Meinung zu Workstation Setup

Synopt1k

Cadet 1st Year
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Juli 2016
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10
Ich habe kein allgemeineres Forum gefunden, daher stelle ich die Frage jetzt einfach bei den Mainboards und CPUs.
Falls außerdem solcherlei Fragen unerwünscht sind, so bitte einfach löschen.

Ich bin Neuling im Zusammenbauen von PCs und habe mir nach einigem Einlesen einen Überblick über die Teile verschafft, die ich brauchen werde. Dazu würde mich eure Meinung zu meiner Wahl interessieren. Habe ich irgendwo zu sehr gegeizt, ist etwas zu leistungsstark für den Zweck oder ist etwas einfach nicht kompatibel? Ich bin dankbar für alle Anmerkungen.

Auf dem PC soll Linux und Windows im Dual Boot (möglichst leise) laufen.
Linux für Webentwicklung/ Programmierung, Windows für Photoshop/After Effects usw. und eventuell mal ein Spiel.

Bisherige Teile:

Gehäuse:
Fractal Design FD-CA-DEF-R5-BK

Netzteil:
be quiet! BN230 Straight Power E10 Netzteil 400W ATX 2.4
oder Cooler Master B500 ver.2

CPU:
Intel BX80662I76700 Core i7-6700 Prozessor (3,4GHz)

Mainboard:
Asrock Z170 GAMING K4 Mainboard Sockel

Kühler:
EKL AG 84000000106 Dual-Tower CPU-Kühler für Sockel 1150 (500-1500rpm, 4-Pin PWM)

SSD:
Samsung 750 EVO MZ-750500BW 500GB interne SSD (6,35 cm (2,5 Zoll)) schwarz
oder Samsung Basic MZ-7KE512BW 850 Pro interne SSD 512GB (6,3 cm (2,5 Zoll), SATA III) schwarz
Verstehe den enormen Preisunterschied nicht ganz.

Außerdem die Frage: Brauche ich eine Grafikkarte? Wenn ja, wie hochwertig?
Reicht diese: Asus NVIDIA GeForce GTX 770 DirectCU II Grafikkarte (PCI, 2GB GDDR5 Speicher, DVI, 1 GPU)?
Oder eher etwas besseres nehmen?

Danke!
 
Kauf den i7-6700K, nicht den 6700.
Mainboard: Muss man mögen...
Netzteil: Das BeQuiet.
SSD: Die 850Pro hat eine wesentlich längere Garantie und anderen NAND.
Grafikkarte: Wenn du CUDA nutzen kannst, klar. Nehm aber lieber eine 1050/1060.
Arbeitsspeicher: ?
 
Mach die unterschiedliche Taktfrequenz beim Prozessor einen so großen Unterschied, dass sich die 50€ + lohnen?
Ganz vergessen, RAM: HyperX FURY HX424C15FBK4/16 16GB Arbeitsspeicher kit (4x4GB) 2400MHz DDR4 Non-ECC CL15 DIMM (Skylake compatible).

Danke für die Antwort!
 
Verdienst du mit dem PC Geld bzw. bist beruflich darauf angewiesen?
Dann such dir was passendes bei Dell oder einem Systemhaus mit 24h Service, gerade für jemanden wie dich, der offensichtlich wenig Ahnung von Computern hat, ist das dann die sichere Alternative und spätestens beim ersten größeren Problem auch die günstigere.

Wenn der PC nur für dein Hobby gedacht ist:
NT ist gut.

Übertaktbares System:
Mainboard mit Z170 Chipsatz nur, wenn du übertakten willst. Für den Z-Chipsatz auch unbedingt eine CPU mit freiem Multiplikator zum übertakten, ergo i7 6700K.
Dazu dann 16GB (oder mehr) DDR4 3000 oder 3200Mhz, vorzugsweise Low Profile zB der Vengeance LPX. 2 Riegel kaufen für Dualchannel. Kein Quadkit, wie du dir ausgesucht hast, die CPU unterstützt kein Quadchannel.
CPU Kühler Mugen 4 oder Macho HR-02.

Normales System ohne OC:
Ansonsten ein B150 Chipsatz, spart ca. 50€. Hier kannst du dir aussuchen, ob du die etwas langsamere Variante mit i7 6700 oder die etwas schnellere mit i7 6700K haben möchtest.
Der 6700K macht sich auch gut ohne OC, da er von allen aktuellen Intel CPUs den höchsten Takt und Turbo hat.
Prinzipiell sollte aber auch der reguläre 6700 ausreichen.
Ohne OC 16GB (oder mehr) DDR4 2133Mhz, das günstigste, das auf dem Markt ist. 2 Riegel für Dualchannel.
CPU Kühler Ben Nevis, Brocken Eco oder vergleichbares um 25€.

SSD: Die 750 Evo ist eher die Einsteigerversion, ich würde zur 850 Evo greifen, eine Pro Version ist nicht nötig.
Gibt natürlich auch noch andere brauchbare SSDs.

Gehäuse würde ich (obwohl ich selbst ein R5 nutze) aktuell keines empfehlen, da kürzlich Meldungen von Kabelbränden bei der Lüftersteuerung aufgekommen sind.
Alternative: be Quiet Silent Base Serie oder Nanoxia Deep Silence Serie, bevorzugt das DS 3.

Grafikkarte: hast du die alte GTX 770 noch?
Wenn dir die Karte zum spielen reicht, nutz sie einfach weiter.
Wenn deine Programme CUDA nutzen, eine GTX 1050Ti oder GTX 1060 6GB, wenn nicht, dann wäre die Option eine RX 470 8GB oder RX 480 8GB, liegen zwischen 200 und 300€.
 
Ja, die Taktfrequenz macht schon was aus. Und außerdem kannst du wenn du das Z-Board nimmst notfalls noch mit der K-Variante übertakten. Ansonsten brauchst du eigentlich gar kein Z-Board.

Ich würde auch keine 4x4GB Speicher kaufen sondern mindestens 2x8 um später noch mal 16 dazu stecken zu können.
 
Viel macht der Unterschied im Takt vom 6700K zum normalen 6700 nicht aus.
Unter Last läuft die CPU im Turbo:
Turbostufen (1Kern/2Kerne/4Kerne)
i7 6700K:4,2Ghz/4,0Ghz/4,0Ghz
i7 6700:4,0Ghz/3,9Ghz/3,7Ghz
Maximal also 300Mhz mehr.
 
Man stellt doch als erstes den Multiplikator für alle Kerne aufs Maximum ;-) Wegen den 35€ würd ich da jetzt aber auch nicht rum machen...
 
Dafür ist aber auch wiederum ein Z170 Board notwendig, welches direkt ~50€ mehr kostet, dazu noch ein paar Euro mehr für den RAM, 20€ mehr für den Kühler...läppert sich halt.
Und man sollte auch nicht vergessen, das es Leute gibt, die nicht übertakten möchten oder wollen, das sollte man dann auch Respektieren.
Produktivgeräte würde ich generell nicht übertakten, da steht Stabilität und Sicherheit über allem.
Darüber sollte sich der TE aber erstmal selbst im klaren sein, wo er jetzt genau seinen Fokus setzt.
 
Das Sync-All-Cores ging bisher auch ohne Z-Board ganz gut - das zählt nicht mal ernsthaft als Übertakten ^^

Mein Produktiv-6700k ist auch übertaktet :heilig:
 
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