Mauskabel sleeven

STRYKER_AKT

Cadet 4th Year
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Juni 2011
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Hallo,

meine alte Logitech G9 Maus mach langsam Zicken und muss weg... Ich habe viele Maus-Tests gewälzt und mich für die Roccat Kone+ entschieden. (Ist bestellt)

Einziger Wehrmutstropfen bei dieser Maus ist dass deren Mauskabel eben kein Stoffgewand hat, was ja eigentlich schon Standard ist bei Zockermäusen. Selbst meine uralte G9 hat sowas...

Gibt es da eine Möglichkeit das Mauskabel einzupacken? Immerhin lässt sich ein USB-Stecker nicht so leicht abnehmen wie ein Molex-Stecker...
Kennt jemand da eine Anleitung im Inet oder sowas, bzw. hat konkrete Tips für mich?
 
Naja, Zweck sollte schon sein dass das Kabel besser auf der Tischoberfläche gleitet als so ein normales Gummikabel, insbesondere nahe an der Maus. Falls es also möglich wäre das Kabel zu sleeven sollte es schon ein möglichst gleitfähiges Material sein.

Die Alternative wäre ein Mausbungee, aber eine ordentliches Sleeven wäre mir lieber...
 
Ich denke es wird sich kein Unterschied bei der gleitfähigkeit zwischen einem Kabel mit bzw. ohne Sleeve festellen lassen.
Zum Sleeven würde ich nicht den USB Stecker abtrennen sondern es von der anderen Seite probieren, da ist (zumindest bei meiner G5) ein einfacher Stecker den man ganz einfach abtrennen und wieder befestigen kann. Wenn du den USB Stecker abmachst brauchst du ersteinmal einen neuen, die industriell gefertigten sollte man nämlich nicht so ohne weiteres wieder dranbekommen.
 
Naja, der Einfluss ist natürlich nicht sehr groß, aber eben vorhanden. Wenn ich meine alte MX518 (ohne Stoffummanteltes Kabel) mit der G9 vergleiche (mit stoffummantelten Kabel) so ist der Unterschied schon deutlich spürbar.
Aber erstmal abwarten bis die Roccat Kone+ ankommt, vllt. ists ja ein reibungsarmer Gummi, den irgendwie habe ich auch keine Lust die Garantie zu schrotten... Ich meld mich dann nochmal.
Aber vermutlich ists wirklich besser im Falle des Falles das Kabel von der Maus zu trennen und nicht den USB-Stecker zu entfernen...
 
Kabel von der Maus trennen habe ich eigentlich auch gemeint, deshalb "intern" geschrieben, am Stecker geht es zwar auch ist aber ziemlich umständlich und mit viel Arbeit verbunden.

Die Leitung von der Kone finde ich übrigens von Haus auf ganz angenehm, wobei es besser gibt, hatte die Kone auch mal kurz, nur leider ist sie ziemlich schnell verreckt.
 
Naja, es gibt da einen ganz gravierenden Unterschied zwischen Kone und Kone+, denn bei der Kone+ hat Roccat die Verarbeitungsqualität (war ja Hauptkritikpunkt an der Kone) deutlich verbessert, und auch die inneren Werte etwas aktualisiert... Ich hoffe die die dir verreckt ist war nur eine Kone, nicht dass mir das auch passiert... Aber äußerlich und von der Ergonomie sind die natürlich erstmal gleich.
 
Sofern sie zwischenzeitlich nichts an der Kone+ verändert haben, ist das Mausrad immer noch die Achillesferse der Maus. Das Teil verschleißt einfach zu schnell bzw. ist nicht robust genug gebaut. Es wird hier auf Schleifkontakte gesetzt, was prinzipiell anfälliger als die Laserschranke bei anderen Mäusen ist.
 
Also ich habe im CB-Test gelesen dass gerade da von Roccat nachgebessert wurde.

Konkret:
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Besonderes Augenmerk hat Roccat dieses Mal auf das Mausrad, die Achillesferse der Ur-Kone, gelegt. Dabei wurde nicht nur die Aufhängung stabilisiert, sondern das komplette Konzept überdacht. So verfügt die etwa 22 x 9 mm (Durchmesser x Breite) große, aufgrund der weichen Gummierung enorm griffige Walze nun über eine deutliche Rasterung, die bei schnelleren Scrollvorgängen eine maschinengewehrartig ratternde Klanguntermalung erhält. Das Rad kann als 4-Wege-Ausführung auch seitlich gekippt werden. Auch hierbei wirkt die Mechanik sicher und kraftvoll, allerdings auch etwas laut. Als mittlere Maustaste kann das Scrollrad natürlich ebenfalls genutzt werden. Hierfür ist ein ordentlicher Druck notwendig, wobei es daraufhin etwas dumpf klingend einsinkt. Auch bei stärkerer Auslösung kippt es dabei nicht zu den Seiten, wie es bei vielen 4-Wege-Mausrädern anderer Nager zu beobachten ist.

Insgesamt vermittelt das Tastensetup einen absolut gelungenen und seriösen Eindruck. Nichts klappert, nichts wirkt billig oder fragil – wie man es von einem Produkt dieser Preisklasse erwarten kann.
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Naja, ich hoffe ich werd den Kauf der Kone+ nicht bereuen...
Ich hab auch schonmal versucht mit einer Cyborg R.A.T.7 warm zu werden, hat aber nicht geklappt weil vieeeel zu schwer das Teil... Ging dann via eBay weg.
 
Wollte dich nur hinweisen dass du hier schon 4 Absätze mit "naja," angefangen hast ;-)
 
Ich habe die Kone+ auch eine Ewigkeit benutzt. Eigentlich ist das wirklich eine feine Maus. Sie ist sehr gut verarbeitet, typische deutsche Wertarbeit. *hust* ;)
Sie liegt mir sehr gut in der Hand. Ich habe große Hände, eigentlich hat mir noch nie eine Maus gepasst. Die Kone+ tut es.

Aber wie gesagt, das Mausrad setzt auf Schleifkontakte und die nutzen sich rasend schnell ab. Nach etwa 2-4 Monaten kann man mit den ersten Problemen und Ausfällen rechnen. Mit Reparatur auf eigener Faust (Kontakte wieder an das Rad drücken) kann man den Verfall für einige Monate aussetzen, aber irgendwann wird es einem zu blöd und zu fummelig (man muss immer das ganze Rad zerlegen).
Eigentlich echt schade, dass es am Rad scheitert. :(

Sollte Roccat mal eine Revision B auf dem Markt bringen, wo Lichtschranken statt Schleifkontakte verwendet werde, bin ich der erste, der sie mir kauft.
 
Würde lieber einen Mouse-Bungee nutzen... Egal wie viel Reibung das Kabel erzeugt... Im entscheidenden Moment kann es doch mal irgendwo hängen bleiben. Passiert Dir beim Mouse-Bungee nicht.
 
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