News Microsoft-365-Alternative: Euro-Office in Version 1.0 erschienen, Standard-Dokumentformat erntet Kritik

Unten drunter ist der Hinweis auf GitHub, aber könnte nicht gleich im ersten Absatz ein Link zu der Webseite stehen?
 
Für mich zählt nur das Produkt mit der besten Leistung. Wenn die EU es mit einer Alternative besser hinbekommt, dann werde ich diese nutzen. Solange bleibe ich aber natürlich bei Microsft 365, weil diese Lösung einfach der Marktführer ist mit den besten Funktionen!
 
gaym0r schrieb:
Bei LibreOffice würde ich mitgehen. Ist hier vermutlich eine Glaubensfrage, ob man das als europäisch ansieht, wenn das Grundprodukt 10 Jahre amerikanische Geschichte hinter sich hatte.
Also die für LibreOffice verantwortliche "The Document Foundation" ist eine gemeinnützige rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Berlin. Die unterliegt also vollständig deutschem und europäischem Recht.

https://www.libreoffice.org/imprint/#Deutsch

Und wenn man, wie jetzt bei EuroOffice, sowieso einen Fork macht, ist letzlich auch ziemlich egal, unter wessen Kontrolle das Upstream-Projekt steht. Irgendwelche ausländische Einflussnahmen auf das Upstream-Projekt haben ja erstmal keine Auswirkungen auf den Fork.
 
Zoldan schrieb:
Wenn die EU es mit einer Alternative besser hinbekommt
So schnell kann es passieren.
Gestern waren Ionos, Nextcloud, Tuta, Proton usw. noch Privatunternehmen.
Heute ist offensichtlich der Kommunismus ausgebrochen und wurden alle verstaatlicht. Kann man nichts machen :evillol:
 
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Vigilant schrieb:
Germany in a nutshell... 😅.
Wenn ich mir so manche Kommentare/Themen im r/Austria sub auf Reddit anschau kann ich dir sagen bei uns in Österreich ists nicht recht besser. 😂
 
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Braucht‘s jetzt diese Extrawurst? Haben hier privat schon ewig LibreOffice im Einsatz. Die sollen die Ressourcen bündeln und gut ist. Da sind doch gefühlt irgendwelche Befindlichkeiten im Spiel. 🙄
 
@gustlegga
Jetzt nimmst du mir aber noch a bissl Hoffnung 😅. Scheint aber ein weltweites Phänomen zu sein. Alle warnen vor den Auswirkungen von KI, aber die meiste Arbeit hat Social Media anscheinend schon längst erledigt.

Hm... wie bekomme ich denn jetzt die Kurve zurück zum Thema...?
 
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Am Ende eine Abwägung zwischen Akzeptanz und Unabhängigkeit was als Default-Format verwendet wird.
Wenn Microsoft mal Probleme macht kann man das Default Format ja auch ändern und konvertieren, sehe da nicht das große Thema.

Und Openoffice ist ja auch nicht ganz neutral.
Natürlich wollen die ihr eigenes Format lieber sehen weil das ihre Anwendung pushed.
 
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Microsoft Office ist schrecklich, aber der ganze Open Source-Schlonz ist bei der Nutzungserfahrung noch viel schlimmer.
Und bei LibreOffice / Document Foundation sollte man lieber den Sabbel halten, wenn man nach zig Jahren immer noch so einen Software-Schrott abliefert. Das GUI- und Font-Rendering ist ein anachronistischer Witz, wie kann man so unfähig sein.
 
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Verstehe den Punkt von Libre und bin auch dabei privat alles auf EU umzustellen. ABER wenn es sich tatsächlich um ein offenes Format handelt können Akzeptanz und somit die Verbreitung dadurch deutlich steigen, da man sich keine Gedanken machen muss, ob das "Gegenüber" beim Austausch von Dateien mit ODF und Co etwas anfangen kann.
Ich habe vor 12 Jahren den Umstieg auch beruflich durchzuführen und habs tatsächlich aufgegeben, da mir die Hürden Zeit und Nerven gekostet haben.
Last but not least weiss och allerdings auch nicht, ob zB ChatGPT/ Claude und Co auf diese offenen Formate ausgeben können. Afaik handelt das jeder Anbieter etwas anders...
Wie gesagt grundsätzlich bin ich fürs Leinen kappen aber man wär auch schön blöd die Welle nicht zumindest so lang zu surfen bis man selber stehen kann.
 
Screenshot 2026-06-09 at 19-00-09 Office Open XML – Wikipedia.png

von wiki
 
DarthFilewalker schrieb:
Warum musste man unbedingt ein eigenes Office entwickeln und hat nicht einfach LibreOffice genommen? Gibt es logische Gründe oder einfach nur „Wir müssen was eigenes machen!“?
Nen fork umbauen ist ja nicht mal was eigenes machen, finde ich. Man könnte ja was vibe coden 😂

Ach ja, wenn man offenes Format von MS nutzt... Man kann sich ja mal durchlesen wo z. B. Google uberall mit programmiert. In vielen opensource bibos hängen auch Entwicklungen großer Unternehmen. Man kann's wie immer ad absurdum führen mit der Definition.
 
Ich bin ehrlich: Mittlerweile schreckt mich die EU-Fahne und alles was mit ihr in Verbindung steht eigentlich nur noch ab. 🫣
Mir fallen nur wenige Dinge ein, die von der EU kamen und mein Prädikat "sinnvoll" aufgeklebt bekommen würden. In den meisten Fällen ist es eher ein großer, verzweifelter "OMG" Aufkleber! 🤔
 
Ich nutze schon seit Jahren OnlyOffice.

Was wäre jetzt der Benefit von Eurooffice? Aktuell schafft sich doch die EU gerne selber ab.. da kauf ich lieber qualitative Produkte aus dem Ausland
 
Jadedrache schrieb:
Odf oder ooxml… wir machen eh aus allem am Ende PDF.
Jo, das ist halt der Punkt. Ist doch völlig egal ob intern im Unternehmen nun ODF oder OOXML genutzt wird nachdem die .docx konvertiert und das Layout gecheckt wurde.
Für extern wird's am Ende eh in PDF umgewandelt und im privaten Bereich ist's auch egal.

Piak schrieb:
Ich nutze schon seit Jahren OnlyOffice.

Was wäre jetzt der Benefit von Eurooffice? Aktuell schafft sich doch die EU gerne selber ab.. da kauf ich lieber qualitative Produkte aus dem Ausland
Das ist einfach unfassbar mit wie viel Selbstvertrauen manche hier Leseinkompetenz zeigen. Hut ab.
 
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Es ist kostenlos, verwendet aber Microsoft-Dateien... Manche Leute haben von der EU einen finanziellen Zuschuss erhalten, um das als EU-Produkt zu präsentieren und einen schicken „Made in Europe for Europe“-Flyer beizulegen, XD
 
boonstyle schrieb:
Nette Idee sich da mit der "Marke Europa" hinterzustellen aber warum nicht einfach Libreoffice als default basis nehmen
Und als Cloud Version nutzt man das halb gebastelte, nicht funktioniere LibreOffice Online das vor 6 Jahren das letzte mal jemand angefasst hat? https://github.com/LibreOffice/online


Oder nimmst du als Projektverantwortlicher nicht lieber eine Basis die schon funktioniert und unzählige male in der Cloud deployt wurde?

EuroOffice kommt von Cloud Unternehmen, die wollen ein Cloud Office da macht LibreOffice keinen Sinn.
 
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Piak schrieb:
Ich nutze schon seit Jahren OnlyOffice.

Was wäre jetzt der Benefit von Eurooffice? Aktuell schafft sich doch die EU gerne selber ab.. da kauf ich lieber qualitative Produkte aus dem Ausland
sehr viel höhere benutzerfreundlichkeit nehme ich mal an, da only office das schon bietet.
 
Vexz schrieb:
Da bin ich etwas zwiegespalten mit meiner Ansicht. Klar wäre ein quelloffenes Format schöner, andererseits nutzt OnlyOffice auch die MS Office Dateiformate, was vielleicht für die Kompatibilität und Gewohnheit für Otto-Normal-Nutzer gut ist. Es kann aber beides. Wenn MS den Sack zu macht, kann man immer noch die quelloffenen Dateiformate nutzen.
Und zwar weil es einen Standard gibt, der schon länger besteht als der von MS. Microsoft hat seinen Standard schließlich nur entwickelt, um nicht ins Hintertreffen zu geraten, und das Ding dabei übermäßig aufgebläht. Wenn man sich schon von MS lösen wollte – darum ja das eigene Office –, wieso dann nicht auch direkt auf den offenen, ersten, Standard setzen?
 
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