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NewsIm Test vor 15 Jahren: Apples Mac Mini war unflexibel und teuer
Wer nicht auf die höchste Leistung aus war, sondern einen kompakten Computer mit nur dem Nötigsten wollte, für den hatte Apple den Mac Mini im Angebot. Die sechste Generation des Mac Mini (Test) kam zwar mit der neuesten Technik von Intel, strich dafür aber nützliche Funktionen.
Ich fand den Mac Mini schon vor 15 Jahren toll und der Kritik Punkt kein DVD Laufwerk konnte ich schon 2011 nicht nachvollziehen. 2011 habe ich kaum noch Medien genutzt.
Die nächste Version brachte dann IvyBridge, damit einhergehend einen großen Effizienzsprung und viel USB sowie behielt zum letzten Mal die RAM-Bänke.
Lange Zeit der Geheimtipp für Leute, die auf einen Rechner mit MacOS X angewiesen waren, aber keine Speicheruograde-Mondpreise weit jenseits des Einkaufswertes zahlen wollten.
570€ damals fürs Einstiegsmodell, bei Einführung des M4 mit min. 16GB RAM und 256 GB M.2 war der Preis nur 129€ höher.
Ja, jetzt könnten folgen Argumente angebracht werden, der 2011 Mac Mini hatte …
ein DVD Laufwerk
mehr Speicher
mehr Anschlüsse
Heutzutage gibt es immer weniger optische Medien, externe Laufwerke kosten fast nichts mehr. Die Festplatte war eine HDD und der Mac Mini M4 kommt mit 5 USB-C-Ports.
Ein Inflationsrechner berechnet mir, das die 579€ von damals im Jahr 2025 rund 750€ entsprächen.
Im Grunde wäre der M4 mit 512GB also vom Preis her fast genau so teuer wie der damalige Rechner mit einer 512GB hdd, hat dafür aber min. von der CPU her bereits 5x mehr Leistung.
Der Mac Mini M4 war bei Erscheinen also noch ein gutes Beispiel dafür, dass es in dem Sinne mehr Leistung fürs gleiche Geld gibt. Kaufkraftbereinigt sieht es vermutlich etwas schlechter aus, aber da hat jemand bestimmt auch mehr Ahnung als ich.
Wenn ich mich recht erinnere, stand der erste Mac (der Klotz mit dem integrierten Mini-Röhrenmonitor) für 6000 DM im Schaufenster. Der Amiga 1000 war zwar auch astronomisch teuer, aber kurze Zeit später kam die massentaugliche Version Amiga 500 für 1300 DM, die das gleiche konnte.
Das Gleiche konnte villeicht ein Atari ST, ein Mac war auch damals schon etwas ganz anderes. Professionelle Software im Bereich Grafik oder DTP gab es für Amiga oder ST so nicht.
Ich habe Apple früher geliebt.
Nur war das so ungefähr die Zeit, seit der Ich Apple nicht mehr anfasse.
Hat mit deren Produktpolitik zu tun, die Gamer komplett links liegen zu lassen
Jap, so einen habe ich auch noch hier stehen. Ist ausgestattet mit 16GB RAM und einer 512GB SSD und MacOS 15 läuft dank OpenCore Legacy Patcher tatsächlich problemlos. War lange mein "Backup-Mac", für die paar mal im Jahr wo man für irgendeine bestimmte Software einen Mac gebraucht hat. Die CPU hat mit MacOS 15 zwar durchaus zu kämpfen, aber tatsächlich ist der sogar überraschend benutzbar, zumindest wenn man ihm nach dem Booten 1-2 Minuten Zeit gibt damit die ganzen Hintergrundprozesse sich wieder beruhigen.
Ansonsten wurden diese Mac Minis auch gerne als Server für MacOS spezifische Anwendungen genommen.
Witzigerweise sind die iMacs aus dieser Zeit aufgrund ihrer dedizierten Grafikkarten leider deutlich schlechter gealtert, weil man die wegen fehlenden Grafiktreibern nicht einfach auf neuere MacOS Versionen heben kann.
Ich habe mir 2010 den ersten Mac Mini im Unibody Design gekauft und auch 16 Jahre später nutze ich ihn noch, im Lauf der Jahre hat der kleine eine SSD und mehr RAM spendiert bekommen. Ich habe ihn gut ein Jahrzent als Mediaserver genutzt, der geringe Stromverbauch (~10-15 Watt) und die Größe waren dafür perfekt. Das Unibody Design fand ich deutlich besser und wartbar als das Metall/Plastik Design davor. Mit Graus erinnere ich mich noch daran wie ich damals den ersten Mac Mini G4 mit einem Spachtel öffnen musste um die Festplatte zu tauschen. 🤣
Nee aber der erste Mac den ich hatte, war 1984 der Ur-Mac, den ich damals fürs Informatikstudium bekam.
Und ja, es war schon damals sehr teuer Grafikkarten für den Mac zu kaufen.
Nur haben sie um 2010 rum die Unterstützung von Spielen komplett eingestellt.
Zum Glück kam damals 2001 Windows XP raus, vom ich der Meinung bin, dass es das erste vernünftig funktionierende BS (aus Anwendersicht) von Microsoft war.
Und deswegen bin ich zu Microsoft gewechselt und auch iPhones habe ich nie angerührt.
Auf den kleineren SX oder so lief Mini-CAD einigermaßen, aber die Ausgabe war sehr langsam.
PageMaker oder Quark Express als DTP-Programme waren zwar nicht ganz so anspruchsvoll, aber eine 8MB RAM-Erweiterung, eine gute Grafikkarte und die schnelleren Prozessoren ab 68020 mit Koprozessor waren schon angesagt.