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News Microsoft Xbox: Duke-Nukem-Schöpfer warnt vor historischer Entlassungswelle

MichaG

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Juli 2010
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Angesichts der letzten Entlassungswellen dürfte diese Prognose für jeden naheliegend gewesen sein.
Ich wage sogar die Prognose, dass es noch weitere sehr große Entlassungswellen geben wird.
 
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Wenn man Menschen und Talent nur als Ressource betrachten und Aktionärsinteressen an oberster Stelle stehen und gleichzeitig auch noch die exorbitanten KI Ausgaben gestemmt werden müsse , ist das wohl der logische Weg
 
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weder von den spielen noch von den studios habe ich jemals etwas gehört. wird da nicht ein bisschen überdramatisiert? die haben sich einfach „überfressen“ , schlechten content produziert den keiner wollte und das ist das ergebnis
 
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Und in zwei bis drei Jahren wird die Strategie wieder geändert, dann muss auf einmal diversifiziert werden oder neue Marken müssen die erfolglosen alten beerben, neue Studios werden aufgebaut oder eingekauft, und für die Leute denen man jetzt 60K Abfindung bezahlt wird ein Headhunter engagiert, der seine 100-120K bekommt. Das geht jetzt schon seit zwanzig Jahren so... und nichts wird besser.
 
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Inzwischen sehe ich solche Entlassungswellen ja eher als positive Meldung. Von den großen Publishern kommt eh wenig gutes und es gibt ja inzwischen schon einige Spiele und Studios die von ehemaligen PublisherXY Mitarbeitern gegründet wurden und somit das beste waren was man seit langem gespielt hat. Allen voran natürlich Clair Obscur dank Ubisoft und Guillaume Broche.
 
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Calid schrieb:
weder von den spielen noch von den studios habe ich jemals etwas gehört. wird da nicht ein bisschen überdramatisiert? die haben sich einfach „überfressen“ , schlechten content produziert den keiner wollte und das ist das ergebnis
Die Spiele wurden allesamt gut Bewertet, von Presse und Spielern. Die waren wohl nur nicht massentauglich genug und habe daher keine große audience gefunden
 
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Und so fängt es an. Würde mich nicht wundern, wenn die die Xbox demnächst irgendwann Dichtmacht. Seit 2013 in der Abwärtsspirale.

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Vielleicht benötigt es einfach mal wieder einen massiven Videospiel Crash wie in den 80ern bei dem so gut wie alle großen Publisher sterben.
 
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Gaming ist einfach total im Arsch!! Der nächste Crash wird notwendig sein und hoffentlich werden sich danach neue kreative Teams bilden. Es braucht kein AAAAAAAAA der Wahnsinn mit immer bessere Grafik hat die Entwicklungskosten in die höhe getrieben. Auch die Konsolenhersteller wie Sony und MS sind schuld daran. Die einzigen die wirklich vernünftig gehandelt haben waren Nintendo in dem sie sagten das sie das Wettrüsten einfach nicht mitmachen werden
 
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Who cares? Ich versenke hier Stunden um Stunden jedes Monat in PC Gaming, und keine einzige Minute in ein Spiel, dass von so einem "Triple A" Studio gemacht wurde.
 
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Amiga500 schrieb:
... Die einzigen die wirklich vernünftig gehandelt haben waren Nintendo in dem sie sagten das sie das Wettrüsten einfach nicht mitmachen werden...

...und seit Jahr und Tag fast nur noch Remakes/Remaster ihrer alten Hits rausbringen die sich fast ausschließlich durch ... bessere Grafik und höheres Production Value auszeichnen?
 
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Ehrlich gesagt war das längst überfällig. Die Spiele der letzten Jahre haben in vielen Fällen einfach nicht das geliefert, was sich die Fans gewünscht haben, und genau das schlägt sich jetzt in den Zahlen nieder. Angebot und Nachfrage, ganz simpel. Wenn ein Großteil der Spieler ein Produkt nicht kauft, dann ist das eine klare Ansage, und genau das sehen wir gerade.

Mein Eindruck ist, dass viele Studios den Fokus verloren haben. Statt mutiger, kreativer Spiele kam zu oft die Botschaft vor dem eigentlichen Spielspaß, und je mehr man sich darin verrennt, desto weniger traut man sich, wirklich Neues zu wagen. Am Ende leidet die Vielfalt, weil alles in dieselbe Richtung läuft.

Trotzdem sehe ich die aktuelle Entwicklung positiv. Vielleicht ist das genau der Weckruf, den die Branche gebraucht hat. Wenn am Ende wieder das Spiel selbst im Mittelpunkt steht, also Story, Gameplay und Leidenschaft, dann kann für alle etwas Gutes dabei herauskommen. Ich hoffe einfach, dass die Industrie daraus lernt und sich wieder auf das besinnt, was die Leute wirklich begeistert.
 
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Das übernimmt alles der KI-Agent...
Sind die CEO`s sich sicher.
 
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Ich spiele eh nur noch 60 % Indie, sogenannte A und vielleicht AA-Titel, 30 % Nintendo und nur noch zu 10 % sogenannte AAA-Titel. Der Spieleindustrie als Ganzes geht es nicht schlecht, höchstens dem AAA-Teil!
 
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epospecht schrieb:
...und seit Jahr und Tag fast nur noch Remakes/Remaster ihrer alten Hits rausbringen die sich fast ausschließlich durch ... bessere Grafik und höheres Production Value auszeichnen?
und? Deren Spiele sind so gut das jedes Remake von denen 100x besser ist als das ganze mittelmässige Zeugs von Sony und MS

Der Punkt ist aber der während Nintendo seine Produktionskosten im Griff hat, haben MS und Sony den Pfiff aus dem letzten Loch.
 
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Die Frage bleibt außerhalb der Studio Schließungen: in welchen Bereichen wird genau abgebaut? Vermutlich nur/ weitestgehend Bereiche, die durch KI ersetzt werden können?!
 
Ich gehe davon aus das der Markt eh zusammenbrechen wird und nicht alles überleben können. Zu viel Masse statt Klasse, es können nicht alle ausreichend verdienen, KI kommt zusätzlich hinzu. einiges wird von Markt verschwinden.
 
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Double Fine: Kiln mit den Blumentöpfen die sich gegenseitig ins jenseits hauen, wer gibt dafür grünes Licht? Ist witizg wenn man es liest aber wirkt mehr wie ein Gag aber nicht etwas was die Leute spielen wollen

Undead labs: State of Decay war auch nur der erste Teil ein Geheimtipp mitten im Hype um Zombies, heute haben wir 2026 und Zombies sind so gefragt wie ein WM Spiel zwischen Usbekistan und Kap Verde. Tolle Länder aber das will sich keiner im TV anschauen.

Compulsion Games: South of Midnight wurde grundlos vom Internet gehatet, weil man da eine Verschwörung gegen die Gamer gesehen hat (wer mehr wissen will, bitte Googlen). Am Ende hat aber Microsoft das Spiel ohne wirkliche Werbung herausgebracht und ganz ehrlich, ich wusste selbst nicht mal das es schon draußen ist. Man muss aber auch dazu sagen das selbst die Präsentation alles andere als gut war.

Ninja Theory: Hier ist das Problem hausgemacht, man hat ein Studio aus fähigen Entwicklern und auch wirklich guten Geschichtenschreibern. Dann haut man etwas wie Hellblade raus und versteht das eigene Produkt nicht, das Spiel thematisiert Depressionen, Trauer, Verlust und wie man damit zurechtkommt. Das Spiel gewinnt Preise und verkauft sich ganz ordentlich. Doch anstatt dann ein neues Projekt zu starten, versucht man aus Hellblade krampfhaft ein Franchise zu machen… warum? Teil 2 war nur noch eine hübsche Grafikdemo und jetzt Teil 3 ist nichtmal finanziert, Microsoft selbst hat den Trailer auf das Summergames Fest gebracht, damit man das Studio mit der Marke verkaufen kann, nicht weil es bald den dritten Teil gibt. Denn bis auf den Trailer von und einen spielbaren Verticalslide soll es das Spiel nicht geben.

Microsoft: Bei der Ausgangslage, wundert es mich nicht das man sich jetzt erstmal gesundschrumpfen will.
 
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Ist halt immer der Witz ... Generalsanierung machen .. aber das Personal rauswerfen.
Am Ende hoffen, fähiges Personal zu finden und direkt ab Day One wieder Gewinne fahren.
Bis sich das eingespielt hat, ist der nächste CEO dran und macht die nächste Sanierung.

Ewiger Kreis.

Statt dabei die Betriebsbedingten Kündigungen verbindlich auszuschließen und die Sanierung mit den Mitarbeitern, besonders deren Erfahrungen & Vorstellungen, zu machen - ist denen oftmals total Fremd. Lieber macht man immer wieder die gleichen Fehler.
 
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