News Millionen Bankdaten von Bundesbürgern im Umlauf

@F_GXdx - ist ja alles richtig und ich glaube kaum, das unsere Alterklasse die Bevorzugte ist.
Erkläre doch das alles mal den alten Menschen in unserem Land, die schon am Telefon überfordert sind und ne Woche später eine Auftragsbestätigung im Briefkasten haben für einen Vertrag der nie abgeschlossen wurde oder der auf seinen Auszügen schon Probleme bekommt sein EchoDerFrau-Abo als Solches zu identifizieren.

Name + Bank und Kontonummer + Geburtsdatum und das Fischen der älteren Generation wird erfolgreich sein.
 
@F_GXdx:
Mit Aufwand meine ich, dass du dafür zur Bank musst.
Da ich vor den Öffnungszeiten der Bank zur Arbeit fahre und erst weit nach deren Dienstschluss wieder zurück komme, ist das für mich ein ziemlicher Aufwand auch wenn die Frau am Schalter das in 5 Minuten macht. Da die Comdirect keine Filialen hat müsste ich da vermutlich nen Brief für schreiben.
Ich frage mich eh warum es sowas nicht im Online-Banking (weder Sparkasse noch Comdirect) gibt, wäre doch auch für die Banken einfacher.
 
@Blutschlumpf: Hö? Mir wurde ein Betrag mal abgebucht und ich konnte das problemlos über Online-Banking rückbuchen... also sowas bietet meine Bank schon, und ich bin bei der Nord/LB, sprich auch bei der Sparkasse...
 
Hui, das ist ein Viertel der Gesamtbevölkerung der BRD!
Nur gut das die meißten ja nichts zu verbergen haben, so das es dann insgesamt gesehen keinen stören wird und alles beim Alten bleibt.
 
wer sagt denn, dass es sich um callcenter in deutschland handeln muss, die ggf. dafür verantwortlich sind oder "mithelfen"? das fernsehen berichtet doch immer wieder über die netten callcenter mit sprachlich perfekt geschulten mitarbeitern in osteuropa oder asien!?
 
Mustis schrieb:
Hier stand ein überflüssiges Zitat.


Das Problem ist sicher nicht, dass es schwer wäre. Ich habe als Kassier eines Vereins ein Programm, das es mir erlaubt mehrere hundert Bankeinzüge auf einmal vorzunehmen. Das Verfahren habe ich schon mehrmal problemlos angewandt, es funktionert tatsächlich ohne dass eine Bestätigung seitens des Mitglieds nötig gewesen wäre. (Wenn ichs auch nicht mit sovielen Verbindungen gemacht habe.)

Beruflich habe ich außerdem vermutlich auf mehr Kontodaten Zugriff als die Telekom, EON und die GEZ zusammen. Als Spezialist wäre es vermutlich garnicht schwer ein Scriptchen zu schreiben, dass die Einzugsvorgänge mit o.g. Programm automatisiert. Ein Konto in einem der Schurkenstaaten vor unserer Haustür oder auf den Caymans und in dem Moment, in dem ich den "Start"-Knopf drücke bin ich per Flieger unterwegs in die Südsee.

WAS die Gangster davon noch abhält weis ich nicht. Es ist aber NICHT die Schwierigkeit Abbuchungen ansich vorzunehmen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Komplettzitat entfernt.)
Doch, weil bei sämtlichen Banken sofort die Alarmglocken schrillen, wenn auf einmal Geldflüsse im großen Umfang auf ausländische Konten fliessen. Denn grade was Auslandsüberweisungen angeht (vorallem in bestimmte Länder) laufen Überwachungsprogramme, die Alarm schagen sobald auffällig große Beträge oder auffällig viele Überweisungen getätigt werden.Bei Schwarzgeld und vorallem Geldwäsche ist das nämlich ein wichtiges Merkmal und aus der VErfolgung solcher Delikte stammen auch diese Überwachungen. Du wirst also wenig erfolg haben, solltest du dies versuchen. Bei inländischen Banken musst du dich authorisieren um ein Konto zu eröffnen, deine Daten wären also bekannt.

Diese Masche wie du sie da beschreibst, würde dich auf jedenfall nicht reich machen. Denn auf diese Ideen ist das organisierte Verbrechen (nicht unerlaubte Abbuchen aber Geldwäsche auf diese Weise) schon lange gekommen und die Banken daher entsprechend gerüstet
 
milliardo schrieb:
WAS die Gangster davon noch abhält weis ich nicht. Es ist aber NICHT die Schwierigkeit Abbuchungen ansich vorzunehmen.
Ganz einfach das Selektieren nach Lukrativität der Opfer!

Von den 21 Mille lassen sich eben vielleicht nur 1/5 leicht und einfach durch den Wolf drehen, während der Rest sicher Probleme machen würde, wenn es darum geht den Vorfall zu bemerken, aber noch viel wichtiger, ihm auch nachzugehen und passende Hilfe einzuschalten.

Je perfekter die Datensätze sind, desto defizieler läßt sich ein Filter erstellen - der Rest ist Schwund.
 
Callcenter sind meisstens dubiose Unternehmen
Ich habe schon in zwei gearbeitet, und bei beiden waren die Methoden mehr als fragwürdig (was unter anderem auch die Kündigungsgründe meinerseits dar stellte)
Als Mitarbeiter hat man Zugriff auf riesige, meisstens illegal beschaffte Kundendatenm die Ohne Probleme herausgetragen werden - Kontrolle gibt es nicht.
Neu ist das Thema nun wirklich nicht, aber doch wohl an einem neuen bedenklichen Höhepunkt
 
Mustis schrieb:
Doch, weil bei sämtlichen Banken sofort die Alarmglocken schrillen, wenn auf einmal Geldflüsse im großen Umfang auf ausländische Konten fliessen.
..
Diese Masche wie du sie da beschreibst, würde dich auf jedenfall nicht reich machen. Denn auf diese Ideen ist das organisierte Verbrechen (nicht unerlaubte Abbuchen aber Geldwäsche auf diese Weise) schon lange gekommen und die Banken daher entsprechend gerüstet


Akzeptierter Einwand.

Es wäre allerdings wohl auch kein Problem mit gut gefälschten Unterlagen (oder auch echten) einen Schwindel aufzuziehen. Ein paar Leute mit jeweils 3-4 Konten und vieleicht einer fingierten, aber tatsächlich angemeldeten deutschen Firma für auf den ersten Blick koschere Dienstleistungen... Ach was weis ich.

Abbuchen ist leicht. Mit der nötigen kriminellen Energie ließe sich da schon was machen. Scheinbar arbeitet aber der Strafvollzug in dem Bereich hinreichend zuverlässig um für Abschreckung zu sorgen.
 
Ganz Intelligente buchen von jedem Konto 20 Cent ab... kratzt keinen, 70% der Betroffenen werden auch nicht auf die Bank gehen oder anrufen deswegen, weil die Zeit/Telefon/Aufwand dafür zu hoch ist :-)

0.20€*5Mio Leute = 1 Mio € :-) Hab ich schon bei nem Kollegen erlebt, gingen jeden Monat 10 Cent weg von seinem Kreditkartenkonto auf irgendein Insel-XYZ-Konto. Nach 3 Monaten hat er dann mal was gemacht.
 
Wieso sollte jemand die Daten einer Zeitung anbieten??
Ich meine, wenn ich solche Daten verkaufen wollte, für so viel Geld, dann doch an Leute, die aus krimineller Energie heraus auch bereit sind das Geld auszugeben. Welcher Trottel geht denn da zu einer Zeitung, die natürlich gleich zu Polizei rammelt.

Vielleicht ist das einfach nur Panikmache um den Behörden noch mehr Kontrolle einzuräumen. Wenn Menschen sich vor etwas fürchten, sind sie bereit einen Teil ihrer Freieheit aufzugeben. Siehe Patriot Act. Und wer hätte in diesen Zeiten nicht Angst um seine Ersparnisse.
Also ich finde die Angelegenheit zweifelhaft.
 
So etwas ist natürlich nicht schön aber denk mal auch dass es ein bischen panikmache ist. Von einem normalen Bankkonto kann nur durch die Daten immer noch nichts abgebucht werden.
 
Kleine Anmerkung:

Wenn man von 500.000 Leuten je 20Euro klaut, sind das 10Mio und nicht 1Mio.
Aber das ist die Masche, hast schon recht.
 
Genau das funktioniert doch nicht, dass hab ich doch erklärt. Denn mit dieser Masche wurde massiv Geld gewaschen und daher haben die Banken Programme, die solche auffälligkeiten melden und es wird dann entsprechend geprüft und ggf. verfolgt. So geht das eben genau nicht!
 
Das mit den geklauten Daten verkaufen ist unter aller sau. Mich hat das ganze vor einem Monat getroffen, jemand hat in 200 Euro Schritten, mein Konto bis zum Dispolimit leergeräumt.
Aufgefallen ist mir das erst, als ich an der Tanke stand und ich nicht bezahlen konnte. Super!
Vorallem was ein Akt in der Bank das Geld wiederholen. Wollten die mir doch erstmal erzählen das währe nicht möglich.
Dann hieß es, erst Ende des Monats gibt es eine Rückbuchung. Allerdings nur wenn das andere Konto gedeckt ist! JA ne ist klar, der andere wird mit Sicherheit das Geld auf dem Konto lassen, Außerdem haben wir Anfang vom Monat und ich hab den ganzen Monat keine Kohle.
Nach über 2 Stunden Diskusion mit der Bank und Rücksprache mit deren Zentrale wurde mir zugesichert das das Geld in drei Tagen wieder da ist. Was es dann zum Glück auch war.
Vorallem wie unkooperativ die Bank in dem Fall war, das wurde noch so ausgelegt das ich dran Schuld sei.

Jetzt muß man sich das mal überlegen, wenn das bei 100.000 Leuten im Monat passiert und nur 10 davon merken das nicht. Das Einkommen würde ich gerne haben.....
 
@ Der Eisbär

Sorry, aber das klingt nicht so, als wären solche Daten dafür die Ursache gewesen. Hast du mal geguckt, zu welchem Konto usw. das ganze ging? In welchem Zeitraum lief es ab? Irgendwie klingt es unglaubwürdig was du da erzählst und du musst dich auchma in die Lage der Bank versetzen. Woher soll die wissen, ob das nicht dein Kumpel ist, der unter falscher Identität nur dein Konto leerräumt, damit du das Geld von der Bank wieder bekommst und anschließend doppelt soviel hat. Und es sind eher solche einzelfälle, wo die Leute ganz gezielt herausgepickt werden und solche Datenmassen wie hier höchstens als Grundlage genutzt werden.
 
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