Zock schrieb:
Er ist mit dem erworbenen Produkt nicht zufrieden also dann schickt er sie wieder zurück.
Wo ist das Problem?
Es ist schon befremdlich, dass dir das Problem nicht bewußt ist oder wird.
Ein Hersteller stellt ein Produkt her und verkauft es für 1000 Euro (
NEUPREIS)
Jetzt soll ich also, im Galuben daran, eine neuwertige (nicht gebrauchte) Ware zu kaufen, den vollen Preis bezahlen, obwohl dieses Produkt - nach deiner Auffassung unproblematisch - schon mehrere Vorbesitzer hatte, die mit diesem Produkt was weiß ich angestellt haben?
Es spielt bei der Betrachtung keine Rolle, ob dies inzwischen gängige Praxis geworden ist, sondern, ob man dieses Vorgehen befürwortet oder dagegen angeht. Ich persönlich hoffe, dass das Fernabsatzgesetz dahingehend geändert wird, diesen Mißstand abzustellen, damit ich beim Kauf eines Produktes nicht erst 10x Ware hin und herschicken muß, nur um dann endlich sicher zu sein, fabrikneue Ware zu erhalten.
Ich habe keine Lust, den vollen Preis für einen Prozessor oder eine Grafikkarte zu bezahlen, wo ein 14jähriger Computerblindgänger seine ersten OC-Erfahrungen gesammelt hat. Denn die Hardware muß ja nicht sofort defekt sein.
Und wer glaubt, dass Hardware, die unter Berufung auf das 14tägige Rückgaberecht zurückgesendet wird, Tests unterzogen wird, glaubt mit Sicherheit auch noch an grüne Marsmännchen. Es geht sogar die Vermutung um, dass Online-Shops bei knapper Ware (z.B. 6800GT und Ultra) wohlwissendlich defekte Karten verschicken, nur um Kunden zu binden, die ja vom Kaufvertrag nicht zurücktreten und zu einem anderen Händler wechseln können, da dem Händler ja das Recht auf "Reparatur" zusteht.
Wir "Kunden" bezahlen immer für die Handlungen einzelner. Der Industrie bzw. den Händlern ist es letztlich egal.