Medion Akoya Mini E1210

misor

Lieutenant
Registriert
Juni 2007
Beiträge
520
Es ist so weit. Aldi hat heute, am 03.07.08, den Verkauf des Mini-Notebooks (Netbook genannt) gestartet. Wie man es von Aldi kennt, verkaufen sie eher teurere PC's und Notebooks. Nun lässt sich wohl ein kleiner Sinneswandel feststellen, denn das Akoya Mini kostet lediglich 399,00 €, ist jedoch weiterhin von Medion eingekauft worden. Viele haben auf den heutigen Moment des Verkaufsstarts schon gewartet, denn die Aera der Netbooks hat bereits begonnen. Eingeleitet durch den Eee-PC von Asus gefolgt von dem Aspire One von Acer ist nun der dritte Hersteller auch dabei. Allerdings sollte man dazu sagen, dass nicht Medion den Akoya entworfen hat. Medion hat ihn lediglich von MSI eingekauft und ein wenig verändert, um ihn dann bei Aldi und auch über den Online-Shop wieder verkaufen zu können - natürlich mit dem Akoya-Logo. Hergestellt wurde das neue Netbook allerdings von MSI und nennt sich Wind. Dieser wird im August auf dem deutschen Markt erhältlich sein. Der Unterschied dieser beiden Notebooks ist dementsprechend gering. Sie unterscheiden sich mehr äußerlich.
Der Grund, dass Aldi plötzlich solch ein Tiefpreis-Notebook einführt, ist wahrscheinlich, dass die Leute immer weniger Heimelektronik kaufen, wovon viel von Medion stammt. Diese großen Umsatzeinbußen können sie sich aber nicht leisten und deswegen wird vermutet, dass der tiefe Preis die Kunden mehr anspricht.

Nun zum Medion Akoya Mini E1210:

Vorteile: Vom Design ist es sehr schlicht gehalten und passt somit auf jeden Schreibtisch. Der Bildschirm ist mit 10 Zoll ausreichend groß, vor allem gegenüber dem Eee-PC und dem Aspire One, welche lediglich ein 8,9"-Display verbaut haben. Er ist außerdem gut ablesbar und mit 1024x600 Bildpunkten ist fast jede Anwendung gut zu sehen. Lediglich bei Webanwendungen muss man etwas weiter nach unten scrollen, da viel Websites eine Mindestbreite von 800 Pixeln voraussetzen.
Bei dem matten Display streiten sich die Meinungen. Zum einen ist es gut, da man immer gute Sicht hat, auch wenn die Sonne darauf scheint. Andererseits leiden die Farben darunter.
Desweiteren ist eine 80 GB Festplatte verbaut, welche ausreichend Speicherplatz bietet - anders der Eee-PC mit lediglich 8 GB Kapazität.
Das Akoya ist während der Arbeit angenehm leise, obwohl der Hersteller nicht auf einen Lüfter verzichten konnte.
Der letzte mir bekannte Vorteil ist das geringe Gewicht mit geringen 1,2 kg. Auch aufgrund der Größe kann man es (fast) überall hin mitnehmen.

Nachteile: Da das Notebook sehr komprimiert ist, leidet die Tastatur auch darunter. Die Tasten liegen sehr eng beieinander, die Zahlen-Tasten sind kleiner als die Buchstaben-Tasten und die Strg-Taste wurde mit der Fn-Taste vertauscht.
Desweitern gibt es kein optisches Laufwerk, was sehr bedauerlich ist, wenn man sich einen Film anschauen oder etwas von einer CD/DVD installieren will. Man braucht also ein separates Laufwerk oder ein anderes Massenspeichergerät (z.B. USB-Stick), mit dem man die Daten auf den Akoya überträgt.
Wer eine Vorliebe für Camcorder hat, der ist mit diesem Notebook weniger gut bedient, denn es unterstützt kein Firewire.
Der Akku lässt auch zu wünschen übrig, denn je nach Nutzungsart hält er nur etwa 2h. Das ist durchaus sehr wenig.

--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der Prozessor ist mit 1,6 GHz versorgt, was für ein Notebook relativ wenig ist. Der Vorteil ist nur, dass er sehr stromsparend ist. Er stammt aus der neuen Atom-Reihe von Intel.
Das vorinstallierte Windows XP ist sofort nach Inbetriebnahme betriebsbereit, wie man es von Aldi-PC's gewohnt ist. Der Arbeitsspeicher in Höhe von von 1 GB langt auch gut für Windows XP aus.
Dem Akoya ist auch noch einige Software beigelegt: Corel WordPerfect Office X3, WISO Mein Geld 2008, Bullguard Internet Security. Außerdem gibt es noch eine passende Tragetasche für das Netbook.
Das Netbook ist weiterhin ausgestattet mit einer Webcam (640x480), einem Mikrofon und einem Speicherkartenleser, der sowohl SD- als auch Memory-Stick-Karten liest. Um die Internetverbindung muss man sich auch keine Sorgen machen, denn es unterstützt WLAN, wie auch Kabel. Die drei USB-Anschlüsse ermöglichen einen Daten austausch mit Wechseldatenträgern.

Zusammenfassung: Das Akoya Mini E1210 ist für kleine Büroarbeiten und im Internet surfen gut gerüstet, für aktuelle Spiele ist es nicht geeignet. Vielschreiber müssen sich erst an das geänderte Tastatur-Layout gewöhnen. Mit 1,2 Kilogramm Gewicht kommt das Notebook überall mit hin – dabei stört allerdings die geringe Akkulaufzeit.
Für den festen Arbeitsplatz empfehlen sich externer Monitor und Zusatztastatur. Damit erreicht man allerdings die Preisregionen eines gewöhnlichen 15-Zoll-Notebooks. Wer das Gerät bei Aldi nicht mehr bekommt, muss nur bis Anfang August warten: Dann wird MSI das bis auf ein integriertes Bluetooth-Funkmodul baugleiche Wind-Notebook U100 zum selben Preis in den Handel bringen.


© Phil von PC-Blaze
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke, hat mir auch Spaß gemacht. ;)
 
WOW wirklich nette Zusammenfassung.

Hat jemand das Akoya bereits und kann von seinen Erfahrungen berichten?
 
Was mich interessieren würde:
Welche Auflösungen kann man an den VGA-Ausgang schicken?
Kann er 1280x768?
 
also ich habe das akoya mini jetzt seit einigen und bin noch immer total begeister!

der vga ausgang kann die gängigen auflösungen bis 1600x1200.

meiner meinung nach hat der tester das notebook/netbook selber nie zu gesicht bekommen und hat nur eine zusammenfassung geschrieben, die sich auf internetberichte stützt.

das meiste ist schon soweit alles richtig nur muss ich sagen, ist 1. der Atom mit 1,6GHz für so ein netbook sicherlich nicht wenig auch wenn er nur knapp mit dem celeron mithalten kann. und zum anderen ist die tastatur eigentlich mit das beste, neben dem sehr schönen hellen display, das praktischte an diesem dingen. die testen sind zwar kleiner als bei einem normalen notebook, aber das ist auch klar, da das akoya mini ja auch mehr als ein drittel kleiner ist als ein schon recht kleines 15" notebook! mit der Tastatur kann man super gut und schnell schreiben (10 finger!!!) was bei einem eeepc nicht selbst verständlich ist! man braucht auch eigentlich keine eingewöhnungszeit, weil die tasten recht gut positioniert sind, auch wenn sie kleiner sind!

Und das kein optisches laufwerk verbaut ist würde ich hier auch nicht als nachteil ansehen! das ist ja jetzt nichts, besonderes sondern von vorne herein klar und die anderen netbooks haben dies auch nicht! mit einem usb stick kann man ein optisches laufwerk aber schon fast komplett ersetzen, auch um betriebssysteme zu installieren!

Die akkuleistung ist wirklich etwas schwach auf der brust, was jetzt meiner meinung nach aber nicht verwundert, da das akoya mini auch so schon viele hochwertige hardware für diese preisklasse besitzt. da akkus derzeit sowieso ziemlich rar und teuer sind ist dies auch zu erwarten gewesen. wer mehr akkuleistung braucht muss halt dazu zahlen und für rund 100 euro nen doppelt so starken akku kaufen, sodass die betriebszeit auf 4-5 stunden gesteigert werden kann im betrieb.
 
Die Zukunft gehört sowieso den Flash-Speichern, selbst wenn man
inzwischen über 100gb auf Blue-Ray bekommt ;)

Und zur Akkuleistung:

Ich hab was davon gehört, dass es zum MSI Wind ein Angebot gibt, denn
3-Zeller günstiger aufzurüsten.
Zumindestens in den USA ist das so, obs hier so wird... o0
 
>meiner meinung nach hat der tester das notebook/netbook selber nie zu gesicht bekommen und hat nur eine zusammenfassung geschrieben, die sich auf internetberichte stützt.

Naja, also ich habe das Akoya Mini tatsächlich nicht, aber ich habe auch nicht behauptet, dass ich einen Erfahrungsbericht schreibe. Ich habe eben im Internet recherchiert und dieses Gesamtfazit ist dabei heraus gekommen. Natürlich habe ich nichts kopiert oder so. Ich interessiere mich einfach nur für dieses Netbook und hatte auch vor es mir zu holen. Die einzigen Kritikpunkte, die ich hatte, sind die oben genannten Nachteile.
 
also das war jetzt kein kritikpunkt, dass du das geschrieben hast, ohne es zu besitzen! ist ja wirklich schon ne ganz schöne leistung ;-)

Nur ich sag mal, du gibst da nachteile an, die eigentlich keine sind. Ich mein, dass bei deinem Netbook die tasten sehr klein sind, das ist ja eigentlich klar und steht nicht zur diskusion! andererseits muss man sagen, dass das Akoya mini eigentlich die größten tasten im netbook segment besitzt und man sehr gut darauf schreiben kann, vondaher würde ich das ehr als vorteil verbuchen! weil man sich nämlich eigentlich so gut wie garnicht umstellen muss als vielschreiber! da die tasten zwar kleiner, aber sehr sehr gut platziert sind, sodass man sie trotzdem trifft, obwohl einige sondertasten doch nochmal etwas mehr verkleinert wurden.

vondaher würde ich auch die zusammenfassung unten nicht fazit nennen, da du ja gar kein fazit selber über das notebook verfassen kannst, sondern nur über die von dir zusammengetragenen informationen. ich würde es dann irgendwie zusammenfassung oder sowas nennen und wirklich nochmal deutlich machen, dass die informationen von dir aus dem netz zusammen getragen wurden und du sie nicht auf richtigkeit überprüfen kannst. wie gesagt, einige dinge sind nicht so ganz richtig eingeordnet!

soll jetzt keine beileidigende kritik oder sowas sein, nicht dass du das falsch verstehst. will nur einiges richtigstellen zum notebook, damit da kein falsches licht drauf geworfen wird ;-)
 
Ja, ok vergleichsweise zu den anderen erhältlichen Netbooks hat es auf jeden Fall besser abgeschnitten, aber was ich bei allen, zum Beispiel, vermisse, ist, dass sie kein optisches Laufwerk besitzen. Das muss, meiner Meinung nach, einfach nachgereicht werden.

Edit: ,,Fazit'' umbenannt!
 
Wer nen optisches LW will kauft halt nen 12,1" Notebook ... das wiegt dann wieder knapp 2kg und kommt mit dem 6-Zellenakku auch nur 2-3h aus. Die perfekte Lösung gibts irgendwie noch nicht.

Wenn man an alles gedacht hat, kann man eine Reise, Zugfahrt oder Urlaub auch ohne LW überleben. Nur der 3 Zellen akku des Wind/Akoya ist bei einem ultramobilen Netbook knapp bemessen (im gegensatz zum bulligen Netzteil). Ich hoffe wirklich das MSI eine ähnliche Aktion wie in den USA startet und man so an größeren Akku mit nur einem geringen Aufpreis kommt.
 
Hab ihn auch seit dem 3.7 in Silber. In meinen gewohnten Ausdauerhänden (Heligkeit null, alle Prozese und Dienste geschlossen, alle nicht benötigten Treiber und Features deaktiveiert (z.B webcam)) schaffe ich knappe 2:45. Ohne Last durch surfen wären vielleicht 3:30 drin.

Er ist super mobil, problematisch ist nur, das alle 15,4 Zoll user im Internetcafe wissen wollen wo und wie ich 2 Stunden damit arbeiten kann. Das Ding erregt totale Aufmerksamkeit.

Für Spielefreaks: GTA San Andreas läuft mit 640er Auflösung ordentlich.
Gleiches gilt für UT2003, Half Life2, Flatout2, GT Legends und diverse andere Spiele.

Festplatte von wd klackert ein bischen. Hab sie gegen meine 160GB WD externe 2,5 Zoll Platte getauscht. RAM wird auch demnächst genauso wie der AKKU aufgestokt.
Keine Serviceklappe vorhanden - es müssen 9 Schrauben gelöst werden. Sonst ist alles unproblematisch. (Wlan Antenne musste absteckt werden um die Platte einzubauen)

Der Autostart@default ist die Hölle! Aldi hat so viel Mist installiert, das der Boot locker eine Minute dauerte. Hab jetzt alles neu aufgespielt und angepasst. Jetzt bootet meiner in knapp 25 Sekunden ins Windows.
 
Kannst du bei Spielen irgendwie ne Auflösung von 1024 x 600 einstellen (oder was größeres als 640er Auflösung)? Wie laufen da dann UT2003 und HL2?
 
die Auflösung lässt sich nicht einstellen, da sie weder 4:3 noch 16:10 oder 16:9 entspricht.
Genau genommen ist es ein 17:10 Display.
 
Da ich hier gerade an dem genannten Gerät sitze, ist mir doch die unnötige Sprengung des Layouts aufgefallen. Ich habe also die Trennstriche etwas gekürzt, da die Board-Software dort keinen Umbruch machen will.

Generell ist es ja nett, den Artikel hier nochmal reinzustellen, allerdings grenzt es auch an Werbung für die genannte Seite. Tatsächlich für dieses Forum geschriebene Artikel wären uns schon lieber. Mal so allgemein gesprochen.
 
Zuletzt bearbeitet:
>Tatsächlich für dieses Forum geschriebene Artikel wären uns schon lieber. Mal so allgemein gesprochen.

Ja, ok das nächste Mal schreibe ich entweder nur für hier oder nur für meine Seite.

Edit: Das mit dem Zeilenumbruch ist ein bekanntes Problem. Das kann manchmal echt nervig sein.
 
und es läuft echt HL2? kann ich ja kaum glauben. muss ich wohl mal ausprobieren. also q3 habe ich hier auch schon zum laufen gebracht und WC3 läuft soger in 1024x600, wenn man etwas trickst ;-)

Und nochmal zu der sache mit dem laufwerk! bei dieser Größe ist einfach nicht möglich noch nen laufwerk unter zu bringen. ich vermisse es eignetlich auch garnicht, weil man entweder vieles mit virtuellen laufwerken ersetzen kann oder einfach usb sticks nimmt. nur die windowsinstallation war etwas schwierig ohne cd laufwerk, aber auch nicht unmöglich.

habe mir mittlerweile mal 2GB ram reingebaut und vista installiert und ich muss sagen, das rennt ganz schön. selbst mit eingeschaltetem aero läuft das system echt mega flüssig! kein haken, kein langes warten wenn man programme öffnet. und selbst das hoch und runterfahren des systems geht recht fix. vorallem seit dem ich die 2GB speicher reingesetzt habe.
 
frag mich nur, was dir Vista auf dem Netbook bringt?
Booten und Ramauslastung steigen immens, der Ruhezustand benötigt extrem. 5GB von der Festplatte sind schon gefressen nur durch Vista. Zudem läuft nicht alles auf VISTA.
XP ist mir da locker noch 3 Jahre lieber als VISTA.
 
Wenn das hier stimmt liegst du leider komplett daneben und Vista läuft auf einen Akoya Mini / MSI Wind dank der Atom CPU sowohl schneller als auch stromsparender als XP. Und welche proprietären Buisiness Tools willst du denn auf einem Netbook verwenden die angeblich unter Vista nicht laufen? Spiele jedenfalls (zugegebenermaßen auch keine typische Netbook domäne) laufen zumindest unter Vista (auf diesem Netbook) deutlich besser und mehr als unter XP weil man unter Vista 256MB shared memory für die Grafik zur Verfügung hat.

So, jetzt weißt du was Vista auf diesem Netbook bringt ;). Aber hauptsache erst mal uninformiert irgendwelche Vorurteile vom Stapel lassen ... Jaja, die ewig gestrigen XP Fanatiker.
 
Warum hat man unter Vista mehr Shared Memory zur Verfügung? Ich dachte das wäre irgendwie hardwareseitig begrenzt. Wieviel hat man unter XP?
 
Zurück
Oben