[Mining im Studentenwohnheim] Alle Ports sind closed- keine Verbindung zu Pool mögl.

lethch

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Hallo alle miteinander,

seit kurzem wohne ich in einem Studentenwohnheim in Italien. Das der Strom hier im Mietpreis inklusiv ist nützt mir derzeit jedoch wenig, da ich mein Rig nicht zum laufen bekomme. Das Problem: Der Miner kann nicht mit dem Pool connecten. Daraufhin habe ich geprüft welche Ports offen sind und festgestellt das wirklich alle Ports (auch 80) scheinbar geschlossen sind. Ein VPN hat auch nicht geholfen.

Habt ihr irgendeine Idee wie ich das umgehen kann oder wo evtl. der Fehler liegt?

Vielen Dank im Voraus und beste Grüße aus Italien!
 
da wird der Admin des Studentenwohnheims ganze Arbeit geleistet haben, wie es scheint. Umgehen kannst du das wohl eher nicht (was wohl auch nicht im Sinne der Heimleitung sein dürfte). Frag doch mal den Verantwortlichen Admin.

NACHTRAG:

lethch schrieb:
Das der Strom hier im Mietpreis inklusiv ist nützt mir derzeit jedoch wenig, da ich mein Rig nicht zum laufen bekomme.

Bist du dir sicher? Der inklusive Strom ist doch sicher nicht dafür enthalten, damit du Minen kannst. Zudem nutzt du den Strom sicher auch für Licht, Aufladen des Handys, Laptops usw.

Ich glaube nicht, dass die Heimleitung davon begeistert sein wird, wenn du dort deine Mining-Rig dauerhaft laufen lässt. Könnte mir vorstellen, dass as irgendwann mal auffällt, was da an Stromverbrauch aufkommt. ;)

Wegen den geblockten Ports würde ich schlicht mal den Admin fragen, der dafür zuständig ist. Eine Umgehung der Sperre (soweit sie dann vorhanden ist) wäre sicher gegen die Heimvorschriften und könnte deinen Rauswurf aus dem Studentenwohnheim nach sich ziehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
surfen geht. canyouseeme.org zeigt an das 80 geschlossen ist. Bzgl. Proxy weiss ich nicht, habe einfach mein Rig so wie es davor war angeschlossen.
Ergänzung ()

Das für mich eine Ausnahme gemacht wird ist sehr unwahrscheinlich.
 
canyouseeme.org testet Ports EINGEHEND, nicht ausgehend.
Du musts ja nix hosten, du musst eine Verbindung nach außen hinbekommen.

Andere Frage: Da wo du früher gemined hast, musstest du dort Portforwardings im Router einstellen? Vermutlich nicht, also brauchst du keine eingehenden Ports.
 
Davor musste ich nichts am Router einstellen. Vielleicht liegt es also nicht an den Ports.

Was könnte denn noch ein Grund dafür sein, dass ich zu keinem Pool connecten kann?
 
inge70 schrieb:
Ich glaube nicht, dass die Heimleitung davon begeistert sein wird, wenn du dort deine Mining-Rig dauerhaft laufen lässt. Könnte mir vorstellen, dass as irgendwann mal auffällt, was da an Stromverbrauch aufkommt. ;)

Habe selbst mal in einem Studentenwohnheim gewohnt, allerdings in heimischen Gefilden. Dort gab es einige Leute die 3 oder mehr Rechner 24/7 laufen hatten, zwar nicht zum minen, aber dennoch brauchen die Strom. Diese Leute wurden nie darauf hingewiesen weniger zu verbrauchen. Auf der anderen Seite gab es Leute die einmal im Semester ihr Wohnheimzimmer besucht haben. Ich denke je nach größe des Wohnheims könnte der zusätzliche Stromverbrauch unter allen Bewohnern aufgeteilt und somit nicht auffallen.
Durch die Vielen Bewohner wird der Energieversorger den Wohnheimbetreibern einen sehr günstigen Preis pro KW/h anbieten können, was dazu führen kann das nicht so genau geschaut wird (abgerechnet wird nach Stockwerk/Gebäude und nicht nach einzelnen Zimmern/Wohnungen). Riskannt ist es dennoch.


inge70 schrieb:
Wegen den geblockten Ports würde ich schlicht mal den Admin fragen, der dafür zuständig ist. Eine Umgehung der Sperre (soweit sie dann vorhanden ist) wäre sicher gegen die Heimvorschriften und könnte deinen Rauswurf aus dem Studentenwohnheim nach sich ziehen.

Rauswurf ist in so einem Fall wahrscheinlich etwas übertrieben, aber eine Internet-Nutzungssperre ist sehr gut möglich wenn mann das nicht vorher mit den Admins abspricht.

@lethch
Mein tipp: geb einem der Admins mit dem du dich gut verstehst ein Bier aus und erklähre ihm dein Problem. Du kennst keinen Admin? Lerne sie kennen! Immer gut einen auf deiner Seite zu haben ;) Das schlimmste was in dem Fall passieren kann ist das du weiterhin nicht minen kannst. Zur Not biete ihm einen Teil deines Profits an und erkundige dich wie die Stromzähler im Wohnheim aufgestellt sind.
 
Mein Tip: Einfach einen LTE-Hotspot aufspannen und losschürfen.
Gerade in Italien gibt es ja günstige Datentarife.
 
Miete dir doch einen kleinen VServer für 5 euro oder so pro Monat, tunnel einrichten, durchtunneln, fertig.
 
Gruftzwerg schrieb:
Habe selbst mal in einem Studentenwohnheim gewohnt, allerdings in heimischen Gefilden. Dort gab es einige Leute die 3 oder mehr Rechner 24/7 laufen hatten, zwar nicht zum minen, aber dennoch brauchen die Strom. Diese Leute wurden nie darauf hingewiesen weniger zu verbrauchen.
Halb-OT zum Schmunzeln:
In meinem alten Wohnheim (17 Studenten insgesamt) sind mal 5 Studenten (m) gleichzeitig ausgezogen, dafür 5 Studentinnen eingezogen. Folge: Der Stromverbrauch ging in den Keller, der Wasserverbrauch schoss durch die Decke. (Gesamtverbräuche wurden quartalsweise am Informationsbrett bekannt gegeben.)
 
Bei mir ist es etwas ähnlich.. Ebenfalls zeitweise im Studentenwohnheim, dort jedoch einen separaten Internetanschluss (sprich: kein Admin, der einem die Leitung "einschränken" kann ;-) ).
Problematisch wäre einfach "nur", ein System zusammenzubauen, welches kompakt genug ist :D
 
So eine schweinerei, auf kosten der anderen Strom zu verbauchen. Ich hoffe die erwischen dich und Du fliegst aus dem Wohnheim raus!
 
Auf kosten der Anderen?
- Wenn er für sein Zimmer seinen eigenen Strom zahlt?
- wenn es einen Fixpreis für Strom gibt zahlen alle gleich viel, egal wie viel sie verbrauchen
 
@nebulus
Dafür zahlt er ja n Fix-Preis.
Der eine duscht 3x am Tag, der andere 1x alle 2 Tage.
Der eine is jedes Wochenende bei den Eltern, der andere gammelt am WE in der Bude und zockt.
....

Wichtig wär halt was im Mietvertrag bzw in den "Hausregeln" steht.
Kann mir nich vorstellen, dass es da n Passus gibt das man einen "PC" nicht 24/7 anlassen darf.
Ich kenn auch einige Studenten, die in ihrer Butze n server für CS usw haben (richtig genial im Gästeklo verbaut :D )
 
@Gruftzwerk
Natürlich auf Kosten der anderen.

@ULTRA
Sinnlose Energieverschwendung ist ein asoziales Verhalten. Mal abgesehen von deinen Beispielen... wer duscht denn 3x am Tag? Und selbst wenn, kann es dafür einen Grund geben. Stattdessen hättest du ein Beispiel à la "lässt den ganzen Tag, auch bei Abwesenheit, das Wasser laufen" bringen müssen. Das wäre näher an einem Vergleich mit Mining.

Ein Fixpreis deckelt auch nur die Kosten bis zur Nebenkostenabrechnung und dann kommt nach einem Jahr die fette Nachzahlung, die ALLE mitzahlen müssen. Egal, bei Mining werden >90% halt zu ignoranten Egoisten. Entweder der Arbeitgeber zahlt unwissentlich den Strom für's Mining, die WG-"Kumpels" oder gar die eigenen Eltern - nur nicht man selbst.
 
TheManneken schrieb:
@ULTRA
Sinnlose Energieverschwendung ist ein asoziales Verhalten. Mal abgesehen von deinen Beispielen... wer duscht denn 3x am Tag? Und selbst wenn, kann es dafür einen Grund geben. Stattdessen hättest du ein Beispiel à la "lässt den ganzen Tag, auch bei Abwesenheit, das Wasser laufen" bringen müssen. Das wäre näher an einem Vergleich mit Mining.

mal abgesehen davon dass ich im studentebwohnheim regelmäßig solche sachen erlebt habe wie über die kompletten semesterferien (über zwei monate) nen laufenden wasserhahn oder ne klimanalage die ohne unterbrechnung durch lief
einmal kamm ich nach den ferien wieder und der 2000watt staubsauger lief (hat mich gewundert dass der nicht kaputt war)

ist es dem betreiber "relativ" egal
die zahlen pro kw/h um die 3-4 cent
es sind ja nicht nur miner die viel enegie brauchen
da nimmt so gut wie keiner rücksicht auf irgendwelche resourcen
beim heizen ist es genau dass selbe
 
In dem Wohnheim in dem ich gewohnt habe war es nicht unüblich die Heizung im Winter auf 5 zu drehen und das darüber liegende Fenster 24/7 gekippt zu haben. Der Stromverbrauch dort hat keine Sau gejuckt. Wenn es im Winter mal besonders kalt wurde und die Heizung nicht mehr mithalten konnte, haben manche die Herdplatten zum Heizen mitbenutzt. Es gab in den knapp 4 Jahren meiner Wohnzeit dort keinerlei Mietpreiserhöhung wegen Strom- oder anderen Nebenkosten.

Ich bestreite nicht das absichtliche Resourcenverschwendung assi ist, aber Mining hat einen -wenn auch umstrittenen- Nutzen. Nicht so wie ein über die Semesterferien laufender Staubsauger beispielsweise. Ich glaube auch das die Leute hier das Konzept des "Fixpreises" nicht ganz verstanden haben. Jeder der schonmal in einem Wohnheim mit Fixpreis gewohnt hat kann von solchen Verschwendungen berichten, was jedoch nicht bedeuten muss das mann so etwas gut heißt.

Und nun bitte zurück zum Thema.
 
Ich finde es großartig das immer mehr Länder dazu übergehen, dieses resourcen Monster Mining zu bändigen. Wer denkt das es auch nur einen zweiten Nutzen, außer schnelle Bereicherung auf Kosten der Umwelt hat, der gehört in die Klappse.

Mining hat null Sinn und Verstand... Das Ziel es als unabhängige Währung zu etablieren, ging mit dem Börsengang unter.
 
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