Ich klinke mich jetzt auch mal ein.
Prinzipiell muss man sagen, wie schon oft hier gesagt wurde, man kann nicht unterscheiden zwischen Viel Freizeit, wenig Geld - Wenig Freizeit, viel Geld.
Jeder Mensch, egal was er dir erzählt, ist lieber von der Arbeit daheim und verbringt Zeit mit seiner Freundin am Rechner oder schaut einen Film. Das liegt in der Natur des Menschen. Ein Freigeist zu sein, nicht das zu tun was mir vorgegeben wurde, sondern das zu tun was ich machen möchte.
Klar gibt es so Phasen, die habe ich auch, da kommt ein Projekt in der Firma rein, welches total spannend ist und dann klemmt man sich dahinter wie ein blöder und es macht einem richtig Spaß.
Aber wenn man mal ehrlich ein Jahr zurückschaut, sieht man vielleicht auch mal doch ein, dass man lieber Sport treibt, sich ausruht oder sonst was.
Jetzt mal zu mir bzw wie ich Arbeite, lebe und was meine Arbeitszeit angeht.
Ich wohne quasi genau zwischen Arbeit und Freundin.
Richtung Westen ist die Arbeit ca. 60km entfert und richtig Nord-Osten ist die Freundin ca. 60km entfernt.
Ich darf also immer fahren egal was ich mache.
Ich fahre in der früh ca. 45 Minuten auf die Arbeit, oft etwas weniger [Autobahn sei dank].
Abends gehe ich für meinen Teil immer ins Fitness-Studio und hole mir da den Ausgleich zu meinem Büroalltag.
Fahre ich nach der Arbeit direkt zu meiner Freundin, sind das mal locker flockig ca. 120km.
Dazu kommt Stadtverkehr. Also ist das nicht mit einer Stunde Fahrzeit sonder gut und gerne mal 90 - 120 Minuten.
Für mich ist Autofahren deswegen trotzdem ein Stückweit Freizeit.
Allein schon weil ich mich auf meine Freudin, den Sport, Freunde freuen kann aber ok.
Jedem dass seine.
Allerdings habe ich auch nicht wirklich jedes Wochenende Zeit, da ich nebenher noch einen 2. Job ausführe. [Nein ich verdiene nicht so schlecht, dass ich das muss, ich mache es weil ich den Job seit meiner Schulzeit mache und mein Chef mitlerweile gut auf mich angewiesen ist].
Natürlich habe ich dann bei diesem Job am WE oft auch mal keine Lust.
Aber ich mache ihn eben, weil sonst so mancher Auftrag nicht korrekt und im Zeitplan fertiggestellt werden würde.
Das ist aber ein anderer Punkt. Hierbei bin ich nicht auf das Geld angewiesen oder weil es mir übermäßigen Spaß bereit. Hier ist es schon mehr eine Gefälligkeit gegenüber meinem Chef, mit anschließender Bezahlung.
deathscythemk2 schrieb:
Wenn mir jetzt jemand 20 Millionen (ohne Steuern) in die Hand drücken würde, würde ich morgen meinen Auflösungsvertrag unterzeichnen. Mit dem Geld könnte ich das Leben leben, welches ich mir erträume und dazu zählt 8-10 Std. täglich in einem Büro sitzen garantiert nicht. Und da kommen wir zum nächsten Punkt. Ich habe eine Arbeit mit einem netten Kollegenkreis, flachen Hierarchien, Gleitzeit, keine Bereitschaft und vielen Freiheiten.. da verzichte ich doch gerne auf den ein oder anderen Hunderter und spare mir die 55 Std. Woche und Streß über den Feierabend hinaus.
Das wäre für mich nichts.
Die 20 Mio würde ich gerne nehmen und auch sicher nicht nein sagen, aber danach zur Ruhe setzen wäre für mich nichts.
Auf Dauer würde mir das dann doch zu langweilig werden.
Ich würde mir irgendwo ne Halbtagsstelle suchen, weiterhin arbeiten und mir ins Fäustchen lachen, dass die anderen bis 17 Uhr bleiben müssen und ich um 12 Uhr gehen kann.
Ich will deine Meinung hierbei nicht als falsch darlegen, ich möchte dir nur zeigen, dass es auch sehr wohl das andere gibt.
deathscythemk2 schrieb:
Die Leute denen alles in den A**** geschoben wird, konnte ich noch nie ab. Das Geld aus dem Automaten muss verdient werden, das wissen heutzutage sehr wenige Jugendliche und schuld daran sind diese „Guteltern“ die wollen, dass es den kleinen ja an nichts mangelt und dass sie auch nie in der Schule ausgelacht werden, weil sie nicht das beste/neueste haben. Lächerlich.
Das kannst du so aber wirklich nicht über den Kamm scheren.
Das heute ganz andere Maßstäbe in der Jugend liegen [Smartphone etc] ist irgendwo verständlich.
Früher war es eben das Motorrad oder das erste Auto oder sowas.
Schuld daran sind sicher nicht die Guteltern.
Jedes Elternpaar sollte das Beste für ihr Kind wollen und nichts anderes.
Und wenn das heißt, dass Kind bekommt mit 15 Jahren das neue IPhone so liegt es im ermessen der Eltern ob sie es für richtig halten oder nicht.
Das Problem auf das du, glaube ich, hinaus möchtest, ist das Verhalten der Kinder, welche z.B. das neuste IPhone haben, gegenüber den anderen Kindern.
Das gab es aber schon immer.
Es war schon immer so, dass Kinder irgend einen Grund gefunden haben um andere Kinder zu mobben oder niederzumachen. Das ist kein Phänomen was durch die Eltern hervorgerufen wird.
Klar gibt es auch eine gewisse Gruppe an Eltern, die ihren Kindern vorleben hochnäsig durch die Welt zu gehen, aber das ist dann glaube ich doch die Minderheit.