News Microsoft wirbt aggressiv um Kunden von Dropbox

Lieutenant Worf schrieb:
- ausschließlich open source ist vertrauenswürdig (das Kollektiv hat Transparenz / Kontrollmöglichkeit)
Vorsicht. An OpenSource kann auch die NSA mitarbeiten und kontrolliert wird meistens auch nur in der Theorie. Sieht man ja an OpenSSL. Das wurde weltweit eingesetzt und dennoch hat zwei Jahre lang keiner die Sicherheitslücke gefunden, die die NSA schon die ganze Zeit ausgenutzt hat.

Und wenn ich lesen muss, dass die Software worauf die komplette E-Mail Verschlüsselung aufbaut auch nur von einer Person geschrieben und gewartet wird, die jetzt aufgrund von Geldmangel kurz davor stand die Entwicklung einzustellen, dann zeigt das auch wieder ganz eindeutig, dass niemand anderes im Blick hatte wie es um die Entwicklung von GPG stand. Da guckt kein Mensch drauf.
Die Kontrollmöglichkeit nutzt dir also gar nichts, wenn die NSA die einzigen sind, die die Software kontrollieren.


PS:
Wegen der Fehlermeldung. Ich weiß nicht, ob ihr die klitzekleinen Teilnahmebedingungen gelesen habt, aber vielleicht liegt es daran. Die 10 Millionen sind vielleicht schon vergeben worden.

"100 GB of OneDrive is valid for 1 year from redemption. Offer limited to current Dropbox users in US and first 10 million recipients. Internet and mobile fees may apply. Limit: One offer redemption per person/account."
 
Zuletzt bearbeitet:
DropBox ist in fast allen Aspeketen besser als OneDrive und ich nutze beide recht intensiv. OneDrive kann zwar lokale Directorys spiegeln, aber häufig genug gibt es Probleme beim hochladen (sei es der Dateiname oder auch die Directory Struktur) und leider sagt einem der lokale Client überhaupt nicht woran der Kopiervorgang scheitert. Und wenn man sich unter Android die Implemetierung der Clients anschaut hat DropBox immer noch einen Vorsprung (pollt weniger etc.).

OneDrive hat natürlich den Vorteil, daß es gnadenlos gut in MS Office integriert ist. Aber da sich MS ja sogar DropBox gegenüber öffnen will wird das möglicherweise auch hinfällig.
 
@noxon
Ok, wenn dein Zitat stimmt, dann sind die 10 Mio ja auch egal, da us only. ..
Nur wie sind Leute von hier in d schon daran gekommen?
 
Sorry! Something went wrong. Please try again.

Kommt beim Versuch wenn die Datei in Dropbox gespeichert werden soll. Es wird dann auch nichts in DB abgelegt, habe auch ein anderen Browser probiert und Addons deaktiviert -> gleiches Problem. Auch mit Proxy Addon "Hola".

Mal so nebenbei, gibt es eine Möglichkeit mit windows 8.1 trotz lokalem Konto irgendwie die Synchronisierungssoftware von OneDrive zu nutzen (so wie bei Windows 7)? Den Speicher als Netzlaufwerk zu verwenden hat sich als mühselig herausgestellt, da man das "Hochladen" wie ein typischen Kopiervorgang abwarten muss.
 
Habe genau das gleiche Problem:

Sorry! Something went wrong. Please try again.

Bisher keine Lösung gefunden
 
noxon schrieb:
Da guckt kein Mensch drauf.
Die Kontrollmöglichkeit nutzt dir also gar nichts, wenn die NSA die einzigen sind, die die Software kontrollieren.

Was bedeutet das?

Wenn niemand die Kontrollmöglichkeit in Anspruch nimmt, ist sie vollkommen wertlos, stimmt.
Wenn niemand Zeit / Lust / Qualifikation hat, ist sie vollkommen wertlos, stimmt.

Es müsste also so etwas wie eine gemeinnützige, internationale Audit-Instanz geben, die eine open source Software Version xy freigibt? So wie damals das TrueCrypt Audit? Wer hat das in Auftrag gegeben und finanziert?

Die Paranoia kennt theoretisch keine Grenze.

Als einfacher Lemming bleibt einem die Wahl zwischen
1. vollkommene digitale Entblößung (Apple, Google, Microsoft........)
2. bewusstes Nutzen der Möglichkeiten (encryption, owncloud, open source......)
3. go offline, completely --> Normierungsdruck, Ausschluss aus der Gesellschaft
 
Lieutenant Worf schrieb:
- ausschließlich open source ist vertrauenswürdig (das Kollektiv hat Transparenz / Kontrollmöglichkeit)

Genau!:freak:

Der Bevölkerungsdurchschnitt - mich eingeschlossen - will sich nicht groß Gedanken, um seine Backups machen. Für genau diese Leute sind doch Clouddienste genau das Richtige:
-Daten in lokalen Ordner auf der Festplatte schieben -> Upload vollautomatisch
-Von jedem Device Zugriff auf die Dateien
-Daten gehen (solange kein 3. Weltkrieg ausbricht) nicht verloren und man kann gelöschte oder veränderte Dateien wiederherstellen

Ich habe alles in meiner Cloud, dabei ist auch sehr privates Zeug. Mich persönlich stört es nicht, wenn die NSA mal unerlaubt durchguckt. Sie werden damit sowieso nix anfangen können. Doch glaube ich nicht, dass die so viele Mitarbeiter haben, alle Dateien jedes Dropbox-, iCloud-, Amazoncloud-, GoogleDrive- oder OneDrive-Kunden durchzusehen; deren Auftrag bzw. die Zielrichtung sind ja auch ganz anderer Natur.

Sollte es dennoch der Fall sein, dass ein Strafverfolgungsbehörde legal - also per (Gerichts-)Beschluss - Zugriff auf mein Konto haben will, gehe ich einfach mal davon aus, dass die oben erwähnte OpenSource-Cloud genauso die Daten rausrücken muss, wie die "bösen" Großen.

Ergänzend zum Thema Kosten Externe Festplatte vs. Cloud:
Wer bspw. Office365 nutzt erhält bei richtiger Registrierung 5 Accounts mit unbegrenztem Speicherplatz für 99 € im Jahr.
 
ABCD. schrieb:
Mal so nebenbei, gibt es eine Möglichkeit mit windows 8.1 trotz lokalem Konto irgendwie die Synchronisierungssoftware von OneDrive zu nutzen (so wie bei Windows 7)? Den Speicher als Netzlaufwerk zu verwenden hat sich als mühselig herausgestellt, da man das "Hochladen" wie ein typischen Kopiervorgang abwarten muss.

Habe da auch schon ewig gesucht und nie etwas offizielles von MS gefunden. Trotz der ganzen Beschwerden wird es da wohl auch kein Einlenken geben.

Es gibt aber noch syncDriver. Musst dem Entwickler aus der Ukraine dann aber auch vertrauen, dass das Programm sauber ist.
 
noxon schrieb:
Hinter der Cloud hingegen verbergen sind Online-Services denen man seinen Daten zur Verfügung stellt, damit diese von den Diensten genutzt werden können.

Vielleicht bin ich zu altmodisch aber, bitte was?! Weil MS und Co inzwischen Officedienste als Webservices anbieten, soll ich denen meine privaten Daten unverschlüsselt überlassen? Der Wahnsinn fing mit Synchronisationssoftware bereits an, die das Internet als billigere Schnittstelle zwischen unterschiedlichsten Geräten mißbrauchen. Da sträuben sich einem die Nackenhaare, wenn man auch nur etwas Wert auf Datenschutz legt. Die Vorstellung, dass bald Unternehmen ihre komplette IT auf Clouds auslagern und damit direkt der NSA präsentieren, finde ich aber schon belustigend.
 
noxon schrieb:
Vorsicht. An OpenSource kann auch die NSA mitarbeiten und kontrolliert wird meistens auch nur in der Theorie. Sieht man ja an OpenSSL. Das wurde weltweit eingesetzt und dennoch hat zwei Jahre lang keiner die Sicherheitslücke gefunden, die die NSA schon die ganze Zeit ausgenutzt hat.
Klar, Open Source ist keine Garantie für Sicherheit. Aber sie ist eine zwingende Voraussetzung dafür, dass man die Arbeitsweise von sicherheitskritischer Software untersuchen kann.

noxon schrieb:
Und wenn ich lesen muss, dass die Software worauf die komplette E-Mail Verschlüsselung aufbaut auch nur von einer Person geschrieben und gewartet wird, die jetzt aufgrund von Geldmangel kurz davor stand die Entwicklung einzustellen, dann zeigt das auch wieder ganz eindeutig, dass niemand anderes im Blick hatte wie es um die Entwicklung von GPG stand. Da guckt kein Mensch drauf.
Das ist in mehreren Punkten falsch. GnuPG ist eine freie implementierung von PGP. Es gibt daneben noch mehrere weitere Standards zur Email-Verschlüsselung, S/MIME etwa ist auch sehr verbreitet und wird von GnuPG nicht mal unterstützt.

Zum anderen ist es eine reine Geldfrage gewesen. Der Code selbst wird durchaus weiterentwickelt und begutachtet.
 
GunnyHighway82 schrieb:
Bis jetzt hat nur Dropbox das unbegrenzte Wiederherstellen gelöschter Daten.
Das ist für mich zur Datensicherung das wichtigste.

Na wenn das dein Backupkonzept ist, dann herzlichen Glückwunsch. Hoffe nur, dass du nur deine eigenen Daten "sicherst". Und nicht noch die von anderen Personen. :freak:
 
dfgdfg schrieb:
Habe da auch schon ewig gesucht und nie etwas offizielles von MS gefunden. Trotz der ganzen Beschwerden wird es da wohl auch kein Einlenken geben.

Es gibt aber noch syncDriver. Musst dem Entwickler aus der Ukraine dann aber auch vertrauen, dass das Programm sauber ist.


Hm syncDriver hatte ich auch schon gefunden, bin da aber auch etwas misstrauisch. Naja wenn man es mit boxcryptor verschlüsselt dann bringt es auch den syncDriver Entwicklern nichts wenn Sie das OneDrive PW auslesen könnten. Natürlich unter der Vorraussetzung, dass man das MS Konto eben nur wegen OneDrive nutzt. Mal gucken..
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit meinem Office 365 Account habe ich 10 TB OneDrive.
1 TB sind Standard, zu den 10 TB bin ich mal durch eine Sonderaktion gekommen.

Ich bemühe mich also diesen OneDrive Speicher auch zu nutzen.

Es ist allerdings eine mühsame Angelegenheit,
selbst mit VDSL50, also 10 MB im Upload und 50MB im Download.

Ich habe meine iTunes Bibliothek auf die Dropbox gelegt,
der Upload dauerte eine Ewigkeit, selbst mit 10 MB Upload.

Es ist ein großes Problem große Datenbestände überhaupt auf OneDrive drauf zu kriegen:
eine nervige, langwierige Angelegenheit.

Der Synchronisierungsvorgang an sich scheint auch ist sehr empfindlich zu sein.
Bei mir kam es oft vor, dass der Synchronisierungsvorgang wegen einer "Empfindsamkeit"
abgebrochen wurde.

OneDrive selber hat sich bei mir auch gerne selbst abgemeldet
und hat mich aufgefordert OneDrive neu einzurichten.

OneDrive kann nicht auf "System Volume Information" zugreifen.
Diese Meldung crasht OneDrive.

Ich weiß nicht, wie ich es geschafft habe ein System Volume Information Directory
in einem regulärem Festplatten-Verzeichnis unterzubringen,
in diesem Falle in dem OneDrive Folder.

Jedenfalls crasht das Vorhandensein dieses nicht sichtbaren, versteckten Ordners OneDrive zuverlässig.
Mit regulären Boardmitteln lässt sich dieser verirrte System Volume Information Ordner,
der sich (warum auch immer) in meinem OneDrive Folder befindet, nicht löschen.

Es hat ziemlich gedauert bis ich herausgefunden hatte
wie ich diesen verirrten System Volume Information Ordner
aus dem OneDrive Directory löschen konnte.

Wie erwähnt OneDrive stürzt zuverlässig ab und fordert eine Neueinrichtung
sobald die OneDrive Software versucht diesen System Volume Ordner zu synchronisieren.
Na ja, das Problem habe ich gelöst, der Zeitaufwand war gewaltig.

Den OneDrive-Ordner selber kann man nicht per mklink /J beliebig platzieren,
das geht schon mal gar nicht. Einzelne Directories kann man allerdings so verlinken,
das geht allerdings schon.

Zu lange Pfadnamen sind auch ein Problem - echt nervig.

Ein Problem ist auch, dass man keine Prioritäten für die Synchronisation vergeben kann.
Bei manchen Dateien oder Verzeichnissen kann es mir egal sein
ob diese sofort oder erst in Tagen auf OneDrive landen.
Bei anderen Dateien und Verzeichnissen ist es mir jedoch wichtig,
dass diese möglichst sofort synchronisiert werden.

Was, wann und wie OneDrive synchronsiert, darüber hat man keinerlei Überblick.

Was fehlt, ist auch die Möglichkeit "unilateral" zu synchronisieren:
Ein ausgewähltes Verzeichnis (oder eine Datei)
wird nur und ausschließlich Richtung OneDrive synchronisiert (=Backup).


Es gibt einen alternativen Driver für OneDrive: SyncDriver.
Der Anbieter behauptet besser und schneller zu sein als die Original-Software von Microsoft.
Flexibler ist SyncDriver auf alle Fälle, da sollte Microsoft mal ein Blick drauf werfen.

Allerdings:
SyncDriver ist kostenlos, bietet sehr wenig Informationen und Hilfe.
Der Anbieter residiert in der Ukranie.
Man muss sich über die SyncDriver Software bei OneDrive anmelden.
Keiner weiß, wie die Software im Zusammenspiel
mit der zusätzlich vorhandenen, gleichzeitig vorhanden OneDrive Software von Microsoft zusammenspielt.

Und keiner weiß, ob man SyncDriver - aus Sicherheitsaspekten heraus gesehen - trauen kann.
Kann SyncDriver das OneDrive Login abgreifen? Kann es Dateien von OneDrive abgreifen?
Informationen über das Unternehmen sind mehr als spärlich.
 
Fred_EM schrieb:
Ich bemühe mich also diesen OneDrive Speicher auch zu nutzen.

Danke für deine klaren Worte bezüglich des Nutzens dieses Onlinespeichers.
Wer braucht das und für was? Leute die keine Ahnung haben oder die zu faul sind, sich selbst um ihre Daten zu kümmern?
 
Schrammler schrieb:
Danke für deine klaren Worte bezüglich des Nutzens dieses Onlinespeichers.
Wer braucht das und für was? Leute die keine Ahnung haben oder die zu faul sind, sich selbst um ihre Daten zu kümmern?

Das ist eigentlich Schwachsinn.
Ich hab selber einen NAS, der aber nur über VPN erreichbar ist.
Wenn ich wichtige Daten brauche, laufen die über meinen NAS und VPN. Aber bei unwichtige Sachen geht die Cloud einfach schneller.
 
Bekomme folgende Fehlermeldung:

Unbenannt.PNG

Ich klicke auf den Link, dann auf den Button, dann auf den Button "Save to dropbox", "Speichern" und bekomme die Fehlermeldung...
 
die können mir so viel Speicher schenken wie sie wollen, werde trotzdem kein Onedrive nutzen obwohl ich Windows Phone nutzer bin. Das Ding ist verglichen mit Dropbox oder Google Drive einfach nur lahm, da macht das Nutzen kein Spaß. Außerdem werden keine Symlinks unterstützt.

Bin vor einigen Monaten von Dropbox zu Google Drive gewechselt, die 20GB reichen mir, ist schnell und wird überall unterstützt wo ich es benötige. Nutze es eh nur für Uni Zeugs
 
GunnyHighway82 schrieb:
Weil ich zu wenig Upload habe?
Ich bin mir sicher das dein Download nicht niedriger als dein Upload ist, ergo ist es völlig egal ob du eine eigene cloud oder eine fremde(DB, OD...) benutzt.
Oder wie lädst du die Daten zu den "fremden" hoch? Post? Brieftaube?

GunnyHighway82 schrieb:
Weil meine Daten in der Cloud nicht verbrennen, wenn mein Haus abbrennt?
Backup?
Natürlich ist es sinnfrei Backups am gleichen Ort aufzubewahren. Genauso wie die PIN+EC-Karte...ect. Wenn du die Bedrohung eines Hausbrandes allerdings so hoch ansiehst, dann hast du ganz offensichtlich ganz andere Probleme.:rolleyes:
 
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