequem sind - lief so weit mir bekannt auch nur 1x.
Natürlich kann man ihn kaufen (als hätten wir ihn mit der GEZ nicht sowieso schon bezahlt...), wäre der Preis "symbolisch" hätte ich auch nichts negatives dazu gesagt.
 
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