Ich habe den Bosch D-TECT 120. Wichtig der richtige Gebrauch. Mit "mal eben schnell" ist da nicht:
An einem neutralen Ort der Wand "kalibrieren" und dann langsam scannen und "einkreisen". Bisher hat es immer funktioniert. Ich habe nie die detektierte Leitung getroffen. Relevant könnte noch die Scantiefe sein. Die sich bei dem Gerät nicht einstellen lässt, bei dünnen Wänden könnten die Leitungen auf der anderen Seite der Wand erkannt werden. Oder Verputzschienen werden eben auch gefunden (wobei man da auch nicht rein borhen sollte).
Man muss da eher die Funktionsweise berücksichtigen für den sicheren Einsatz:
Elektromagnetische Reaktionen von Materialien detektieren. Reagiert etwas nicht elektromagnetisch, dann wird es auch nicht gefunden. Und nicht nur Leitungen reagieren elektromagnetisch.
Sowas ist eher ein Detektiergerät von magnetischen und stromleitenden Materiealien, wie auch Wasser in Kunststoffleitungen. Ich fürchte leere Abwasser PP/PE-Rohre werden nicht gefunden.
Habe ich erfolgreich bei Blechtständerwänden, massivem Mauerwerk und Holzständerwänden eingesetzt. Aber da ich mein 1890er Haus selbst kernsaniert habe, habe ich auch eine Fotodokumentation aller Leitungen. Da wo es eng wird sogar mit Maßangaben.
@airwave hat es auf den Punkt gebracht, am Ende alles nur "Schätzeisen". Wirklich genau sind die nicht. Nur die für 10 € taugen halt noch weniger, weil die keine Annäherung zeigen und die Sensoren nicht unbedingt exakt zum Gehäuse ausgerichtet sind.