MiniITX-Office-PC auf Basis vonIntel DH61AG (H61)

M

Mobilus

Gast
Ich stelle gerade einen Office PC zusammen, eigentlich wollte ich als Gehäuse das LianLi PC-Q07 nehmen. Aber dann habe ich zufällig dieses Gehäuse gefunden:

Noch deutlich kleiner und damit viel interessanter, komplett aus Aluminium und gut verarbeitet. Natürlich ändert das die Auswahl der Komponenten.

Der nächste interessante Fund war ein Mainboard von Intel, das ein integriertes Netzgerät hat (quasi integrierte PicoPSU), so dass nur noch ein externes Netzteil angeschlossen werden muss - und das zu einem attraktiven Preis.
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DH61AG
Ein interessanter Testbericht: http://www.techspot.com/review/447-intel-dh61ag-apple-glen-mini-itx/

Die restlichen Komponenten: http://geizhals.at/deutschland/?cat=WL-200448
Lange Einleitung, kurze Fragen: Hat jemand Erfahrung mit dem Board? Habe ich etwas wichtiges übersehen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das Netzteil dabei ? Habs gade für 93 € gesehen (das Board) , beantwortet leider nicht deine Frage.

Danke für den "Tip"
 
@ bambule: Grundsätzlich sehen die Celerons von der Leistung nicht schlecht aus, allerdings verspreche ich mir von dem 2120T mit seiner TDP von 35W ein paar Grad Wärmeeinsparung im Vergleich zu den TDP 65W der Celerons. Da das große Problem des kleinen Gehäuses die Kühlung ist (lt. Intels Handbuch produziert auch die PSU ordentlich Wärme, wenn viel Leistung gefordert wird), geize ich mit jedem Grad. Preis/Leistung ist nicht so entscheidend.

@Fantom: Leider habe ich bisher nur Lieferanten in England und den USA gefunden.

@sidmo: Nein, das externe Netzteil kommt noch dazu. Deswegen habe ich das FSP in meiner Zusammenstellung (http://geizhals.at/deutschland/?cat=WL-200448). 90 Watt würden auch reichen, allerdings ist der Aufpreis zum 120er vernachlässigbar und ich habe etwas mehr Spielraum für anderweitige Verwendung.
 
Ärgere mich grad das Board übersehen zu haben... :(
Wenn du einen kleinen Erfahrungsbericht dazu machen könntest wäre das toll.
 
Die T Modell verbrauchen unter Last nur minimal weniger strom als ein ohne T.
Core i3 2100 3,1 GHz (36 Watt)
Core i3 2100 T 2,5 GHz (31 Watt)

Die T-Modelle sind mehr schein als sein. Die TDP heißt nicht der Realverbrauch!

Der Celeron wird kaum mehr bzw. gleich viel verbrauchen, von dem deutlich günstigeren Preis hast du viel mehr als vlt 4 Watt unter Volllast (!) zu sparen.
Der Celeron ist so sparsam das man ihn passiv kühlen kann.
 
Leider gibt es zur maximum power dissipation der aktuellen CPUs noch keine Angabe. Die Problematik der TDP-Werte ist mir bekannt. Allerdings habe ich die Werte für den Core i3-540 und die Messwerte für diese CPU im vorgesehenen Gehäuse im Vergleich zu einem HTPC-Gehäuse auf µATX-Basis, das deutlich besser belüftet ist als das ITX2 mit 1 x 40 mm und auch einen besseren CPU-Kühler hat. Das sind gleich 14°C Unterschied. http://www.missingremote.com/review/wesena-itx2-mini-itx-sff-chassis.

Wenn ich dann die Messwerte des i3-540 mit denen des i3-2120 auf Computerbase vergleiche und den enormen Temperaturunterschied im Gehäusetest sehe, ist für mich jedes gesparte °C interessanter als jeder gesparte Euro. Zumal die zukünftige Eigentümerin 100 € mehr oder weniger überhaupt nicht interessieren. Der Preisunterschied ist für sie schlicht und einfach kein Argument. Nur schnell, klein, schick und unproblematisch soll das System sein. Ich hoffe nur, dass sich klein und unproblematisch in diesem Fall vereinen lassen. Bei der LianLi-Variante würde ich mir diesbezüglich keine Gedanken machen. Aber das Gehäuse ist natürlich auch deutlich größer.

Orangensaft: Ich habe gerade die Rückmeldung bekommen, dass es dieses Gehäuse sein soll. Damit ist zumindest das Board so gut wie bestellt. Erfahrungsbericht kommt dann.
 
bambule1986 schrieb:
Die T-Modelle sind mehr schein als sein. Die TDP heißt nicht der Realverbrauch!

Scheint dem TE klar zu sein...

Damit ist die Wärmeentwicklung in Watt gemeint. Und da ist nunmal 35W TDP besser zu kühlen als 65W TDP (was der TE auch schon gemeint hat, als Frage. Post Nummer 5). Und wenn das T-Modell dann noch etwas weniger dabei verbraucht, ist das doch auch nice und kommt dem Netzteil nur zu gute, nicht? ;)

Wenn man sich die grösste Mühe machen will, einen sehr sparsamen, leicht zu kühlenden, absolut leisen PC für die alltägliche Verwendung in Sachen Surfen, Multimedia, Retrogames, etc. will, dann muss man halt auch etwas tiefer in die Tasche greifen. Dafür ist man am Schluss glücklich, weil man sich den Wunsch mit vollsten Zufriedenheit erfüllt hat.
 
Schau Dir das Lian Li PC-Q09 an.
Das gibts auch schon mit passivem Netzteil. Dann kannst x-beliebiges miniITX Board nehmen.
Da passt dann auch ein Kozuti ohne weiteres rein.
Den verbauten 80ger kann man aber getrost wegschmeissen. Enermax oder Noiseblocker rein auf 5/7V runter und gut ist.

Das mit 35W TDPs ist unterschiedlich. Grundsätzlich spart man nicht viel. Es gibt aber auch Streuung von bis zu 5W (G620 40 Stück getestet). Daher sehe ich immer die LowPower-Versionen eben als Versicherung dafür, dass mein Kühlkonzept stets so funktioniert, wie vorgesehen.



MfG aus Stuttgart
 
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