Mehr Lohn weniger Freizeit vs Weniger Lohn und gemütliches Leben

Seh ich auch so. Für 70-80k bekommt man gerade mal ein halbwegs gutes Grundstück.
 
Im Osten kriegst vielleicht noch was für 80.000 € aber im Westen ? No Chance.
Normales Haus mit kleinem Grundstück locker 250.000€, und das in einem schlechten Zustand.
 
Ich wohne im Westen und hier bekommt man gute Häuser für 80k. Das Grundstück kostet 20k.
 
Also selbst in der Pfalz kann ich sagen sind 80k fürs Grundstück drin und ~ 180-250k fürs Haus (Neubau, Kampa).
 
Und unsereins zahlt 600k+ für eine Wohnung. :mad:
 
Das Objekt in dem ich hier wohne kostet in München (Umland) 8.000€ (Kaltmiete) pro Monat ^^ Gibt da also tatsächlich extreme Unterschiede.

Und unsereins zahlt 600k+ für eine Wohnung.

Ich wüsste ehrlich gesagt gar nicht wo ich in einer Wohnung meine Sachen alle lassen soll :D Da wäre ich wohl Messi ^^ Wir haben hier 600 m² Wohnfläche. lol
 
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Invader_z1m schrieb:
aber auch nur wenn man an seinem Arbeitsplatz schläft... Ich zb. brauch von meiner Haustüre bis zum Bürostuhl am Arbeitsplatz ca. 1 h. Bei 50 h pro Woche müsste ich somit um 6:00 Uhr das Haus verlassen und wäre um 18:45 Uhr (45 Minuten Pause sind bei uns Pflicht) wieder daheim -> Ne danke!

selbst schuld, zieh halt der arbeit hinterher... mache ich auch schon seit ~12 jahren und habe es nie bereut... habe atm einen anfahrtsweg von 2km den ich spielend mit dem rad erledige... 6 uhr aufstehen, kurz vor 7 aus dem haus, 7 bis 17:30 uhr im büro, kurz vor 18 uhr zuhause (inkl einkauf), dann hab ich bis 23:30 zeit für mich, meine freunde und meine hobbies... :)
 
was heißt hier selbst schuld? Ich beschwer mich doch nicht. Wollte nur anmerken, dass deine Zeitrechnung bei einer 50 h Woche nicht für alle gilt. Zu meinern Arbeitsstelle zu ziehen hab ich überlegt (wären dann 500 m Fußweg gewesen), mich dann aber dagegen entschieden. Klar dadurch hätte ich mehr Freizeit gehabt, aber nicht für Freunde und Hobbys, die sind dann nämlich eine Stunde entfernt :freak:
 
Das Beste ist Phasenarbeit.

Eine Arbeitsstelle in der man frei entscheiden kann, ob man die nächsten 4 Monate viel arbeitet und dann wieder eine Zeit lang wenig macht.
 
Invader_z1m schrieb:
aber nicht für Freunde und Hobbys, die sind dann nämlich eine Stunde entfernt :freak:

Du bekommst also keine neuen Freunde vor Ort? Man kann echt alles schlecht reden... Klar es ist halt alles neu aber wie gesagt man findet ja schnell neue Freunde Nachbarn, Arbeitskollegen die vor Ort wohnen usw usw..
 
Wohne auch ca 3 km von der Arbeit entfernt, jetzt sind es mit Bus/Auto/Fahrrad zwischen 5 und 10 Minuten. Verglichen mit den vorher rund 70 Minuten mit Bus & Bahn eine sehr angenheme Sache.

Meine Freunde wohnen auch rund 100km entfernt, dann sieht man die eben meist nur noch am WE. Dafür kann man ja genauso noch im TS ne Runde miteinander zocken. Zwar keine "richtige" Alternative zum zusammen nen Bierchen trinken, aber immerhin :)

Aufgrund der geringen Entfernung & damit verbundenen Fahrzeit ist es dann auch herzlich egal, ob man mal länger arbeitet.
Ich hab für mich gemerkt, seid ich nah dran wohne, hab ich eine ganz andere Einstellung dazu bekommen. Man hat dann nicht mehr ständig im Hinterkopf, dass man noch ewig untwegs ist, bis man mal Zuhause angekommen ist. Natürlich ist auch das morgens länger Schlafen nicht zu verachten ;)

Neue Freunde finden ist so eine Sache... die "alten" kennt man seit Kindheit/Jugend und hat schon alles mögliche mit denen erlebt, bis die neuen Bekannten zu wirklichen Freunden werden(wenn überhaupt) dauert halt. Ist aber nicht schlimm :)
 
Mir geht es wie vielen anderen hier: Zeit vor Arbeit

Ich sage immer, das einzige auf dieser Welt was bei einem Menschen definitiv stark begrenzt ist, ist Zeit; und man weiß auch nie wie lange man noch hat.
Warum sollte ich mich als junger Mensch so sehr auf Arbeit fokussieren, dann arbeite ich 10 Jahre ohne Pause um in eine gute Position zu kommen oder Geld zu sparen und dann wirst überfahren oder ähnliches, da hast du genau null vom Leben gehabt. Verstehe mich nicht falsch, ich beneide jeden der morgens gerne aufsteht und zur Arbeit geht und darin aufgeht, aber bei den allermeisten Menschen ist dies nicht der Fall. Ich kenne auch Leute die nicht wüssten, was sie zuhause machen sollen, wenn sie keine Arbeit hätten... die tun mir dann einfach nur leid.

Wenn mir jetzt jemand 20 Millionen (ohne Steuern) in die Hand drücken würde, würde ich morgen meinen Auflösungsvertrag unterzeichnen. Mit dem Geld könnte ich das Leben leben, welches ich mir erträume und dazu zählt 8-10 Std. täglich in einem Büro sitzen garantiert nicht. Und da kommen wir zum nächsten Punkt. Ich habe eine Arbeit mit einem netten Kollegenkreis, flachen Hierarchien, Gleitzeit, keine Bereitschaft und vielen Freiheiten.. da verzichte ich doch gerne auf den ein oder anderen Hunderter und spare mir die 55 Std. Woche und Streß über den Feierabend hinaus.

Und zum Schluss noch das Thema Kinder, welches am Anfang des Threads stärker aufkam.
Ich bin schockiert, dass hier Kinder in Geld umgerechnet werden, aber das ist glaube ich eine deutsche Angewohnheit, das habe ich von Leuten die aus anderen Ländern stammen noch nie gehört. Ich komme aus ärmeren Verhältnissen (Aussiedler) und wir hatten kaum Geld, mein Vater hat vllt. zu Spitzenzeiten 1.600 Euro Netto nachhause gebracht (davor halt weniger), für eine 5-köpfige Familie, dies können sich die meisten gar nicht vorstellen. Aber trotzdem hat es gereicht, meine Mutter hat jeder Tag essen gekocht und ich musste auch nicht in löchrigen Hosen in die Schule. Klar hatte ich nie Markenklamotten oder Hightech-Spielzeug, aber ich bin durch die Schule gekommen und verdiene in meinen Mittzwanzigern mehr als mein Vater jemals hatte.
Ich behaupte einfach mal, dass ich durch meine Erfahrungen, Geld viel besser Wertschätzen kann und gleichzeitig genügsamer bin. Ich bekam 20 Euro im Monat Taschengeld und musste schon früh Anfangen selbst zu Arbeiten (Nebenjobs ahoi), wenn ich mir was leisten wollte. Da gab es halt nicht jedes WE Partys, sondern da wurde Sa+So je 5-8h gearbeitet.
Die Leute denen alles in den A**** geschoben wird, konnte ich noch nie ab. Das Geld aus dem Automaten muss verdient werden, das wissen heutzutage sehr wenige Jugendliche und schuld daran sind diese „Guteltern“ die wollen, dass es den kleinen ja an nichts mangelt und dass sie auch nie in der Schule ausgelacht werden, weil sie nicht das beste/neueste haben. Lächerlich.
 
Ich klinke mich jetzt auch mal ein.

Prinzipiell muss man sagen, wie schon oft hier gesagt wurde, man kann nicht unterscheiden zwischen Viel Freizeit, wenig Geld - Wenig Freizeit, viel Geld.

Jeder Mensch, egal was er dir erzählt, ist lieber von der Arbeit daheim und verbringt Zeit mit seiner Freundin am Rechner oder schaut einen Film. Das liegt in der Natur des Menschen. Ein Freigeist zu sein, nicht das zu tun was mir vorgegeben wurde, sondern das zu tun was ich machen möchte.
Klar gibt es so Phasen, die habe ich auch, da kommt ein Projekt in der Firma rein, welches total spannend ist und dann klemmt man sich dahinter wie ein blöder und es macht einem richtig Spaß.
Aber wenn man mal ehrlich ein Jahr zurückschaut, sieht man vielleicht auch mal doch ein, dass man lieber Sport treibt, sich ausruht oder sonst was.


Jetzt mal zu mir bzw wie ich Arbeite, lebe und was meine Arbeitszeit angeht.

Ich wohne quasi genau zwischen Arbeit und Freundin.
Richtung Westen ist die Arbeit ca. 60km entfert und richtig Nord-Osten ist die Freundin ca. 60km entfernt.
Ich darf also immer fahren egal was ich mache.

Ich fahre in der früh ca. 45 Minuten auf die Arbeit, oft etwas weniger [Autobahn sei dank].
Abends gehe ich für meinen Teil immer ins Fitness-Studio und hole mir da den Ausgleich zu meinem Büroalltag.
Fahre ich nach der Arbeit direkt zu meiner Freundin, sind das mal locker flockig ca. 120km.
Dazu kommt Stadtverkehr. Also ist das nicht mit einer Stunde Fahrzeit sonder gut und gerne mal 90 - 120 Minuten.

Für mich ist Autofahren deswegen trotzdem ein Stückweit Freizeit.
Allein schon weil ich mich auf meine Freudin, den Sport, Freunde freuen kann aber ok.
Jedem dass seine.


Allerdings habe ich auch nicht wirklich jedes Wochenende Zeit, da ich nebenher noch einen 2. Job ausführe. [Nein ich verdiene nicht so schlecht, dass ich das muss, ich mache es weil ich den Job seit meiner Schulzeit mache und mein Chef mitlerweile gut auf mich angewiesen ist].
Natürlich habe ich dann bei diesem Job am WE oft auch mal keine Lust.
Aber ich mache ihn eben, weil sonst so mancher Auftrag nicht korrekt und im Zeitplan fertiggestellt werden würde.
Das ist aber ein anderer Punkt. Hierbei bin ich nicht auf das Geld angewiesen oder weil es mir übermäßigen Spaß bereit. Hier ist es schon mehr eine Gefälligkeit gegenüber meinem Chef, mit anschließender Bezahlung.


deathscythemk2 schrieb:
Wenn mir jetzt jemand 20 Millionen (ohne Steuern) in die Hand drücken würde, würde ich morgen meinen Auflösungsvertrag unterzeichnen. Mit dem Geld könnte ich das Leben leben, welches ich mir erträume und dazu zählt 8-10 Std. täglich in einem Büro sitzen garantiert nicht. Und da kommen wir zum nächsten Punkt. Ich habe eine Arbeit mit einem netten Kollegenkreis, flachen Hierarchien, Gleitzeit, keine Bereitschaft und vielen Freiheiten.. da verzichte ich doch gerne auf den ein oder anderen Hunderter und spare mir die 55 Std. Woche und Streß über den Feierabend hinaus.

Das wäre für mich nichts.
Die 20 Mio würde ich gerne nehmen und auch sicher nicht nein sagen, aber danach zur Ruhe setzen wäre für mich nichts.
Auf Dauer würde mir das dann doch zu langweilig werden.
Ich würde mir irgendwo ne Halbtagsstelle suchen, weiterhin arbeiten und mir ins Fäustchen lachen, dass die anderen bis 17 Uhr bleiben müssen und ich um 12 Uhr gehen kann. ;)

Ich will deine Meinung hierbei nicht als falsch darlegen, ich möchte dir nur zeigen, dass es auch sehr wohl das andere gibt.

deathscythemk2 schrieb:
Die Leute denen alles in den A**** geschoben wird, konnte ich noch nie ab. Das Geld aus dem Automaten muss verdient werden, das wissen heutzutage sehr wenige Jugendliche und schuld daran sind diese „Guteltern“ die wollen, dass es den kleinen ja an nichts mangelt und dass sie auch nie in der Schule ausgelacht werden, weil sie nicht das beste/neueste haben. Lächerlich.

Das kannst du so aber wirklich nicht über den Kamm scheren.
Das heute ganz andere Maßstäbe in der Jugend liegen [Smartphone etc] ist irgendwo verständlich.
Früher war es eben das Motorrad oder das erste Auto oder sowas.

Schuld daran sind sicher nicht die Guteltern.
Jedes Elternpaar sollte das Beste für ihr Kind wollen und nichts anderes.
Und wenn das heißt, dass Kind bekommt mit 15 Jahren das neue IPhone so liegt es im ermessen der Eltern ob sie es für richtig halten oder nicht.
Das Problem auf das du, glaube ich, hinaus möchtest, ist das Verhalten der Kinder, welche z.B. das neuste IPhone haben, gegenüber den anderen Kindern.
Das gab es aber schon immer.
Es war schon immer so, dass Kinder irgend einen Grund gefunden haben um andere Kinder zu mobben oder niederzumachen. Das ist kein Phänomen was durch die Eltern hervorgerufen wird.

Klar gibt es auch eine gewisse Gruppe an Eltern, die ihren Kindern vorleben hochnäsig durch die Welt zu gehen, aber das ist dann glaube ich doch die Minderheit.
 
Ich würde mich mit den 20 Millionen ja nicht „zur Ruhe“ setzen, sondern würde mit meiner Freizeit was „sinnvolleres“ anfangen als arbeiten ;)
Und das mit den Kindern meinte ich schon, wie ich es sagte. Mag sein dass es daran liegt, weil ich nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren bin, aber ich würde meinen Kindern nicht immer das neueste und teuerste etc. kaufen. Warum auch? Woher sollen denn die Kindern sonst lernen, dass von nichts -> nichts kommt? Wenn du schon so aufwächst, was soll denn bitte passieren, wenn mal schlechte Zeiten kommen? Sorry, aber ich kenne einfach zu viele von der Sorte und die meisten von denen haben einen verdorbenen Charakter, nicht alle wohlgemerkt.
 
Für mich stellt sich aktuell die Frage was man mit
Mehr Lohn bzw mehr Freizeit meint ?!

Grundsätzlich sehe ich das so dass sich doch die wenigsten aussuchen können ob und wie lange sie arbeiten muessen.
Hätte ich aber die Wahl ... was ja das Thema hier ist .... ganz ehrlich, was soll ich mit viel Kohle wenn ich keine Zeit habe diese zu verpulvern! Andersrum was soll ich mit viel Freizeit wenn ich diese nicht mit genügend finanziellen Mitteln füllen kann ...
 
Grundsätzlich sehe ich das so dass sich doch die wenigsten aussuchen können ob und wie lange sie arbeiten muessen.
ganz genau , n normaler arbeiter wird sich das in der regel nie aussuchen können 8+ std. oder gar nichts.
dazu kommt auch das die meisten mit ner halbtagsstelle ihren lebensunterhalt gar nicht bestreiten könnten.

bei überbezahlten jobs mag das hinkommen
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab mich nun gegen Mehr Lohn entschieden und dafür mehr Freizeit.

Konkret von 6 bzw. 7 Tage Woche (200 ÜS auf dem Zeitkonto) knapp 2000 netto, 3 Schichtbetrieb

zum 2 Schichtbetrieb mit WE und Feiertag frei.
 
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