misor
Lieutenant
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Es ist so weit. Aldi hat heute, am 03.07.08, den Verkauf des Mini-Notebooks (Netbook genannt) gestartet. Wie man es von Aldi kennt, verkaufen sie eher teurere PC's und Notebooks. Nun lässt sich wohl ein kleiner Sinneswandel feststellen, denn das Akoya Mini kostet lediglich 399,00 €, ist jedoch weiterhin von Medion eingekauft worden. Viele haben auf den heutigen Moment des Verkaufsstarts schon gewartet, denn die Aera der Netbooks hat bereits begonnen. Eingeleitet durch den Eee-PC von Asus gefolgt von dem Aspire One von Acer ist nun der dritte Hersteller auch dabei. Allerdings sollte man dazu sagen, dass nicht Medion den Akoya entworfen hat. Medion hat ihn lediglich von MSI eingekauft und ein wenig verändert, um ihn dann bei Aldi und auch über den Online-Shop wieder verkaufen zu können - natürlich mit dem Akoya-Logo. Hergestellt wurde das neue Netbook allerdings von MSI und nennt sich Wind. Dieser wird im August auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Der Unterschied dieser beiden Notebooks ist dementsprechend gering. Sie unterscheiden sich mehr äußerlich.
Der Grund, dass Aldi plötzlich solch ein Tiefpreis-Notebook einführt, ist wahrscheinlich, dass die Leute immer weniger Heimelektronik kaufen, wovon viel von Medion stammt. Diese großen Umsatzeinbußen können sie sich aber nicht leisten und deswegen wird vermutet, dass der tiefe Preis die Kunden mehr anspricht.
Nun zum Medion Akoya Mini E1210:
Vorteile: Vom Design ist es sehr schlicht gehalten und passt somit auf jeden Schreibtisch. Der Bildschirm ist mit 10 Zoll ausreichend groß, vor allem gegenüber dem Eee-PC und dem Aspire One, welche lediglich ein 8,9"-Display verbaut haben. Er ist außerdem gut ablesbar und mit 1024x600 Bildpunkten ist fast jede Anwendung gut zu sehen. Lediglich bei Webanwendungen muss man etwas weiter nach unten scrollen, da viel Websites eine Mindestbreite von 800 Pixeln voraussetzen.
Bei dem matten Display streiten sich die Meinungen. Zum einen ist es gut, da man immer gute Sicht hat, auch wenn die Sonne darauf scheint. Andererseits leiden die Farben darunter.
Desweiteren ist eine 80 GB Festplatte verbaut, welche ausreichend Speicherplatz bietet - anders der Eee-PC mit lediglich 8 GB Kapazität.
Das Akoya ist während der Arbeit angenehm leise, obwohl der Hersteller nicht auf einen Lüfter verzichten konnte.
Der letzte mir bekannte Vorteil ist das geringe Gewicht mit geringen 1,2 kg. Auch aufgrund der Größe kann man es (fast) überall hin mitnehmen.
Nachteile: Da das Notebook sehr komprimiert ist, leidet die Tastatur auch darunter. Die Tasten liegen sehr eng beieinander, die Zahlen-Tasten sind kleiner als die Buchstaben-Tasten und die Strg-Taste wurde mit der Fn-Taste vertauscht.
Desweitern gibt es kein optisches Laufwerk, was sehr bedauerlich ist, wenn man sich einen Film anschauen oder etwas von einer CD/DVD installieren will. Man braucht also ein separates Laufwerk oder ein anderes Massenspeichergerät (z.B. USB-Stick), mit dem man die Daten auf den Akoya überträgt.
Wer eine Vorliebe für Camcorder hat, der ist mit diesem Notebook weniger gut bedient, denn es unterstützt kein Firewire.
Der Akku lässt auch zu wünschen übrig, denn je nach Nutzungsart hält er nur etwa 2h. Das ist durchaus sehr wenig.
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Der Prozessor ist mit 1,6 GHz versorgt, was für ein Notebook relativ wenig ist. Der Vorteil ist nur, dass er sehr stromsparend ist. Er stammt aus der neuen Atom-Reihe von Intel.
Das vorinstallierte Windows XP ist sofort nach Inbetriebnahme betriebsbereit, wie man es von Aldi-PC's gewohnt ist. Der Arbeitsspeicher in Höhe von von 1 GB langt auch gut für Windows XP aus.
Dem Akoya ist auch noch einige Software beigelegt: Corel WordPerfect Office X3, WISO Mein Geld 2008, Bullguard Internet Security. Außerdem gibt es noch eine passende Tragetasche für das Netbook.
Das Netbook ist weiterhin ausgestattet mit einer Webcam (640x480), einem Mikrofon und einem Speicherkartenleser, der sowohl SD- als auch Memory-Stick-Karten liest. Um die Internetverbindung muss man sich auch keine Sorgen machen, denn es unterstützt WLAN, wie auch Kabel. Die drei USB-Anschlüsse ermöglichen einen Daten austausch mit Wechseldatenträgern.
Zusammenfassung: Das Akoya Mini E1210 ist für kleine Büroarbeiten und im Internet surfen gut gerüstet, für aktuelle Spiele ist es nicht geeignet. Vielschreiber müssen sich erst an das geänderte Tastatur-Layout gewöhnen. Mit 1,2 Kilogramm Gewicht kommt das Notebook überall mit hin – dabei stört allerdings die geringe Akkulaufzeit.
Für den festen Arbeitsplatz empfehlen sich externer Monitor und Zusatztastatur. Damit erreicht man allerdings die Preisregionen eines gewöhnlichen 15-Zoll-Notebooks. Wer das Gerät bei Aldi nicht mehr bekommt, muss nur bis Anfang August warten: Dann wird MSI das bis auf ein integriertes Bluetooth-Funkmodul baugleiche Wind-Notebook U100 zum selben Preis in den Handel bringen.
© Phil von PC-Blaze
Der Grund, dass Aldi plötzlich solch ein Tiefpreis-Notebook einführt, ist wahrscheinlich, dass die Leute immer weniger Heimelektronik kaufen, wovon viel von Medion stammt. Diese großen Umsatzeinbußen können sie sich aber nicht leisten und deswegen wird vermutet, dass der tiefe Preis die Kunden mehr anspricht.
Nun zum Medion Akoya Mini E1210:
Vorteile: Vom Design ist es sehr schlicht gehalten und passt somit auf jeden Schreibtisch. Der Bildschirm ist mit 10 Zoll ausreichend groß, vor allem gegenüber dem Eee-PC und dem Aspire One, welche lediglich ein 8,9"-Display verbaut haben. Er ist außerdem gut ablesbar und mit 1024x600 Bildpunkten ist fast jede Anwendung gut zu sehen. Lediglich bei Webanwendungen muss man etwas weiter nach unten scrollen, da viel Websites eine Mindestbreite von 800 Pixeln voraussetzen.
Bei dem matten Display streiten sich die Meinungen. Zum einen ist es gut, da man immer gute Sicht hat, auch wenn die Sonne darauf scheint. Andererseits leiden die Farben darunter.
Desweiteren ist eine 80 GB Festplatte verbaut, welche ausreichend Speicherplatz bietet - anders der Eee-PC mit lediglich 8 GB Kapazität.
Das Akoya ist während der Arbeit angenehm leise, obwohl der Hersteller nicht auf einen Lüfter verzichten konnte.
Der letzte mir bekannte Vorteil ist das geringe Gewicht mit geringen 1,2 kg. Auch aufgrund der Größe kann man es (fast) überall hin mitnehmen.
Nachteile: Da das Notebook sehr komprimiert ist, leidet die Tastatur auch darunter. Die Tasten liegen sehr eng beieinander, die Zahlen-Tasten sind kleiner als die Buchstaben-Tasten und die Strg-Taste wurde mit der Fn-Taste vertauscht.
Desweitern gibt es kein optisches Laufwerk, was sehr bedauerlich ist, wenn man sich einen Film anschauen oder etwas von einer CD/DVD installieren will. Man braucht also ein separates Laufwerk oder ein anderes Massenspeichergerät (z.B. USB-Stick), mit dem man die Daten auf den Akoya überträgt.
Wer eine Vorliebe für Camcorder hat, der ist mit diesem Notebook weniger gut bedient, denn es unterstützt kein Firewire.
Der Akku lässt auch zu wünschen übrig, denn je nach Nutzungsart hält er nur etwa 2h. Das ist durchaus sehr wenig.
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Der Prozessor ist mit 1,6 GHz versorgt, was für ein Notebook relativ wenig ist. Der Vorteil ist nur, dass er sehr stromsparend ist. Er stammt aus der neuen Atom-Reihe von Intel.
Das vorinstallierte Windows XP ist sofort nach Inbetriebnahme betriebsbereit, wie man es von Aldi-PC's gewohnt ist. Der Arbeitsspeicher in Höhe von von 1 GB langt auch gut für Windows XP aus.
Dem Akoya ist auch noch einige Software beigelegt: Corel WordPerfect Office X3, WISO Mein Geld 2008, Bullguard Internet Security. Außerdem gibt es noch eine passende Tragetasche für das Netbook.
Das Netbook ist weiterhin ausgestattet mit einer Webcam (640x480), einem Mikrofon und einem Speicherkartenleser, der sowohl SD- als auch Memory-Stick-Karten liest. Um die Internetverbindung muss man sich auch keine Sorgen machen, denn es unterstützt WLAN, wie auch Kabel. Die drei USB-Anschlüsse ermöglichen einen Daten austausch mit Wechseldatenträgern.
Zusammenfassung: Das Akoya Mini E1210 ist für kleine Büroarbeiten und im Internet surfen gut gerüstet, für aktuelle Spiele ist es nicht geeignet. Vielschreiber müssen sich erst an das geänderte Tastatur-Layout gewöhnen. Mit 1,2 Kilogramm Gewicht kommt das Notebook überall mit hin – dabei stört allerdings die geringe Akkulaufzeit.
Für den festen Arbeitsplatz empfehlen sich externer Monitor und Zusatztastatur. Damit erreicht man allerdings die Preisregionen eines gewöhnlichen 15-Zoll-Notebooks. Wer das Gerät bei Aldi nicht mehr bekommt, muss nur bis Anfang August warten: Dann wird MSI das bis auf ein integriertes Bluetooth-Funkmodul baugleiche Wind-Notebook U100 zum selben Preis in den Handel bringen.
© Phil von PC-Blaze
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