News Microsoft: Nächste Entlassungswelle betrifft 9.000 Mitarbeiter

ShiftC schrieb:
Denn es ist nicht unbedingt so, dass pro wegfallender Tätigkeit eine neue entsteht. Wenn Digitalisierung, Automatisierung und KI "richtig" eingesetzt bzw. umgesetzt wird, "spart" man im Verhältnis deutlich mehr "Menschbedarf" als verlagerte, neu entstandene Bedarfsfelder.
Das sehe ich auch so. KI kann und wird Übersetzer, Programmierer, Bürokräfte (um nicht Sekretärinnen zu schreiben) und viele andere Berufe ersetzen oder Menschen aus diesen Berufen verdrängen. Es wird Konstrukteure, Ingenieure, Anwälte, Zeichner und viele andere Berufsgruppen treffen, die man heute noch gar nicht so richtig auf dem Plan hat. Selbst das Handwerk ist nicht sicher, wenn die Robotik weiter so voranschreitet.
 
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In der Gaming-Sparte betrifft es etwa die King-Abteilung, die Candy Crush entwickelt.
Jo, ich glaub ehrlich gesagt nicht, dass das WIndows stark negativ beeinflußen wird. WObei ich mich frage, welche Expertise haben diese Leute bzw. fehlt ihnen, dass MS sie nicht woanders braucht oder mit KI ersetzt.
 
Handwerk bleibt ganz sicher sicher...
 
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Mehr Marge für den Kapitalismusgott!
 
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Weniger Management-Ebenen, stattdessen ein Fokus auf „hochperformante Teams“, um die Agilität zu erhöhen.
Wenn man so einen Umbau möglichst schnell erreichen möchte und Geld keine Rolle spielt, stellt man aber parallel dazu neue Leistungsträger ein.
 
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200 von 2000 Candy Crush Entwickler!?
Solche Minispiele habe ich alleine in einem Wochenprojekt entwickelt.
Was bitte haben also die 1999 anderen Entwickler gemacht? 😲

War jeder Entwickler für jeweils eine andere Farbe und Form zuständig? 🤭
 
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Nadja... schrieb:
Was bitte haben also die 1999 anderen Entwickler gemacht? 😲

War jeder Entwickler für jeweils eine andere Farbe oder Level zuständig? 🤭

Die haben sich neue Versionen ausgedacht
 
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Dr. MaRV schrieb:
Dann träume ich mal mindestens die nächsten 30 Jahre weiter - du denkst auch, dass ein Wasser-Installateur ODER Maler ODER Elektriker ODER ODER ODER in den nächsten 3 Jahren ersetzt werden.
Von welcher Robotik redest du?
Die, von Boston Dynamics oder was?

Nach gründlichem nachdenken bin ich mir relativ sicher zu wissen, wer von uns beiden hier träumt...
 
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Je mehr Leute Arbeitslos werden und auch Bleiben umso Schwächer wird die Kaufkraft sein bzw die Firmen werden auf Lange Sicht Nachteile bekommen aber soweit Möchte ja keine Firma Planen solange die Börse mitspielt
 
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Ich glaube da kann aktuell jeder aus der IT-Sparte froh sein wenn er im öffentlichen Dienst arbeitet und nen unbefristeten Vertrag hat.
So sicher die IT-Branche vor Jahren noch galt, so wackelig ist sie heute.
 
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p4z1f1st schrieb:
Dann träume ich mal mindestens die nächsten 30 Jahre weiter
30 Jahre sind nicht ganz sicher. Präzisiere deine Aussagen vorher und von drei Jahren habe ich auch nicht gesprochen, das legst du mir in den Mund.
 
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Soll ich dir jetzt mit einen Roman auf die zwei Wörter "sicher nicht" aus deinem Post antworten oder was?
Denk selber mit logischer Kausalkette nach, dann kannst du dir die Antwort selbst geben, ob das Handwerk sicher ist oder nicht.
Ich bin mir relativ sicher, dass die nächsten 30 Jahre (eigentlich sogar WESENTLICH LÄNGER) das klassische Handwerk und viele "ähnliche" Berufe wie die meisten Ingenieurberufe sicher bleiben werden und die KI eine reine Unterstützung bieten werden (statt teilweise in Literatur nach speziellem Wissen nachschlagen zu müssen).

Jetzt kannst du mir ja mal antworten, was du mit deinem ersten Post meintest, dass das Handwerk auch nicht sicher zu sein scheint?

Für einen Zeitraum von 1000 Jahren würde ich meine Hand dafür auch nicht ins Feuer halten, aber hier tun einige, als würde demnächst ALLES über KI geregelt werden... lol
 
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Syrato schrieb:
Es verlagert den Menschen nur, ist wie bei der Industrialisierung.

Ja… aber wohin genau werden Wissensarbeiter verlagert?

Es wird am Anfang so sein, dass viele Fähigkeiten weiterhin benötigt werden, aber weniger Personen, weswegen die x-% Besten benötigt werden. Und dieses x kann mit der Zeit kleiner werden.

Und wie ist es später, wenn noch mehr möglich ist… wenn die Systeme kreativer sind als viele Menschen und rationaler „Denken“ können?

Gehen dann alle in die Dienstleistung?

Also… wohin könnte denn noch verlagert werden?

Und bitte jetzt nicht antworten, dass es ja Früher auch so war etc. Oder dass die Menschen dann „höherwertige“ Dinge tun können und werden - das sehe ich eben nicht.
Die Produktion von materiellen und nichtmateriellen Gütern wird immer weiter automatisiert.

Die meisten Menschen werden „überflüssig“ … die können dann konsumieren.

Vermutlich werden die besten Jobs der Zukunft in der Unterhaltung sein und in sozialen Berufen.

Bis zum Ende gedacht hat das noch niemand.

So wie jetzt bei Amazon… da arbeiten bald mehr Roboter als Menschen… aber Roboter zahlen keine Steuern und konsumieren nichts.
 
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Atnam schrieb:
Ja weil im Zuge der Industrialisierung auch alle aus ihren Häusern unter irgendeine Brücke vertrieben wurden...

Sozialer Abstieg, Verarmung, Abhängigkeit von staatl. Strukturen. Hier mag das vielleicht wenige betreffen aber es gibt bereits jetzt einen sehr großen Prozentsatz unserer Bevölkerung die keine Rücklagen haben, keine aufbauen können und definitiv in die Altersarmut gehen werden. Und das hat sich bestimmt niemand ausgesucht.

Wir stehen vor großen strukturellen und sozialen Wandel. Die Frage ist ob es dabei ruhig bleibt oder nicht.

Gruß
Holzinternet
 
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Nadja... schrieb:
Solche Minispiele habe ich alleine in einem Wochenprojekt entwickelt.
Das will ich sehen. Diese AI Slops die jeweils gezeigt werden fallen in sich zusammen, wenn man genauer hinschaut.
 
Selbst Programmierer werden so schnell nicht überflüssig. Was da für eine Grütze an Software bei den KI's rauskommt ist einfach nur gruselig. Es ist kein Problem nen Algorythmus der weit verbreitet ist von der KI entwickeln zu lassen. Aber von ganzen Anwendungen sind wir noch meilenweit entfernt!

Und dann sind wir bei neuen Problemen, die es nicht irgendwo auf Github und Co vertreten sind, also die wo man wirklich denken, planen, ausprobieren und entwickeln muss. Hier versagen alle aktuellen Public-KI's auf voller Linie und es kommt nur halbgarer Mist raus.

Aber eine Unterstützung sind diese in manchen Bereichen. Gerade wenn es um Automatisierung und Testing geht. Aber hier auch wieder, nur bei bekannten Mustern. Nutzt man "eigene" oder "neuartige" Techniken dann weiß die KI auch nicht so richtig, was damit zu tun ist und man fühlt sich wie ein Elternteil, das seinem 3 Jährigen versucht das Laufen beizubringen.

Vielleicht in 5 Jahren sind wir soweit, aber im Moment sehe ich das nicht...
Vor allem im Low-Level/Embedded/Security Bereich oder Linux-Kernel, Unix wird das weiterhin noch von Menschen gemacht.
 
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p4z1f1st schrieb:
Nach gründlichem nachdenken bin ich mir relativ sicher zu wissen, wer von uns beiden hier träumt...
Sehe ich auch so. Von aussen hat nan oft die Arrogante Meinung ein Job wäre einfach. Sobald man es sich im Detail anschaut ist die Komplexität meist viel höher, als man zuesrt gedacht hat. Als anfänger in der Programmierung vor 10 Jahren, dachte ich auch noch, alle im Büro ausser mich könnte man weg automatisieren.
 
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Syrato schrieb:
Es verlagert den Menschen nur, ist wie bei der Industrialisierung.
Bei KI, Automatisierung und Digitalisierung besteht das Potenzial, weit mehr Menschen überflüssig zu machen wie neue Tätigkeiten für diese zu schaffen... Sonst könnte man sich den Blödsinn gleich sparen, denn im Gegensatz zur Industrialisierung sehe ich nicht, wo KI eine ernsthafte Erleichterung in ehemals körperlich harter Arbeit bringt.

Es geht einzig und allein darum, Kosten zu sparen... Damit sich noch weniger Leute die Taschen noch voller machen können.
 
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