Medion Akoya P7610 - GPU defekt?

miraculous

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Hallo, Freunde der digitalen Welt! :-P

Habe von einem Bekannten einen Laptop zur Reparatur bekommen. Hier die Daten:

"Medion Akoya P7610" Hardware siehe:

http://www.medion.com/ms/aldi/md97470/nord/flash.html

Mit dem Laptop wurde zuletzt gespielt, dann gab es Bildfehler und der Computer startete neu. Seitdem startet Windows Vista nicht mehr und es treten in jedem Zustand starke Bildfehler auf (BIOS, abgesicherter Modus, Avira Rescue Disk). => siehe Fotos

Habe die RAM-Riegel durchgetestet. Daran liegts nicht. An der CPU liegts glaube ich auch nicht. Ich tippe darauf, dass die GPU (NVidia GeForce 9500M GS) defekt ist. Was meint ihr?

Falls die Grafikkarte hinüber sein sollte, ist wohl der "worst case" eingetreten, oder? Die GPU scheint fest mit dem Mainboard verlötet zu sein, kann also nicht ausgetauscht werden?

Gruß miraculous
 

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Mit einem externen Monitor über VGA/HDMI testen, falls gleiche Probleme auftreten, Grafikkarte defekt.

Sieht so aus, als ob das Teil aufgelötet wurde..
 
Hey,
der gleiche Chip kostet ca. 36$=26€ incl. Versand. Wechseln lassen liegt bei 50€. Damit kommt man auf insgesamt 76€ plus Versand(ca. 6€) bei viel Wartezeit und Eigenleistung. Bei der G92 Serie habe ich die Erfahrung gemacht, dass alle G92 Chips untereinander tauschbar sind, also der der 8800M GTX mit dem der 280 GTX. Ich nehme an, das gilt auch zum Teil für die G84 Serie, so dass es auch günstigere Chips gibt, z.B. dem der 8700M GT, der einen erheblich höheren Kerntakt verträgt und mit dem ein gleichzeitiges Tuning möglich wäre. Erfolgsgarantie für alternative Chips kann ich Dir aber nicht geben.

MfG
Thomas

Ach ja, kostenlos, aber funktioniert nicht immer
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Bildausgabe über DVI bzw. HDMI funktioniert nicht. Ich kann zwar mit der Funktionstaste WLAN und LED-Backlight ein- und ausschalten, aber die Bildschirmausgabe (als Taste vorhanden) kann ich nicht einstellen. :-O

Danke für die Links. Muss ich dann anfangen zu löten, oder was? Wie bekommt man denn einen fest verlöteten Grafikchip vom Mainboard runter? Die GPU hat doch keinen Sockel.
 
Hey, wir bekommen den nicht herunter, dazu benötigt man Werkzeug im Wert eines Kleinwagens. Deshalb auch 50€ für das Wechseln lassen(ich kenne da jemanden, der diese Dienstleistung anbietet). Im Link wird alles erklärt, was man selber machen kann. Funktioniert oft, aber nicht immer(70-80% Erfolgsquote).
Und es ist mit Sicherheit der Grafikchip.
MfG
Thomas
 
Hm, der Laptop wird jetzt 4 Jahre alt. Wenn ich Aufwand, Kosten und Erfolgschancen kombiniere, komme ich zu der Schlussfolgerung, dass ein neuer Laptop für z. B. 400 € (mit mehr Leistung und Garantie) wohl die bessere Wahl ist. ;-)

Aber ich lese mir sicherheitshalber die Links durch. Danke für den Hinweis.
 
"Medion Akoya P7610" mit einer "NVidia GeForce 9500M GS" (G84-625-A2)
=> Bildfehler, Streifen, etc.

Habe den Grafikchip 2,5 Minuten lang bei 300°C mit einer Heißluftpistole bearbeitet. CPU, GPU als auch Northbridge habe ich gereinigt und mit Wärmeleitpaste und dünnen Kupferplättchen zwecks besserer Kühlung und Anpressdruck versehen. Danach lief der Laptop wieder. Allerdings taucht beim Systemstart nun die BIOS-Meldung

"no tpm or tpm has problems"

auf. Habe zu dem Problem diverse Foren durchstöbert aber keine Lösung gefunden. Ich denke nicht, dass überhaupt ein TPM-Chip bei dem Notebook verbaut ist. Die Fehlermeldung tauchte auch erst nach der "Heißluftbehandlung" auf.

Das System fährt ganz normal hoch (Windows Vista 32bit), allerdings taktet die CPU (Intel Pentium Dualcore T3400; 2,16 GHz) permanent auf 2 x 1,0 GHz runter und lässt sich auch mit Prime95 nicht zum Hochtakten animieren. Kann mir nicht vorstellen, dass die TPM-Geschichte etwas damit zu tun hat.

Die TPM-Meldung ist mir eigentlich egal, allerdings ist es schon ärgerlich, dass der Prozessor nicht auf voller Last läuft. BIOS wurde auch schon auf Default zurückgesetzt. Irgendwelche Vorschläge?


Gruß miraculous
 
Ich sag mal so. Wenn man wohl unkontrolliert auf dem Board etwas Minutenlang mit 300°C brutzelt muss man sich nicht wundern wenn irgendwo Fehler auftreten.

Ich habe ebenfalls schonmal ein Noty Grafikchipsatz mit der Methode behandelt. Dafür aber das komplette Board ausgebaut und die umliegenden Bereiche vor zu hoher Wärme geschützt und den Chip langsam auf eine Temperatur gebracht die Sinnvoll ist und auch was nützt.

Was hat die CPU für ne Temperatur? Evtl. beim Zusammenbau mist gemacht so das die CPU jetzt zu warm wird und nurnoch throttled?
 
Immer diese "Backversuche"... Es bringt rein gar nichts, GPU´s zu backen. Wenn sie danach funktionieren, ist dies aber nicht auf Dauer der Fall. Meistens kommt der selbe Fehler nach 3-4 Wochen erneut... Es ist nunmal fackt, das Nvida damals einen massiven Fehler begangen hat, welcher dafür gesorgt hat, das die komplette Geforce G84M und G86M Serie nach einer gewissen Zeit (meistens ca. 3-5 Jahre) ausfällt, besonders wenn man das Notebook nicht reinigt ! Die Geforce 9500m GS ist nur eine umbenannte Geforce 8600m GT und zählt somit zu den befallenen Chips. Verkaufe das Teil bei Ebay und kaufe dir ein neues... oder lasse es professionel reparieren, Rechipping heist das ganze... dann gibt es einen neuen Chip. Die Reperatur kostet um die 100Euro, je nach Angebot.
 
Danke erstmal für die Beiträge.

Dass diese Chipbaureihe die beschriebenen Probleme aufweist, ist mir bewusst. Jedoch wollte ich erstmal die "Fönmethode" testen und nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Ist eben ne kleine Bastelarbeit mit mittelmäßigen und leider nur kurzfristigen Erfolgsaussichten.

Ich habe selbstverständlich das Notebook in aller Ruhe und vorsichtig zerlegt, das Mainboard herausgenommen und alle abnehmbaren Komponenten wie CPU, RAM, WLAN, etc. vom Mainboard genommen. Dann habe ich rund um den Grafikchip mehrere Lagen Alufolie gelegt und auch während des Fönens darauf geachtet, dass keine Komponenten zu viel Hitze abbekommen.

GPU-Z und Speedfan geben eine Grafikkartentemperatur von 60 bis 70 °C an.

CoreTemp und Speedfan lesen die die CPU-Temperatur mit 40 bis 50 °C aus. Die CPU läuft dauerhaft bei 0,900 Volt und 1,0 GHz. Der Lüfter springt nur sporadisch an, da die Temperaturen sich ja in normalen Bereichen bewegen. ;-)

Die Sache mit der TPM-Anzeige scheint auch bei Leuten vorgekommen zu sein, die ihr Notebook fallen ließen. Sonst noch Vorschläge?
 
Alufolie? Sorry was schlimmeres kann man kaum machen. Alufolie leitet sowol Wärme alsauch Strom sehr gut. Jetzt wissen wir auch wieso die Kiste hopps ist. Da wird es Bauteile auf dem Board zerbröselt haben. Entweder durch hohe Temperaturen oder Spannungen.
 
Huch, bin gerade nochmal die Fotos und Screenshots vor dem "Fönen" durchgegangen. Der TPM-Fehler trat auch schon vorher auf. Ob die CPU zu diesem Zeitpunkt schon runtertaktete kann ich nicht sagen, weil Windows Vista zu diesem Zeitpunkt nicht gestartet werden konnte. Ist nicht mein Läppy, habe ihn nur zur "Reparatur" da.

Ich habe mich übrigens hieran orientiert:

H T T P : //www.pcfreunde.de/artikel/a678/notebooks-mit-grafikdefekt-selbst-reparieren-der-praxistest/

Da ich nur (lokal) mit der Heißluftpistole gearbeitet habe, kann wohl ausgeschlossen werden, dass eine Spannung induziert wurde. Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass ringsherum die Komponenten wenig Hitze abbekommen haben. Aber naja. Welchen Hitzeschutz hätte man denn nehmen können (im normalen Haushalt vorhanden bitte)?

Stellt sich immer noch die Frage, was es mit dem TPM-Chip (Trusted Platform Module) auf sich hat. Warum sollte auf einem Medion-Notebook so ein Chip verbaut worden sein?

Außerdem würde ich gerne nachvollziehen können, was ich denn am Mainboard beschädigt habe (falls das der Fall ist). Warum taktet die CPU dauerhaft runter? Die Temperaturen sind doch in Ordnung. Kann ein Spannungswandler Schaden genommen haben, sodass der CPU zu wenig Spannung zur Verfügung gestellt wird?

Gruß miraculous
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habe bei meinem Medion md 96420 Notebook diese Meldung

"no tpm or tpm has problems"

schon seit Anfang an sehen können. Die Grafikkarte ist übrigens eine Nvidia Geforce 8600M (Temp. aktuell 65 Grad). Die Karte funktioniert zum Glück immer noch ohne Probleme. Über diese "tpm" Meldung habe ich mir noch nie Gedanken gemacht, weil ja immer das Wort "no" davor stand.

Muss man sich jetzt deswegen Sorgen machen?


http://de.wikipedia.org/wiki/Trusted_Platform_Module

Auszug
"Er enthält einen eindeutigen kryptografischen Schlüssel und kann damit zur Identifizierung des Rechners genutzt werden. Das ist jedoch nur möglich, wenn der Eigentümer das Auslesen dieser Information auch gestattet hat. Das TPM konnte im BIOS bisher vollständig deaktiviert werden, so dass keine seiner Funktionen zur Verfügung steht. Es ist allerdings möglich – und durchaus wahrscheinlich – dass zum Ausführen von bestimmten Anwendungen in Zukunft eine TC-Plattform mit aktivierten TPM vorausgesetzt wird"

__________
Tolle Zukunft.
 
Zuletzt bearbeitet:
OMG, ich war so auf einen Hardwaredefekt fixiert, dass ich bis zum Schluss nicht an die Windows-Energieeinstellungen gedacht habe. Der Laptop lief auch im Netzbetrieb immer im Energiesparmodus (warum auch immer). Dieser verhinderte offenbar das Hochtakten der CPU, hätte ich nicht erwartet. Naja, Anfängerfehler. :-P Jetzt läuft der Pentium T3400 wieder mit seinen 2 x 2,16 GHz. :-)

Die TMP-Meldung ist mir egal, hätte aber trotzdem gern gewusst, was es damit auf sich hat. Jaja, ich weiß, dass dieses Modul etwas mit Lizenz- und Datenschutz zu tun hat.

Die GPU läuft soweit ganz gut. Auf Grafikbenchmarks und Spiele wird hoffentlich vom Besitzer verzichtet. Bin gespannt, wie lange der Laptop durchhält. Ein paar Wochen macht die Grafikkarte vielleicht noch.

Danke für alle Beiträge und Tipps. Thread kann geschlossen werden.

Gruß miraculous
 
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