Mehrkern-Prozessoren im Alltag

Tobber

Lieutenant
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Wollte einfach nur einmal ein paar fundierte Antworten zum Thema "Was bringt mir ein Mehrkernprozessor heute"

Habe mich länger nicht mehr mit dem Thema beschäftigt, aber mein altes System mit dem guten XP-M 2600+ @ 2400 MHZ soll langsam aber sicher ausgemustert werden. Möchte nur noch auf die Phenoms warten...

Dass der neue Prozessor ein Mehrkerner wird, ist klar... gibt ja keine anderen mehr :D

Nur, was wird der Prozessor im Alltagsbetrieb bringen?

Ich meine damit einen ausgewogenen Mix aus Spielen, Video- und Bildbearbeitung, HD-Filmchen etc.

Wird der Unterschied merklich sein, bzw. unterstützt die meiste Software mittlerweile auch Mehrkernprozessoren?

Danke für Antworten :-)
 
Naja in Sachen Videobearbeitung/ Konvertierung unterstützt aktuelle Software schon sehr häufig Mehrkern-Prozzis. Und Spiele kommen auch langsam aber deutlich. Doch auch für synchrone Verarbeitung mehrerer Anwendungen erweisen sich Mehrkerner durchaus als vorteilhaft. Vom flüssigeren Arbeiten ganz zu schweigen.
Der Unterschied wird also in den genannten Anwendungssituationen spürbar sein.
 
Hmmm, ich spiele in letzter Zeit eher selten, ich warte auf WiC und Crysis.
Daher wird viel Musik gehört (Winamp), HD-Filme (von DVD^^) geschaut und gesurft. Dazu kommt hin und wieder ein wenig komprimieren und das bearbeiten von Bildern. Im Vergleich zu meinem alten A64 3000+ macht sich die neue CPU klar besser, alles läuft runder und natürlich viel flotter.
7-Zip und Photoshop nutzen mehrere Kerne, Winamp und de VLC Player scheinbar nicht. Habe den E6300 mal @ 1.2GGHz laufen gehabt, HD Trailer (1280*720) ruckeln dann sehr stark und alles wird merklich lahmer und zäher.
In meinem Fall hat sich die neue CPU eigentlich zu großen Teilen nur fürs zocken gelohnt, das war aber auch der Aufrüstgedanke. Zwar bringts der Neue bei meinen restlichen Tätigkeiten kaum einen wirklichen Sprung (außer alle 3 Tage die 5min komprimieren und ab und zu Photoshop), ich würde aber nur ungern wieder einen langsamen SingleCore haben.
Denn alle Tools, Treiber und Programme laufen auf beiden Cores, alles ist flüssiger und flotter.
Der 3000er war zT schon mit Winamp und zippen am Ende, der E6300 OC lächelt da nur müde :D

cYa
 
Zuletzt bearbeitet:
Multitasking. Das einem SC-CPUs "zäh" vorkommen liegt wohl eher am Windows scheduler als an der CPU. Linux soll in dieser Hinsicht nicht so anfällig sein. Allerdings kann man das ganze auch mittels brute-force lösen (DC) und auch so in Windows einen "flüssigeres" feeling erlangen.

Wie häufig encodest du denn ein Film, schaust einen anderen und zockst nebenbei Bioshock2?

Optimierungen. Gemessen an der Gesamtheit aller bis jetzt geschrieben Consumer-Software ist der Anteil an MC-optimierter Software immer noch gering, nimmt aber zu. Wenn allerdings MC-Optimierungen vorhanden sind dann ist die Leistungssteigerung erheblich (auch dadurch, dass dadurch die SC-Optimierung den Bach runter geht).
 
Also einen DualCore merkt man im alltag und im normalen windows betrieb auf jeden fall!
Alles läuft runder und viel flüssiger.
Vorrausgesetzt man hat eine relativ flotte festplatte und viel ram.

Aber auch so spricht das system schneller an .Das kann man schlecht erklären man muss es einfach mal selber "fühlen" in dem man mit einem 2 kern system ein wenig arbeitet.
 
es ist so ca wie der Umstieg von 512 auf 1Gb RAM bei XP :D, das ganze wird einfach flüssiger
 
2 Kerne+ sind schon nett. Im normalen Windowsbetrieb fällt das aber idR nur auf, wenn man mehrere Sachen gleichzeitig macht.

Weitere Anwendungsbeispiele: WinRar, InnoSetup
 
Wen die entsprechende Software es unterstützt ist man mit DualCore fast doppelt so schnell wie der SingeCore.
Die HightEnd Grafikkarten Profitieren auch vom MultiCore da diese vom Singlecore sonst ausgebremst würden was somit bedeutet das auch spiele vom Multicore Profitieren.
VielkernCpu´s dagegen werden nicht mehr die Grafikkarte Limitieren (mal abwarten).
 
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