News Microsoft-365-Alternative: Euro-Office in Version 1.0 erschienen, Standard-Dokumentformat erntet Kritik

@DerAnnoSiedler Dachte mir auch schon; geht das wieder los 😂

Wieso wartet man nicht erstmal noch ab? Das Ding hat jetzt Version 1.0; ist also zumindest stabil genug um benutzt zu werden. Außerdem ist das Hauptaugenmerk auf Server-Client-Situationen. Es soll ja schließlich das ersetzen, was MS 365 macht, nicht Office 20xx. (Anmerkung: Das soll ja spĂ€ter aber auch noch kommen)
Trotzdem etwas schade, dass man ODF nicht etwas mehr Schub gibt. Aber leider wird ja immer wieder propagiert, dass MS-Schmu ja DER Standard ist.

@3125b Aha, noch keine Ahnung, wie das Programm ist, aber kann ja von vornherein schonmal nichts sein 🙄
 
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CDLABSRadonP... schrieb:
Und darum geht es ja in erster Linie, die Microsoftangebote mĂŒssen geschlagen werden.
Aus Anlass des grade veröffentlichen Gothic Remake: Volles Pfund aufs Maul!
 
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Muss man denn als Nutzer per OOXML Format abspeichern oder kann man nur (so daß man den Standard/Default evt. nach Belieben Ă€ndern kann) und wie gut/funktional ist die ODF Implementierung/Vernetzung zwischen Office, Excel und Powerpoint Klonen ohne OOXML Formate?

Kritisieren kann man das, aber ob das so öffentlich wirklich nur konstruktiv gemeint war oder es auch darum geht aus Eigeninteresse die eigenen Produkte der Document Foundation (gebĂŒndelt in LibreOffice) gegen Euro-Office 1.0 in den Vordergrund zu rĂŒcken, ist dann auch fraglich.
 
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Dabei ist OpenOffice, das erstmals 2001 erschienen ist, die erste europÀische Office-Suite auf Open-Source-Basis, worauf 2010 LibreOffice folgte.
Versteh ich nicht! Der erste Release von OpenOffice geschah unter der Regie von Sun Microsystems - US-Amerikanisch. Sun wurde von Oracle gekauft - US-Amerikanisch. Nun ist es bei Apache - US-Amerikanisch.

Bei LibreOffice wĂŒrde ich mitgehen. Ist hier vermutlich eine Glaubensfrage, ob man das als europĂ€isch ansieht, wenn das Grundprodukt 10 Jahre amerikanische Geschichte hinter sich hatte. :D
 
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Danke @duskstalker fĂŒr den Hinweis.
Dann machen eben diese Privatunternehmen den Fehler der halbherzigen Arbeit :hammer_alt:
 
Gewitter schrieb:
Halbherzige Lösung.
Wird ja dran gearbeitet fĂŒr ODF.
Gewitter schrieb:
Die EU will unabhÀngig sein, bestÀtigt damit aber nur noch mehr, dass sies (noch) nicht schafft...
Europa, EU, Office EU oder Euro Office sind halt immer noch ganz unterschiedliche Sachen und sollte man wissen bzw. verstehen. Und nur weil irgendwo Euro, EU & Co. steht, ist dies immer noch nicht von der EU oder einem Staat dieser in Auftrag gegeben worden bzw. bezahlt.
mmdj schrieb:
wow, ich hatte kurz hoffnung und jetzt kommt webbasiert ne krĂŒke xD was erwartet man von der "EU", viel reden fĂŒr nichts
Stimmt, in DE ist ja Web 0.1 immer noch Neuland. Aua...
Nur als Info, es kommt auch eine Desktop Version fĂŒr die ewiggestrigen.
 
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@DocAimless Naja, den letzten Kommentar halte ich fĂŒr ĂŒbertrieben. Es kann gut GrĂŒnde haben, auf eine lokale Installation zu setzen. Als Beispiel könnten kleine Firmen stehen, die nur wenige SchreibtischplĂ€tze (<5) haben, fĂŒr die sich eine Serverinfrastruktur nicht lohnt. Das muss deshalb nicht heißen, dass die "ewiggestrig" sind; nur halt, dass die Anforderungen anders gelegt wurden.
 
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Mmhh, ich hĂ€tte auch einen Libreoffice Fork eher verstanden. Aber ich verstehe die Wahl des Standardformats durchaus. NatĂŒrlich wĂ€re eine komplett quelloffene Variante schöner - theoretisch. Aber ein kurzer RealitĂ€tscheck zeigt nunmal dass der Standard .docx & Co. sind. Ältere MS Office Varianten verstehen OpenOffice’s Formate nicht. Und schon wĂ€r das Chaos in anderen staatlichen Institutionen vorprogrammiert. In zig kleineren und grĂ¶ĂŸeren kommunalen Verwaltungen laufen noch MS Office Uraltversionen. Was sollen die mit ODF Dateien anfangen? Und nein, daran hat auch nicht Microsoft die Schuld.
Das muss keinem gefallen, aber es ist nunmal wie es ist. đŸ€·
 
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@jimmy13: FĂŒr mich bestes Beispiel warum es in DE noch Faxnummern gibt. Deinen 5 ArbeitsplĂ€tzen ist es egal ob diese ein Lokales Office oder ein Web-Office nutzen es muss einfach funktonieren und am ende der Firma nicht unendlich viel an Lizenzen kosten.
 
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Rickmer schrieb:
Aus Anlass des grade veröffentlichen Gothic Remake: Volles Pfund aufs Maul!
Steck das Word weg. Steck das scheiß Word weg!
Du hast es ja nicht anders gewollt.
 
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Rickmer schrieb:
Wie kommt es, dass man openoffice statt libreoffice geforkt hat?
OnlyOffice nicht OpenOffice.
DarthFilewalker schrieb:
Warum musste man unbedingt ein eigenes Office entwickeln und hat nicht einfach LibreOffice genommen?
LibreOffice ist nicht sehr performant, hat ein urchtbares UI und KEINE funktionierende Cloud Version (bei der lag ja die Prio)
Ice =A= schrieb:
Daher ein verdientes Lob an die EU!
EuroOffice ist kein Projekt der EU. Sondern ein Projekt von diversen Firmen die auf dem europÀischen Kontinent beheimatet sind wie z.b. Ionos aber auch Proton (Schweiz -> nicht EU). Also ein privatwirtschaftliches Projekt - kein staatliches.
 
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estros schrieb:
Das ist doch alles Schwachsinn. Die sollen mal lieber ein modernes und performantes Office rausbringen, statt hier ScheingrabenkÀmpfe öffentlich auszutragen. Damit wÀre der Office Welt fernab vom MS viel mehr geholfen.
Gibt es doch: Collabora!
Die nutzen als Basis LibreOffice, aber haben die GUI komplett neu und performant geschrieben und seit paar Monaten gibt es den Desktopclient! Aber da hat plötzlich LibreOffice alle Entwickler rausgeschmissen von Collabora die 50% der Code BeitrÀge im Core machten!
 
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Wo ist eigentlich die "Euro-Office 1.0" Version zu finden? Im Github Link nicht. Gibt es keine richtige Hompage?
 
@DocAimless NatĂŒrlich, das ist der Grundgedanke in einer Firma. Aber nochmal: Mir ging es nur um den letzten Kommentar, dass Desktop Versionen fĂŒr die "ewiggestrigen" sei. Und da musste ich doch massiv widersprechen. Das hat eben genau gar nichts mit dieser Einstellung zu tun sondern mit rationalen und ökonomischen Gedanken.
 
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Wie wĂ€re es mit Office 366, als Version speziell fĂŒr Schaltjahre. Mit Ablauf des Schaltjahres wird dann auch direkt die Lizenz ungĂŒltig. :D
 
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Wieder etwas halbherziges, weshalb lernt man es nicht?!
Hoffentlich entwickelt es sich noch weg von Amerika, zu voll Europa!

DerAnnoSiedler schrieb:
Guten Morgen, Euro-Office ist immer noch von Privatunternehmen wie Ionos, Nextcloud, Proton, Tuta...
WĂ€re mir jetzt ganz neu, wenn Proton da mitmischt!
 
@NameHere Auf der Projektseite ist auch ein Link zum DocumentServer hinterlegt. Es ist also schon ein Docker-Container vorhanden, mit dem der Server aufgesetzt werden kann (oder könnte, habe es nicht versucht).
 
mmdj schrieb:
wow, ich hatte kurz hoffnung und jetzt kommt webbasiert ne krĂŒke xD was erwartet man von der "EU", viel reden fĂŒr nichts
Es wird auch immer noch Apps und eine native Desktopvariante geben. Zeit zum Meckern haste, abers fĂŒrs kurze googlen, reicht es dann nicht mehr?
 
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Flynn74 schrieb:
Mmhh, ich hÀtte auch einen Libreoffice Fork eher verstanden.
Aha, kann man die BeweggrĂŒnde erfahren?
Flynn74 schrieb:
Aber ich verstehe die Wahl des Standardformats durchaus. NatĂŒrlich wĂ€re eine komplett quelloffene Variante schöner - theoretisch. Aber ein kurzer RealitĂ€tscheck zeigt nunmal dass der Standard .docx & Co. sind. Ältere MS Office Varianten verstehen OpenOffice’s Formate nicht.
Falsch, OOXML ist halt leider nicht rĂŒckwĂ€rts kompatibel wĂ€hrend ODF dies ist. Somit ist es ein MS Office Problem, wenn diese ODF nicht korrekt verstehen und implementieren.
Und wenn Firmen MS Office 20xx einsetzen und nicht upgraden ist es ihr Problem und nicht dies des offenen Standards ODF.
Flynn74 schrieb:
Und schon wĂ€r das Chaos in anderen staatlichen Institutionen vorprogrammiert. Das muss keinem gefallen, aber es ist nunmal wie es ist. đŸ€·
Wie kommt man jetzt auf staatliche Institutionen? Ach so meinst du den Deutshcland-Stack der z.B. ODF als Standard beschließen will?
 
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