News Meta, Google und OpenAI: Immer mehr Spitzenkräfte ge­hen und gründen eigene KI-Startups

BeBur schrieb:
Niemand verdient das, was er/sie verdient. Das fällt höchstens mal zufällig zusammen. Sonst würden Krankenschwestern z.b. ein viel größeres Gehalt bekommen.

Man bekommt so viel Geld, wie jemand anderes bereit ist zu zahlen.
Dazu sage ich auch ja stimmt leider.
Und gerade Krankenschwestern, Ärzte und Pflegepersonal ist in Deutschland sowieso komplett unterbezahlt für das was sie leisten müssen und für die gesellschaft an mehrwert bringen.
 
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Buchstäblich die Tage erst ein Interview gesehen, wo kurz auf die Frage "Ist AI ne Bubble?" eingegangen wurde. Relevantester Punkt dabei: Man hat Parallelen gezogen, und angemerkt, dass damals auch die Zahl der Neugründungen ein klarer Indikator war, und es bei AI ja nur langsam ansteigt - aber scheinbar nicht. :lol:

Und das Gerätsel, warum die Leute diesen Pfad wählen, erschließt sich mir nicht ganz, steht doch im Artikel: Ein paar Monate Arbeit und potenziell drückt man einem >$1.000.000.000 in die Hand. Welcher rationale Mensch sagt da 'nein' zu? :lol:
 
Bright0001 schrieb:
Welcher rationale Mensch sagt da 'nein' zu? :lol:
Wohl keiner stimmt schon die brennendere Frage für mich ist da aber welcher rationale Mensch drückt einem so viel dafür in die Hand?
Ich würde ja sagen keiner aber dem ist anscheinend nicht so.
 
Bright0001 schrieb:
Ein paar Monate Arbeit und potenziell drückt man einem >$1.000.000.000 in die Hand. Welcher rationale Mensch sagt da 'nein' zu? :lol:
Hast du mal gegründet oder mitgegründet? So easy, wie von dir dargestellt, ist es leider nicht.
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Calamyt1 schrieb:
Die wollen nur fürs nichts tun reich werden sowas zum kotzen ist das.
Hahahaha. Nichtstun wäre schön, dann würden das mehr Leute machen.
 
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Ich glaube, ich muss auch ein KI Bude ausgründen, fehlen nur noch die Fachkräfte. :mussweg:
 
In den USA ist es normal den AG zu wechseln. Da wirste komisch angeschaut, wenn Du ewig bei einem AG bleibst.

Die Diskussion hier im Forum, könnten die nicht nachvollziehen. Würden sie sie verfolgen.
 
Krausetablette schrieb:
Immer mehr KI-Gründungen bedeuten ja auch, dass immer mehr Hardware benötigt wird, weil alle ihre eigene Infrastruktur aufbauen wollen.
Nein, das werden die wenigsten von denen machen. Schon mal in, weil KI Startup nicht unbedingt heißt, dass du eigene Modelle baust und hostest.
 
Ausnahmsweise mal ne gute Entwicklung.
 
Lächerlich was manche hier für Ansichten haben. Ein Startup zu gründen ist kein Zuckerschlecken. Mit Nichtstun wird das nichts.
Wenn es doch so einfach geht das zu tun, dann macht es doch einfach selber.
 
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BeBur schrieb:
@daVinci Ein wesentlicher Grund wird sein, dass KI Startups gerade massiv mit Geld beworfen werfen. Hohes Monatsgehalt kann man auch später nach einsammeln, aber aktuell haben viele die Chance darauf, innerhalb weniger Jahre Millionär zu werden und nie wieder arbeiten zu müssen.
Solche Personen wollen arbeiten! Die wollen Geld, aber faul rumliegen ist nicht.
Anthropic sucht in Zürich Security Ingeneer (Linux Kernel), 56k CHF. Monatsgehalt (ca. 60k €), das sind keine 40h 9-17 Jobs.
 
Schade. Ich hätte das gerne hier in DE. Kapitalgeber sind aber oft zu klein und zu sehr auf die sichere Rendite statt einer Wette fixiert. Sind quasi Überbrückungskredite zum Hochskalieren.
Dort machen 10 KI Buden auf und davon gehen sicher 5-8 pleite, eine wird übernommen und einer steigt zum Star auf und gilt als Leuchtturm.
Das Geld der restlichen Neun ist weg. Von 20 Mrd invest bleiben dann 150 Mrd. für den Sieger als Kapital.
Durch harten Wettbewerb und Aussieben kommt aber auch gutes Produkt raus. Sie müssen ja besser wie der Rest sein.
 
Die verbreitete deutsche Aversion gegen Gründungen und Risikokapital ist immer wieder faszinierend. Statt Chancen in Vielfalt und Experimenten zu suchen, werden mutige Unternehmer diskrediteirt. Deswegen ist Silicon Valley auch in Kalifornien und nicht im Ruhrpott.

Wakasa schrieb:
Ich denke, es erschafft lediglich mehr ignorante Reiter mit kleineren Rössern.
Kleinere Pferde sind robuster und wendiger. Schau mal, was die Mongolen mit ihren kleinen Pferden geschafft haben.

Wakasa schrieb:
Die wenigsten werden es aus moralischen Aspekten machen. In einer Welt die sich immer schneller dreht braucht man einen starken finanziellen Anker.
Das Gegenteil wird IMO benötigt. Bei einem aufkommenden Tsunami fahren die Schiffe raus aufs Meer statt im Hafen zu ankern.
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gartenriese schrieb:
Werden im Krieg wirklich hunderte von Milliarden verschwendet? Ernst gemeinte Frage, ich weiß nicht wie teuer so Kriege sind.
Der Ukraine-Krieg wird volkswirtschaftliche Kosten im Bereich mehrere Billionen EUR haben, selbst wenn man das menschliche Leid ausblendet.

  • Kosten für direkte Militärausgaben (ca. 200 Mrd pro Jahr)
  • Kosten für indirekte Militärausgaben (z. B. die Aufrüstung Europas, einstellige Bio-Summe)
  • Kosten für Wiederaufbau (500 Mrd)
  • Verlorene Opportunitätskosten durch Kriegsdienst/Verletzte/Tote und Kriegswirtschaft (dreistellige Mrd-Summe)

Quellen:
https://www.sipri.org/media/press-r...ture-european-and-middle-east-spending-surges
https://ukraine.un.org/en/310511-up...-and-reconstruction-needs-assessment-released

Durch die Kriegswirtschaft kann man eine Wirtschaft kurz aufleben lassen (siehe Russland), aber die Wirtschaftsgüter gehen ja alle in den "Verbrauch", statt langfristige Wohlstandsgewinne (z. B. neue Häuser oder Maschinen) zu schaffen.
 
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BOBderBAGGER schrieb:
Man schreibe AI .com dran und das investoren Geld kommt nur so geflogen wo hab ich das schon mal gehört.
Hab das mal fürs Jahr 2000 korrigiert ;)
 
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Kaufmannsladen schrieb:
Die verbreitete deutsche Aversion gegen Gründungen und Risikokapital ist immer wieder faszinierend. Statt Chancen in Vielfalt und Experimenten zu suchen, werden mutige Unternehmer diskrediteirt. Deswegen ist Silicon Valley auch in Kalifornien und nicht im Ruhrpott.


Kleinere Pferde sind robuster und wendiger. Schau mal, was die Mongolen mit ihren kleinen Pferden geschafft haben.


Das Gegenteil wird IMO benötigt. Bei einem aufkommenden Tsunami fahren die Schiffe raus aufs Meer statt im Hafen zu ankern.
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Der Ukraine-Krieg wird volkswirtschaftliche Kosten im Bereich mehrere Billionen EUR haben, selbst wenn man das menschliche Leid ausblendet.

  • Kosten für direkte Militärausgaben (ca. 200 Mrd pro Jahr)
  • Kosten für indirekte Militärausgaben (z. B. die Aufrüstung Europas, einstellige Bio-Summe)
  • Kosten für Wiederaufbau (500 Mrd)
  • Verlorene Opportunitätskosten durch Kriegsdienst/Verletzte/Tote und Kriegswirtschaft (dreistellige Mrd-Summe)

Quellen:
https://www.sipri.org/media/press-r...ture-european-and-middle-east-spending-surges
https://ukraine.un.org/en/310511-up...-and-reconstruction-needs-assessment-released

Durch die Kriegswirtschaft kann man eine Wirtschaft kurz aufleben lassen (siehe Russland), aber die Wirtschaftsgüter gehen ja alle in den "Verbrauch", statt langfristige Wohlstandsgewinne (z. B. neue Häuser oder Maschinen) zu schaffen.
Danke für die Recherche! Wird also ähnlich viel Geld verbrannt. Aber ich gehe davon aus, dass z.B. WW2 noch viel mehr Geld vernichtet hat. Naja, vielleicht kommen da Meta, OpenAI und co. in ein paar Jahren noch hin.
 
gartenriese schrieb:
Wird also ähnlich viel Geld verbrannt.
Nein, wie die Rechnung zeigt kostet der russische Angriffskrieg - mal abgesehen von dem Leid und den tausenden toten - ein Vielfaches von dem, was gerade in KI Startups investiert wird. im Artikel wird von der Größenordnung 10-100 Milliarden gesprochen, die Links zum Krieg sprechen von der Größenordung 1-10 Billionen und da fehlen noch sehr große Kostenaspekte.

gartenriese schrieb:
Aber ich gehe davon aus, dass z.B. WW2 noch viel mehr Geld vernichtet hat. Naja, vielleicht kommen da Meta, OpenAI und co. in ein paar Jahren noch hin.
Inflationsbereinigt bzw. normalisiert in Bezug auf die globale Wirtschaftsleistung sind die paar KI-Milliarden nur ein kleiner, irrelevanter Tropfen im Vergleich zum zweiten Weltkrieg.
 
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BeBur schrieb:
@daVinci Ein wesentlicher Grund wird sein, dass KI Startups gerade massiv mit Geld beworfen werfen. Hohes Monatsgehalt kann man auch später nach einsammeln, aber aktuell haben viele die Chance darauf, innerhalb weniger Jahre Millionär zu werden und nie wieder arbeiten zu müssen.
Ich bezog mich da spezifisch auf die Leute, die bereits mit Millionen z.B. zu Meta gelockt wurden. Da interessierte mich die Motivation Genau dieser Leute.
 
Wenn man gerne arbeiten geht, aber bei Firma X das Dreifache für denselben Job bekommt, versucht man es dort.

Gerade in Amerika ist der Arbeitgeberwechsel nichts ungewöhnliches. Wenn der Arbeitgeber nichts tut um dich zu halten und dich jederzeit entlassen kann, warum sollte der Arbeitnehmer sich an die Firma gebunden fühlen?
 
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