Messmikrofon & Zubehör

FooFighter

Captain
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Juni 2003
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Hallo,

ich bin auf der Suche nach einem Messmikrofon und dem dementsprechenden Zubehör.

Ein Messmikrofon habe ich bereits ins Auge gefasst:

http://www.thomann.de/de/behringer_ecm_8000.htm

Das sollte soweit schon einmal passen. Korrekturdaten liegen entweder bei oder ich bekomme diese von einem Arbeitskollegen.

Nun brauche ich wohl noch eine passende Soundkarte, Kabel etc.

Da kenne ich mich jedoch nicht wirklich aus.

Anschliessen würde ich alles gerne an einem Notebook. Schnittstellen könnten PCMCIA oder normaler USB/USB2 sein.

Den Onboard-Sound bzw. eine vorhandene Soundblaster Audigy (PCMCIA - LT Notebook glaube ich) werde ich wohl kaum nutzen können.

Was sagt Ihr? Empfehlungen? Wenn jemand ein gutes Komplettset kennt, bin ich nicht auf das oben erwähnte Behringer fixiert.

Anwendungsgebiet: Einmessung Heimkino und Frequenzdiagramme von Lautsprechern (Selbstbau).
 
Ich habe ein Shure X2U XLR zu USB-Interface mit 48V Phantomspeisung. Klappt ohne Probleme, den Preis weiss ich allerdings nicht, da ich es gebraucht gekauft habe.

Gruss
 
Danke Ihr beiden.

@klomann83

Für das was ich vorhabe, sollte solch ein günstiges Mikro absolut reichen. Ich baue ja auch nicht jeden Tag Lautsprecher oder messe mein Heimkino ein.

Vielen Dank soweit schon mal !
 
der Teufel steckt wie so oft im Details...

ich habe auch das Behringer ECM8000, eben weil es günstig ist und die Programme z.T. Korrekturen dafür mit bringen (ein kalibriertes wäre natürlich richtig klasse).
Dafür brauchst du aber unbedingt einen Mik-Verstärker mit Phantom-Speisung.
Im ersten Anlauf habe ich mir dafür ein Yamaha Audiogram besorgt, ist halt auch günstig und sowohl Mik-Verstärker als auch Soundkarte. Allerdings habe ich es nicht hinbekommen, die Aufnahme von der Ausgabe zu trennen! D.h. das was raus gehen soll, wird automatisch immer mit zu dem Mikrofon Signal am Eingang dazu gemischt. Das mag ja für Musik Sessions sinnvoll sein (?), zum Messen ist es aber unbrauchbar.
Ich bin dann auf ein Tascam US-122mk2 umgestiegen. Ok, das hat gar keine Ausgabe Funktion, aber ich habe mir davon mehr Präzision versprochen (das Yamaha ist selbst im Loopback ab 10kHz deutlich in den Keller gegangen).

Bisher habe ich hauptsächlich Messungen mit Audionet Carma gemacht und muss sagen, das kann man nahezu vergessen! Wenn man mehrere Male eine Einzel-Messung macht und die Ergebnisse vergleicht, dann sind da zumindest ansatzweise Ähnlichkeiten. Lässt man aber Carma direkt 3 mal messen und mitteln (default) dann sieht das Ergebnis völlig anders aus?!?

Obwohl sowohl Carma als auch das Yamaha Auidogram prinzipiell auf meinem Mac laufen (habe als Notebooks nur Macs hier zur Verfügung), läuft die Kombination aus einem saublöden Grund nicht: der Treiber meldet 48kHz als Sample Frequenz, Carma (Java) will aber 48.000Hz als Antwort sehen. Mit dem Tascam funktionierts...

Meine bisherigen Messungen habe ich alle mit dem digitalen Ausgang gemacht, aber gerade Subwoofer lassen sich damit ja schwer bis gar nicht messen. Dafür brauche ich einen vernünftigen analogen Ausgang, den ich direkt an den Sub oder den Multi-Channel-In vom AVR anschließen kann.
 
Auf das Behringer bin ich durch unseren AK-Ingenieur gekommen. Der meinte zwar auch günstig (billig), aber durchaus brauchbar. Geht ja auch schlichtweg um hobbymässig ein paar Kurven zu messen. Bisher habe ich hier ein wenig mit dem AVR-Mikro rumgemessen. Aber irgendwie hat´s den Microeingang der Soundkarte gehimmelt. Mittlerweile müsste ich den Stecker permanent in den Eingang einpressen. Das ist so nix.

Als Mikrofon-Verstärker habe ich mir jetzt folgenden bestellt:

http://www.thomann.de/de/the_tbone_micplug_usb.htm

Auch mit das billigste was man so bei Thoman in dem Bereich finden kann. Aber genau richtig. Schön klein, praktisch zum wegpacken und mitnehmen. Und wenn´s nichts ist, wird´s zurück geschickt.

Messen werde ich über eine ähnliche Kombi. Ich wollte eigentlich auch wieder die Signale optisch an den AVR über eine PCMCIA-Soundblaster schicken. Rückweg dann über das tbone. Laut Thoman im übrigen bereits auf dem Weg zu mir. Montag wirds hoffentlich im Büro einschlagen.

Dann wird mir der AK-Ing. nächste Woche beim Feierabendbierchen helfen, alles richtig einzustellen. Er faselte auch irgendwas von speziellen Mikrofoneinstellungen.

Zuletzt habe ich im übrigen REW benutzt. Mit Charma kam ich auch nicht so wirklich auf nen grünen, sinnigen Zweig.
 
danke für den Tipp!
Ich dachte Carma3 sei nach der langen Zeit inzwischen "gut abgehangen" und halbwegs fehlerfrei. Meine Erfahrungen decken sich ziemlich gut mit denen von PN!
 
Schaue Dir vll auch mal REW an. Auch kostenfrei und eine sehr gute engl. Doku.
 
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